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lackes

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Moin.
Meine Frau ist seit 4 Wochen depressiv, heißt niedergeschlagen, macht sich die ganze Zeit wegen Kleinigkeiten verrückt, hat Konzentrationsprobleme und alltägliches fiel ihr schwer.
Wir haben es erst so versucht, Samstag hat ihr der Arzt dann Seroquel verschrieben, weil sie schonmal was Psychoseartiges hatte und die auch eine antidepressive Wirkung haben sollen.
Seid dem geht es ihr deutlich schlechter. Sie macht sich stärker und aggressiver wegen der alten Themen verrückt, weigert sich zuerst, wenn ich sie zum aufstehen oder ähnlichem motivieren möchte und hat gelegentlich Wut- und zum Teil auch Wahnattacken.
Ich sehe in den letzten 6 Tagen auch keine Veränderung(bis auf das sie am ersten Tag besonders aggressiv war). Ich hab mal gelesen, dass die Wirkung von Seroquel nach 1-4 Tagen eintritt.
Ist hier weiter Geduld gefragt, oder muss hier was Anderes her?
Ihre Psychologin ist dummerweise gerade im Urlaub und wir waren auch schon bei 3 Ihrer Kollegen. Ich will sie auch nicht auf gut Glück wieder zum Arzt zerren.

Lg, Lukas.

05.07.2018 20:25 • 07.07.2018 #1


16 Antworten ↓


BellaM85

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Hi Lukas!

Ich persönlich finde diese Tabletten Fragen immer sehr schwer zu beantworten. Ich denke schon das der Arzt weiß was er da verabreicht hat, und ich denke das es wahrscheinlich einfach etwas dauert bis es richtig wirkt ist ja meistens so und NW haben die eh alle erstmal.
Man kann ja auch nie den einen mit dem anderen vergleichen, wenn das und das bei mir wirkt muss es bei zB dir noch lange nicht so sein.

Ich würde noch bis nächste Woche warten und wenn es sich dann nicht bessert zum Arzt gehen. Hab übrigens auch schon mal ein Medikament nicht vertragen hatte da auch ganz extreme Laune von.


Alles Gute und LG!

05.07.2018 20:34 • #2


Skade

Skade

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@la2la2
Du weißt doch bestimmt Rat...

05.07.2018 20:40 • x 1 #3


la2la2

la2la2

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Hey,
eine Kristallkugel habe ich leider nicht, aber ein paar mehr Infos könnten vielleicht helfen:

1. Gibt es bei ihr in der Familie Depressionen, Psychosen o.ä.?
2. Gab es in den letzten Monaten irgendwas psychisch stark belastendes (Familie, Beruf, etc.) und als damals was "Psychoseartiges" mal war?
3. Hat man schon gründlichere organische Diagnostiken durchgeführt um nach einer Ursache für ihre Symptome zu suchen? (Für fast jedes Symptom gibt es zig Mögliche Ursachen. Depressionen, Wahn, etc. können auch die Folge von z.B. Schilddrüsenproblemen, B12 Mangel, etc. pp. sein).


Zitat von lackes:
Ich sehe in den letzten 6 Tagen auch keine Veränderung(bis auf das sie am ersten Tag besonders aggressiv war). Ich hab mal gelesen, dass die Wirkung von Seroquel nach 1-4 Tagen eintritt.

Leider sind das Wochen und nicht Tage, was du meinst. Es kann bis zu 4-6 Wochen dauern, bis Psychopharmaka wirken.....
Und da jeder Mensch genetisch einzigartig ist (sonst könnte die Polizei nicht mithilfe von DNA Tests zu 99,x%iger Sicherheit sagen, ob die Spuren von einer bestimmten Person stammen), funktioniert nur try-and-error, ob und wie etwas wirkt.
Es kann sein, dass die Verschlechterung in den letzten Tagen eine Nebenwirkung vom Seroquel sind....
Wenn es sich bis Sonntag weiter verschlechtert, geht unbedingt Montag mal zum Arzt - aus der Ferne überhaupt nicht einzuschätzen, wie die Lage konkret aussieht.....

05.07.2018 21:06 • x 1 #4


lackes

lackes


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Hey danke für die schnelle Antwort. Hab mich versucht, kurz zu fassen, deswegen nur die meiner Meinung nach wichtigen Infos geschrieben. sorry.

Zitat von la2la2:
1. Gibt es bei ihr in der Familie Depressionen, Psychosen o.ä.?

