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Hallo liebe Community,

im Grunde genommen beschäftigt mich das Thema Redeangst bzw. das Sprechen vor Gruppen schon seit meiner Schulzeit.
Während meines Studiums konnte ich die Situationen, in denen ich im Mittelpunkt stand bzw. Referate halten musste, dann auf ein Minimum reduzieren. Die ersten 2 Minuten eines Vortrages waren dann meistens gekennzeichnet von typischen Symptomen einer Panikattacke. Wurde von mir eine spontane Antwort erwartet, beschränkte sich diese auf maximal 2 Sätze ( danach bekam ich meistens Atemnot).
Trotz dieser immer wiederkehrenden Problematik gelang es mir mein Leben dennoch in geordnete Bahnen zu lenken .
Nun stehe ich allerdings beruflich an einem Punkt, an dem eine gewisser Erfahrungsaustausch in Form von regelmäßigen Meetings etc. einfach verlangt wird. Das stresst mich ungemein und wirkt sich auch zunehmend auf mein Familienleben aus.
Da ich weiss, dass ich hier im Forum einige Leidensgenossen habe, würde ich mich freuen, wenn ihr vielleicht von eurem Umgang mit dieser Form der Angst berichtet.
Ausser, dass ich bereits etliche Bücher über die Thematik gelesen habe, hat bisher auch eine Therapie bei mir nichts gebracht - Schlussendlich wusste ich zwar danach, dass ich nicht verrückt bin, geholfen hat es jedoch nicht.

Konkret würde mich interessieren ob es dafür einen therapeutischen Ansatz gibt, der vielleicht bei dem Ein oder Anderen was gebracht hat? Mit dem Thema Medikamente bei Vortragsangst habe ich mich auch befasst und stehe dem mittlerweile sogar etwas offener gegenüber. Vielleicht gibt es auch hierzu ein paar Erfahrungswerte, die mir weiterhelfen können.

Vielen Dank Euch schonmal!

09.01.2022 21:33 • 18.01.2022 #1


8 Antworten ↓


Hallo, ich möchte kurz etwas dazu schreiben. Bin seit gestern angemeldet erst und finde mich gerade etwas zurecht hier.Ich leide selbst viele Jahre unter Panikattacken .Zu deiner Vortrageangst fällt mir meine Zeit in der Oberschule ein, sowie in meiner damaligen Ausbildung. Ich habe es gehasst, wenn ich zb mit Vorlesen dran war.Hatte meist vorher schon Panik vor der Unterrichtsstunde geschoben .Ich habe Panik bekommen, fing an zu stottern ,wurde rot wie ne Tomate und hatte Atemnot dabei.Aus meiner Not heraus, hatte ich dann irgendwann meine Lehrerin drum gebeten mich bei Vorträgen und Vorlesungen auszulassen.Das tat sie dann tatsächlich so circa 3 Wochen. Dann war ich wieder mit Vorträgen dran.Es war sogar schlimmer als vorher .Teilweise wurde ich ausgelacht von manchen Leuten. Ich muss sagen ,es ist auch noch heute so,das ich nicht gern vor mehreren Leute eine Vorsprache halte.Deswegen kann ich auch an keiner Gruppentherapie teilnehmen. Ich musste deswegen die letzte Tagesklinik verlassen. Ich bin zwar nicht unbedingt auf den Mund gefallen, allerdings fehlt in der Hinsicht jede Menge Selbstvertrauen. Medikamente ansich speziell gegen Vorleseangst gibt es natürlich nicht, sondern nur welche die die Angstörung mildern .Allerdings hatte ich bislang keine wirklich guten Erfahrungen damit gesammelt, da die Nebenwirkungen meist heftiger waren als sie überhaupt geholfen hatten. Tavor hatte damals geholfen, wurde allerdings ständig höher dosiert,da der Körper sich schnell daran gewöhnt und abhängig macht es ebenfalls. Der Entzug ist schrecklich. Ich würde dir raten, dein Problem mit einem Neurologen nochmal zu erörtern, vielleicht kann er dir ein passendes Medikament verschreiben. Ansonsten hieße es nur versuchen sich der Angst zu stellen. Daran zu arbeiten, zu üben ,vielleicht durch Vorlesen bei Freunden/Bekannten. Notfalls rede mit deinem Arbeitgeber darüber, vielleicht hat er dafür Verständnis. Jetzt ist der Text doch länger geworden als gedacht Viel Erfolg dir!

