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La_Vie
Wie bereits im Vorstellungsthread geschrieben mache ich gerade die Ausbildung zur SPA im Kindergarten und bin momentan im Praktikum. Deshalb geht es mir gerade auch so schlecht. Ich bin sehr zurückhaltend und habe immer Angst jemanden zu stören oder zu nerven. Genau das wird aber kritisiert, dass ich keine eigenen Ideen umsetzte und vieles nicht einfach so mache. Ich habe unglaubliche Panik irgendwas falsch zu machen. Als ich mal einen Fehler begannen habe, habe ich dafür sehr stark Ärger bekommen, seitdem stehe ich unter Dauerstorm wenn ich nur an die KiTa denke. Es ist für mich eher ein Aushalten und wegen der Angst bleiben natürlich einige Theoretische Sachen auf der Strecke. Ich habe sogar mit dem Gedanken gespielt die Ausbildubg abzubrechen weil meine Ängste im Arbeitsalltag zu ein Störfaktor sind. Wenn ich jemandem davon erzähle wird mir immer nur gesagt ich müsse ja keine Angst haben, was mir natürlich sehr viel bringt! Ich bin nicht die Art Mensch die heulend zusammenbricht, ausser wenn ich alleine bin. Deswegen nahmen mich die Therapeuten damals auch nicht ernst, weil ich so "gefasst" wirke. Ich kontrolliere mich ständig selbst und lasse fast niemanden an meinen inneren Gedanken und Gefühlen teilhaben, es ist mir peinlich... dadurch nimmt niemand meine Ängste ernst, weil ich kein völliges Wrack bin

25.10.2016 00:03 • 04.11.2016 #1


10 Antworten ↓


white_cat
Hallo @La_Vie

willkommen im Forum und hier bist du natürlich genau richtig, denn wir nehmen dich und deine Ängste ernst!

Ich habe erst kürzlich ein gutes Buch zum Thema Angst gefunden: Es heißt "Panikattacken und andere Angststörungen loswerden" und ist von Klaus Bernhardt. Darin wird eine bestimmte Methode beschrieben, die mir geholfen hat positiver zu denken und meine Ängste besser in den Griff zu bekommen. Ich habe sie gerade in einem Beitrag zum Thema "Im Ausland und leide" beschrieben (zukunftsangst-generalisierte-angststoerung-f57/im-ausland-und-leide-t76697.html). Vielleicht kann dir die Methode ja auch helfen?

Ansonsten solltest du deinen Traumberuf keinesfalls wegen deiner Ängste aufgeben! Das Schlimme an den Ängsten ist einfach: Je öfter man ihnen nachgibt, desto größer werden sie! Dein Hirn lernt dann nämlich, dass es richtig war Angst zu haben. Das darfst du aber nicht zulassen, deswegen ist Weglaufen wirklich das Schlechteste, was du tun kannst (vorausgesetzt, du willst diese Ausbildung wirklich)!

Für mich klingt es so, als hättest du enorme Probleme mit deinem Selbstwert. Ich kenne das selbst nur zu gut. Hast du schon mal überlegt Sport zu machen? Ich weiß, das klingt im ersten Moment vielleicht komisch, aber Sport kann dir tatsächlich dabei helfen ein besseres Körpergefühl und mehr Selbstbewusstsein zu bekommen. Besonders natürlich sowas wie Boxen, aber auch alle anderen Sportarten. Außerdem regulieren sie den Stress, indem sie das Adrenalin abbauen, dass bei Ängsten unnötigerweise ausgeschüttet wird.

Deine Gedanken und Gefühle müssen dir auch keinesfalls peinlich sein! Es gibt sooo viele Menschen, denen es genauso geht wie dir! Leider gibt es zwar auch genau so viele, die kein Verständnis dafür haben, aber das liegt meist daran, dass sie es einfach nicht leisten können ihre Gefühle wirklich zuzulassen, weil sie sonst womöglich nicht mehr funktionieren könnten... Lass dir von diesen Menschen aber auf keinen Fall einreden, dass du weniger Wert bist oder dass deine Gefühle nichts zählen! Du bist genauso wertvoll wie jeder andere Mensch und hast das Recht gehört zu werden und Hilfe zu bekommen!