Jip, ihre Mum ist schon immer psychisch krank und hat ihre letzten Krankenhausaufenthalt in den letzten Tagen beendet. Es ist aber auch nicht klar definiert, was sie genau hat. Mal heißt es Angststörung, mal Psychose, nichts Klassisches auf alle Fälle.
Zitat von la2la2:
2. Gab es in den letzten Monaten irgendwas psychisch stark belastendes (Familie, Beruf, etc.) und als damals was "Psychoseartiges" mal war?

Zur Zeit Einiges. Neben ihrer Mum noch einen Abteilungswechsel, einen Umzug, einen Überstundenmaraton im Winter und vieles mehr...
Damals wüsste ich nichts, außer einer anstrengenden Woche als Betreuer auf einem Zeltlager. Ist auch schon 4 Jahre her und sie hat es seit dem jedes Jahr wieder gemacht.
Zitat von la2la2:
3. Hat man schon gründlichere organische Diagnostiken durchgeführt um nach einer Ursache für ihre Symptome zu suchen? (Für fast jedes Symptom gibt es zig Mögliche Ursachen. Depressionen, Wahn, etc. können auch die Folge von z.B. Schilddrüsenproblemen, B12 Mangel, etc. pp. sein).

Auch. Wegen der Schilddrüse ist sie in Behandlung, außerdem hat sie wohl leichte HormonProbleme . B12 haben wir die ersten drei Wochen versucht, hat aber 'nur' gereicht, um den Arbeitstag zu überstehen.

Zitat von la2la2:
Leider sind das Wochen und nicht Tage, was du meinst. Es kann bis zu 4-6 Wochen dauern, bis Psychopharmaka wirken.....
Und da jeder Mensch genetisch einzigartig ist (sonst könnte die Polizei nicht mithilfe von DNA Tests zu 99,x%iger Sicherheit sagen, ob die Spuren von einer bestimmten Person stammen), funktioniert nur try-and-error, ob und wie etwas wirkt.
Es kann sein, dass die Verschlechterung in den letzten Tagen eine Nebenwirkung vom Seroquel sind....
Wenn es sich bis Sonntag weiter verschlechtert, geht unbedingt Montag mal zum Arzt - aus der Ferne überhaupt nicht einzuschätzen, wie die Lage konkret aussieht.....

Schon klar, dass du nicht mit einer perfekten Diagnose kommst, mir geht es eher um die Einschätzung der Lage, inwiefern es Sinnvoll ist, weiter zu hoffen, oder ob man lieber auf was Anderes setzt.
Lg, Lukas

05.07.2018 21:44 • #5


lackes

lackes


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Zitat von BellaM85:
Hi Lukas!

Ich persönlich finde diese Tabletten Fragen immer sehr schwer zu beantworten. Ich denke schon das der Arzt weiß was er da verabreicht hat, und ich denke das es wahrscheinlich einfach etwas dauert bis es richtig wirkt ist ja meistens so und NW haben die eh alle erstmal.
Man kann ja auch nie den einen mit dem anderen vergleichen, wenn das und das bei mir wirkt muss es bei zB dir noch lange nicht so sein.

Ich würde noch bis nächste Woche warten und wenn es sich dann nicht bessert zum Arzt gehen. Hab übrigens auch schon mal ein Medikament nicht vertragen hatte da auch ganz extreme Laune von.


Alles Gute und LG!

Danke für deine Antwort. Problem ist halt auch, dass 4 Ärzte drübergeguckt haben. Beim letzten Mal war ich leider nicht mit und sie hat dem Arzt nichts von den Nebenwirkungen erzählt.
Mir fällt gerade ein, sie hatte damals auch schon ein Medikament nicht vertragen.

05.07.2018 21:51 • x 1 #6


BellaM85

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Ruf doch morgen beim Arzt an, Schilder ihm das und dann wirst du sehen was er meint. Das mach ich auch so wenn ich mir nicht sicher bin oder mir was komisch vorkommt. Du kannst dich ja direkt mit ihm verbinden lassen. Und dann muss deine Frau wenigstens nicht schon wieder zum Arzt und dort warten etc das kann in dem Zustand anstrengend sein!

05.07.2018 21:51 • #7


la2la2

la2la2

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Bezog sich eher auf Skade, dass ich keine Kristallkugel habe.

Zitat von lackes:
Jip, ihre Mum ist schon immer psychisch krank und hat ihre letzten Krankenhausaufenthalt in den letzten Tagen beendet. Es ist aber auch nicht klar definiert, was sie genau hat. Mal heißt es Angststörung, mal Psychose, nichts Klassisches auf alle Fälle.

