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Mala
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Hallo,
ich habe eine sehr ausgeprägte Medikamentenphobie. Alles, mir Unbekannte, kann ich einfach nicht schlucken. Paracetamol und Stangyl sind Tabletten, die ich kenne und nehme aber alles andere bekomme ich nicht in mich hinein. Habe schon manch Mandel- und Ohrenentzündung ohne Antibiotika überstanden obwohl mir klar war, dass das schlimmere Folgen haben kann als die Tabletten. Mit Vernunft ist mir da nicht mehr beizukommen. Das Schlimmste sind Spritzen! Impfungen oder Zahnarzt sind unmöglich. Ich bin mir ganz sicher, dass beim Nehmen von Medikamenten mir etwas Schlimmes passiert. Die Angst ist ausgerichtet auf anaphylaktischen Schock oder eben Kreislaufversagen.
Sollte ich mal operiert werden müssen und eine Vollnarkose benötigen geht die Welt ganz sicherlich unter. Ich mag gar nicht daran denken.
Einen Eingriff an der Galle habe ich bereits ohne Narkose vornehmen lassen und hatte drei kopfschüttelnde Ärzte vor mir stehen.


Kennt jemand solch schlimme Ängste vor Medikamenten oder weiß gar wodruch solche Ängste entstehen?

24.03.2021 #1


32 Antworten ↓
Wendy

Wendy
Mitglied

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Danke erhalten:
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Hallo,
mit den Medikamenten geht es mir fast genauso, nur das ich schon viele
schlechte Erfahrungen gemacht habe .
Ich bin absolut sensitiv was die inhaltsstoffe von Medis betrifft.
Auch ich gehöre zu den Leuten die den Beipackzettel nicht lesen dürfen, bzw.
ich habe inzwischen so eine liebe Ärztin, die nimmt mir den Beipackzettel
immer ab damit ich ihn nicht lese. Darüber bin ich richtig froh.

Es hat eine Ewigkeit gedauert, bis ich mich an einen Betablocker gewöhnt habe und
ihn auch vertragen konnte.
Ich kann neue Medis und auch pflanz.Mittel zu Anfang nur in winzigen Mengen
zu mir nehmen, und dann langsam steigern, damit ich genau merken kann inwieweit
ich darauf reagiere.
Dazu kommt noch das ich Kapseln nicht schlucken kann und große Tabletten
minimal zerkleinern muss.
Bei Kapseln bekomme ich Erstickungsanfälle.

Narkosen oder Betäubungen vertrage ich extrem schlecht.
Vor ein paar Jahren habe ich im KH ( Unterleibsop) der Narkoseärztin auch
berichtet, wie schlecht und langsam ich aufwache. Das hat sie sich notiert.
Aber dann kam es doch zu einem Zwischenfall, irgendwie gibt es eine Klappe im
Hals bei mir, die wohl verhinderte das man mir den Beatmungsschlauch richtig
einführen konnte , lt. Aussagen der Ärztin gab es einen Mega stress im OP.
Das...führt natürlich dazu das ich jetzt erst recht Angst vor sowas habe.

Das schlimmste an allem ist die Schulmedizin.
Da gerätst du an einen Arzt, der über all diese Ängste oder gar erwiesene
Erlebnisse nur den Kopf schüttelt und dich nicht für ganz echt erklärt.
Und dann nach dem Motto:
Da müssen sie durch, oder bedeutet ihnen ihre Gesundheit nichts.



