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Hallo,
ich habe Probleme mit Kritik oder Ablehnung. Wie geht ihr damit um? Habt ihr vielleicht Tipps? Einen Rat habe ich schon bekommen und zwar den : Bei Kritik: Sich vorzustellen, dass die Person die Kritik nicht an einem selbst äußerst, sondern an jemand anderem. Es also mit Abstand zu betrachten und erst einmal anzuhören, was die Person so zu sagen hat. Danach kann man sich überlegen, ob die Kritik berechtigt war oder nicht und diese entsprechend annehmen oder auch nicht. Bei der Ablehnung wurde mir gesagt, dass man es nicht allen recht machen kann und es so gar keinen Sinn macht, es ALLEN recht machen zu wollen. Irgendwie war das so: 20 % der Menschen können dich gut leiden, weil ihnen sonst was an dir gefallen hat, 20 % der Menschen können dich NICHT leiden, weil, ihnen irgendwas an dir eben nicht gefallen hat und den übrigen 60 % der Menschen bist du egal . was meint ihr dazu? Habt ihr auch Probleme bei Kritik ? Bin gespannt auf eure Meinungen.

Habt ihr noch ein paar Tipps?

Viele Grüße, Sumi

19.06.2012 20:07 • 26.09.2012 #1


21 Antworten ↓


Hallo sumi!

Wie man mit ablehnung umgeht is a schwierige Frage,
man könnte so tun als wäre einem das egal,was grade eine person bei sich kritisiert hat,
nur wenn man dann allein drüber nachdenken muss,drehn si di gedanken im kreis.

Am bestn is denk ich nachfragen warum er das so findet,oder ob ihn das überhaupt was angeht usw..

Wie alt bist du denn?

Hm,ich hab einige Problems mit Leutn,wenn sie ja gar so EHrlich sind,und
dir alles ins Gesicht schmeissen..
S
Das blöde ist wenn man auf das agrresiv reagiert,denkn di andren du hast a Problem,
und daher wärs vl gut,sich net sichtbar angreifen zu lassen.
20% so 20% so..ziemlich einseitige Theorie,i sag ma sollt si auf seine Freind und Kollegn schaun,
wieviel leute dich Nicht mögen is ja unintressaNT.eigntlich..


lg Honigkerzal

19.06.2012 20:25 • #2



Wie gut mit Kritik oder gar Ablehnung umgehen?

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Hi sumi,

mir geht's ähnlich wie dir, habe Probleme damit Kritik oder Ablehnung zu akzeptieren. Andererseits finde ich mich ja auch selbst gar nicht so toll, ganz im Gegenteil. Meine Therapeutin hat mir immer empfohlen, mir meine guten Eigenschaften vor Augen zu halten und Kritik zwar anzunehmen, aber nicht über alles zu stellen. Ich nehme mir so etwas sehr schnell zu Herzen und mache mir immer im Vorhinein schon Sorgen darum, dass mich jemand nicht (mehr) mögen könnte. Aber wenn man mal genau darüber nachdenkt, ist das natürlich total übertrieben. Zum einen heißt Kritik nicht, dass man als ganzer Mensch herabgewürdigt wird, sondern eigentlich nur, dass eine einzige Sache von ganz vielen, die einen Menschen ausmachen, gerade nicht passt. Also eigentlich alles gar nicht so schlimm. Und das mit den Menschen, die einen nicht mögen (könnten): Wenn ich überlege, wie viele Menschen ich nicht mag, sind das gar nicht so wenige... wenn das jedem so geht, ist es also wohl auch normal, dass nicht jeder einen gut findet.

19.06.2012 20:58 • #3


hallo,

@Pusemuckel Ja, so wie du es beschreibt ist leider bei mir auch. Der Ratschlag deiner Therapeutin kommt mir sehr bekannt vor *g*. Nur leider ist dieser immer so schwer umzusetzten. Mir wurde auch gesagt, ich soll mir meine positiven Eigenschaften vor die Augen halten...jaa..wenn das so einfach wäre. Ich habe so das Problem, dass ich immer alles wissen will. . Und man kann ja leider im Leben nicht alles wissen. Und bei Menschen ja auch nicht .Ich glaube, wenn ich alles erkennen und wissen würde, hätte ich keine Ängste mehr *g*.

