hast du schon mal bekanntschaft mit Achenbach gemacht, oder was meinst du damit?

grüße!

27.06.2001 06:11 • #2


... und vor allem ist das posting von achenbach
gerade deswegen auch interessant,
weil es alle vorurteile in unserer gesellschaft
soziophobikern gegenüber auf den punkt bringt.

kaum ein mensch wird es so krass sehen,
wie achenbach es hier ausdrückt, aber in die
richtung tendieren so manche, die mir in meinem
leben begegnet sind.

als "anschauungsmaterial" ist sein posting also
extrem gut geeignet. ob es jetzt ernst gemeint war
oder eher aus der rolle eines advocatus diaboli heraus
oder wie auch immer, ist für den leser eher zweitrangig.

bei mir wirkte es wie eine gute konfrontations-
therapie. erst war ich wütend - aber ich habe es
überlebt ... *smile*

gruß anonymus

12.07.2001 12:52 • #3


Sie haben vergessen, daß viele trotz ihrer Erkrankung im Leben stehen und Leistung erbringen. Sie sollten mal etwas kennenlernen, was anscheinend außerhalb Ihrer kleinen Vorstellungskraft liegt.

23.07.2001 16:31 • #4


Gerade Menschen wie Aschenbach sind es, die bei ihren Mitmenschen überhaupt erst Sozialphobien entstehen lassen...

09.08.2001 17:46 • #5


ich bin tief betroffen über die ignoranz von aschenbach
und immer wieder sag ich
kein mensch der das nicht gehabt hat kann da helfen
auch alle gstudierten der welt nicht
ein solcher ignorant soll sich doch bitte hüten, in ein einschlägiges forum zu sch.......
ich wünsch dir meine AUDIOPHOBIE an den hals
ich wünsch dir dass du dich einsperren musst während sich andere menschen draussen amüsieren
ich wünsch dir meine angstzustände während andere laut lachen
verzweifelt verbleibend
bald in frieden ruhend
woelfin

30.08.2001 11:06 • #6


Bin ganz Deiner Meinung

\|||/
(o o)
|~~~~ooO~~(_)~~~~~~~|
| Please |
| don't feed the |
| TROLL's ! |
'~~~~~~~~~~~~~~Ooo~~'
|__|__|
|| ||
ooO Ooo

02.09.2001 21:40 • #7


hallo, oder besser doch nicht,

denn Du hast überhaupt nichts verstanden.

Wer nicht helfen kann, sollte nicht im Wege stehen.


petra

03.10.2001 19:36 • #8


Hallo Petra,
nimm den Typen nicht so ernst, dem bin ich (ich glaube sogar hier) schon mal begegnet.
Jedenfalls hatte er sich dann nach einer Weile beim Forummaster entschuldigt und gemeint, er
habe nur provozierend das wieder gegeben, was er von Ärzten und Psychotherapeuten
so alles zu hören bekommen habe.
Wundert mich eigentlich, dass der Thread weg ist, weil ich meine, das im Mai oder so gelesen
zu haben und das Startposting ist schliesslich vom Januar.
Gruss,
Qweety.
- Sitting ins the shade, watching the sun go by -

03.10.2001 22:43 • #9


Hallo, ich bin es nochmal,
hab den Thread wieder gefunden, auch von Achenbach, fängt an mit "SORRY, bin doch nur jemand...."
Da klärt er das auf. War doch in diesem Forum.
Also kein Grund, dem Typen an die Kehle zu gehen.
Ich hatte bisher das Glück, nicht auf solche Leute zu stossen. Liegt vielleicht daran, dass das Thema
Ängste und Psychische Störungen derzeit allgemein sehr viel Verbreitung (in den Medien und so) hat.
Jedenfalls sind mein Hausarzt und meine Psychologin das sehr umgänglich. Habe nur Probleme mit
dem Psychiater. Der meint wohl, einmal was Paroxetin und gut is. 'Lässt sich sehr gut ambulant behandeln.',
na wenn er meint.
Also mach es gut und keine Aufregung wegen Achenbach.
Gruß,
Qweety.