sowas hasse ich einfach.
Ich habe selber eine liebe Ärztin, die auch mal den Menschen ganzheitlich sieht und da ganz anders drüber denkt.
Aber dann gibt es ja Fachärzte wo man hin muss, alles läuft da ehe wie am
Fließband ab, und da gibt dann die andere Reaktion und das nicht ernstgenommen
werden.
Ich musste mal zum Arzt als meine Ärztin in Urlaub war, weil ich eine Lungenentz. hatte, ja da hat mich der Arzt sozusagen zur Sau gemacht, weil ich ein Problem mit dem
Schlucken von bestimmten Tabletten habe, oder halt, bei Antibiotika so sehr mit dem
Magen reagiere.
Da fühle ich mich gleich schuldig.
Ach ich hasse sowas.
Dazu kommt noch ein Blutdruck denn ich mit einem MiniBlocker, 1 mal täglich 47,5 mg, sehr gut im Griff habe.
Aber wehe ich bin bei einem fremden Arzt, sehe ihn nur, und dann wird auch noch der Blutdruck gemessen, dann ist es aus. 170 ist da noch harmlos, und dann glaubt es einem
keiner das es an dem Arzt liegt und der Situation, da wird man immer fertig gemacht,
das man sich so verhält,und keiner glaubt einem.
Das habe ich schon soo oft erlebt.

Und habe inzwischen eine Arztphobie deswegen entwickelt.
Aber selbst das*seufz*, glaubt einem ja keiner.


vg von
Wendy

29.08.2010 22:11 • #25


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Angst vor Medikamenten

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O

Oldie
Gast



Symptome aufgrund eines Beipackzettels ?? Dann brauchen wir beipackzettel wo nur noch gutes drinn steht. Euphorie Glücksgefühl- Eine Tablette und man ist gesund- usw. Ihr bräuchtet dann gar keine zu nehmen, weil ja der Beipackzettel schon helfen würde.

Die Tabletten sind getestet Ich kann auch die Strasse überqueren und ein Auto überfäht mich oder mir fällt ein Flugzeug auf den Kopf oder die Reste eines verglühten Satelliten oder ein Dachziegel.

was denn geht nicht ? Klar doch immerhin ist es möglich. Geht ihr nun auch nicht mehr aus dem Haus oder vor die Tür ? Na also. Genau so ist das mit den Beipackzetteln. dai st einem von einer Million Leuten mal was passiert als er zufällig das Medi eingenommen hat. Und selbst dann ist nicht bewiesen was ernoch gemacht hat und verschwiegen hat und das Medi alleine wäre gar nicht gefährlich gewesen wenn er z,B keinen Alk. getrunken hätte Oder ein anderes frei verkäufliches Medi aus der Aphoteke zusätzlich eingenommen hat ohne es dem Arzt mitzuteilen bevor er sein Medi verschrieben bekam weil sich die beiden nicht vertragen. das steht in keinem Beipackzettel weil kein Alki das zugeben würde

Und ausgerechnet Du als einer von Millionen Patienten soll ausgerechnet das Gleiche geschehen ?

Wie whrscheinlich ist das denn ? Das Spray für die Bronchien z.B. würde ich regelmäßig nehmen weil es vor einer weiterentwicklung eines Lungenemphisemes schützt was bei fortgeschrittener Bronchitis kommt. Das ist eine krankhafte Vergrößerung der Lunge wodurch das herz mehr arbeiten muss weil es gegen einen zu hohen Druck beim pumpen ankämpfen muss was wiederum zu einer Herzwandverdickung und eienr Herzmuskelschwäche führen kann.

Ich habe ein Lungenemphysem. Ich nehm schön mein Spray weil ich schon ne Herzwandverdickung hatte die ich nur mit MEDIKAMENTEN so weit bekam das sie sich vollständig zurückgebildet hat. Sonst wär ich heute nicht mehr hier.!


Also lest immer schön die Beipackzettel. Dort steht nämlich auch wofür das Medikament gut ist Und wenn man nicht weiss wie es wirkt, Es gibt z.B. Onmeda hier im Netz. Medi eingeben und alles was es dazu gibt wird angezeigt. Von Wechselwirkungen über Nebenwirkungen bis zum Wirkprinzip usw.

Ausführlicher als jeder beipackzettel. In der deutschen Bürokratie wird jeder Furz schriftlich festgehalten. Ist nunmal Gesetz. das heiß aber nicht das man alles bekommt was im beipackzettel steht. Aua

15.10.2010 18:22 • #30


Zum Beitrag im Thema ↓


P
Hi Mala,

ich nehme auch nicht gerne unbekannte Medikamente aber es ist bei mir nicht krankhaft. Ich kann dir trotzdem sehr nachfühlen. Hast du mal schlechte Erfahrungen mit Tabletten o. ä. gemacht woher die Angst kommen kann?

