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Hallo ihr lieben,
seit einigen Jahren nehme ich Insiodon (opimarol) gegen meine sozielen Ängste, auch diverse Therapien habe ich schon gemacht. Gesund bin ich noch lange nicht, aber mit ein paar Kniff und Tricks komme ich eigentlich sehr gut zurecht in meinem Leben. Kann wieder zur Schule gehen, Unternehmungen machen etc.
Aber seit ca. 2 Wochen habe ich richtig heftige Angstattacken, ich steigere mich jedesmal in eine bestimmte Panik rein und habe ich nicht die Möglichkit mich dieser Situation zu entziehen, renn ich nur noch rum oder aber schaukel wie ein Baby vor mich hin und her. Ich bin dann auch absolut nicht mehr ansprechbar.
Seit Wochen war ich schon nicht mehr im Supermarkt und mein armer Hund kommt nur noch ganz selten raus, in der Schule war ich auch nicht.
Also bin ich zum Arzt der mir Tavor verschrieben hat. Ich soll eine Tab(0,5mg) eine stunder vor der Schule einnehmen um dann dort wie gewohnt meiner Tätigkeit nachgehen zu können.
Nun hab ich mir mal diese Dosisinfo im Beipackzettel angeschaut und weiß ehrlich gesagt nicht, ob due Mindestdosis denn auch wirklich hilft? meine Angst ist wirklich sehr stark, bis hin zur Ohnmacht. Morgen ist nach 2 Wochen der erste Tag an dem ich wieder in die Schule gehen werde, allein das macht mir schon eine enorme Angst. Ich brauch nur dran zu denken und mein Herz raßt. Heute wollte ich auch gehen, aber ich hab mich an den Stuhl in der Küche geklammert und so lange gewartet bis ich es eh nicht mehr rechtzeitigt geschafft hätte... .
Nun ja, wie gesagt morgen isses das der erste und ich muss direkt in den ersten Stunden vor mehrern Schülern und Lehren sprechen. Ich habe viel Arbeit in mein Projekt gesteckt und möchte nicht, dass ich es mittendrin abbrechen muss vor lauter Panik.
Also meine Frage: Reichen bei meinem (seeligen)Druck wirklich nur 0.5mg? ich kann mir das schwer vorstellen und mein Arzt ist auch nicht mehr erreichbar.
Ich danke euch sehr im Vorraus!

25.05.2009 19:38 • 14.08.2022 #1


20 Antworten ↓


Ui, das war die falsche Sparte..
Tut mir leid, wie kann ich es denn wieder löschen?

25.05.2009 21:21 • #2



Wieviel Tavor zur richtigen Dosierung?

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Hallo Nonaa,

ich nehme Tavor sehr selten, normalerweise reichen bei mir 0,5 mg, weil bei mir geringe Dosen schnell anschlagen.
Eine Ärztin von mir hat sich darüber gewundert und war der Meinung,
erst 1 mg wirkt bei den meisten so richtig.

Wenn 0,5 mg nicht genügen, kannst Du ohne Bedenken noch eine halbe Tablette mehr nehmen, ich habe mal kurzfristig 3 mg pro Tag genommen.

Grüße

pc

25.05.2009 21:36 • x 1 #3


Ausprobieren!

Dein Arzt hat wahrscheinlich schon einiges an Erfahrung, auf die er zurückgreifen kann. Wenns nicht klappt kannst du doch immer noch mit ihm reden.

Ich hab Tavor für den Notfall verschrieben bekommen. Da jedoch 1,0 mg. Hab sie allerdings nie genommen.

Du schaffst dass auch mit 0,5 mg! Viel Erfolg

26.05.2009 11:01 • #4


Da reagiert leider jeder anders drauf. Kommt auch darauf an, wie schwer du bist und ob du sie auf leeren Magen nimmst. Zeitspanne bis zur Wirkung ca. 45 Minuten. Ich brauche locker 1.5 bis 2.0 mg, aber das ist absolut kein Maßstab.
Viel Glück!!

26.05.2009 12:11 • x 1 #5


Meli77de
Dass Du einfach morgens Tavor nehmen sollst...sollte eigentlich nicht zur Dauermedikation bestimmt sein.
Solltest diesbezüglich vielleicht nochmal ärztlichen Rat einholen.

Nehme in Notfällen Tavor ... 0,5 hilft bei mir nicht oder nur kaum. Lt. Beipackzettel kanste bis zu 2,5 mg nehmen. Ich nehme meistens 1-2 mg, wenn die Panik ganz schlimm ist.
Aber wie gesagt, nehme das Zeug nur im Notfall...