Sehr interessant. Da sollte eigentlich jeder Arzt mal SEHR hellhörig werden, wenn sowohl Mutter als auch Tochter unter psychischen Symptomen leiden, die eher untypisch sind........
Würde mich nicht wundern, wenn man bei entsprechend intensiver Diagnostik auf eine nachweisbare Ursache für die Symptome stößt. Aber das ist nicht einfach im deutschen Medizinsystem Ärzte zu finden, die die nötige Motivation haben sich mit solchen Fällen intensiv zu beschäftigen.....

Zitat von lackes:
Wegen der Schilddrüse ist sie in Behandlung, außerdem hat sie wohl leichte HormonProbleme .

Sehr interessant.... Hat ihre Mutter "zufällig" auch Probleme mit der Schilddrüse?
Weiß man was genau sie mit der Schilddrüse hat, also Hashimoto oder irgendwas anderes bekanntes?
Welche Hormonprobleme denn? Nimmt sie die Pille (kann auch schwere psychische Probleme direkt und indirekt verursachen)?



Zitat von lackes:
B12 haben wir die ersten drei Wochen versucht, hat aber 'nur' gereicht, um den Arbeitstag zu überstehen.

Also hat das B12 zu einer Verbesserung geführt? Welche Dosierung und welches Präparat hat sie denn wie lange genommen? Gibt 2 Möglichkeiten: sehr intensiv weiter probieren (über 2-3 Monate tägl. ne Lutschtablette mit 3000-5000mcg Methylcobalamin oder Spritzen mit je 1000mcg Hydroxocobalamin 5 alle 14 Tage und dann 1x pro Monat) oder mal im Labor testen lassen.
Und NACHDEM ein B12 Mangel sicher ausgeschlossen ist (im Standardtest muss es mindestens bei 400-500 liegen und nicht lächerlichen 200-300 nach üblichem Referenzwert) oder 1 Monat B12 auffüllen, kann ein Versuch mit Folsäure nicht schaden. Am besten in Form von Quatrefolic oder Metafolin - gerade vor dem Hintergrund, dass ihre Mutter auch psychische Symptome hat, wäre einen MTHFR Genmutation (haben ca. 10-15% der Bevölkerung in der schweren Form) eine von vielen Möglichkeiten....
Wie ist denn ihr Ferritin (Speichereisen) Wert?
Gibt es denn sonst irgendwelche körperlichen Krankheiten bei ihr (und) ihrer Mutter, die vielleicht um 1-2 Ecken einen Einfluss auf die Psyche haben könnten?

05.07.2018 22:08 • x 1 #8


lackes

lackes


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Zitat von la2la2:
Bezog sich eher auf Skade, dass ich keine Kristallkugel habe.


Sehr interessant. Da sollte eigentlich jeder Arzt mal SEHR hellhörig werden, wenn sowohl Mutter als auch Tochter unter psychischen Symptomen leiden, die eher untypisch sind........
Würde mich nicht wundern, wenn man bei entsprechend intensiver Diagnostik auf eine nachweisbare Ursache für die Symptome stößt. Aber das ist nicht einfach im deutschen Medizinsystem Ärzte zu finden, die die nötige Motivation haben sich mit solchen Fällen intensiv zu beschäftigen.....


Sehr interessant.... Hat ihre Mutter "zufällig" auch Probleme mit der Schilddrüse?
Weiß man was genau sie mit der Schilddrüse hat, also Hashimoto oder irgendwas anderes bekanntes?
Welche Hormonprobleme denn? Nimmt sie die Pille (kann auch schwere psychische Probleme direkt und indirekt verursachen)?




Also hat das B12 zu einer Verbesserung geführt? Welche Dosierung und welches Präparat hat sie denn wie lange genommen? Gibt 2 Möglichkeiten: sehr intensiv weiter probieren (über 2-3 Monate tägl. ne Lutschtablette mit 3000-5000mcg Methylcobalamin oder Spritzen mit je 1000mcg Hydroxocobalamin 5 alle 14 Tage und dann 1x pro Monat) oder mal im Labor testen lassen.
Und NACHDEM ein B12 Mangel sicher ausgeschlossen ist (im Standardtest muss es mindestens bei 400-500 liegen und nicht lächerlichen 200-300 nach üblichem Referenzwert) oder 1 Monat B12 auffüllen, kann ein Versuch mit Folsäure nicht schaden. Am besten in Form von Quatrefolic oder Metafolin - gerade vor dem Hintergrund, dass ihre Mutter auch psychische Symptome hat, wäre einen MTHFR Genmutation (haben ca. 10-15% der Bevölkerung in der schweren Form) eine von vielen Möglichkeiten....
Wie ist denn ihr Ferritin (Speichereisen) Wert?
Gibt es denn sonst irgendwelche körperlichen Krankheiten bei ihr (und) ihrer Mutter, die vielleicht um 1-2 Ecken einen Einfluss auf die Psyche haben könnten?