10.01.2022 16:29 • #2



Redeangst - Erfahrungen und Hilfestellungen

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@KleineWolke
Vielen Dank für deine ausführliche Antwort und herzlich Willkommen !
Zu Tavor und anderen Beruhigungsmitteln habe ich bereits die unterschiedlichsten Erfahrungsberichte gelesen. Mir ist auch klar, dass mir das maximal in der Situation weiterhilft und langfristig das Problem nicht löst. Finde das Gefühl trotzdem beruhigend, dass man im Notfall darauf zurückgreifen könnte.
Ich gebe dir Recht, dass ein Gespräch mit meinem Chef eine Option wäre allerdings sind es auch andere Situationen, vor denen ich mich eigentlich nicht mehr fürchten möchte. Entspannte Vorstellungsrunden z.b im Kindergarten mit meiner Tochter können für mich schon Auslöser für eine PA sein. So etwas lässt sich m.M nach auch schlecht üben. Komme da einfach nicht Weiter

10.01.2022 19:39 • #3


Gern geschehen Ja was die Medikamente angeht, so kann man wenn man möchte zumindest im Notfall darauf zurückgreifen. Man fühlt sich zumindest sicherer,auch wenn einige vielleicht leider viele Nebenwirkungen haben oder gar abhängig machen. Zumal auch nicht alle Medikamente verschrieben werden. In einer sehr akuten Phase bin ich damals an einen falschen Arzt geraten, Er hatte mir x verschiedene Medikamente verordnet und meinte dann frecherweise später noch, damit hätte er ein Muli einschläfern können .Also suche dir möglichst einen guten Neurologen und Psychotherapeuthen. Mach eine Kur wenn du kannst. Denn letztendlich holen die Panikattacken einen immer wieder ein ,an jedem Ort zu jeder Zeit, wenn man nichts dagegen unternimmt. Mit der Kita kannst du auch darüber sprechen. Lg Bianca

10.01.2022 21:18 • #4


IchWillLeben
Hallo Cassius,
Ich litt zwar nicht so sehr unter Redeangst wie Du, aber auch ich hatte Versagensangst, Angst vor Verurteilung (Kritik/Ablehnung).
Aber diese 2 Ängste stehen im Zusammenhang mit Minderwertigkeitsgefühle, Angst vor Sex und noch vielen weiteren Dingen.
Nur Mal so eine Frage: Welche anderen Ängste/Gefühle stehen damit im Zusammenhang?
Denn oftmals stecken hinter den eigenen Ängsten etwas ganz anderes.
Bei mir waren (und sind es teilweise noch) meine Minderwertigkeitsgefühle.

15.01.2022 19:20 • x 1 #5


@IchWillLeben
Vielen Dank für deinen Beitrag. Du hast Recht, ein zu geringes Selbstwertgefühl ist vermutlich auch bei mir der Hauptgrund für meine Ängste. Im Vordergrund stehen bei mir Gedanken/Gefühle wie: "Was denken andere von mir?" "wie reagiere ich auf Andere?". In diesem Kontext sind es dann eben häufig Situationen , in denen ich den Blicken oder Meinungen von Anderen ausgesetzt bin. Das kann während einer Vorstellungsrunde sein oder auch einfach nur die Fahrt in einer vollen Bahn. Während der Therapie konnte ich teilweise herausfinden, wodurch diese Ängste/Gefühle entstanden sind und das es wie so oft schon in der Kindheit begonnen hat. Schlussendlich hätte ich mir dann aber ein paar "Hausaufgaben" gewünscht, wie ich daran arbeiten kann.
Aus deinem Text lese ich heraus, dass du ja schon einen Fortschritt erzielen konntest. Vielleicht kannst du ja mal kurz berichten?
Lg

15.01.2022 23:07 • #6


IchWillLeben
Hallo Cassius,
für mich waren es die ersten Erfahrungen der Selbstliebe.
Der Dalai Lama hat mir meinen Lebensweg gegeben und der Trigger sexuelle Hemmung waren der Auslöser.
Ich konnte mich akzeptieren, meine Vergangenheit, meine Ängste.
Ich konnte akzeptieren, dass ich schwach, hilflos und verletzbar bin.
Ich wusste auch, dass es für mich nur einen Weg gibt Radikale Ehrlichkeit.
Selbstbewusstsein aufzubauen, geht nur wenn ich dies (nicht nur mit selbst) auch vor anderen Menschen einzugestehen.
Es ist nicht leicht, aber jedesmal wenn ich anderen Menschen von meiner Sozialen Phobie erzähle und dass ich noch keinen Sex hatte, stärkt das mein Selbstbewusstsein.
Auf der anderen Seite, ich schreibe Gedichte und auch dies war beim ersten mal nicht einfach jemanden ein Gedicht vorzutragen, denn die Angst vor Verurteilung ist ein sehr großer Hemmschuh.
Jeder (kleine) Schritt hilft und ich habe vergangenes Weihnachten auch eine Geschichte geschrieben und vorgetragen. Ich hatte dabei keine Angst.
Die Angst vor Verurteilung ist noch da, aber sie beherrscht mich nicht mehr so, wie in der Vergangenheit.