LG Meli

28.05.2009 17:11 • #6


Gar keine. Macht schnell abhängig und der Entzug... Aua.

26.07.2018 14:25 • #7


26.07.2018 16:21 • #8


Du solltest den Druck der auf Dir lastet reduzieren. Dann brauchst Du die Tavor nicht mehr.

04.03.2019 14:09 • #9


Ich nehme immer 1,0 mg, momentan fast täglich, manchmal auch 2,0 mg. 0,5 mg wirkt bei mir nicht. Es wird nur leider immer schwieriger meine Ärztin dazu zu bringen, mir das Zeug zu verschreiben.

04.03.2019 18:10 • #10


Icefalki
Zitat von Scipio:
Ich nehme immer 1,0 mg, momentan fast täglich, manchmal auch 2,0 mg. 0,5 mg wirkt bei mir nicht. Es wird nur leider immer schwieriger meine Ärztin dazu zu bringen, mir das Zeug zu verschreiben.


Klar, weil es abhängig macht. Ist ja kein Geheimnis, ergo, wer hat dir das und wie verordnet? Diese Ärztin?

04.03.2019 18:13 • x 1 #11


Mit Recht. Sie weiss das Du die Toleranzgrenze bereits mit 0,5 mg überschritten hast. Um noch eine Wirkung zu erzielen verlangt der Körper mehr....Herzlichen Glückwunsch....Die Suchtspirale nimmt ihren Lauf.

Man sollte die Leute in Therapie schicken und nicht in die Abhängigkeit treiben.

Wäre sinnvoller...Statt sich an die Tabletten zu klammern such Dir lieber eine stationäre psychosomatische Klinik für 6 Wochen. Doch erstmal würde ich von den Tavor entgiften... Das geht mit Dosisminderung oder und anderen Medis. Solltest Du aber nur mit Absprache Deiner Ärztin machen. Plötzliches absetzen kann gefährlich sein bis hin zu Krampfanfällen, Bewusstlosigkeit und Herzversagen falls Dir das noch niemand gesagt hat.

Dieses Medikament ist nur für den absoluten Notfall gedacht.

Weder zur Vorbeugung von Panikattacken noch zur Dauerbehandlung.

Wenn etwas dauerhaft und langfristig hilft ist das eine Therapie in einer psychosomatischen Klinik.

Sonst nix.

04.03.2019 18:24 • #12


Canary
manche Leute auf dem Forum klingen immer so konsequent: hast du Angst dann hilft nur eine stationäre Therapie!, ....das kann einem ja richtig doll Angst machen! Für manche ist ein Klinikaufenthalt hilfreich und mag die beste Emtscheidung gewesen sein, andere sind traumatisiert davon, da sie nicht die Hilfe und Therapie bekommen haben, die die richtige gewesen wäre, denn nicht immer taugt die Therapie in der Klinik was, eigentlich hast du auch wenig Arztgespräche, das sage ich, wo ich sogar eine private Zusatzversicherung habe und täglich Chefarzt Gespräche in Anspruch nehmen durfte.... Die waren wirklich sehr kurz umd da is nicht viel bei raus gekommen, die Zeit ist zu kurz für alle Beteiligten, ein Fehler im System.... Da habe ich mit meiner Therapeutin über die Eingliederungshilfe viel mehr auf mich spezialisierte Therapie 2mal die Woche und finde persönlich, das ist meine Meinung, ist das gewohnte Umfeld am wichtigsten, denn hier stören uns unsere Ängste ja auch, in der Klinik klar zu kommmrn heist nicht zu Hause klar zu kommen.... Und Therapien brauchen Zeit, 6 Wochen ist da nicht viel, eine Therapie dauert Jahre und es dauert bis sie Früchte trägt -und du selbst musst viel leisten und dich selbst ausgiebig informieren und einbringen, du kannst und musst dich mit Hilfe eines guten Therapeuten auch selbst therapieren, lies bücher und so...
Und ich finde Benzos werden zu Unrecht verteufelt, ja, sie können Abhängigkeit hervorrufen oder Erwartungsängste schüren diebezüglich - nicht mehr ohne sie zurecht zu kommen, aber sie können in einer akuten Kriesensituation sehr sehr hilfreich sein, viele andere Medikamente rufen ähnliche Entzugsphänomene hervor, das wird nur nicht so breit getreten, Manche ADs oder v.a. Lyrika, dies ist sogar schlimmer als alles andere was ich kenne und erlebt habe (und ich weiß wovon ich rede) -sind nix besser....

