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Azethura

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Hallo ihr Lieben...

Ich hätte mal eine Frage, und ich hoffe, dass sie in diesen Forenabschnitt passt.

Ich stehe momentan auf der Warteliste einer Psychologin, bei der ich höchstwahrscheinlich Anfang Juli meine Therapie beginnen könnte. Ich hatte schon einmal eine andere Therapeutin und war wirklich unglücklich mit der damaligen.
Jetzt habe ich mir halt eine ausgesucht, die hier im Umkreis einen sehr guten Ruf hat und die mir am Telefon auch sehr sympathische war und die, laut Intenertpräsenz und Telefonat, auch genau das anbietet, was ich brauche...

Nun ist es ja so, dass ich meine Probelem schon eine Weile habe und mir langsam aber sicher der Kopf platzt....

Ich hab jetzt vor einigen Tagen vom "sozialpsychiatrischen Dienst" meiner Stadt erfahren. Ich kannte diesen bis dato überhaupt nicht! Dieser Dienst hat prompt seine Zweigstelle nur zwei Straßen von mir entfernt und ich überlege, ob es sich lohnt dort zur Überbrückung hinzugehen!

Kennt sich jemand mit solch einem Dienst aus und kann mir da näheres drüber erzählen?!

Danke und lg

19.05.2015 09:02 • 16.03.2019 #1


6 Antworten ↓


SonjaGe

SonjaGe


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Ich habe damit keine Erfahrungen, aber vielleicht gehst du mal hin, um dich zu informieren, was sie so anbieten.
Vielleicht können sie dir auch sagen, was du zur Überbrückung machen kannst.

19.05.2015 09:07 • #2


Melanie39


ich hab den sozialen Dienst im Moment auch das hat aber andere Gründe ...ich würd dir empfehlen dort hinzugehen die kommen auch zu dir nachhause wenn du magst .Da kommt dann eine einzelne Person mit der du über alles reden kannst die dir Hilfestellung geben kann dich begleiten kann so wie du es magst .In der Regel kommt der Soziale Dienst 1 mal die Woche aber wenn der Schuh richtig drückt kannst du auch dort anrufen die sind für dich da .....

19.05.2015 15:55 • x 1 #3


Mondkatze

Mondkatze


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hallo Azetura
der SpD - Sozialpsychiatrische Dienst - ist u. a. auch Beratungsstelle.
Du kannst dich an den SpD wenden, die können Dir Hilfsangebote vorstellen, Hilfen vermitteln und auch z.B. in Therapie vermitteln. Aber das dauert, weil es müssen erst die Antragsunterlagen von dir ausgefüllt werden, von der Beratungsstelle abgeschickt werden und dann von der RV eine Kostenzusage verschickt werden.

Im SpD werden in der Regel keine therapeutischen Gespräch geführt. Bei uns und gibt es zwar eine Kollegin, die hat nebenbei eine therap. Ausbildung gemacht, wird aber wie gesagt, nicht angewendet.
Im dringenden Fall gibt es dort auch einen Arzt / Ärztin. In der Regel NEurologe / Psychiater.

Ob Dir das als überbrückung hilft, kommt darauf an, wie viele Termine Du dort bekommen kannst. Aber wie schon gesagt, es sind nur Beratungsgespräche.

Es gibt aber in krankenhäusern, die eine psychiatrische Abteilung haben, auch eine Ambulanz. dort kannst Du dich auch vorstellen, wenn`s brennt.

Die andere Möglichkeit wäre die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe.

Oder aber : die Telefonseelsorge. die kannst Du 24 Std. lang erreichen, dort sind ausgebildete Leute, die sich auch mit Krisen auskennen.

Viel Glück

24.05.2015 17:45 • x 2 #4


Azethura


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Danke für eure Antworten!

Also, mittlerweile habe ich auch mit dem Vorantwortlichen gesprochen und der meinte, da sie nur noch zu zweit sind, können Sie mir da momentan gar nicht weiterhelfen...

Er hat mir dann die Telefonnummer einer Nerven-Tagesklinik hier in der Nähe gegeben und meinte, dass ich mich dort vorstellen könnte. Da würde ich relativ schnell einen Termin bekommen und dann würde man sehen, ob ich in das 6-wöchige Programm aufgenommen werden würde...

Ich werde diese Woche mal während der Sprechstunde bei der Psychologin meiner Wahl anrufen und fragen, wie es denn mit einem möglichen Platz im Juli steht. Und nachdrücklich sagen, dass ich den Platz auch auf jeden Fall möchte...

Zu den Selbsthilfegruppen. Da graut mir ein wenig vor... Deshalb schließe ich soetwas zumindest momentan erst einmal aus.

Und danke für den Tipp bzgl. der Seelsorge! Da gibt es ja sogar einen Chat... Das werde ich sicher mal ausprobieren!
Danke!

25.05.2015 18:56 • #5


Hännah

Hännah


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Beratungsstelle die richtige Anlaufstelle?

Hallo zusammen,

vor ein paar Wochen war ich bei einer Psychiaterin wegen Angstzuständen. Sie verschrieb mir Escitalopram, was ich aber nicht genommen habe (hatte das schonmal und mir haben die Nebenwirkungen ganz und gar nicht gefallen) und riet mir natürlich, eine Psychotherapie zu machen. Da ja die Wartezeiten immer abartig lang sind, gab sie mir einen Flyer von einer katholischen Familienberatungsstelle und meinte, vielleicht würden ein paar Gespräche dort bei mir schon ausreichen.... Ich weiß nicht....ich habe ja keine familiären oder Beziehungsprobleme, ich weiß genau, was meine Ängste auslöst und was ich ändern muss. Ich schaffe es halt nur nicht ganz ohne professionelle Hilfe. Ich stehe jetzt bei drei Psychotherapeuten auf der Warteliste.
War jemand schon mal bei so einer Beratungsstelle? Soll ich doch mal hingehen? Ich wüsste halt echt nicht, wie die mir helfen sollten.....

16.03.2019 17:10 • #6


Safira

Safira


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Das kannst Du wirklich nur erfahren wenn Du dort hingehst und das ganze auf Dich wirken lässt. Es kann total floppen oder Dir helfen. Egal wie eine solche Beratungsstelle heisst, es sitzen dort immer Menschen die anderen Menschen helfen wollen

16.03.2019 17:15 • #7



Dr. Reinhard Pichler


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