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ich habe als notfallmedikament lorazepam- ich muß sagen es hilft mir sehr solche situationen zu überstehen......auf lange sicht gesehen hilft nur eine verhaltenstherapie.....

der dani

15.02.2007 17:01 • #21


Hallo zusammen,
ich leider seit über 20 Jahren (bin jetzt schon fast 40) unter meinen Hektikflecken und leider hat mir noch nichts geholfen. Alle Bücher die auf dem Markt sind haben mir nicht gebracht. In dem moment wo ich sie gelesen habe, dachte ich, dass die schlauen Ratschläge mir helfen könnten. Aber sobald ich ich wieder eine Besprechung hatte und um mich herum nur Menschen mit blassem Gesicht saßen, war es mit meiner Heilung vorbei und ich glühte wie immer. Mein Herz raste und die Wärme stieg mir zu Kopfe und die Hitze war mir unangenehme. Ich kann die Hektikflecken einfach nicht akzeptieren und so werde ich Sie wahrscheinlich auch nicht los. Therotisch weiß ich alles und für andere hätte ich auch super Ratschläge aber bei mir selber kann ich sie nicht umsetzen. Ganz im Gegenteil mittlerweile ist es schon so, dass ich auch in stressfreien Zeiten rot werde und mir Gedanken darüber mache, was meine Kollegen und Freunde nur über mich denken. Es ist so furchtbar, vor allem wenn Sie mich dann noch darauf ansprechen. Ich weiß, dass andere Leute auch nervös sind, aber wenn wie diese dann z.B. Magenschmerzen haben, sieht man diese wenigstens nicht.
Zum Glück habe ich einen sehr gefühlvollen Mann dem die Hektikflecken nicht stören. Also trage ich weiter Rollkragenpullover und möchte, dass es endlich ein Mittel gegen Hektikflecken gibt.
Über Eure Antworten würde ich mich sehr freuen!

24.02.2007 20:38 • #22



Rot werden und die Angst davor

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hay angi!
kann dir nur von meine erfahrungen berichten. habe dieses problem seit 9 jahren, deswegen auch schon 1 jahr schule geschwänzt. habs einfach net mehr ausgehalten.da ich etz in der ausbildung bin, und diese auf keinen fall verlieren möchte,habe ich mich überwunden und mir tabletten verschreiben lassen. gehen auch 1 mal wöchentlich zum spycho-doc. weiß net, ob das jedermanns sache ist. ich finds ok.

alles gute und kopf hoch! middlemarch

13.03.2007 19:54 • #23


hey jenny!
hab das problem seit 9 jahren. konnte mich nun endlich aufraffen zum arzt zu gehen.nehme seit 1 monat tablette und geh 1 mal wöchentlich zum spycho dog. weiss net ob das was für jedermann ist. mir hilfts!