Ich hoffe, du kannst deine Ausbildung fortführen und schaffst es vielleicht mit professioneller Hilfe deine Ängste zu überwinden! Das Leben ist viel zu kurz um sich zu Hause einzuschließen!

LG
white_cat

25.10.2016 00:18 • x 1 #2



Versteht mich HIER jemand?

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Hotin
Hallo La_Vie,

Wenn Du die Chance für ein Praktikum bekommen hast sollte es Dir doch eigentlich ehern gut gehen.
Zitat:
Ich habe unglaubliche Panik irgendwas falsch zu machen.


Wer macht schon gern Fehler. Ich jedenfalls nicht.
Deine Angst davor Fehler zu machen ist somit grundsätzlich in Ordnung. Mit Deiner
Angst ist das so ähnlich wie mit dem Salz im Essen. Ohne Salz schmeckt alles nicht.
Mit zu viel Salz ist es kaum genießbar.
Du solltest also Deine Angst richtig dosieren.

Warum hast Du denn stark Ärger bekommen? Was hattest Du falsch gemacht?

Du solltest die Ausbildung auf keinen Fall selbst abbrechen. Das wäre ein großer Fehler. Sagtest Du nicht, Du hast
Panik davor etwas falsch zu machen?
Was stimmt an Deiner Angstlogik nicht.
Fast alle Menschen haben mehr oder weniger ähnliche Probleme wie Du. Sie gehen jedoch sehr unterschiedlich damit um.
Zitat:
Deswegen nahmen mich die Therapeuten damals auch nicht ernst, weil ich so "gefasst" wirke.


Therapeuten nehmen Dich immer ernst. Nur, wenn Du "mauerst", nicht wirklich
erzählst, was Dich innen bewegt, werden sie es nicht aus Dir herauspressen.
Kann es sein, dass Du auch in den Therapeutengesprächen einen Fehler gemacht hast?
So lange es Dir peinlich ist, andere an Deinen inneren Gedanken teilhaben zu lassen ist alles etwas schwierig für Dich.
Das bedeutet. Eigentlich kennt Dich niemand wirklich? Ober gibt es doch jemanden?
Wie lange willst Du Dich weiter verstecken?

Etwas von Deiner eigenen Unvollkommenheit und gelegentlicher Schwäche zuzugeben ist überhaupt nicht peinlich.
Wir Menschen sind alle so unvollkommen. Wir schauspielern nur oft etwas. Kannst Du auch ein wenig die Rolle der
selbstbewussten Frau einnehmen?
Am Anfang, bis Du das gelernt hast, ist es vielleicht etwas unangenehm.

Genau genommen hat es viel von Stärke und persönlicher Größe, wenn Du Sätze sagen lernst, wie

Das ist mir unangenehm, es macht mir Angst.
Ich bin so zurückhaltend, weil ich alles zu gut machen möchte.
Können sie mir das noch einmal erklären? Ich bin oft etwas zu vorsichtig, weil ich keine Fehler machen möchte.
Bitte seien sie nachsichtig mit mir./ Bitte geben sie mir etwas Zeit. Ich arbeite noch ein wenig an meinem Selbstbewusstsein.
Können sie mir bitte sagen, wo ich zu vorsichtig ran gehe?

Glaube an Dich und Deine Fähigkeiten. Du wirst das schaffen.