@ Honigkerzal Ich bin 24 . Wo du es grad erwähnst... mit dem agressiv / kalt reagieren und so. Ich war mal in einer Gruppe, wo bei jeder sein Projekt einzeln vor den Anderen vorstellen sollte ( ich weiss leider nicht mehr genau worum es da ging, ist schon ein bisschen her) und als ich an die Reihe kam: *lol* so wie du gerade geschrieben hast, habe ich wohl so eine Antihaltung ausgestrahlt, so dass mir gleich an den Kopf geknallt wurde, ich könnte mit Kritik schlecht / gar nicht umgehen, da ich so böse gucke o.ä. und diese mir nicht anhören will....ja... . Hab halt Probleme damit. Und naja, dann hat sich irgendwie keiner mehr getraut etwas zu sagen.

Viele Grüße, Sumi

21.06.2012 14:30 • #4


Mir hat geholfen, dass ich erst einmal ergründet habe, wieso ich überhaupt so auf Kritik und Ablehnung reagiere. Man hat diese Reaktion irgendwann in der Vergangenheit gelernt, weil man beispielsweise ein geringes Selbstwertgefühl oder auch Angst vor den eigenen Schwächen hat. Da konnte ich mich dann besonders durch Selbstakzeptanz und Selbstfreundschaft schon viel belastbarer machen. Besonders die Art, wie man seinen Selbstwert definiert kann da wichtig sein. Ich machte meinen Selbstwert immer von der Meinung und Anerkennung anderer abhängig, so dass jede Ablehnung und Kritik meinen Selbstwert weiter zerstören konnte. Mir half es dann, dass ich lernte meinen Selbstwert aus mir selbst heraus zu definieren und mir dann bewusst selbst zu überlegen, welche Kritik und Ablehnung ich für mich annehme und welche nicht.
Für mich war es auch wichtig, dass ich anderen Menschen eine negative Meinung über mich oder über meine Schwächen zugestehe. Ich selbst lehnt ja auch hin und wieder andere Menschen ab oder ich kritisiere jemanden, da ist es nur logisch, wenn ich dies auch anderen zugestehe. Mir hat auch geholfen, dass ich mich mehr darin geübt habe andere abzulehnen oder zu kritisieren (natürlich nicht übertreiben ), weil man so leichter lernen kann, was hinter solchen Reaktionen stehen könnte und dass es meist gar nicht so schlimm gemeint ist.
Für mich war dann auch sehr wichtig, dass ich solche Dinge auch einfach mal ertragen lerne, ohne mehr als nötig darüber nachzudenken und ohne deshalb jedes mal immer in den typischen Kreislauf aus Selbstzweifeln usw. zu geraten. Besonders die ständige Ablehnung und Kritik durch meine Vater war da eine gute Übung, besonders weil er grundlegend viel damit zu tun hat, dass sich dies bei mir überhaupt entwickeln konnte.
Als ich dann schon geübt darin war Ablehnung und Kritik zu ertragen und sogar gelernt hatte, dies zuzulassen, da habe ich begonnen dies bewusst zu provozieren. Ich machte bewusst Fehler oder lernte mich auch mal auffällig zu verhalten.
Je stärker die Angst vor Ablehnung und Kritik ist, um so länger dauert es leider bis man lernt damit klar zu kommen, so dass man viel Geduld haben muss. Am leichtesten ist es nach meiner Ehrfahrung solche Übungen erst bei vertrauteren nahestehenden Personen zu beginnen, dann bei Personen, die man nicht kennt oder auf deren Meinung man verzichten kann. Am aller schwersten fällt es mir bei Menschen, die ich gerne kennen lernen möchte oder wo es tatsächlich gut wäre, wenn diese Menschen ein gutes Bild von mir hätten.