alles gute und kopf hoch. middlemarch

13.03.2007 20:05 • #24


Also es hat sehr gut getan die Beiträge zu lesen aber helfen wird mir das nicht weil es keine Hilfe außer der Selbsthilfe gibt. Die Tatsache das jemand anderes etwas negatives von mir denken könnte ist mir egal aber das er durch die Errötung etwas von meiner Gefühlslage mitbekommt bringt mich langsam an meine Grenzen, denn das in mir vorgeht hat niemanden Fremden oder manchmal auch Bekannten zu interessieren und das war jetzt kein Widerspruch. In dieser Gesellschaft wo die kleinste Schwäche dich zurück werfen kann gibt es nichts schlimmeres als das Erröten. Einige meiner Freunde die auch nicht gerade Gesellschaftskompatibel sind, bekommen Angstzustände oder Magenschmerzen sowie Schwindelanfälle und generelles Unwohlsein, alles besser als Erröten. In Zeiten wo es mir allgemein gut geht passiert es weniger aber falls mal wieder eine kritische Phase auftritt dann gnade mir Gott. Ich habe die Schnauze voll und bin nur noch voller Wut. Ich möchte mich nicht in ganz alltäglichen Situationen mit Atemübungen, Konzentrationsübungen usw. beschäftigen das ist für mich keine Verbesserung und auch keine Lösung außerdem funktioniert es bei mir nicht weil alleine die Tatsache das ich in ganz normalen Momenten mich so zusammenreißen muß schon eine derartige Wut in mir aufsteigen läßt das ich....
Ich hasse es auch das es beim Sport passiert und beim essen, obwohl ich keinen Gedanken daran verschwende. Andere verausgaben sich weit aus mehr und essen mit viel mehr hektik und behalten ihre normale Gesichtsfarbe, also machen wir uns nichts vor, ich weiß zwar das die eigene Aktzeptanz dieser Phobie das wichtigste ist aber wenn man wie ich seit vielen jahren darunter leidet und man nach etwas besseren Phasen immer wieder heftige Rückschläge hat, kann man schon daran verzweifeln!
Mittlerweile muß ich Morgens 90 Min Sport treiben um den halben Tag zumindest sicher vor dem Erröten zu sein, weil ich schon beim Sport so Rot geworden bin das die nächsten Stunden nichts mehr passiert.
Auf jeden Fall muß ich noch dazu sagen das es für einen Mann schlimmer ist als für eine Frau und keiner brauch mir hier etwas anderes zu erzählen.
Keine Ahnung wohin mich diese dumme und völligst sinnlose Phobie hinführt aber ich habe eins beschlossen, ich werde nicht bis an mein Lebensende jeden schönen und stressigen Moment damit verbringen Rot zu werden oder Atem bzw. Konzentrationsübungen zu machen, weil dann brauch ich diese Momente auch nicht zu leben wenn ich sie nicht genießen(schöne Momente) oder bezwingen(stressige Momente) kann. Dann gehe ich lieber in ein Entwicklungsland und schließe mich einer Hilfsorganisation an und mach was nützliches anstatt mich darauf zu konzentrieren die normalsten Momente der Welt zu überstehen.
Sorry wenn diese eher pessimistische Einstellung euch runterzieht aber ich mach mir einfach nichts mehr vor, die meisten werden diesen schei. nicht mehr ganz los und für mich ist das in jeden Fall ein Problem,schön für den der damit leben kann!
Sorry für die Rechtschreibfehler sitze im InternetCafè und habe keine Zeit zum kontrollieren.

13.03.2007 23:08 • #25


Gast schrieb am Di, 13 März 2007 22:08
Also es hat sehr gut getan die Beiträge zu lesen aber helfen wird mir das nicht weil es keine Hilfe außer der Selbsthilfe gibt. Die Tatsache das jemand anderes etwas negatives von mir denken könnte ist mir egal aber das er durch die Errötung etwas von meiner Gefühlslage mitbekommt bringt mich langsam an meine Grenzen, denn das was in mir vorgeht hat niemanden Fremden oder manchmal auch Bekannten zu interessieren und das war jetzt kein Widerspruch. In dieser Gesellschaft wo die kleinste Schwäche dich zurück werfen kann gibt es nichts schlimmeres als das Erröten. Einige meiner Freunde die auch nicht gerade Gesellschaftskompatibel sind, bekommen Angstzustände oder Magenschmerzen sowie Schwindelanfälle und generelles Unwohlsein, alles besser als Erröten. In Zeiten wo es mir allgemein gut geht passiert es weniger aber falls mal wieder eine kritische Phase auftritt dann gnade mir Gott. Ich habe die Schnauze voll und bin nur noch voller Wut. Ich möchte mich nicht in ganz alltäglichen Situationen mit Atemübungen, Konzentrationsübungen usw. beschäftigen das ist für mich keine Verbesserung und auch keine Lösung außerdem funktioniert es bei mir nicht weil alleine die Tatsache das ich in ganz normalen Momenten mich so zusammenreißen muß schon eine derartige Wut in mir aufsteigen läßt das ich....
Ich hasse es auch das es beim Sport passiert und beim essen, obwohl ich keinen Gedanken daran verschwende. Andere verausgaben sich weit aus mehr und essen mit viel mehr hektik und behalten ihre normale Gesichtsfarbe, also machen wir uns nichts vor, ich weiß zwar das die eigene Aktzeptanz dieser Phobie das wichtigste ist aber wenn man wie ich seit vielen jahren darunter leidet und man nach etwas besseren Phasen immer wieder heftige Rückschläge hat, kann man schon daran verzweifeln!
Mittlerweile muß ich Morgens 90 Min Sport treiben um den halben Tag zumindest sicher vor dem Erröten zu sein, weil ich schon beim Sport so Rot geworden bin das die nächsten Stunden nichts mehr passiert.
Auf jeden Fall muß ich noch dazu sagen das es für einen Mann schlimmer ist als für eine Frau und keiner brauch mir hier etwas anderes zu erzählen.
Keine Ahnung wohin mich diese dumme und völligst sinnlose Phobie hinführt aber ich habe eins beschlossen, ich werde nicht bis an mein Lebensende jeden schönen und stressigen Moment damit verbringen Rot zu werden oder Atem bzw. Konzentrationsübungen zu machen, weil dann brauch ich diese Momente auch nicht zu leben wenn ich sie nicht genießen(schöne Momente) oder bezwingen(stressige Momente) kann. Dann gehe ich lieber in ein Entwicklungsland und schließe mich einer Hilfsorganisation an und mach was nützliches anstatt mich darauf zu konzentrieren die normalsten Momente der Welt zu überstehen.
Sorry wenn diese eher pessimistische Einstellung euch runterzieht aber ich mach mir einfach nichts mehr vor, die meisten werden diesen schei. nicht mehr ganz los und für mich ist das in jeden Fall ein Problem,schön für den der damit leben kann!
Sorry für die Rechtschreibfehler sitze im InternetCafè und habe keine Zeit zum kontrollieren.