Viele Grüße

Bernhard

25.10.2016 07:24 • #3


Hallo La_Vie,

Du schreibst, die Therapeuten würden Dich nicht ernst nehmen. Ich könnte mir vorstellen, dass Du Ihnen mit Deiner Art signalisiert hast, dass Du eine besonders sachliche Gesprächsführung willst. Deshalb können sie Deine Beschwerden trotzdem durchaus ernst nehmen.
Grundsätzlich finde ich es in Ordnung, darüber nachzudenken, ob Du Deine Ausbildung weitermachen willst. Wenn Du aber zum Ergebnis kommst, dass diese Ängste in jedem anderen Beruf auch in der ein oder anderen Form auftreten würden, würde es eigentlich keinen Sinn ergeben. Von daher würde ich darauf hoffen, dass sich Deine Ängste im Rahmen der Therapie noch bessern.

Grüße

pc

28.10.2016 17:26 • x 1 #4


La_Vie
Danke euch schonmal. Mittlerweile weiß meine Praktikumsstelle um meine Probleme. Sie waren sehr verständnisvoll und besprechen sich jetzt mit meiner betreuenden Lehrkraft. Besser geht es mir keinesfalls. Es wird eher immer schlimmer. Jeden Tag werde ich panisch sobald es auf den Abend zugeht, weil ich weiß dass ich am nächsten Tag wieder dorthin muss. Morgens fühle ich mich furchtbar. Ich bin schlimm am zittern, mir ist schlecht und ich bin unkonzentriert. Jedes Mal habe ich Angst dass das ganze in eine Panikattacke ausatet. Trotzdem reisse ich mich zusammen ich qäule mich hin. Es ist nur noch ein Aushalten, meine schiftlichen und pädagogischen Aufgaben für die Schule zu erfüllen fühle ich mich gar nicht im Stande zu. Ich versuche nur das Beste für die Kinder zu geben und niemandem zu missfallen. In wirklich dunklen Momenten schiesst mir sogar kurz durch den Kopf, dass ich durch Selbstmord endlich frei von dieser ständigen Angst wäre... zum Glück sind dies nur Sekunden. Ich weiß nur selbst nicht ob dieses zusammenreissen gut oder schlecht ist. Besser geht es mir nicht, eher schlechter. Also hilft es nicht. Nichtmal in der Freizeit kann ich abschalten. Kommt etwas was mit der Arbeit in Verbindung steht geht die Panik wieder los...

31.10.2016 00:46 • #5


Hotin
Hallo La_Vie,

wenn Deine Kollegen nun wissen, dass Dich Ängste belasten, hast Du schon einen großen Schritt nach vorn gemacht.
Dann ist doch jetzt schon vieles ganz gut. Sie waren sehr verständnisvoll hast Du gesagt.
Und aus Dankbarkeit verstärkt sich nun Deine Angst?
Zitat:
Besser geht es mir keinesfalls. Es wird immer schlimmer.


Warum ist das so? Wie passt das zusammen? Ich vermute, Du hast keine Angst, weil Du mal etwas falsch gemacht hast.
Da wird eine Person im Spiel sein. Warum vertraust Du den Menschen an Deiner Arbeitsstelle nicht? Vor wem genau hast
Du Angst? Ist es nur eine Person, ist es ihr Blick, ist es die Sprache, welche Dir Angst macht? Was ist es genau?

Dein Angstgefühl möchte Dich eigentlich schützen. Nur, was zu viel ist, ist einfach zu viel. Kein Mensch kann bei seiner
Arbeit ohne Fehler sein. Du also auch nicht.
Deshalb akzeptiere, wenn man Dich als neue Kollegin häufiger kritisiert und versucht Deine Arbeit zu verbessern.
In einigen Jahren wirst Du mit den, dann "Neuen" auch kritisch umgehen. Der Anfang ist überall schwierig.

Eine angenehme Woche für Dich. Und keine Angst. Dein nächster Fehler
kommt bestimmt. Wenn nicht morgen, dann übermorgen oder nächste Woche.
Lerne das auszuhalten. Damit leben wir alle.