21.06.2012 17:19 • #5


Die übungen, die du beschreibst, sind reine manipulation. außerdem existiert kein allgemein gültiges kriterium, nach dem man kritik an anderen üben kann. folglich bezieht sich jeder, der sich dieses vergnügen leistet, auf selbstgerecht definierte werte nach dem motto sei doch bitte schön genauso wie ich, mir geht es ja so blendend. auf diesem gebiet zu üben erübrigt sich ganz, denn es genügt sich der irrationalität einer solchen art auf andere zuzugehen bewusst zu werden. kritischer und wertender umgang mit sich selbst und den anderen ist ein ausdruck des vergleichendes denkens, das als folge der existenziellen abhängigkeit in der form des im frühkindlichen stadium entstandenen inneren kritikers einen entscheidenden beitrag zum entstehen von psychischen störungen leistet.
lg nyan

21.06.2012 18:33 • #6


Hallo,
hm, das mit der Selbstdefination und den Selbstwert von Anderen abhängig machen: das mache ich andauernd. Nur weiss ich leider nicht WIE ich das abstellen soll. Ich kenn das noch von meiner Mutter. Diese hat IMMER nach anderen Menschen geschaut und suchte von diesen Bestätigung. Ist komplett in einer Katastrophe gelandet...weil sie sich mit den falschen Leuten eingelassen hat. Und ich merke das bei mir auch. Ich schaue sehr nach Anderen und möchte wissen, was sie für eine Meinung von mir haben, am besten eine gute, damit ich dann wiederrum auch eine gute von mir habe. Versteht ihr was ich meine? Und das habe ich schon mal gehört, dass es falsch ist und dass der Slebstwert aus einem selbst zu bestimmen sei. Doch genau das versteh ich irgenwie nich wie das genau funktionieren soll... . Hiiilfee.... .

21.06.2012 19:00 • #7


Sumi, geh auf menschen ein, lass dir ihre geschichten erzählen, du wirst sehen, dass sie keine richter sind, sondern ähnliche sorgen und kummer haben wie du. das echte selbstwertgefühl entwickelt sich daraus, dass man damit aufhört zwischen sich selbst und den anderen zu unterscheiden, zumindest was die wichtigkeit der bedürfnisse betrifft. dass man empathie entwickelt, die sich dann auch im umgang mit sich selbst spiegelt. oder auch umgekehrt oder beides zugleich, dass man mit sich selbst wie ein bester freund umgeht. für den weg dazu gibt es keine beschreibungen. einfach das richtige gefühl entwickeln indem man das urteilende denken so weit wie möglich abstellt.
lg nyan

21.06.2012 19:20 • #8


P.S.: http://www.bewusster-lieben.de/der_innere_kritiker.html

21.06.2012 20:38 • #9


sumi, du sagst, es falle dir schwer, dir deine guten Angewohnheiten vor Augen zu halten. Kenne ich auch, habe ich damals in der Therapie auch geäußert. Mit dem Resultat, dass ich Schildchen schreiben und diese mit mir herumtragen durfte. Muss ich mir mal wieder angewöhnen, glaube ich.
Und um nochmal auf die einzelnen Eigenschaften zurückzukommen, die kritisiert werden, die aber nicht den ganzen Menschen ausmachen: Auch dazu gibt es ein schönes Bild. Stell dir vor, du hast einen großen Obstkorb mit vielen verschiedenen Früchten. Eine einzige davon ist matschig und ein bisschen angefault, alle anderen sind reif und genießbar. Wegen der einen matschigen Frucht schmeißt du nicht den ganzen Obstkorb weg...
Ich versuche mich oft an dieses Bild zu erinnern, wenn Kritik anzunehmen wieder besonders hart für mich ist. Und so allzu simpel es doch wirkt, es hilft mir tatsächlich, so etwas besser zu akzeptieren.

21.06.2012 23:24 • #10


Wer andere hart kritisiert, hat zu hundert prozent selbst matschige früchte im körbchen, aber natürlich muss man solche menschen deshalb nicht wegschmeißen.

lg

22.06.2012 07:12 • #11


Bei diesem Bild ging es eher darum, zu verdeutlichen, dass eine schlechte Eigenschaft (matschige Frucht), die andere an einem selbst kritisieren, nicht die gesamte eigene Persönlichkeit (Obstkorb) herabsetzt. Und Menschen werden hier jetzt sowieso mal nicht weggeschmissen.