Du fragst nach Hausaufgaben:
Jeder Mensch ist anders und auch bei jedem Menschen gibt es unterschiedliche Lösungsansätze, deshalb kann ich nur Empfehlungen aussprechen.
Meditation ist immer hilfreich und wenn Du magst, informiere dich im Internet über Selbstliebe.
Ich lese gerade das Buch Ich bin ein Fehler und ich liebe es. Es ist ein etwas anderer Weg zur Selbstliebe und vielleicht hilft es Dir.
Ansonsten musst Du deine Ängste akzeptieren, sie sind Bestandteil deines Selbst und sie beherrschen Dich.
Akzeptiere auch, dass Dich deine Ängste schwach, hilflos und verletzbar machen.
Der wichtigste Aspekt deiner Ängste, sie nehmen Dir deine Zukunft!
Und das musst Du verinnerlichen, jedesmal wenn deine Ängste dich beherrschen, rauben Sie dir Kraft und Energie.
Deine Ängste beherrschen Dein Leben, aber nicht Du selbst.
(Das weißt Du aber bereits, das was Du zu den Meetings geschrieben hast = Die Angst davor, stresst Dich und hat negative Auswirkungen)

Ich empfinde es als sehr positiv, dass Du bereit für Veränderung bist und Hilfe suchst.
Um Selbstbewusstsein aufzubauen muss man reden, über seine Ängste und Probleme.
Wenn Du Angst vor einem Vortrag in einem Meeting hast, dann schreibe einen Vortrag.
Stell Dich vor einem Spiegel und trage ihn nur für Dich vor. Achte auf deine Gefühle und Gedanken dabei.
Schreibe auf was Du fühlst, wie Du dich selbst siehst.
Wenn Du dies problemlos schaffst, ohne negative Gedanken/Gefühle, dann wäre deine Frau der nächste Schritt. Auch hier wieder, darauf achten was Du fühlst/Wie Du fühlst und aufschreiben.
Der nächste Schritt wäre ein Freund oder eine Person deines Vertrauens und der gleiche Vorgang.
Als nächstes wiederholst Du dies mit fremden.
Es muss auch kein Vortrag sein, es kann auch ein Gedicht, eine Geschichte, etwas aus deiner Vergangenheit, das Vorlesen eines Buches usw. sein.
Es sollte auf jeden Fall etwas sein, dass Dich betrifft oder wofür Du dich interessierst (aber noch keiner kennt).
Wichtig ist Reden und jeder Schritt nacheinander, mehrfach, solange bis Du keine Angst mehr verspürst.
Das Ziel des Schreibens deiner Gedanken/Gefühle ist Selbsterkenntnis, Warum fühle ich so? Warum habe ich Angst? usw. Es geht um das Verstehen deiner Ängste und Gefühle, den Zusammenhang.

Meine o.g. Weihnachtsgeschichte habe ich auch so geübt. Ich hatte vorher noch nie eine Geschichte geschrieben, also absolutes Neuland für mich. Ich habe sie jeden Tag (4 Tage vor Weihnachten) nur für mich, vorgelesen, um mich darin zu üben, die richtige Betonung zu finden usw.

Eine Frage beschäftigt mich aber noch:
Kannst Du anderen Menschen schnell Vertrauen oder hast du eher Mißtrauen/Argwohn gegenüber anderen?