13.03.2007 23:13 • #26


Es ist schön zu wissen nicht die einzigste zu sein die solche Probleme hat.Das Rot werden bestimmt mein Leben was ich wann und wie tue.Früher war ich ein Lebenslustiger Mensch,heute lebe ich sehr zurückgezogen.Zweimal habe ich es schon mit einer Therapie versucht,ohne Erfolg.Es wurde nur noch schlimmer.
Ich weiß das man versuchen soll es zu akzeptieren,aber soweit bin ich noch nicht.

26.03.2007 23:13 • #27


Ich kenne das Problem des Rotwerdens seit meiner Kindheit. Natürlich habe ich früher darunter gelitten. Jetzt bin ich Mitte 40. Die roten Momente sind viel seltener und weniger peinlich geworden. Ich kann jetzt sehr gut damit leben.
Eine zeitlang bin ich dagegen angegangen, indem ich es offen ausgesprochen hab. Wenn ich in einem Gespräch oder während eines Vortrags gespürt hab, daß ich rot werde und ich merkte, daß die Panik darüber zu noch länger anhalternderem Erröten führte und mir völlig alle Konzentration raubte, hab ich meine Rede gestoppt und gesagt: "Ich muß jetzt mal was anderes sagen. Ich weiß, daß ich gerade rot wie eine Tomate bin, das hat nicht viel zu bedeuten. Ich hab das öfter und bei jeder Kleinigkeit. Mein vegetatives Nervensystem ist ziemlich hyperreaktiv. Ich bin halt so." Dann hab ich einmal durchgeschnauft,gespürt daß schon während ich dies sagte der Bann gebrochen war und die Röte abblasste. Ich hab nie erlebt, daß jemand das Seltsam fand. Jetzt brauche ich auch das nicht mehr.
Weiterhin bin ich dazu übergegangen, andere Leute während ihres eigenen Rotwerdens und -sein zu beobachten. Und mir meine eigene Reaktion und die anderer Menschen darauf anzusehen. Da hab ich gemerkt, daß ich, und auch die meisten anderen Menschen Rotwerden sehr sympathisch finden. Je älter man wird, desto sympathischer wirkt es auf die Umwelt. Stellt Euch einen 80-jährigen Menschen vor, der immer noch rot werden kann (werd ich bestimmt!)- das findet jeder süß. Natürlich ist es nicht schön, erst mal 80 Jahre durch die Hölle zu gehen, bevor es besser wird. Aber allein schon die Vorstellung hat mir sehr geholfen.
Ich hab gelernt mit rotem Gesicht souverän und überzeugend aufzutreten. Es ist mir irgendwie egal geworden im Laufe der Jahre. Ihr könnt Euch vorstellen, daß das dabei hilft, die Röte in Grenzen zu halten.

Beetroot

06.04.2007 18:18 • #28


Hi Moni ich ahb das problem auch ständig und auch in der Schule und ich hab auch schon mal mit ner freundin von mir darüber geredet aber die sagt auch nur "ja rot werden ist doch normal ,aber so rot werden wie du das ist ja echt peinlich". aber auf so sachen hör ich schon garnichtmehr mein artz sagt mir es leigt meist am selbstbewusst sein aber in deinem falle leigt es eher nicht daran .
Mein avter hatte das problem auch in emienm alter aber er hat mir versichert das es bald wieder weg gehen würde . und ich glaube auch daran und schon werd ich immer und immer weniger rot .

