Ich kenn die Problematik ... hab selber eine recht "festsitzende" Emetophobie (etwa seit 15 Jahren) Also ich hab in erster Linie tierische Panik davor mich selbst übergeben zu müssen. Natürlich auch andere,wenn ich bei bin etc. Magen/Darmgeschichten sind da natürlich der Horror.
Natürlich ist das allgemein auch keine angenehme Sache,Phobie/Ekel hin oder her,wenn man es mal vernünftig und ohne Angst sieht,das ist ganz klar.
Muss dir ganz ehrlich sagen,es wird nicht besser,wenn man nichts gegen tut. Egal wie "blöd" es klingt oder wie auch immer,es ist da denke ich klüger wenn man sich Hilfe von aussen sucht und dem auf den Grund geht und wenn möglich es schafft die Angst in den Griff zu bekommen.
Ich hab Jahre nicht drüber gesprochen. Nicht mal mit meinem Freund. Irgendwann hab ich´s ihm dann mal "gebeichtet" ebenso im Freundeskreis und die Reaktion war mehr als postiv
Lebe inzwischen ansich ganz gut damit. Muss es zwar weiterhin nicht haben das es mir selbst schlecht wird oder jemand anderem,aber ich verfall nicht gleich in Panikattacken o.ä Hab ja nun drei Katzen und davon rötzelt gern ab und an eine Mal ...genauso unangenehm wie bei Menschen (wenn man mich fragt) aber inzwischen putz ich da ohne mit der Wimper zu zucken etc.pp.
Es ist halt einfach eine Angst und die ist genauso logisch oder unlogisch wie jede andere auch... Gerad Therapeuten oder Psychologen sollten dafür Verständnis haben,sonst haben sie ihren Beruf verfehlt.