Viele Grüße

Bernhard

31.10.2016 07:55 • #6


La_Vie
Ich habe keine Angst vor einer bestimmten Person. Ich bekomme einfach in der Grundsituation Panik. Heute morgen ist es ganz schlimm, deswegen werde ich den Arzt meines Vertrauens aufsuchen und mit ihm darüber reden (Ich war dort vor 2 Jahren in psychologischer Betreuung). Dass es normal ist dass ich Fehler mache braucht man mir nicht zu sagen, genauso wie dass ich keine Angst haben brauche. Ich habe ja leider keinen Knopf um das auszustellen und freiwillig habe ich diese Angst sicher nicht. Man muss dazu sagen, dass meine ganzen Ängste ihren Ursprung in meiner Kindheit finden. Meine Mutter ist depressiv und war mit mir und meiner Schwester völlig überfordert. Sätze wie "In meinem nächsten Leben kriege ich auf keinen Fall Kinder!" Und ständige Kritik an mir waren an der Tagesordnung. Bereits als Kind hatte ich furchtbare Angst, konnte teilweise nicht in die Schule gehen weil ich nur geweint habe weil ich mich dort unwohl fühlte.

31.10.2016 08:38 • #7


Kann ich alles gut nachvollziehen. Natürlich ist der Job eines Erziehers schon an sich ziemlich stressig, d.h. für jeden, mich würde das jedenfalls extrem belasten, wenn Dutzende Kinder laut um mich herumtoben und ich irgendwas organisieren und außerdem noch sonstigen Aufgaben nachkommen soll. Dann hoffe ich, dass Du Dir mit Unterstützung des Arztes darüber klar wirst, was jetzt am besten ist. Nachdem es ja am Praktikum liegt, könntest Du notfalls nur das Praktikum abbrechen - falls es noch lange dauern sollte - und später evtl. nachholen, ohne gleich die Ausbildung beenden zu müssen.

Grüße

pc

31.10.2016 11:05 • #8


alfred
Zitat von La_Vie:
Meine Mutter ist depressiv und war mit mir und meiner Schwester völlig überfordert. Sätze wie "In meinem nächsten Leben kriege ich auf keinen Fall Kinder!" Und ständige Kritik an mir waren an der Tagesordnung. Bereits als Kind hatte ich furchtbare Angst, konnte teilweise nicht in die Schule gehen weil ich nur geweint habe weil ich mich dort unwohl fühlte.



Das ist des Pudels Kern.
Du hast eventuell Minderwertigkeitskomplexe ...
Unterbewuß machst du dich vieleicht für die Probleme der Mutter verantwortlich
da du ja das Kind bist was sie im nächsten Leben nicht mehr bekommen würde
damit es ihr dann besser gehen könnte.
Wenn Eltern wüßten wie sensiebel Kinder auf solche Äußerungen reagieren.
Die können das ganze leben versauen.
Es tut mir leid wenn ich so etwas lese.
Aber ich denke das du mit der offenheit zu deinen Kollegen den richtigen Schritt gemacht hast..lasse dir helfen.
Lg Alf

31.10.2016 11:17 • x 1 #9


Hotin
Hallo La_Vie,

Zitat:
ich habe keine Angst vor einer bestimmten Person. Ich bekomme einfach in der Grundsituation Panik.
Dass es normal ist, das ich Fehler mache, muss man mir nicht sagen.


So begann Dein Thema
Zitat:
Ich habe unglaubliche Panik irgendwas falsch zu machen. Als ich mal einen
Fehler begannen habe, habe ich dafür sehr stark Ärger bekommen, seitdem stehe ich unter Dauerstrom wenn
ich nur an die KiTa denke.


Erkennst Du, wie sich diese Sätze widersprechen?
Was genau möchtest Du von uns erfahren? Noch ist mir das nicht klar.
Wenn Du von mir nicht hören möchtest, dass Du Deinen Ängsten zu viel
Bedeutung gibst. Was könnte Dich dann beruhigen?