03.10.2001 22:52 • #10


nun, ich finde es aber auch unpassend wenn jemand den das thema offensichtlich garnicht berührt, hier reinschreibt. denn ignoranten haben wir ohnehin genug auf der welt.
daher bitte ich immer folgender maßen zu agieren
erst lesen
dann denken
dann tippen
dann überdenken
dann auf absenden klicken.
kopf hoch petra, übrigens sind die leut von perescom, die weiter unten ihren dienst anbieten wirklich fit drauf, geh mal auf deren page.
woelfin

04.10.2001 14:00 • #11


MOIN, MOIN!
DA ICH NICHT SELBST BETROFFEN BIN SONDERN "NUR" DER PARTNER VON EINER BETROFFENEN, KANN ICH VIELLEICHT NICHT NACHVOLLZIEHEN, WAS DIESER SCHWACHSINNIGE VERSUCH DER SELBSTHILFE SOLL. WENN DU, WIE IN DEINER "AUFKLÄRUNG" AN ANDERER STELLE, SELBST DAVON BETROFFEN BIST, DANN SOLLTEST DU DIR MAL GEDANKEN DARÜBER MACHEN, WAS DU IN DEN GEDANKEN DEINER LEIDENSGENOSSEN ANRICHTEST. NICHT NUR DAS ES DEN LEUTEN EH` SCHON SCHLECHT GENUG GEHT, NEIN DA KOMMT NOCH SO EIN VOLLIDIOT WIE DU UND REDET IHNEN EIN SCHLECHTES GEWISSEN EIN. ICH WÜRDE GERNE EINMAL SEHEN WAS ES IN DEINEM KOPF ANRICHTEN WÜRDE, WENN ES DIR EINMAL SO SCHLECHT GEHT WIE EINIGEN DIESER LEUTE UND ES KOMMT JEMAND DAHER UND MACHT DICH NIEDER, STATT ZU VERSUCHEN DICH AUFZUBAUEN. DEINE ERKLÄRUNG IST MEINER ANSICHT NACH EIN ARMSELIGER VERSUCH, NOCH EINIGERMASSEN AUS DIESER SACHE HERAUSZUKOMMEN. AUF MENSCHEN MIT DEINER EINSTELLUNG KANN MAN NICHT NUR AUF DIESER SEITE GETROST VERZICHTEN.

18.10.2001 18:08 • #12


Hallo Quacksalber,

ich würde mich in Zukunft mit solchen wirklich unangemessenen Äußerungen hier zurückhalten, meiner Meinung nach haben solche Leute hier nichts verloren. Das hier ist ein SP-Forum und keine Jammerstube über die Gesellschaft.

Für die Leute mit SP (das bedeutet übrigens Soziale Phobie und ist eine Krankheit) ist doch gerade die "Gesellschaft" das Problem überhaupt und solche Leute, die überhaupt keine Ahnung davon haben, quatschen diesen geistigen Dünnschiss.
Ich bin selbst betroffen und aufgrund dieser Krankheit arbeitslos. Und ich suche einen Job und ruhe mich nicht auf Steuergeldern aus, obwohl ich seit Jahren unter dieser Krankheit leide. Ich habe mich in psychotherapeutische Behandlung begeben und werde bald eine Verhaltenstherapie beginnen. Ich bin mir sicher, dass ich die Krankheit besiegen werde.

Also bitte nächstes Mal das Hirn vorher einschalten.

Tschau

19.10.2001 20:51 • #13


Dasy,
ich garantier dir, der achenbach traut sich sicher nimmer hier reinzuriechen, denn wir phobiker sind mit soviel ignoranz der andren in unserem leben gestraft, dass wir hier auf unsrem forum mal so richtig die zähne zeigen, wenn wir selbst hier nicht ernst genommen werden.
mir gehts wie dir: ich hab aber nicht mehr die kraft, mich dem normalen arbeitsleben auszusetzen. ich krieg panikattacken wenn ich in nem büro mit menschen zusammengesperrt werde und setze jetzt alles auf tele-arbeit. therapie mach ich nicht (ich bin die audiophobikerin hier). ich mach die therapie nicht (verhaltenst. is übrigens die beste für uns) weil sie in österreich nicht zur gänze von der kasse gezahlt wird und ich ebenso arbeitslos bin seit nem halben jahr.
ich tu jetzt recht viel von zu hause ehrenamtlich werde aber in absehbarer zeit versuchen müssen,damit geld zu verdienen.
wir stehen alle hinter dir, dasy weil wir wissen wie es dir geht.
hast du ne angst vor was speziellem (wie bei mir: geräusche) oder ist es ne diffuse angst, die nicht spezifizierbar ist?
ich würd mich gern per mail oder so über deine fortschritte in der therapie unterhalten, natürlich nur wenn du zeit hast.