Ihre Mum hat es auf alle Fälle schlimmer. Sie ist nur selten wirklich fit. Da spielen auch Sachen, wie Unterdrückung als Kind, sowie Erwachsene, Elektroschockterapie als Jugendliche usw. rein.
Meine Frau ist eigentlich immer lebensfroh unterwegs, bis auf auf ein paar depessive Phasen in der Pubertät und die letzte Sache mit Mitte 20.
Beide haben eine leichte Schilddrüsenunterfunktion. Außerdem hat meine Frau gelegentlich Probleme mit dem Prolaktinwert. Beides war aber wohl zuletzt gut.

Beim B12 war sie die ersten beiden Tage wieder gut drauf, danach aber wieder etwas depressiver. Wir haben uns 500yg Granulat geholt. Sie hat 2-3 Wochen lang meist 1-2 pro Tag genommen, hat aber auch Kopfschmerzen von bekommen. Ich hatt aber auch Schiss, es auf gut Glück massiv zu übertreiben. Lohnt es, da nochmal anzusetzen, oder lieber nicht.

05.07.2018 23:07 • #9


la2la2

la2la2

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Zitat von lackes:
Beide haben eine leichte Schilddrüsenunterfunktion.

Wurde das bislang nur anhand des TSH Wertes festgemacht oder auch schon weiterführend geschaut (mind. FT3, FT4 Blutwerte, sowie Ultraschall und Hashimoto Antikörper)?
Funktioniert die Einstellung der Schilddrüse mit Thyroxin problemlos - also ohne größere Schwankungen, dass sie seit Jahren konstant die gleiche Dosis nimmt?


Zitat von lackes:
Beim B12 war sie die ersten beiden Tage wieder gut drauf, danach aber wieder etwas depressiver. Wir haben uns 500yg Granulat geholt. Sie hat 2-3 Wochen lang meist 1-2 pro Tag genommen, hat aber auch Kopfschmerzen von bekommen.

Merkwürdig. Sollte man unbedingt mal im Blut testen - aber erst nachdem 1-2 Wochen NICHTS genommen wurde.
Und ruhig mal Ferritin mitbestimmen lassen - Zielwert sollten 100-150 sein (nicht wie im Referenzbereich oft 30+). Pille und/oder Eisenmangel ist bei Frauen öfter mal die Ursache für Depressionssymptome etc.....
Folsäure bzgl. der MTHFR Genmutation kann man nicht so einfach testen. Da hilft nur ausprobieren, NACHDEM ein B12 Mangel ausgeschlossen ist (durch Einnahme oder Test)....

Bis die Ursache oder eine Lösung gefunden ist, sollte sowieso das Motto gelten: Diagnostik schadet nur, wenn man sie nicht macht. Ruhig ALLES, was die Ärzte bereit sind auf Kassenkosten zu machen auch machen lassen. Auch aus wirtschaftlicher Sicht ist das sehr sinnvoll. 1 Monat stationär irgendwo kostet schnell mal 5.000-8.000Euro - dafür bekommt man ambulant SEHR sehr viel Diagnostik.

05.07.2018 23:45 • x 1 #10


Filoubee

@lackes
@la2la2

Vielleicht könnte dir dieser Artikel helfen.

https://www.uniklinik-freiburg.de/press ... sache.html

05.07.2018 23:55 • #11


Skade

Skade

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Zitat von lackes:
Jip, ihre Mum ist schon immer psychisch krank und hat ihre letzten Krankenhausaufenthalt in den letzten Tagen beendet.

Es ist aber auch nicht klar definiert, was sie genau hat. Mal heißt es Angststörung, mal Psychose, nic

Also...Angststörungen und Psychosen sind sehr klassische psychische Störungen.

Zitat von la2la2:
Bezog sich eher auf Skade, dass ich keine Kristallkugel habe.

Hatte ich auch nicht erwartet.
Aber eine Möglichkeit zu helfen.
Du bist ja sehr konzentriert auf rein physiologische Fragen hier Forum.
Daher die Markierung

06.07.2018 09:20 • #12


la2la2

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Zitat von Filoubee:
Vielleicht könnte dir dieser Artikel helfen.

https://www.uniklinik-freiburg.de/press ... sache.html


Das ist ein spezieller Sonderfall. Lieber erstmal die harmlosesten und verbreitetsten Ursachen ausschließen, bevor man nach den ganz seltenen Möglichkeiten sucht.
Aber sehr schön, dass Ärzte begriffen haben, dass es viele verschiedene mögliche Ursachen für "psychische Symptome" gibt und das sogar noch publik machen. Und in diesem Beispiel Kortison alle Probleme löst, die Psychpharmaka zur Symptombehandlung mit den zig Nebenwirkungen jedoch nichts bringen.....

