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Hallo,

das ist kein "wie kann ich" Thread, vielmehr ein Thread wie man es schaffen kann. Jeder ist unterschiedlich, ich habe meine Sozialphobie damals mit mehreren Wegen besiegt. Einer war die Meditation, damals habe ich von heute auf morgen, ich kann eine Email dazu suchen, alle Ängste durch ein meditatives Erlebnis verloren. Das ist aber nicht leicht und auch nicht nötig Meditation in dieser Intensität zu erreichen.

Es gibt noch mehr Wege, einen möchte ich euch vorstellen.

Man nimmt einen Zettel, schreibt auf vor was man Angst hat, dann warum.
Danach begründet man es.

Weiter schreibt man auf, warum es keinen Sinn macht.

Jetzt hat man das, was ich "konstruktive" Gedanken nenne, wenn man es richtig macht. Es hat noch gar keinen Wert. Wichtig ist jetzt, dass man die Worte so wählt, dass man aus den Gedanken eine Gedankenbild erzeugt, sozusagen ein Gedankenschwert, dass die Ansgt zerschneidet bis aus einen mächtigen Feind nur mehr Papierschnipsel überbleiben.

Es gibt Techniken um die Wörter aufzuladen. Man kann dies bei allen psychischen Problemen so machen. Es ist auch nur ein Weg, aber wenn man ihn korrekt macht, sehr effektiv. Ggf ist eine Psychoanalyse hilfreich, da Ängste auch tiefere Gründe haben können und diese so, individuell, siehe Milton H. Erickson, behandelt werden müssen.

Ich habe leider nicht die Zeit auf alle einzugehen, wollte aber einmal den Gedanken teilen!

Viel Erfolg!

17.07.2019 16:59 • 17.07.2019 #1


5 Antworten ↓


DanDanDan


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Nett gemeint, aber sowas bringt bei mir überhaupt nichts..
So stelle ich mir den Ablauf einer Therapie für diesen Bereich auch vor, leider..
Ich meine, was soll da passieren? Dieses "Klick machen" gibt es nicht. Die Angst wird wohl kaum aufgrund irgendeines Schlüsselerlebnisses plötzlich wie weggeblasen sein..
Sorry, aber das sind diese Standardfloskeln, die einem jeder Hanswurscht (ob du einer bist, weiß ich nicht ) versprechen kann.. In jedem Ratgeber steht so ein Pseudogedöns.

17.07.2019 18:53 • x 3 #2


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Schreib doch was genau du gemacht hast, welche Texte und wie. Mit den selben Methoden haben im übrigen das FBI und noch jemand, das schreibe ich hier weniger, gearbeitet. Soldaten werden vor den Krieg damit "bearbeitet". Ein normaler Therapeut ist ... meist sehr schlecht, Bücher vermitteln wissen, aber wissen bringt, wie ich schrieb, nichts.

Ich kenne schon einige mit Sozialphobie. Es hängt natürlich davon ab, prinzipiell kann es sein, dass eine neuronale Phatologie vorliegt am nikotinergen oder gabaergen Rezeptor, das ist sehr selten.

Lies mal die Bücher von wikipedia.org/wiki/Erik_H._Erikson Hier die Fallberichte. Die modernen Bücher, ich weiß nicht was du gelesen hast, sind sehr schlecht. Der erste Schritt ist eben 0815, das zweite, und das ist das zentrale Element, ist die Worte so zu wählen und vermitteln, dass sie direkt auf das Gehirn einwirken. Man kann, das ist aber teuer, mittels moderner Bildgebung auch direkt neuro-plastische Veränderungen finden. Also das Gehirn "verdrahtet" sich anders, um es ganz einfach zu sagen.

Man kann wohl davon ausgehen, dass 99% der Therapeuten nicht gut sind, dazu gibt es btw auch Studien. Das es funktioniert, weiß ich von mir, ebenso wie ich schon einige kenne. Du kannst auch zur Meditation mal googeln, seriöse Studien, peer review, nicht diese Pseudostudien von irgendwelchen Seiten.

Es lässt sich neurobiologisch genau erklären was passiert, aber es ist eben zentrale, dass man die RICHTIGEN Worte wählt. Ich kann jede Nacht sterben wegen meiner Atmung, weist du wo mein Angstlevel liegt? Bei 0. Das obwohl ich gezittert habe wie Espenlaub als ich früher in den Bus eingestiegen bin. Da haben mir die Ratgeber und die "Profis" auch Null geholfen und von Mittel die da gut wirken (nein ich gebe hier keine Empfehlungen öffentlich zu irgendwelchen Medikamenten, auch wenn sie als "Nahrungsergänzungsmittel" verkauft werden -> sie sind dennoch nicht zugelassen bei uns) wusste ich nichts.

Solange du aber fest daran glaubst, dass nichts hilft, wirst du Recht behalten.

17.07.2019 19:17 • #3


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Wenn du Bücher zu Konditionierung liest, dann musst du leider da lesen, wo du lieber nicht lesen willst, Erikson ist da eine der ganz wenigen Ausnahmen. Gerade das was im Krieg gemacht wurde, die "Experimente mit Menschen" wo das gemacht wurde, Propaganda ... da wurde das "Volk" halt ins extrems menschenverachtene negative, dahingehend bearbeitet, aber hoch effektiv. Wenn man die selben Techniken verwendet, nur positiv, dann sind sie sehr wirksam.