10.04.2007 15:35 • #29


hab das problem auch schon seid ich von zu hause ausgezogen bin.und das war vor 20 jahren.zu hause hatte ich es nicht, bestimmt weil ich mich dort immer durchsetzen musste.es fing erst an als ich 2 jahre alleine gewohnt hab.war vor jahren auch schon beim nervenarzt,aber der hat mir nur ganz starke tabletten verschrieben die einen total benebelten.hab ich nach einer woche abgesetzt.ich dachte mir da muss ich so durch.aber man hat soviel sachen gemeidet, das war auch nicht schön.wenn ich frisch verliebt war hab ich das nie gehabt.da hatte man glücksgefühle und war einfach nur gut drauf.ich dachte schon es wäre weg, hab auch gar nicht daran gedacht.das war es bestimmt.ich kann euch nur den tip geben, macht etwas was euch spass macht,tanzen,skaten u.s.w.das allein stärkt schon das selbstbewustsein und gibt glücksgefühle.man denkt automatisch nicht mehr daran,oder echt selten.wünsche jedem das es mit der zeit nachlässt,so wie bei mir,es kommt zwar immer mal wieder vor aber man kann mit leben.es ist auch nicht mehr so schlimm.konnt damals ja schon gar nicht mehr einkaufen gehen.heute freu ich mich wenn ich mir ein schönes öberteil kaufen kann,denk dann im geschäft wann ich es anziehe oder auf welche hose ich es tragen werde, und schon hab ich ganz normal an der kasse bezahlen können ohne dieses erröten.man muss das echt üben,immer wieder.es wird echt mit jedem mal weniger.toi,toi,toi

06.05.2007 20:30 • #30


hallo ...Ich wollte eigentlich was zu angstzuständen schreiben und bin dann bei dir gelandet .Ich war auch kurz zeitig auf diesem tripp aber meine mutter hat mir das ganz schnell wieder ausgeredet .Sie hat mir gesagt :" Da brauchst du dir keine sorgen zu machen das sieht man bei seinem gegenüber nicht außer man achtet sehr genau darauf und selbst dann wirkt es süß ." Ich hoffe dass auch du damit was anfangen kannst
Du musst nur einmal darauf achten wie viele menschen in deiner umgebung schnell rot werden und wie wenig beachtung dieser sache geschenk wird .Also probieren geht über studieren
deine
E.

11.05.2007 10:39 • #31


Hallo zusammen,

natürlich habe (hatte) auch ich das Problem wie zuvor schon geschildert wurde.
Habe es als junger Mann versucht mit Solarium, Make Up und Alk. diese Problem für andere nicht sichtbar werden zu lassen. Heute bin ich mir sicher, dass der Ausweg aus meiner Lebenskriese die offene Konfrontation war.
Überlegt man einfach mal wie es wäre, wenn man sich in eine seiner schlimmsten, vorstellbaren Situationen freiwillig begiebt.
Für mich waren es mit ca. 12 - 13 Jahren Diskussionkreise in der Schule (kamen recht häufig vor). Ich hatte damals teils gewollt, teils aus elterlichem Interesse das Vergnügen, Sportvereine aufzusuchen um diese kennenzulernen und mich in der Mitte vorzustellen. Eigentlich ein ziemlicher Horror, doch war es ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Zwar bin ich rot geworden und habe mich geschämt, aber mir ist auch aufgefallen, dass in besonderen Situationen in denen viel Aufmerksamkeit auf mich gelenkt wird, ein gewisses Verständnis für das Rotwerden existiert und man diese Momente bewusst aufsuchen kann, um allmählich sicherer im Umgang mit seiner Schwäche zu werden.
Mir hat es in den folgenden Jahren immer wieder geholfen, gute schulische Leistungten in Form von mündlicher Mitarbeit und sportlicher Anerkennung hervor zu bringen.
Es gibt mit Sicherheit keinen Königsweg seine Angst zu überwinden. Dennoch sollte man erkennen, dass man sich und seiner Entwicklung nur im Weg steht, wenn man bestimmte Momente, in denen man in den Blickpunkt gerät scheut.
Wenn Ihr von Euch erwartet in einer bestimmten Situation rot zu werden, sucht diese auf, vielleicht abgesichert dadurch, dass Euch dort niemand kennt, und nutzt es einfach als Versuch.
Merkt Euch das Gefühl dabei wenn alles unerwartet gut läuft und versucht es erneut, auch wenn es schief ging erneut versuchen.