Deine Idee mit einem Arzt über Dein Thema zu reden halte ich für sehr gut.
Bestimmt kann er Dir ein Mittel geben, welches Dich innerlich etwas ruhiger macht.

Du schaffst das schon mit der KiTa.
Viel Erfolg dafür.

Bernhard

01.11.2016 08:49 • #10


white_cat
Zitat von La_Vie:
Man muss dazu sagen, dass meine ganzen Ängste ihren Ursprung in meiner Kindheit finden. Meine Mutter ist depressiv und war mit mir und meiner Schwester völlig überfordert. Sätze wie "In meinem nächsten Leben kriege ich auf keinen Fall Kinder!" Und ständige Kritik an mir waren an der Tagesordnung. Bereits als Kind hatte ich furchtbare Angst, konnte teilweise nicht in die Schule gehen weil ich nur geweint habe weil ich mich dort unwohl fühlte.


Oh Mann... Meine Kindheit war so ziemlich wie deine und auch ich bin voller Angst. Und warum? Weil mir meine Mutter nie die Zuwendung, Aufmerksamkeit und Sicherheit gegeben hat, die ich gebraucht hätte. Wenn ich krank war, hat sie sich nur "gezwungenermaßen" gekümmert, aber es kam nie von Herzen. Und alles, was ich tat, war nie richtig. Sie hat mich immer kritisiert und versucht mein Leben zu kontrollieren. Niemals direkt. Wenn man sie gefragt hat, hieß es immer nur: "Das musst du wissen, ist deine Entscheidung!" Aber hinterher hat man es ganz genau zu spüren bekommen, wenn man die Entscheidung traf, die IHR so gar nicht passte...

Und jetzt bin ich unsicher, hab kein Selbstbewusstsein und ständig Angst zu versagen. Selbst mit 30 ist bei jeder Entscheidung, die ich treffe, mein erster Gedanke: "Was würde meine Mutter dazu sagen?"
Das ist alles so kaputt, aber leider nicht so einfach zu reparieren. Ich bin gerade dabei deswegen eine neue Therapie anzufangen (meine 4.). Früher habe ich immer Verhaltenstherapien gemacht, aber das hilft in unserem Fall nicht, denn die Verhaltenstherapie konzentriert sich nur auf das Beheben der Symptome (Panikattacken). Da unsere Ängste aber tiefer sitzen und einen bestimmten Ursprung haben, braucht es einen anderen Ansatz.

Mein Therapeut möchte jetzt die Ego-state-Therapie mit mir machen und vielleicht ist das ja auch was für dich? Es geht im Prinzip darum, dass die Psyche aus verschiedenen Anteilen besteht: u.A. einem rationalen, erwachsenen Anteil und einem kindlichen Anteil. Der Rationale weiß ganz genau, dass es eigentlich keinen Grund gibt Angst zu haben, aber das interessiert den Kindlichen nicht, denn dieser hat ja gelernt, dass es sehr wohl Grund gibt, denn die Mama wird bestimmt wieder meckern und uns (gefühlt) hassen. Diesen Teil gilt es zu beruhigen und ihm das zu geben, was einem die Mutter nie gegeben hat, denn rationales Argumentieren bringt hier überhaupt nichts. Und genau das lernt man in der Therapie und dann sollen auch die Ängste verschwinden, da man sich selbst die Sicherheit gibt und der Selbstwert wächst.

Ich kann jetzt leider noch nicht berichten, ob es wirklich hilft, da ich erst im Januar wirklich damit anfangen werde, aber ich würde mich an deiner Stelle definitiv um eine Therapie bemühen. Das sind einfach Traumata aus der Kindheit, die verarbeitet werden müssen und sonst quälst du dich nur ewig rum und wirst nie glücklich sein.

LG
white_cat

04.11.2016 02:09 • #11



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