20.10.2001 12:11 • #14


Hi, möchte dir nicht auch noch an die Gurgel springen. Aber so wie dir ging es mir auch vor Jahren, ich dachte auch Menschen mit solchen Phobien sind nicht normal. Aber dann saß ich eines Tages in meinem Auto auf der Autobahn mitten in einem Stau und wie aus heiterem Himmel bekam ich eine Panikattacke. Wer es nicht erlebt hat kann es sich wirklich nicht vorstellen. Man möchte es selber ja gar nicht. Du kriegst es plötzlich und unerwartet, so wie andere Menschen an Diabetes erkranken. Keiner sucht sich das aus. Wenn du erst mal in dem Teufelkreis der Phobien bist, kommst du nur sehr schwer heraus. Wenn du so eine Panikattacke hinter dir hast, bist körperlich und nervlich völlig am Ende. Klar, habe ich mir selber gut zu geredet, ach, ist doch gar nicht nötig, das du jetzt Panik kriegst. Ich hatte 1000 Erklärungen, die ich mir selber gegeben habe, aber es hilft nicht. Das Schlimme ist, man verzweifelt, man fühlt sich erbärmlich und hilflos, vor allem mit Logik kommt man nicht weiter, weil die Angst alles blockiert. Ich hatte das Glück, einen wirlich kompetenten Arzt zu bekommen und nach 4 Stunden Verhaltenstherapie, hatte ich die Panik im Griff. ich kenne leider viele Menschen die das haben.
Ich hatte mich letztens mit einer Ärztin darüber unterhalten, sie sagte mir ganz klar, das es diese Form der Erkrankung schom immer gegeben hat, nur wußte man nicht wie man den Menschen helfen konnte. Früher haben sich die Ängste andere Ventile gesucht z.B. chronische Krankheiten. Heute hat man das Problem erkannt und es gibt kompetente Menschen dafür. Jeder Mensch braucht ein Ventil für sich,auch du wirst eins haben. Die einen rauchen, trinken, nehmen Dro. , essen Unmengen von Süßigkeiten, putzen andauernd die Wohnung, sind spielsüchtig, sexsüchtig, machen Frustkauf,brauchen ständig neue Partner u.s.w.Wir haben halt Angst und Panik.

18.01.2002 18:59 • #15


Angst ist etwas sehr Grundlegendes und fundamentaler Bestandteil unseres Lebens. Allerdings wenn diese Angst so gross ist das sie z.B. in Panik uebergeht die nur extrem schwer zu kontrollieren ist, dann ist das schon eine ziemliche Behinderung. Stell Dir mal vor Du gehst einfach nur Lebensmittel einkaufen und schlotterst wie Espenlaub, kannst kaum einen klaren Gedanken fassen oder sprechen, hoffst das niemand dich sieht und denkst nur wie Du schnell aus dieser Situation rauskommst. Einen Grund dafuer scheint es wohl nicht zu geben, aber denoch passiert es immer wieder. Nach einer weile gehst Du dann eben z.B. nicht mehr einkaufen. Du verbrennst Dir ja auch nicht staendig die Finger am Ofen oder? Der Koerper lernt, und dein Verstand erinnert sich, manchmal ohne dass Du es willst oder das es irgendwie logisch erschein. Angst ist im Grunde wohl auch nur ein chemischer Prozess im Koerper. Wenn die Chemie nicht mehr stimmt hast du Probleme. Solange man nur versucht es sich vorzustellen ist das teoretisches Spiel, aber wenn Du davon betroffen bist sieht die Welt ganz anders aus.

Gruss,
Markus

06.02.2002 22:19 • #16


Hallo
An Deinen Aussagen die Du hier so machst, sieht man, dass Du keine Ahnung von psychisch Kranken oder deren Leiden hast. Wahrscheinlich ist es Dir noch nie so richtig psychisch mies gegangen. Wäre dem so, würdest Du nicht einen solchen "Humbuck" schreiben.
Ich finde Dein Schreiben eine absolute Frechheit gegenüber den Menschen die wirklich krank sind, und es zeugt von einer grossen Respektlosigkeit.!