Das Problem, Psychotherapeuten werden meist Psychotherapeuten, weil es das leichteste Studium ist. Die die wirklich gut sind, die gehen zum Bundesherr, in die "Thing Tanks" und scheffeln viel Geld. Jemanden der sich mit der Psyche gut auskennt und helfen will, das ist eher selten. Dafür sind die Menschen zu sehr mit Gier durchtränkt. Die Krankenkasse zahlt nicht so gut wie Thing Tanks.... Bücher würde ich btw nur von denen lesen, die selber betroffen waren. Nur wer selbst ein Problem bei sich selbst löste, oder ein ähnliches, kann (bei hoher Selbstreflexion) anderen helfen. Viele Autoren schreiben einfach von anderen ab, im Prinzip eh die meisten von 2 zentrale Autoren, und in Wirklichkeit ist es dann sowas wie Psychoanalyse, Verhaltenstherapie usw.

Wenn du den richtigen Stein zum Schleifen hast, so bringt dir das nichts, wenn dir das Wissen fehlt wie man schleift und die Kraft und wie die Stoiker schon sagten, die Dauer macht es.

Die Formel lautet:

Häufigkeit x Intensität = Plastizität. Das weiß jeder Neurobiologe. Ein PTBS kassiert man mit einem einzigen Erlebnis = Intensität sehr hoch. Misst man das Hirn vor und nach dem Traumata, wird man deutliche Abweichungen des Gehirnes feststellen. Da lässt sich auch gegenteilig bewerkstelligen.

Es wäre somit wichtig, 1 was hast du geschrieben (Mark Twain der Unterschied zwischen dem richtigen und fast richtigem Wort ist wie der Unterscheid zwischen einem Glühwürmchen und einem Blitz), wie hast du es deiner "Seele" zugeführt, wie intensiv und wie häufig.

Wenn du das exakt ausführst, dann könnte ich darauf eingehen. Das sit wie mit dem berühmten Beispiel der Glühbirne, die 100 mal nicht funktioniert hat "das kann nicht klappen" ... eine kleine Veränderung in dem Konstrukt und schon klappte es. Würde Milton noch leben, eine Therapie und das würde dein Denken zumindest verändern. Aber solche Menschen die das auf dem Level beherrschten ... Milton war Hypnose-Guru. Er hatte auch Polio (Muskelschwund). Daher wusste er auch von was er schrieb.

Ich kann hier auch nicht viel Antworten, aber 1-2 konkrete Fälle könnte ich schon hier aufarbeiten, wenn ich die Zeit dazu finde. Aber dann müssten halt auch wirklich die Infos vorliegen die benötigt werden, damit das konstruktiv möglich ist. Eigentlich fehlt mir auch dazu die Zeit, aber einen Fall könnte man ja mal machen.

Ich schreibe fast nur mit Schwerstkranken und wenn es da hilft ...

17.07.2019 19:36 • #4


DanDanDan


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Ich habe ja nicht gesagt, dass ich an nichts glaube..
Sondern, dass sowas Zeit braucht. Das Hirn verdrahtet sich nicht von heute auf morgen neu..
Ich will dir ja nichts böses und du hast sicher teilweise recht..
Aber ehrlich gesagt, verstehe ich dein Anliegen nicht bzw der Text ist unlesbar für mich.
Tut mir Leid.
Viel Glück

17.07.2019 21:16 • x 1 #5


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Zitat von DanDanDan:
Ich habe ja nicht gesagt, dass ich an nichts glaube..Sondern, dass sowas Zeit braucht. Das Hirn verdrahtet sich nicht von heute auf morgen neu.. Ich will dir ja nichts böses und du hast sicher teilweise recht..Aber ehrlich gesagt, verstehe ich dein Anliegen nicht bzw der Text ist unlesbar für mich. Tut mir Leid.Viel Glück


Warum solltest du mir etwas böse wollen?
Also ganz grundsätzlich, auf Fragen erhält man von mir immer lange Antworten. Oder nur ganz kurze .... zum, nachdenken. ^^ Das liegt daran, dass ich ja nur in den Themen die mich interessieren, betreffen oder die ich für wichtig erachte, schreibe.

Also mein Text einfach gesagt.

Von einem meditativen massiv einschneidenden Erlebnis abgesehen und einem Traumata, ...ja ... es benötigt Zeit.
Der Text sollte eine wissenschaftlichere Begründung liefern, die die Buchautoren die heutzutage Bücher schreiben, nicht liefern. Müssen sie so auch nicht, aber bevor man sein Gehirn neu "verdrahtet" muss man den alten Glaubenssatz zerstören, das geht z.B. mit Studien.

Ich neige generell leider dazu, gewisse Grundlagen der Hirnfunktion vorauszusetzen, das liegt auch daran, dass ich halt viel mit Neurologen/Biologen und Radiologen kommunizieren, ich muss dann erstmal "umschalten". Würde ich es aber leicht verständlich und dennoch solide beschreiben, dann hab ich ja schon ein halbes Buch und das bringt am Ende auch wenig.

Zu meinem Anliegen. Ich habe hunderte Email-Kommunikationen. Da ich nicht immer jede Email beantworten kann, jeden helfen kann, suche ich für jeden der ein Problem hat das ich hatte jemanden, der es öffentlich aufarbeiten will. Das setzt aber eben auch voraus, dass man sich dahinter klemmt. Viel muss man ja nun auch nicht machen, aber zumindest benötigt man genug Energie die Psyche ordentlich zu behämmern... ^^ Oder den Willen die Energie zu schaffen. Manchmal baue ich Hypnose-Elemente in Texte ein, aber das ist jetzt auch egal.

Ich hoffe ich hab mich nicht zu kompliziert ausgedrückt, ich weiß, dass das abschreckend wirken kann. ^^

17.07.2019 23:40 • x 2 #6



Dr. Reinhard Pichler


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