22.06.2012 10:01 • #12


wer seinen inneren kritiker angenommen hat, kann auch sich selbst annehmen, denn der kritiker ist man ja auch selbst. annehmen so wie man ist, jetzt, im augenblick, ohne jemand anders werden und ohne sich verbessern zu wollen. andersrum ist man mit einem rucksack voller steine unterwegs. jeder innerer konflikt verbraucht zu viel lebensenergie und eine idee den allgemein besten weg und die beste rolle im leben für jedermann zu finden ist nur eine utopie. die einbildung, dass andere eine objektive instanz abgeben, ist eine der erfindungen und schutzmaßnahmen des inneren richters aus der zeit als der andere jemand gewesen ist, von dem die eigene existenz abhing.

für die kritik des inneren richters gibt es keine objektiven werte, kein objektives maß. er hat nur die anforderungen und kriterien in sich aufgenommen, die sich in dem jeweils spezifischen sozialen umfeld in der frühen kindheit ergeben haben. der innere kritiker ist kein feind, man kann sich mit jeder art des kritisierens, ob gegen sich selbst oder andere gerichtet, anfreunden, es gibt jedoh keinen grund dazu, ihm wichtigkeit zuzumessen. er ist ein überbleibsel aus einer längst vergangenen zeit und unterliegt subjektiven werten, die auf andere nicht übertragbar sind. lasst jede kritik links liegen, jeder mensch ist in seiner subjektivität verfagen wie man selbst. mit der einstellung kann es auch gelingen dem inneren kritiker in einer ruhigen ecke des unterbewusstseins seine verdiente ruhe zu gönnen.

liebe grüße

22.06.2012 10:05 • #13


Zitat von Pusemuckel:
Wegen der einen matschigen Frucht schmeißt du nicht den ganzen Obstkorb weg...
Zitat von Pusemuckel:
Bei diesem Bild ging es eher darum, zu verdeutlichen, dass eine schlechte Eigenschaft (matschige Frucht), die andere an einem selbst kritisieren, nicht die gesamte eigene Persönlichkeit (Obstkorb) herabsetzt. Und Menschen werden hier jetzt sowieso mal nicht weggeschmissen.

Wenn du nicht deine persönlichkeit bist, was ist sie dann? ich sehe an menschen nichts matschiges. sie kämpfen sich mit dem, was sie in die wiege bekommen haben, unter den umständen, die sie gerade zu bewältigen haben, jeder auf seine art, so, wie er gerade kann, durchs leben.

liebe grüße
nyan

22.06.2012 10:13 • #14


Bitte nimm dieses Bild nicht zu wörtlich. Es ist ein Bild, eine Metapher, die helfen soll und sonst nichts.

22.06.2012 10:26 • #15


Ist mir klar, ich habe auch in der selben metapher geantwortet: dass ich im urteilenden denken ein schwarzer-peter-spiel sehe. so gesehen hast du auch mit deinem nicht wegschmeißen vollkommen recht.

liebe grüße
nyan

22.06.2012 10:32 • #16


Huhu ,
vielen lieben Dank für eure Antworten und eure Versuche mir zu helfen *g*. Pusemuckel, du durfest Schildchen schreiben und diese mit dir rumtragen ? Das ist mir ja ganz neu. vielleicht sollte ich das mal ausprobieren ?!Naja, ich versuche weiter an der Thematik zu arbeiten, mal schauen was raus kommt. Das mit dem Obstkorb ist gar keine schlechte Idee. Ist ist einfach dieses Problem mit dem bloß es allen recht machen und einen guten Eindruck hinterlassen. Ihr könnt das bestimmt nachvollziehen. Das ist ja DAS Thema bei der soz. Phobie.

@Nyan Danke für deine Ausführungen. Ich glaube du beziehst dich auf die Bücher von Dr. Wolf und vorallem von Rolf Merkle : So gewinnen sie Selbstvertrauen. Ich habe die Artikel dazu auf der Webseite gelesen, jedoch die Bücher dazu nicht. Ich werde mir mal die Bücher genauer anschauen, dann kann ich dir bestimmt auch besser folgen.

Sumi

22.06.2012 15:08 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Zitat von Avalon:
Mir hat geholfen, dass ich erst einmal ergründet habe, wieso ich überhaupt so auf Kritik und Ablehnung reagiere. ....... Besonders die Art, wie man seinen Selbstwert definiert kann da wichtig sein. Ich machte meinen Selbstwert immer von der Meinung und Anerkennung anderer abhängig, so dass jede Ablehnung und Kritik meinen Selbstwert weiter zerstören konnte. Mir half es dann, dass ich lernte meinen Selbstwert aus mir selbst heraus zu definieren und mir dann bewusst selbst zu überlegen, welche Kritik und Ablehnung ich für mich annehme und welche nicht.