Ihr werdet merken, dass ihr dieses Rot-Werde-Scenario allmählich streichen könnt und Ihr Euch etwas sicherer fühlt.

Das erfordert natürlich Mut und Überwindung, aber es ist mindestens so heilsam bzw. wirksam wie irgendwelche Medikamente.

Ich bin in Gedanken bei Euch

03.06.2007 20:41 • #32


Es ist so schön dass ich nun weiss, dass ich nicht allein mit mit dem Problem - mit dem Rot werden!
Es lässt mir sogar fast eine Träne die Wangen runter kullern, so sehr berühren mich eure Berichte, die sich in vielen Punkten mit meinen eigenen Erfahrungen und Erlebnissen kreuzen.
Ich leide seit ungefähr 6 Jahren unter "Ery". Anfänglich habe ich das rot werden nicht ernst genommen, da ich von Natur aus eher eine sensible Haut habe. Aber als ich immer mehr darauf angesprochen wurde mit Äusserungen wie "Gott was hast Du denn da am Hals und Dekoltée für rote Flecken? Sieht ja ganz schön krass aus - hast Du eine Hautkrankheit?" (solche Äusserungen sind natürlich sehr förderlich sich nicht unsicher zu fühlen...*hmpf*) geriet ich automatisch und ohne es zu begreifen immer mehr in den Sog rein und hier und jetzt ist es so schlimm, dass mein ganzer Alltag, mein ganzes Sein von der Ery kontrolliert wird. Ich gehe, wie viele von euch auch, Situationen aus dem Weg rot zu werden, weil ich in allen erdenklichen Situationen rot werde - beim Telefonieren, an der Kasse, bei den Eltern, allein zu Hause - ich werde schlichtweg einfach überall rot und je mehr ich versuche nicht rot zu werden, umso intensiver und länger dauert solch eine Rot-Kack-Phase dann auch an. Es ist einfach ein sch... Teufelskeis und ich komm einfach da nicht mehr raus. Ich weiss, dass ich immer tiefer rein gerate. Besonders seit letztem Winter ist es ganz intensiv. Ich gehe praktisch nur noch mit Schal oder Rolli unter Menschen, weil ich mich dann sicherer fühle. Aber im Sommer sieht das etwas dämlich aus mit Schal oder Rolli rum zu laufen. *g* Wie gerne würde ich - wie sicher viele Mädels hier im Forum auch - schöne Tops tragen mit etwas Ausschnitt wie die aktuelle Mode sie so bereit hält für Menschen, die nicht an Ery leiden?! Aber ich kann die nicht tragen, weil ich einfach rot werde und die hektischen Flecken einfach echt schlimm sind. Oft denke ich auch, was ich getan habe dass ich diese Krankheit bekommen habe. Man sollte nicht jammern sondern handeln. Aber das ist leider oft einfacher gesagt als getan....

22.06.2007 15:54 • #33


Hallo ihr Angsthasen

Bin ich erleichtert, dass es noch Gleichgesinnte gibt. Auch ich leider an deisem Rot werden schon seit Jahren und ich hab das Gefühl, es wird immer schlimmer.
Besonders wenn ich auf der Uni Referate halten muss, oder aufgerufen werde um was vorzulesen... Ich bin gar nicht schlecht, also das was ich sag ist ok, ich brauch mich gar nicht zu schäme, aber ich laufe innerhalb von Sekunden knallrot an. Es fängt bei den Ohren an und ich merke richtig, wie es sich übers ganze Gesicht ausbreitet....

Ist mir total peinlich und ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll.

Aber hab festgestellt, dass Ablenkung hilft. Wenn ich vor dem Referat noch mit jemandem locker reden kann, dann denk ich nicht dran "bitte gleich nicht rot werden" und dann passierts auch nicht. Auf jeden Fall nicht so schlimm.
Aber sobald sich meine Geddanken darum kreisen: "Ok, du bist gleich dran...hoffentlich wirst du nicht rot" dann merk ich wie die Hitze hochsteigt.

Also ich setze auf Ablenkung und werde auch den Tip mit der Dusche und dem Lied mal ausprobieren.
Hoffe es klappt.

Viele Grüße

03.07.2007 20:14 • #34


Hehe,

mir hat mal ein Mädchen ihre Bluse offengehalten, damit ich ihren BH sehen kann...ich hab extra nich hingesehen, weil ich wußte, ich würde richtig rot werden.