@lackes : Lass dich von Entzündungen des Gehirns etc. nicht verunsichern - so lange nichts bewiesen ist. Erstaunlich oft trifft in der Medizin das Motto zu: "Je schlimmer und komplexer die Symptome, desto einfacher und harmloser ist die Ursache".


Zitat von Skade:
Also...Angststörungen und Psychosen sind sehr klassische psychische Störungen.

So wie @lackes es schrieb, passt die Schublade "psychisches Problem" nicht. Dann hätte man es bei ihrer Mutter klar diagnostiziert und nicht so nach dem Motto: "irgendeine Diagnose muss zumindest für die Abrechnung gestellt werden - nehmen wir mal XY, weil es am ehesten passt". .....

06.07.2018 11:08 • x 1 #13


lackes

lackes


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Klassifizierung von psychischen Krankheiten ist eh ein Ding für sich. Bei meiner Frau war die Begründung für die Diagnose Psychose das Entsprechende Tabletten geholfen haben...
Ich seh es als Wahrscheinlich an, dass der Stress der letzten Wochen zumindest einen Erheblichen Teil zur aktuellen Situation beitragen hat. War aber auch viel und alles Dicht nacheinander.
Macht es Sinn, sie jetzt in ihrem Zustand zu sämtlichen Ärzten zu schleppen, oder ist es besser, sone Sachen zu klären, wenn sie über den Berg ist?
Beim drüber Nachdenken sind mir sehr viele Parallelen zwischen der jetzigen Situation und damals, als sie Tavor nicht vertragen hat, aufgefallen.
Ich denke, hier muss definitiv was Anderes her. Ich werde sie Montag mal wieder zum Arzt schicken. Mal gucken.

06.07.2018 22:07 • #14


la2la2

la2la2

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Zitat von lackes:
Macht es Sinn, sie jetzt in ihrem Zustand zu sämtlichen Ärzten zu schleppen, oder ist es besser, sone Sachen zu klären, wenn sie über den Berg ist?

Kommt darauf an, wie sie so drauf ist. Wenn sie ohne Probleme in Wartezimmern sitzen kann und Ärzten gegenüber UNAUFFÄLLIG auftreten kann (so dass es nicht sofort nach einem psychischen Problem "aussieht"), kann es nicht schaden. Bei der Wartezeit bei vielen Fachärzten kann sie ruhig jetzt schonmal Termine beschaffen - die lassen sich schließlich problemlos ne Woche vorher noch verschieben.

06.07.2018 23:21 • #15


lackes

lackes


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Zitat von la2la2:
Wenn sie ohne Probleme in Wartezimmern sitzen kann und Ärzten gegenüber UNAUFFÄLLIG auftreten kann (so dass es nicht sofort nach einem psychischen Problem "aussieht"), kann es nicht schaden.

Seit dem sie das Seroquel nimmt bin ich mir da nicht so sicher. Dann wart ich lieber, bis das Gröbste überstanden ist. Ein Termin bei ihrer Endokrinologin steht auch wieder an.
Mal gucken. Ich werd übers We erstmal wieder B12 verabreichen und sie Montag wieder zum Arzt schicken.

07.07.2018 09:58 • #16


la2la2

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Zitat von lackes:
Ein Termin bei ihrer Endokrinologin steht auch wieder an.

Den soll sie unbedingt zeitnah warhnehmen. Schilddrüsenprobleme und psychische Symptome sind selten Zufall.....
Hat man denn heraugefunden, warum sie eine Unterfunktion hat? Hashimoto oder irgendwas anderes?

Zitat von lackes:
Ich werd übers We erstmal wieder B12 verabreichen und sie Montag wieder zum Arzt schicken.

Da gibts nur 2 sinnvolle Lösungen: ENTWEDER für mindestens 2-4 Monate tägl. mind. 1000mcg B12 nehmen ODER nichts nehmen und beim Arzt per Bluttest bestimmen lassen.
Da man B12 nicht überdosieren kann (nur wenn man es mit Spritzen übertreibt), sind beide Möglichkeiten problemlos möglich.
Auf KEINEN Fall paar Tage/Wochen geben und dann beim Arzt testen lassen. Dann sieht es auf dem Papier gut aus (da durch die Einnahme über die paar Tage die Werte steigen), aber in Wirklichkeit liegt ein schwerster B12 Mangel vor!

07.07.2018 11:09 • #17



Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser


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