Du darfst nicht vergessen: Medikamente kommen erst auf den Markt, wenn sie zugelassen sind. Klar, Nebenwirkungen können immer auftreten. Aber sehr sehr selten. Die meisten Nebenwirkungen sind dann eher Magen-Darm-Beschwerden oder Hautausschläge. Hatte ich selber schon und mit beidem kann man - so doof wie es klingt - gut leben. Es gibt schlimmere aber die treten wirklich nur vereinzelt auf.

#2


M
Hi Perlmutt,
nein, ich habe keine schlechten Erfahrungen gemacht mit Medikamenten. Einmal mit einer Vollnarkose und ich glaube seitdem besteht diese Angst auch.

#3


Gundi
Hallo Mala,

hast Du Angst die Kontrolle an ein Medikament abzugeben ? So ist es bei mir. Trotzdem hab ich es fertig gekriegt Cipralex zu nehmen und die Folgezeit war echt krass, bis die Dinger dann wirkten. Ich doofe Kuh hab sie aber wieder abgesetzt, als es mir besser ging und jetzt hab ich diesen Schiss wieder am Hals.

#4


Naranja33
Huhu.
mir geht es ganz genauso, habe letztens erst wieder eine wichtige Untersuchung, die nur in Vollnarkose möglich war, abgesagt. Gallensteine hab ich auch, bete, daß sie nie Beschwerden machen und raus müssen. Ich kann auch überhaupt nix nehmen, außer eben Paracetamol. Vor allem die Ärzt mache ich damit sauer und die meisten verstehen es eh nicht. Ich möchte Hilfe und nehme dann doch nichts. Wie alt bist Du? Ich weiß auch nicht wie man das jemals bearbeiten kann. die Ursachen finde ich ebenfalls nicht heraus.
LG
Naranja

#5


Naranja33

Puh , ich habe es geschafft, habe gestern meine Bronchien gespiegelt bekommen, weil die einfach keine Erklärung für meinen Husten fanden. Ich bin so stolz, daß ich die Vollnarkose und sogar das Medikament, welches ich nehmen mußte überstanden habe. ICh freu mich so sehr.. Also, an alle Medikamentenphobiker - es ist zu schaffen!!!
Naranja

#6


S
Super!

Das ist doch schon ein großer Schritt nach vorne! Da kannst echt stolz auf dich sein!

#7


D
hallo mala,

als ich deinen beitrag gelesen hab konnt ich zuerst gar nicht glauben, dass es jmd mit genau den gleichen ängsten gibt, die ich auch hab. ich hab panische angst davor, medikamente einzunehmen, aus angst vor allergischen reaktionen, hauptsächlich vor einem anaphylaktischen schock, atemnot, kehlkopfschwellung, kreislaufzusammenbruch bis hin zum tod. das einzige was einigermaßen geht ist paracetamol, das ist aber auch das einzige. hab schon total angst vorm krankwerden weil ich dann ja vermutlich medikamente nehmen muss...wenn ich zb antibiotikum nehmen muss setz ich mich damit immer ins krankenhaus, damit mir sofort geholfen werden kann falls was passiert... ich bin mir völlig im klaren darüber, dass diese angst vollkommen übertriebn ist aber in besagten momenten ist dieses wissen völlig ausgeblendet und ich bin nur noch völlig panisch, verzweifelt und jeder der versucht mich zu überreden, das medikament doch endlich zu nehmen wird von mir angeschrien, überhört, nicht ernst gemnommen...ich schaffs in solchen situationen nicht, auch nur einen klaren gedanken zu fassen...wenn ichs dann zb doch mal geschafft hab ne paracetamol zu nehmen, denk ich sofort nach der einnahme "ohgott jetzt sterb ich"! ich durchleide dann wirklich höllenqualen und nehme symptome an mir wahr, die denen einer allergischen reaktion tatsächlich ähnlich sind und denk dann natürlich sofort, es liegt am medikament...es ist wahnsinn...hab das seit 4 jahren ungefähr, hab 2 jahre ne therapie gemacht aber ohne erfolg leider...medikamente dagegen kann ich ja nicht nehmen wegen meiner angst davor...hab das auch bicht nor vor medikamenten sondern auch vor essen zb oder vor insektengift, also im grunde alles, was in meinen körper hineingelangt, denn in dem moment geb ich ja ein stück weit die kontrolle ab und das halte ich nicht aus...ich weiß nicht was ich nboch tun kann, oder was ich dir raten soll...vll hilft es dir, zu wissen, dass du nicht allein mit deiner angst bist...

