*LittleAngel*
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Ok es soll jetzt nicht irgendwie blöd klingen, aber ich glaube ich habe tatsächlich so eine Art ''Bauchraumgegendphobie'' entwickelt. Ist echt kein Witz...
Ich habe im Prinzip vor allem Angst, was mit meinem Bauchraum zu tun hat.
Da sind so klassische Sachen wie: Angst vor Übelkeit, Angst vorm Erbrechen, Angst vor Magenkrämpfen, Angst vor Sodbrennen oder Kneifen durch Luftbildung, Angst vor unkontrollierten Darmentleerungen etc...
Aber je länger mich das beschäftigt, desto weitreichender wird das. Zb habe ich derzeit immer nach dem essen rückenschmerzen...... kommt in meinen Augen natürlich vom bauchraum und der speiseröhre, Druck auf der Brust, was in meinen Augen auch vom Bauch und der Speiseröhre. Ich kriege direkt übertriebene Panik wenn es nur gluckert, dann bekomme ich schon Herzrasen und Atemnot, dann gluckerts natürlich noch mehr. Kriege dann auch nicht selten Durchfall usw. Also jeder kleine Mucks, der mein Bauch von sich gibt, ist für mich direkt ein riesiges Problem. Nicht selten empfinde ich auch Schwindel nach dem Essen...
Sachen wie bevorstehende Entleerung, bevorstehendes Aufstoßen, Schluckauf etc, also sachen die ich kommen sehe (man hat bereits luft im bauch und merkt dass es sich den weg nach oben oder unten bahnt), fühle ich total übertrieben intensiv, ebenso wenn ich essen herunterschlucke, kann ich im prinzip den ganzen restlichen Tag ''wandern'' spüren.... was teilweise echt unangenehm ist.
Dadurch hat sich bereits eine Art Essstörung entwickelt. Also zum einen denke ich natürlich den ganzen Tag: Oh mist, gleich musst du was essen... ich verzögere es und vermeide es, aber da man ohne Essen nicht leben kann, esse ich natürlich trotzdem, aber wie bereits erwähnt geht es mir danach meist schlecht, vllt weil ich schon vermute dass es so sein wird. Auslöser wird irgendein magen Darm leiden gewesen sein, dass ich dann bis heute in meinem kopf so fortsetze. ich bin bereits untergewichtig und habe angst noch mehr zu verlieren. Allein deshalb dreht sich oft mein ganzer Tag um essen, weil ich weiß dass ich essen MUSS, aber dann will ich es noch weniger...
Ich habe mittlerweile echt Angst vor den Konsequenzen des Essens. Man könnte ja was nicht vertragen und muss sich übergeben oder kriegt schmerzen oder so. vieles im alltag kreist darum, essen gehen oder unterwegs ne kleinigkeit zu sich nehmen, wenn man zb in der uni ist, wird dann zur echten Zerreißprobe, und ist besonders unangenehm, wenn andere mit dabei sind.
Es kann einen echt fertig machen, wenn man das essen nicht mehr genießen kann, am meisten belastet mich nicht mein eigener genuss daran, sondern dass ich zusammen mit anderen das nicht mehr genießen kann, also dass die dann auf mich rücksicht nehmen müssen, wenn ich wieder probleme habe oder so... und es ist mir peinlich, wenn ich zusammen mit anderen sitze und zb so sehr auf das runterschlucken achte, dass ich mich dann manchmal verschlucke... oder dass ich ewig brauche bis ich fertig gegessen habe...
also es bestimmt echt viel in meinem leben und belastet mich sehr...
Kennt vllt jemand dieses Phänomen und kann mich gegebenfalls beruhigen, oder gibt es tipps geben...
Auf jeden fall ist das vermeidungsverhalten schon im vollen gange, therapie steht natürlich an, das ist bereits im gange, aber alltagstipps wären echt hilfreich. oder bin ich damit allein?
lg und danke im voraus
• • 14.08.2013 x 1 #1
