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Was gut gegen die Phobie hilf habe ich gemerkt ist es sich die richtgen Fragen in der jeweiligen Situationen zu stellen.

Z.B. Ich muss nicht perfekt sein weil,....

- Ich darf meine eigene Meinung äußern, weil...

- Ich ich bin so gut wie ich bin weil,...

- Es ist nicht schlimm wenn andere schlecht über mich denken, weil...

- Ich kann das und das,...

- Ich muss nicht alles können, weil....

- Ich darf Fehler machen,weil....

- Bei der Arbeit ist es nicht schlimm wenn man Fehler macht, weil...

Das sind jetzt so einige die mir spontan einfallen. Ich habe mir gedacht hier in diesem Thread kann man weitere Ideen sammeln und auch mögliche Antworten, damit man schon mal einen Ansatz hat, den man nur noch für sich selber in den jeweiligen Situaitonen umsetzen kann.

16.12.2010 13:45 • 17.12.2010 #1


10 Antworten ↓


Mir sind noch ein paar Fragen eingefallen:

- Mich muss nicht jeder mögen, weil,...

- An mir ist besonders....., weil...

16.12.2010 13:57 • #2



Sich die richtigen Fragen stellen

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trostlos
hi.
aba warum zu jeder frage immer ne begründung? reicht doch zu sagen:

- Ich muss nicht perfekt sein!

- Ich darf meine eigene Meinung äußern!

- Ich ich bin so gut wie ich bin!

- Es ist nicht schlimm wenn andere schlecht über mich denken!

- Ich kann das und das!

- Ich muss nicht alles können!

- Ich darf Fehler machen!

16.12.2010 13:58 • #3


ICh gehöre z.B. zu den sehr Tiefgründigen Menschen, und mit einfachen Aussagen kann ich nichts anfangen, wenn ich nicht alle Gründe bis zum Ursprung kenne. Mir ist es wichtig alles zu wissen um alles jeden hergang zu verstehen und um dann mit diesem Wissen es umsetzen zu können.

Z.B. hatte ich Angst vor meinem Vater, weil er immer wenn ich etwas falsch gemacht habe geschriehen hat, bis ich erfahren habe wie sein komplettes leben abgelaufen ist, bzw. wie sich seine Denkweise entwickelt hat. Und erst als ich diese Darstellung der Wahrheit, erfahren bzw. verstanden hatte als ich mich selbst gefragt habe warum es so ist, dann hab ich ihm verziehen weil ich festgestellt hatte, er hatte ebenfalls kein leichtes leben und ist durch diese Umstände zu dem geworden was er heute ist.

16.12.2010 14:03 • #4


@ trostlos:

Ach ja du darfst natürlicha auch nicht vergessen, dies ist deine Art der Wahrnehmung, jeder Mensch ist anders und hat eine andere Vergangenheit usw.. Und desswegen kannst du nicht sagen das braucht man nich sondern nur das.

Denn vllt. brauchst du nur das weil du mit dieser Art und Weise besser umgehen kannst als anders.

16.12.2010 14:10 • #5


trostlos
iich fühl mich grad bissl angegriffen, weil du meinst ich brauch das so (vielleicht).
ich will auch alles wissen, wie es entstanden is. du kennst meine probs nicht und lass bitte die voreiligen beurteilungen.
auch klar das es um eine persönliche wahrnehmung geht... es gibt aba auch aussagen, wie z.b. diese, die man nicht unbedingt begründen muss... vielleicht stellt der eine oder andere sich damit zu sehr unter druck, seine eigene begründung eines tages doch nicht erreicht oder empfindet.
warum sollte man sich diese aussagen stellen wenn mit einem alles ok is, ich denke auch diese aussagen kommen hauptsächlich zu tage, wenn das selbstbewusstsein und selbstwert gefühl angekratzt is.

16.12.2010 16:42 • #6


Sobald man einen Grund oder Beweis für die Dinge braucht,
kommt der Glaube daran nicht mehr aus dem tiefsten Herzen.

16.12.2010 17:59 • #7


Zitat von trostlos:
iich fühl mich grad bissl angegriffen, weil du meinst ich brauch das so (vielleicht).
ich will auch alles wissen, wie es entstanden is. du kennst meine probs nicht und lass bitte die voreiligen beurteilungen.
auch klar das es um eine persönliche wahrnehmung geht... es gibt aba auch aussagen, wie z.b. diese, die man nicht unbedingt begründen muss... vielleicht stellt der eine oder andere sich damit zu sehr unter druck, seine eigene begründung eines tages doch nicht erreicht oder empfindet.
warum sollte man sich diese aussagen stellen wenn mit einem alles ok is, ich denke auch diese aussagen kommen hauptsächlich zu tage, wenn das selbstbewusstsein und selbstwert gefühl angekratzt is.


Du brauchst dich gar nicht angegriffen fühlen, weil es keinen Angriff von meiner Seite aus gab. Ich hab aus meiner Sicht eine ganz normale Aussage gemacht.

Mit "vllt. brauchst du das" meinte ich lediglich ich kenne dich nicht also nach der Aussage zu beurteilen habe ich das so eingeschätzt das du es EVTL brauchst oder auch eben nicht (weil ich dich ja nicht kenne und somit auch keine klare Aussage treffen kann)!