liebe grüße
dena20

#8


X
Hallo,

Ich habe auch Angst vor Medikamenten nur nicht so ausgeprägt wie bei euch - ich ´mache dás ganz einfach so wenn ich ein Medikament nehme dann lese ich auf keinen fall die nebenwirkungen und so - es sei denn es treten welche auf was bis jetzt noch nie der fall war oder was auch bis jetzt immer gut geholfen hat einfach medikamente zuerst ausprobieren die rein aus Pflanzlichen Bestandteilen bestehen oder ist es bei Pflanzlichen genauso wie bei chemischen ?

#9


H
habe auch ab und zu Angst vor Medikamenten, lese daher niemals die Nebenwirkungen durch und es geht immer alles gut.

Bezüglich der Vollnarkose kann ich nur sagen: alles halb so wild, als ich operiert wurde, fand ichs im Nachhinein einfach nur herrlich. Die Euphorie etc. danach...einfach toll

#10


wunna
Du warst nach deiner Vollnarkose euphorisch?

Also, davon war ich wirklich verdammt weit entfernt. Müde, klar, aber ich war froh überhaupt noch da zu sein, weil ich so eine Todesangst hatte vor der OP.

Puh, was muss ich mir da geben lassen, dass ich so drauf komme?

Hm, nicht mal die Schmerztabletten hatten eine gute Wirkung auf mich.

Aber die Idee sich ins Krankenhaus zu setzen ist eigentlich wirklich gut. Obwohl es die Angst wohl wirklich eher fördert. Aber naja, wenn man so damit leben kann. Und nicht die Einnahme wichtiger Medikamente aus Angst verzögert.

#11


S
Hallo,

ich habe auch Angst Medis zu nehmen. Ich habe Im März diesen Jahres Betablocker bekommen, wegen meines "viel zu hohen" Blutdrucks (140/80). Ist klar. Ich bekam 20 Tage nach der ersten Einnahme Panikattacken und dazu eine Angststörung. Ich bin zum Arzt, der mir natürlich nichts glaubte. Man wird einfach nur komisch belächelt. Ich habe gesagt ich will die Tabletten nicht mehr nehmen und habe die Schachtel weggeworfen. Seit dem habe ich seltenst mal den Beginn einer Panikattacke, aber die Angststörung ist geblieben. Ich kann keine Medikamente mehr nehmen. Die Angst davor krank zu werden ist ziemlich groß uns sehr belastend. Mein Vertrauen in die Medizin und zu den Ärzten ist absolut weg. Da muss ich erst mal wieder rauskommen. Es ist ein langer Weg, aber man kann ihn bezwingen.

#12


wunna
Das denke ich auch.

Beipackzettel nur bis kurz vor "Nebenwirkungen" lesen und sich beim Apotheker nochmal extra nach Wechselwirkungen erkundigen.

Und evtl. Telefon oder Begleitung dabei haben.

Ja, gut, ich sage das so, ich bin selbst ein Schisshase.

#13


B
Hallo,

ist ja komisch, bei mir ist es GENAU SO, wie Dena(20) es beschrieben hat. Habe auch panische Angst vor allen Tabletten und Lebensmitteln. Die Beschreibung, die Angst Kontrolle abgeben zu müssen bzw. etwas von außem kommenden "ausgeliefert" zu sein trifft es bei mir auch.

Ich bin total eingeschränkt, befürchte auch in erster Linie einen anaphylaktischen Schock mit Erstickungsängsten..