Zur eigentlichen Frage: Tavor so viel wie nötig, so wenig und selten wie möglich. In Deutschland sagt man ambulant die Grenze liegt bei bis zu 2.5mg pro Tag, die Amis sehen es etwas lockerer und gehen bis 6mg - ....würde nicht über 2.5mg gehen

13.08.2022 18:49 • x 1 #13


Also auch in Deutschland liegt die ambulante höchst Grenze nicht bei 2,5mg pro Tag sondern bei bis zu 7,5mg am Tag.
Das soll natürlich keine Empfehlung darstellen auch nur im Ansatz so viel zu nehmen.
Ich warte aktuell auf die Aufnahme in die Psychiatrie und nehme 5.5mg am Tag (seit ca. 1.5 Monaten).
Viele würden jetzt sagen das sei viel zu viel aber am Ende ist es eben so, das wir Individuen sind und solche Medikamente bei jedem Menschen anders wirken.
Nehme ich 1mg Tavor / Lorezepam, könnte ich genauso gut Smarties essen, es zeigt keine Wirkung.
Bei 2,5mg merke ich das es für ca. 6-8 Stunden eine leicht beruhigende Wirkung hat - allerdings weit davon entfernt was andere Menschen berichten.. ich bin nicht müde, fühle mich nicht wie auf oder in Watte gepackt, bin trotzdem konzentriert. Was ich damit sagen will, es wirkt bei mir eben so und bei anderen so.
Ich nehme 5,5mg und komme sehr gut zu Recht und endlich wieder durch den Tag. Vorher war bei mir alles geprägt von Ängsten und Panik.
Dennoch wie gesagt, warte ich gerade auf die Aufnahme in die Psychiatrie da diese Tabletten keine Dauerlösung sein können und ich klar den Punkt der Abhängigkeit erreicht habe.
Meines Erachtens sind diese Tabletten Fluch und Segen zur gleichen Zeit. Sie helfen mir ein normales Leben zu Leben, gleichzeitig bekämpfen sie aber nicht das eigentliche Problem, sondern unterdrücken diese nur.
Dennoch würde ich diese Medikamente niemals verfluchen, sie haben mich in den letzten Wochen gerettet. Weil keine andere Hilfe zu bekommen war. Jetzt ist Land in Sicht und ich bin glücklich die Tabletten dort aus zu schleichen und die eigentlichen Probleme anzugehen.

14.08.2022 01:34 • x 2 #14


Canary
@Matthlign hallo, hab die Tage auch 2 mal hintereinander 5.5mg pro Tag gebraucht, stecke grade im Lyrikaentzug, der macht mich echt fertig, daher so viel Tavor bei akuten Entzug, gestern bin ich mit 3mg ausgekommen, konnte Tavor ohne Probleme nach 8 Wochen zwischen 1.5 und 2.5 mg schon deutlich herunterfahren und dann 3 Wochen nicht über 1.0 -keine Entzugserscheinungen vom Tavor- und dann kam der letzte Reduktionsschritt von Lyrika,langsam ganz langsam ging es wieder bergab und die typischen Entzugserscheinungen von Lyrika kamen, Lyrikaentzug ist echt heftig und kommt sehr verzögert, hab Diazepam durch, das war Kindergarten und keine 5% von Lyrika...
Bei akutem Entzug von Lyrika brauche ich oft 1.5 bis 2.5mg Tavor aufs mal, sonst langt für gewöhnlich 0.5 bis 1.0mg bei mir, eine Tavor wirkt bei mit nur 4 Std, bin ultra rapid metabolizer...

14.08.2022 10:04 • #15


Canary
Mal ne vorsichtige Frage an alle, die es schon mal hatten:
wie lange habt ihr im Notfall das Tavor kurzfristig schon über 2.5mg dosiert -stationär wie auch ambulant, ich meine nicht Dauergebrauch, oder Toleranz, sondern wirklich über einen akuten Notfall hinweg!
Mein Problem: Lyrica Entzug, obwohl es mir 0 half, das Lyrica, trotzdem Mega Entzug nach 7 Wochen Einnahme bis 400mg mit typischen Fenstern und WELLEN, auf ärztliches anraten Tavor bei Bedarf bis zu 2.5mg, zur Not täglich,
....als ich meinem Arzt sagte, manchmal bei akutem Lyrikaentzug könnte man Locker bei Bedarf 5 bis 6mg Tavor pro Tag gebrauchen, da sagte er: geh da Iieber nicht zu oft rein, nachher haben wir ein Problem mit dem Tavor!.. mit Tavor nach ein paar Wochen scheine ich weniger Probleme zu haben, beim runtergehen als bei Lyrika zumindest war das Dosierungen bis 2.5mg betrifft, da konnte ich nach 8 Wochen ohne Probleme auf 1.0 bis 0.5 runter ohne Entzugserscheinungen... Bei höherer Dosierung steigt wohl logischerweise die Abhängigkeitsgefahr!