Seit diesem ereignis fang ich an im Internet darüber zu rechechieren. Das is ja schei., dass ich da nich hinsehen darf ey!!

Wurde ja schon alles gesagt...ich glaube, wir sollten unsere Angst nicht als Krankheit bezeichnen....phobie...schrecklich

Sondern als etwas Besonderes, was nicht jeder hat...worauf jeder neidisch sein sollte, weil unser Körper-Temperatur-System so gut funktioniert. hahah!

Naja, die Akzeptanz scheint ähnlich schwer zu sein wie Pickel in Mode zu bringen.

War net hier zu lesen.

Mann ist also nicht allein

11.07.2007 15:43 • #35


Hallo,
ich habe auch ein Problem mit dem Erröten. Ich werde auch rot, wenn mir etwas peinlich ist. Viel mehr leide ich jedoch darunter, dass ich bei Wärme stark erröte. Mittlerweile ist es schon so schlimm, dass ich im Sommer nicht mehr die Wohnung verlasse, jedenfalls nicht öfter als nötig. Ich habe keine Ahnung, wie ich das mit dem späteren Berufsleben vereinbaren soll. Auch das Privatleben leidet extrem darunter. An warmen TAgen gehe ich höchstens ab 22 uhr raus und treffe mich mit Freunden. Keiner von ihnen hat mich jemals im Sommer tagsüber gesehen. ICh habe auch schon teilsweise wichtige Termine abgesagt, weil es mir zu warm war. Mein Freund hält mir ständig die selben Vorträge, von wegen es wäre nicht schlimm, das ist normal, ich soll drüber stehen, es ist nun einmal warm, viele werden rot... Das hilft mir alles nicht. Ich schaue mir die Leute an und sehe kein rotes Gesicht wegen Hitze. Und wenn dann nur rote Wangen.
Langsam bin ich schon an dem Punkt, an dem ich nicht mehr weiter weiss. ICh habe mein Studium beendet und kann mich spätestens nächsten Sommer nicht mehr verstecken. Das macht mir solche Angst, dass ich auch regelmäßig nahezu depressiv bin. Früher hat mich mein Freund noch unterstützt, aber jetzt ist sein Verständnis für mein Problem auf null geschrumpft. Klar, ich hätte auch nicht gern einen Partner, der im Sommer nicht raus geht...
Vielleicht hat ja einer von euch einen Tip für mich, damit ich mein Leben wieder lebenswert gestalten kann. Ich habe bis jetzt noch nichts herausgefunden, was dagegen hilft. Eisen und Magnesium, verschiedene Cremes verwende ich schon, hilft aber nix.

LG, Sandra

17.07.2007 14:09 • #36


Hallo Sandra

Ich habe genau das selbe Problem wie du und so viele anderen Leute hier.Früher wurd ich auch schon scnell rot als kind aber damals war es für mich garnicht so schlimm,ich habs nicht als Problem angesehen.Erst seit genau einem Jahr schiebe ich mir immer übelste pannick attacken.Werde so Rot das mein kopf platzt.An Plätzen wo viele Menschen sind und ich auch nur annähernd im mittelpunkt stehen könnte werde ich rot.Meistens wenn ich schon weiß wir fahren (freundeskreis)alle zusammen mit der Bahn wo hin geht es schon los .
Ich habe meinen Lebensaltag schon immer so geplant das diese situationen nicht eintreten.
Mal habe ich es im griff und sage mir dann einfach jetzt kannst du ncht rotwerden oder versuche an viele positive sachen zu denken oder abzulenken,aber dies alles ist glaube nicht der ganz richtige weg ! Ich glaube nur der wille und die konfrontation mit sich selbst und die auseianderstzung mit seienem Problemen kann einen Helfen.
Ich such jetzt nach einem Jahr selbsthilfe ohne richtigen erfolg , hilfe von einem thrapeuten.

Peace jimmy

30.07.2007 13:11 • #37

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo Sandra....