Das ist ein gutes Beispiel wie verschieden Menschen denken, bzw. wie falsch beim schreiben, chatten etc. rüberkommen kann.

Ich hoffe damit ist jetzt wieder alles geklärt.

16.12.2010 18:17 • #8


Zitat von Beobachter:
Sobald man einen Grund oder Beweis für die Dinge braucht,
kommt der Glaube daran nicht mehr aus dem tiefsten Herzen.


Ich verstehe diese Interpretation nicht ganz. Was genau meinst du damit? Den Glauben?

Wenn dass das ist, kann ich das schon verstehen. Nur das hat auch seine Nachteile.

Bei mir z.B. gab es einige Situationen die sich dadurch negativ (durch fehlendes Wissen) ausgewirkt haben.

Meine Eltern sagten mir des öfteren:" Wenn du das und das tust, werden die anderen schlecht über dich denken!".

Und ich fragte immer:" Warum ist das so?"
Darauf haben meine Eltern nie eine klare Antwort gegeben und nach einiger Zeit habe ich es aufgegeben und habe es einfach so akzepitert und dies wurde dann zur Angst.

Ich war nicht mehr ich selbst. Ich habe gemacht was andere machen, hatte keine eigene Meinung mehr.

Und mir ging es gar nicht mehr dabei gut. Menschen die ich damals Freunde nannte hatten mich ausgenutzt, weil ich immer getan habe was sie wollten obwohl mich das nicht glücklich machte.

Erst seit dem die Angst weniger geworden ist, kann ich klarer denken und die Situationen beser einschätzen, weil ich nicht mehr auf mein Gefühl höre, sondern auf meinen gesunden Menschenverstand.

Desswegen sage ich mir immer: "Nicht denken, sondern Wissen!"

Als ich und meine Ex uns getrennt hatten, konnte ich das wieder ganz schnell vergessen, weil ich mir gesagt hatte (und wusste), es war schön aber ist nun Vergangenheit und spielt keine Rolle mehr. Mir geht es gut, ich bin mit mir Glücklich und das ist das wichtigste, ich lebe mein Leben und das leben so wie es passiert ist nun mal so und man kann es nicht ändern. Und an die Zukunft denke ich gar nicht weil sie irrelevant ist und man eh nicht weiß wie es kommt, aber es passiert so wie es dann passiert(durch bestimmte Gründe).

17.12.2010 14:03 • #9


Hallo franzose87

Mein Beitrag bezieht sich auf das angehängte "weil ..." an deine sonst sehr guten Leitsätze.

Genau wie jedes "aber" eine gute Aussage in Zweifel zieht, tut das auch ein begründendes "weil".

Umkonditionierung durch anderes Denken funktioniert nur, wenn man an die dazugehörigen Richtlinien und Leitsprüche auch wirklich innerlich glaubt.
Wenn dazu eine Begründung (Rechtfertigung) notwendig ist, dann suggeriert das dem Unterbewusstsein Zweifel an der Richtigkeit.

Die einzige Ausnahme sollte dabei folgender Satz sein:

Ich darf so sein wie ich bin, weil mir in dieser Sache die Meinung anderer Leute egal ist.

Dann klappt es auch wieder mit dem Selbstbewusstsein, Der Beobachter

17.12.2010 17:09 • #10


Zitat von Beobachter:
Hallo franzose87

Mein Beitrag bezieht sich auf das angehängte "weil ..." an deine sonst sehr guten Leitsätze.

Genau wie jedes "aber" eine gute Aussage in Zweifel zieht, tut das auch ein begründendes "weil".

Umkonditionierung durch anderes Denken funktioniert nur, wenn man an die dazugehörigen Richtlinien und Leitsprüche auch wirklich innerlich glaubt.
Wenn dazu eine Begründung (Rechtfertigung) notwendig ist, dann suggeriert das dem Unterbewusstsein Zweifel an der Richtigkeit.

Die einzige Ausnahme sollte dabei folgender Satz sein:

Ich darf so sein wie ich bin, weil mir in dieser Sache die Meinung anderer Leute egal ist.

Dann klappt es auch wieder mit dem Selbstbewusstsein, Der Beobachter


Hallo Beobacher,

jetzt verstehe ich deine Ansicht besser. Klar muss man daran glauben, was man sagt. So war es bei mir ja auch.

Bei mir war lediglich die Sache, ich habe mir die für mich richtigen Fragen gestellt und auch eine Antwort dazu gefunden wo ich mit sicherheit sagen konnte ja so ist es. Da ich mir auch sicher war das ich richtig liege, ist bei mir der Knoten geplatzt und und die Angst war so gut wie verschwunden.

Das mit dem"weil" habe ich mir so gedacht, das man für sich die richtige Antwort finden kann und somit dies auch zu einer Lösung der Probleme beiträgt. Und wenn man sich der Sache sehr sicher ist, kann man das "weil" natürlich weglassen.

Ich hoffe wie gesagt, das weitere Ansätze hier im Thread gefunden werden, damit man anderen bzw. sich selbst helfen kann.

17.12.2010 18:44 • #11



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