Ich selbst leide an Angstphobien und dies kommt garantiert nicht vom Luxus! Ich leide schon seit einigen Jahren daran und behindert mich in meinem ganzen Tun. Jedoch kämpfe ich um mein Leben so gestalten zu können, dass ich es trotzdem mit Einschränkungen geniessen kann. Manchmal gelingt es mir und eben manchmal nicht.

Und nun muss ich mit Schrecken feststellen, dass da einfach einer kommt, der absolut nicht weiss von was er da überhaupt spricht. Es stimmt mich doch ein wenig nachdenklich, dass die psychisch Kranken von unserer Gesellschaft nicht richtig akzeptiert werden. Denn wer will sich schon abgeben müssen mit einer Person, die solche Phobien hat. Man kehrt ihr doch lieber den Rücken zu um der Konfrontation aus dem Weg zu gehen. Denn was wir nicht kennen macht uns Angst, siehst Du, auch Du hast Aengste und dies auf eine wirklich erbärmliche Art "Egoismus"!!

Eigentlich müsste es verboten sein überhaupt so einen "Bockmist" veröffentlichen zu lassen!Du solltest Dich was schämen und Dir nochmals Deinen Beitrag durch Dein kleines Spatzenhirn gehen lassen.

Jeder Mensch hat Probleme und jeder geht anders damit um.

Gruss Ingrid

08.02.2002 13:12 • #17


Wer immer meint, ein Phobiker hat keine Körperlichen Probleme liegt ganz klar auf dem Holzweg. Ein Mensch, der einer Panikattacke unterliegt, wird mit extrem viel Adrenalin vollgepumpt, einer ähnlichen Dosis, wie bei einem Todeskampf. Adrenalin ist ein sehr aggresives Hormon und zerstört auf dauer Gefäßwände. Ein "echter" phobiker, der nicht behandelt wird, liegt früher oder später mit einem Herzinfarkt im Krankenhaus. Eine Herz-OP kostet ungefähr genausoviel wie die Behandlung der Krankheit. Und jetzt beantworte mir bitte diese Frage: Was ist jetzt besser? Die Menschen gleich zu behandeln und wieder in die Gesellschaft eingliedern oder ausstoßen, und anschließend Schadensbegrezung praktizieren? Wenn deine Antwort "zwei" ist, dann gehörst du meiner Meinung nach in eine Geschlossene Anstalt für Soziopaten

08.02.2002 16:38 • #18


Es sind genau Sie, diese Leute die mich krank machen. Machen Sie nur weiter so, ich hoffe nur, dass Sie keinen Job haben, in dem Sie Autorität und Macht über andere Menschen haben.
Denn wenn Sie auf so einen Menschen treffen, der diese Krankheit hat, seien Sie gewarnt mit solchen Aussprüchen und Meinungen, denn ich wünsche Ihnen nicht irgendwann einmal einen Selbstmord auf dem Gewissen zu haben. Denn dann haben Sie ein Großes Problem am Leib.
Das Sie dann eventuell einmal bei einem Psychologen sitzen und sich dort ausheulen, kann ich nur hoffen, das er Sie mit dem Wort: Sie sind doch nur ein Luxus-Kranker empfängt.
Dann sitzen sie im selben Boot. Denken Sie darüber nach. Mensch zu sein bedarf es wenig, doch menschlich zu sein gehört mehr dazu.

Tamara

16.02.2002 17:17 • #19


Hallo!

Ihr Tipp in allen Ehren!
Ich habe ein freiwilliges Soziales Jahr absolviert; habe ehrenamtlich in Krankenhäusern und Altenheimen gearbeitet und war sogar für 6 Monate als Praktikantin in der Sahelzone (Burkina Faso; ich glaube, Sie wissen noch nicht mal wo das liegt!).
Ich glaube nicht, dass Sie schon einmal dort waren; sollten Sie vielleicht mal tun!
Die Arbeit hat mir immer viel gegeben und mir wahnsinnig Spass gemacht.

Es sind die Gesellschaft und Personen wie SIE, die mich krankmachen und mir die Luft zum Atmen nehmen.
Leider!

seneca

PS Keine Sorge, ich habe jahrelang in die Krankenversicherung eingezahlt und bin Akademikerin mit gutem Gehalt...ich möchte Ihnen nichts wegnehmen! Wirklich nicht!

17.02.2002 10:27 • #20




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