Ich bin jezt 20 Jahre alt und trage dieses Problem jetzt schon seit 4 Jahren mit mir herum....Ich weiss nicht mehr wie es angefangen hat..ich weiss nur, dass es in der Schule begonnen hat und dass ich deswegen auch die Schule Anfang der 12ten Klasse abgebrochen habe...( Ich wollte so gerne mein Abi machen) Ich habe mir schon den Kopf darüber zerbrochen woran es denn verdammt nochmal liegt und warum zum Teufel es nicht weg geht aber ich habe leider keine Lösung gefunden...Ich habe jetzt schon soviele Beiträge gelesen in denen ich sehen kann, dass es anderen Leute genauso geht wie mir ( und noch schlimmer)...aber eine Lösung hat keiner parat...Ich werde sogar rot wenn ich alleine bin und an etwas denke wobei ich rot werden könnte.. (So ein Schwachsinn) Ich werde rot wenn ich mit jmnd telefoniere...Das komische ist das ich nicht immer rot werde und auch nicht bei jeder Person...Innerhalb meiner Familie z.B werde ich nie rot....Wenn ich mich mit Freunden treffe dann genau wie du erst wenn es dunkel ist...Ich habe früher den Sommer geliebt..jetzt HASSE ich ihn...Meinetwegen könnte es das ganze jahr über dunkel sein..Wenn es dunkel ist dann werde ich nicht mehr so oft rot und wenn dann meistens auch nur ganz leicht....Ich habe schon oft überlegt zu einem Therapeuten zu gehen...ich habe mich nie überwunden...Ich gehe 1mal die Woche ins Solarium und decke mein Gesicht mit Make-up ab(jeden Morgen und auch zwischendurch immer wieder)...Allein schon der Gedanke, dass ein ich als Mann Make-up benutze macht mich wahnsinnig....es hilft aber....Ich war immer derjenige mit dem meisten Selbstvertrauen, lange zeit Klassenbester, ohne Arrogant klingen zu wollen muss ich sagen, dass ich eigentlich auch ganz attraktiv bin ...ich habe Eltern die mich über Alles lieben, einen Bruder der für mich Sterben würde..ich fahre mit 20 Jahren ein Auto von dem andere nur träumen...ich kann mir fast alles kaufen was ich möchte....und doch...hab ich im Endeffekt gar nichts...Nur ein sehr sehr großes Problem welches ich einfach nicht überwinden kann...

Ich weiss nicht direkt wieso aber mit deinem Beitrag kann ich mich am meisten indetifizieren.....

Würde mich gerne mit dir und mit anderen unterhalten die dasselbe Problem verfolgt wie mich...

Meine E-mail Adresse :

In dem Sinne wünsche ich Allen, dass sie für sich persönlich eine Lösung finden...

Angenehmen Abdend noch

El Greco

PS: Hatte vor einiger Zeit mal einen Spruch gelesen

Es gibt keine Probleme...nur Lösungen....hat mir sehr gefallen...

23.08.2007 20:53 • #38


Hallo Ihr,

ich kenn das Ganze nur zu gut. Ich werde auch oft rot, wenn mich was unerwartet trifft is es am schlimmsten. Und das kann ja überall sein - in der Schule, beim Einkaufen .. selbst bei Gesprächen mit Freunden und Familie. Leider verstehe ich überhaupt nicht wieso das so ist. Viele denken das ich sehr selbstbewusst bin weil ich vielleicht so wirke, aber eine Kleinigkeit kann mich schon total aus der Bahn werfen.

Am blödesten find ich wenn dann Leute in der Gruppe laut sagen: Musst doch nicht rot werden. Als wenn es die Anderen nicht sehen würden.. man kann das Ganze ja auch diskret übersehen um den Betroffenen nicht noch mehr unter "Druck" zu setzen.

Warum is alles so schwer?

LG, har har

17.09.2007 07:51 • #39


hallo,
ich bin total froh dass ich diese seite hier gefunden habe, denn ich habe auch immer gedacht ich sei die einzige, die dieses problem hat.
ich habe bisher noch niemanden kennengelernt, dem es genauso geht.
ich werde auch ständig rot und genau wie die meisten anderen hier, weiß ich echt nicht wieso und warum.
ich habe richtig glühende backen, manchmal den ganzen tag und ich frage mich ständig nur wieso??dann versuche ich immer möglichst allein zu sein, was aber natürlich auf der arbeit schlecht möglich ist.
eigentlich bin ich nicht extrem schüchtern, eigentlich ist mir nix peinlich in solchen situationen, was das rot werden auslösen könnte.
ich würde so gerne wissen was man dagegen tun kann.ich glaube ich würde alles dafür tun, das ich nicht mehr rot werde.

17.09.2007 18:07 • #40



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