@ Avalon Also den Post finde ich interessant. Wie hast du es denn geschafft deinen Selbstwert aus dir selbst heraus zu definieren? Kannst du da konkrete Tipps oder Ratschläge geben? Ich habe ja bisher auch mein Selbstbewusstsein und meine Selbstachtung eher von der Meinung Anderer und auch meiner Leistungen ( schulisch, arbeitsmäßig) abhängig gemacht. Ich war immer sehr gut in der Schule, fließig, vorbildlich blabla, habe auf mein Abitur hingearbeitet und meine Mutter hat gerne mit mir angegeben. Als dann mit 19 meine PAs stark losgingen und die Angststörung überhand nahm, da war es auch mit meinem (bis dahin) tollen Selbstbewusstsein zu Ende. Mit den Leistungen in der Schule gings bergab ( naja, ist ja auch schlecht sich zu konzentrieren, wenn man ständig PAs und diese schrecklichen Symptome! hat; fühlte mich auch bei Freunden wie eine Versagerin - Hallo, da fehlt man ständig in der Schule und auf den Krankenscheinen steht als Grund eine psychische Krankheit **AUTSCH**) Ab da, da nicht mehr perfekt ( logisch), fühlte ich mich schrecklich und soo minderwertig, das ist kaum zu beschreiben. Einfach zu sehen, dass man selbst gar nicht so perfekt ist und Fehler und vorallem SCHWäCHEN hat und auch VERSAGEn kann.... Ja..da hatte ich irgendwie gar keine Lust mehr zu leben... . Und diese Minderwertigkeitskomplexe begleiten mich halt immer noch. Ist jetzt etwas besser geworden, ist aber immer noch da. Ich meine, wenn man sich nicht mehr an irgendeiner Leistung, die man (vorallem gut!!) vollbringt oder an anderen Menschen, die ein bestimmtes Bild (auch so ein positives) von Einem haben, festhalten kann, da stürzt man so ab. Da weiß man nicht wo man sich denn festhalten soll. Naja, die Erfahrung hat mich irgendwie echt stark geknickt.

Falls jemand was nicht versteht, bitte bescheid sagen.

Sumi

22.06.2012 15:43 • #18


Hallo Sumi,

mir fällt es auch sehr schwer, mit Kritik umzugehen.

In der Vergangenheit , besonders in der Ausbildung bin ich fast innerlich zerbrochen, weil ich damit garnicht umgehen konnte.

Ich denke oder dachte, daß es der Kritiker persönlich meinte und mich ingesamt ablehnt.

Mittlerweile versuche ich ( konstruktive ) Kritik nicht so nah an mich heranzulassen und denke darüber nach, ob die Kritik evtl. auch berechtigt gewesen ist.

Was mir auch geholfen hat war, mich in die Position meines Gegenübers hieneinzuversetzten ..

Je nachdem, wie nah mir dieser Mensch steht, rede ich auch offen über meine Ängste.
Meistens versichert mich der andere dann, das er oder sie mich dennoch mag, nur eben diese eine Angelegenheit oder mein Verhalten in einer bestimmten Situation nicht gut findet.

Das geht natürlich nicht im beruflichen Sinne, deswegen hapert es da auch noch bei mir.


Wenn man rigoros abgelehnt wird, hilft oft nur die Erkenntnis, das es gut ist, keine weitere Zeit in diesen Menschen zu investieren und Abstand zu halten, sich dann selbst etwas Gutes zu tun.


Viele Grüße und alles Gute,


der Cocoon

07.07.2012 22:15 • #19


Hallo Cocoon951 !
Vielen Dank für deine Tipps und Ratschläge. ich finde sie sehr gut und hilfreich, werde auch versuchen sie umzusetzen. Das was du schreibst trifft auch genau auf mich zu. Im Beruf ist es natürlich wesentlich schwerer mit Kritik umzugehen. Da wird man ja öfters kritisiert und ich denke mir , man nimmt sich das so etxrem zu herzen und reagiert soo übersensibel und weiss gar nicht wieso .
Dein letzter Ratschlag kommt mir sehr bekannt vor. Diesen habe ich von meiner Beraterin auch bekommen, dass man sich mit Menschen, die Einen ständig nur kritisieren oder nicht leiden können, nicht umgeben sollte und stattdessen sich auf Menschen konzentrieren sollte, die Einen gern haben.

Sumi

09.07.2012 20:10 • #20



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