14.08.2022 12:10 • #16


Also ich benutze jetzt zum ersten Mal Lorezepam/Tavor als Dauer Medikament - anfangs war es bei mir auch nur als Notfall Medikament angedacht.
Ich würde sagen das ich insgesamt jetzt seit 7 Wochen täglich Tavor nehme und seit ca. 4 Wochen bin ich auf 5,5mg am Tag eingestellt. Ich habe keinerlei Nebenwirkungen, keinerlei Probleme. Allerdings wie im Vorfeld schon erwähnt, haben kleine Dosierungen bei mir überhaupt nicht angeschlagen. Alles unter 2mg habe ich gar nicht gespürt. Da kommen wir wieder zu dem Punkt den ich schon erwähnt habe, Medikamente und Dosierungen sind einfach sehr individuelle. Jeder Mensch hat andere Toleranzen und verträgt den einen Wirkstoff besser als den anderen. Daher würde ich nie eine Aussage dazu treffen was ich für die perfekte Menge halte. Das ist individuelle verschieden und sollte immer in Rücksprache mit einem Arzt passieren. Auch die Tatsache das dir das aus schleichen von Tavor so leicht fällt ist individuelle, viele andere haben starke Probleme damit. Weil es klar abhängig macht, ich bin jetzt nach 7 Wochen und erst einer leeren Dose 50stk a 2.5mg in der Abhängigkeit. Eigentlich verrückt, ich habe insgesamt jetzt ca. 60-70 von diesem Tabletten genommen und trotzdem schon abhängig. Dennoch verteufeln würde ich das Medikament nie, mit geht es mir besser als ohne, es war einfach so akut das es nicht anders ging und da ich seit Wochen hoffen endlich stationär aufgenommen zu werden, war es meine einzige Hilfe. Was aber nur eine Momentaufnahme bleiben soll, ich hoffe stark das ich bald stationär gehe und wir an allem arbeiten.

14.08.2022 16:05 • x 1 #17

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Canary
@Matthlign, ja du hast recht, das ist ganz individuell, woher aber weißt du, dass du tatsächlich abhängig bist, mal quer gefragt, bislang klingt es so als nimmst du es zur Überbrückung deiner Grunderkrankung, das tun viele, da stellt sich die Frage, kannst du es der Grunderkrankung wegen
nicht weglassen oder schon einer echten Abhängigkeit wegen, oder aber aus Erwartungsangst, vielleicht bist du noch gar nicht sooo abhängig wie du denkst, was schön für dich wäre -ich will aner keinesfalls bestreiten oder irgendwie beschönigen, das Benzos ganz klar abhängig machen können, denn das können sie allemal und tun es oft genug, aber nach allem was ich mitbekommen habe, tun das so manch andere Psychopharmaka in gleicherweise oder ähnlicherweise auch- z.b manche SSRIs und SNRIs -Paroxetin und Venlafaxin sollen die schlimmsten sein, hier oder generell von Absetzsymptomen zu sprechen ist purer Euphemismus.. (QUOTE aus dem Ashton Manual) aber trifft eben längst nicht jeden! By the way, mein Beitrag soll jetzt nicht pro Benzo oder Antipsychopharmaka sein, ich teile nur so meine Erfahrungen mit...Und pass auf wenn du schon so sehr davon überzeugt bist abhängig zu sein, viele Entzugerscheinungen sind das Resultat aus Angst vor dem Entzug und Angst vor der Angst. Die Leute, die es einfach nehmen wie es kommt, haben Weniger Probleme im Entzug (quote aus dem Ashton Manual) Sie schreibt dort sogar: laut Experten sollen bis zu 50% keine oder wenig Probleme beim Absetzen von Benzodiazepinen haben, sie selbst hinterfragt diesen Prozentsatz etwas -durch die Blume, so wie es für mich klingt, ich kanns mir auch kaum vorstellen... wie dem auch sei.... Ich wünsche dir viel Kraft für deine Therapie und die Klinik