Jetzt stehe ich kurz vor einem stationären Aufenthalt und mache mich total verrückt dort Psychopharmaka nehmen zu müssen. Bisherige Therapien haben gar nichts gebracht.

Hat dir denn irgendwas geholfen Dena, und kannst du auch kaum "normal" essen aus Angst vor Unverträglichkeiten?

Liebe Grüße

#14


Christina
Zitat von bettinaisabelle:
Jetzt stehe ich kurz vor einem stationären Aufenthalt und mache mich total verrückt dort Psychopharmaka nehmen zu müssen. Bisherige Therapien haben gar nichts gebracht.
Die Angst, dort etwas nehmen zu müssen, ist völlig unbegründet. Erstens wird die Behandlung mit Dir besprochen und Dir nicht aufgezwungen, zweitens sind die meisten Ärzte in psychosomatischen Kliniken froh über jeden Patienten, der es ausschließlich mit psychotherapeutischen Methoden versuchen möchte.

Liebe Grüße und alles Gute für die stationäre Therapie
Christina

#15


B
Hallo Christina,

schön wäre es, aber bin in der Psychiatrie angemeldet, weil die Wartezeiten in den psychosomatischen Kliniken überall mindestens ein halbes Jahr dauern. Und in den Psychiatrien muss man glaube ich Medikamente nehmen!!

#16


Christina
Zitat von bettinaisabelle:
Und in den Psychiatrien muss man glaube ich Medikamente nehmen!!
Muss man auch nicht. Kommt drauf an, was für eine Station es ist. Wenn es eine Station mit psychotherapeutischem Anspruch ist, werden sie evtl. zu Medikamenten raten, es aber akzeptieren, wenn Du keine willst. Auf verhaltenstherapeutischen Stationen (auch in der Psychiatrie) ist man gegenüber Medikamenten oft sogar sehr zurückhaltend.

Liebe Grüße
Christina

#17

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L
Huhu,

ja genau deswegen hab ich auch noch fast nie Tabletten genommen, außer es ging mir echt ganz fies dreckig. meine gallenblase wurde unter vollnarkose entfernt und ich bin vor Angst davor im OP fast vom Tisch gehüpft. Der Narkosearzt hatte seine liebe Not mich zu beruhigen...was er natürlich nicht geschafft hat. ich hab sogar Abschiedsbriefe vor der OP geschrieben

Aber es beruhigt mich irgendwie das es nicht nur mir so geht. hätte nie gedacht das es jemanden gibt der auch solche Angst davor hat.

Wenn ich ne Infusion brauche warte ich regelrecht drauf das mein Arm anfängt zu brennen und würde ichnicht liegen dann tät ich vor Angst umkippen...oder bei Impfungen oder Spritzen beim zahnarzt zur betäubung....

#18


B
Hab mich nochmal erkundigt und meine Bedenken einem Arzt der Psychiatrie geschildert. Aussage: "Wenn sie keine Tabletten nehmen wollen, brauchen sie gar nicht erst zu kommen." Bin total hin und her gerissen. Einerseits habe ich mittlerweile täglich Angstzustände und Panikanfälle, andererseits will ich keine weiteren Psychopharmaka nehmen. Habe vor 2 Jahren Citalopram (20 mg) bekommen, und das war schon ein großes Theater. Am Anfang hatte ich heftige Nebenwirkungen (innere Unruhe, Übelkeit, Panikanfälle). Es muß doch noch andere "akute" Hilfe geben, und am liebsten würde ich das Citalopram auch noch weglassen. Ist nur blöd, dass ich neben der Angst vor Medikamenten auch noch Angst vor Unverträglichkeiten in bezug auf Nahrungsmittel habe und mittlerweile nur noch 46 kg (Größe 1,67) wiege...

#19


L
Find ich aber nicht gut das Tabletten da ein MUSS sind. klar können sie unterstützen aber sie sollten meiner meinung nach nicht das A und O der ganzen Therapie sein!

#20


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Prof. Dr. Borwin Bandelow
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