14.08.2022 16:56 • #18


Will ich es aktuell auf Grund meiner Grunderkrankung weglassen, nein, mir geht es seit ca. 2.5 Jahren zum ersten mal gut. Keine Panikattacken, keine dauerhaften Gedanken die Kreisen, keine Angst einen Herzinfarkt zu erleiden, nicht jeder Schmerz wird gleich als möglicher Auslöser einer schlimmen Krankheit angesehen.
Könnte ich sie weglassen bzw. bin ich schon abhängig? Ich denke schon. Warum? Weil lasse ich die Tabletten weg, tauchen Dinge auf die ich vorher nie hatte und ich somit nicht meiner Grunderkrankung zuordnen kann und zu Aussagen passen die ich als Entzugserscheinungen schon gehört habe. Bleibt ein kleiner Prozentsatz übrig das ich mir das nur einbilden könnte? Natürlich aber ich muss ehrlich sagen, ich glaube ich bin Abhängig.
Allerdings mache ich mir darüber gar keine Gedanken bzw. habe sie mir gemacht als ich das Medikament anfangs als Notfall Medikament erhalten habe. Ein starkes, böses Benzodiazepine. Quatsch. Ich werde in die Therapie gehen und es aus schleichen, wie schon tausende Menschen vor mir. Plus ich Stimme dir sogar zu, es heißt oft bestimmte Psychopharmaka würden nicht abhängig machen etc. und das ist Unsinn, eine Gewöhnung ist im Prinzip nichts anderes wie eine Abhängigkeit. Ich bin sogar der Meinung, das wenn Lorezepam bei mir so gut wirkt, ohne jegliche Nebenwirkungen, das es Quatsch ist das so viele Ärzte dann trotzdem lieber andere Dinge verschreiben. Allerdings ist mein Ziel ja die Probleme anzugehen und am Ende gesund zu werden ohne mein Leben lang irgendwelche Tabletten nehmen zu müssen. Gleichzeitig und das habe ich z. B. auch meinem Hausarzt gesagt, sollte das alles nichts bringen (natürlich nicht nur ein Versuch in der Psychiatrie) würde ich lieber ein Leben lang Benzodiazepine nehmen als so zu Leben wie vorher. Das ist was ich meine, ich Rate niemanden zu Medikamenten und will selber die Probleme angehen anstatt sie nur zu unterdrücken, gleichzeitig gehöre ich ganz klar zu den Menschen die Benzodiazepine nicht verteufeln. Ich halte Lorezepam für ein sehr gutes Medikament auch für den Dauerhaften Einsatz, bei Patienten, wo Therapie und andere leichtere Medikamente nichts bringen. Ich persönlich würde lieber mein Leben lang Benzodiazepine nehmen als auch nur ein Monat so zu Leben wie die Jahre davor.

14.08.2022 17:13 • #19


Canary
Das kann ich gut verstehen und sehe es wie du... nur möchte ich definitiv nicht mein Leben lang Benzodiazepine nehmen oder überhaupt irgendein Zeugs....

Weißt du, früher oder später muss man sich der Angst stellen und man muss sie fühlen und aushalten und verstehen lernen, was will sie mir denn sagen meine Angst?!
...Aber klar, das geht nicht von heut auf morgen und manchmal brauch es sowas wie Tavor um da wieder hinzukommen auf kurz oder lang, ob nun zur Überbrückung bis zur eigentlichen Therapie oder als Entzug in dem du langsam lernst mit der Angst umzugehen, dazu müsste der Entzug aber langsam und möglichst sanft sein, wie aus dem Ashton Manual, damit sich so ein Effeckt einstellen kann... Ich weiß nicht ob ich durch das jetzt doch soo lange Aussharren und den Tavorkonsum -ohne den ich das nicht überleben würde- mittlerweile nun doch abhängig geworden bin und nicht mehr so leicht runter komm wie in der entzugsfreienphase, oder noch nicht, mein Arzt meint, nein er sieht nocht keine Abhängigkeit, weil meine Dosierungen noch sehr nach Bedarf schwanken..
Sollte ich beim ausschleichen Entzugserscheinungen kriegen würde ich es im Schneckentempo runterdosieren oder nach dem Ashton Manual mit Diazepam substituieren

14.08.2022 17:27 • #20



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Dr. med. Andreas Schöpf