LG Thomas

16.01.2022 10:26 • #7


Hej Thomas,
toll, dass du einen Weg gefunden hast, mit deinen Ängsten umzugehen.
In vielen Punkten kann ich dir die Hand reichen. Die Erfahrungen, die du vor Allem in jüngeren Jahren gemacht hast habe auch ich teilweise so erlebt.
Gerade bei dem Thema erste sexuelle Erfahrung ist es auch stark davon Abhängig, wie bzw ob zu Hause mit dem Thema umgegangen wurde und in was für einem sozialen Umfeld man sich bewegt.
Hier kann es dann auch schnell passieren, dass man als introvertiertere Person schnell unter Druck gerät und der Teufelskreis losgeht. Für mich war es undenkbar (ausser der Alk. hat gestimmt), eine andere Frau anzusprechen oder gar zu daten. Dank diverser Plattformen (damals noch Studi VZ etc.) gelang es mir dann doch recht schnell mit dem anderen Geschlecht in Kontakt zu kommen. Das hat natürlich nichts daran geändert, dass ich immer noch der schüchterne Typ war/bin aber das war mein Weg (und wahrscheinlich der von Vielen) um mit der Situation besser umgehen zu können. Aus heutiger Sicht war es vielleicht auch ein Fehler weil dadurch wichtige Erfahrungen (falsche Selbstwahrnehmung, unbegründete Angst vor Ablehnung etc.) niemals gemacht werden konnten.
Was deine Empfehlungen angeht, so ist da einiges dabei, was ich auch schonmal ausprobieren wollte. Obwohl ich nicht weiss, ob diese spirituelle Schiene wirklich was für mich ist, so möchte ich dem Thema Meditation oder vielleicht Progressive Muskelentspannung auf jeden Fall eine Chance geben. Das Buch über Selbstliebe kannte ich auch noch nicht aber auch das hört sich ziemlich interessant an.
Was die Behandlung meiner konkreten Angst in Redesituationen angeht, so wird es mit Sicherheit noch ein weiter Weg sein aber ich glaube auch, dass der erste Schritt in die richtige Richtung gemacht ist. Langfristig versuche ich da auch entweder mit einer Gruppentherapie oder in Form einer Selbsthilfegruppe daran zu arbeiten.Ich glaube einfach, dass das Vortragen/Reden vor Fremden( so wie du es ja auch schreibst) am effektivsten ist.
Was deine Frage angeht, wie schnell ich Anderen vertraue, so dauert es bei mir doch sehr lange. Ich bin eher der Typ das Glas ist halb leer und wenn ich nicht viel Erwarte, kann ich auch nachher nicht enttäuscht werden.
Das passt natürlich auch Iwo ins Gesamtbild von Jemandem der unter Redeangst leidet.
Hattest du schonmal daran gedacht, therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen oder hast du das schon hinter dir?

16.01.2022 21:37 • x 1 #8


IchWillLeben
Hallo Cassius,
vielen Dank für Deine Nachricht.
Es freut mich, dass ich Dir weiterhelfen konnte und das Du den Mut und den Willen hast, auch Mal andere Dinge auszuprobieren. Dank Internet und YouTube kann man erstmal viele Dinge ausprobieren, ohne gleich irgendwo einen Kurs buchen zu müssen. Tai Chi habe ich auch ein paar Übungen durch YouTube gelernt und jetzt besuche ich einen Qi Gong Kurs an der VHS (Tai Chi gibt es bei uns nicht im näheren Umkreis). Das ist eben das schöne bei YouTube, ausprobieren und wenn einen das persönlich gefällt, dann sucht man sich eine Gruppe um mehr zu lernen.

Ich finde es toll, dass Du die Zusammenhänge zwischen dem Vertrauen und deiner Redeangst siehst.
Ich habe im Gegensatz zu Dir eine positive Grundeinstellung. Ich erwarte auch nicht viel, dass ist dann aber eher geprägt durch das Leben im Hier und Jetzt, Wu Wei (Daoismus) oder Loslassen (Buddhismus).
Aber trotz allem unterliegt man immer einer gewissen Erwartungshaltung gegenüber Menschen die man besser kennt, auf die Zukunft, Partnerschaft, Arbeit oder auch z.B. Urlaub, etc. Und irgendwie wird man auf die ein oder andere Art enttäuscht. Das ist natürlich und es passiert jedem von uns in seinem Leben, mehrmals.
Aber wenn ich positiv denke, dann kann man auch die Frustration/Verägerung schneller überwinden.
Wenn ich negativ denken würde, so wäre das ein Desaster, die eigene negative Grundeinstellung würde dadurch nur noch verstärkt werden und der Ausgang ist ungewiss.
Das ist wie bei den Ängsten, sie fangen klein an und durch negative oder traumatische Erlebnisse werden sie verstärkt.
Ein kleines Beispiel:
Nehmen wir mal tatsächlich an, du würdest keine Erwartungshaltung haben und du würdest eine Frau/Arbeitskollegin Kennenlernen, ohne negative Gedanken. Ihr versteht euch gut, kommt euch näher und du denkst, dass da mehr ist als nur Arbeit (jetzt entstehen automatisch die ersten Erwartungshaltungen) und du fragst sie, ob Sie mit Dir ausgehen würde und sie antwortet mit Nein danke, daran habe ich kein Interesse.
Dieses Beispiel kannst Du beliebig umgestalten, es geht hier darum dass Du enttäuscht wurdest.
Was würdest Du hierbei empfinden? Würde dies deine negative Grundeinstellung verschlimmern oder nicht? Würde dein Mißtrauen gegenüber anderen noch verstärkt?

Ich würde Dir empfehlen Dich auch in dieser Hinsicht weiterzubilden, eine positive Grundhaltung.
Die Website Gedankenwelt.de ist eine hilfreiche Site, die zu allen möglichen Themen etwas beizutragen hat.

Hast Du vielleicht auch Angst vor Enttäuschung/Angst vor innerer Verletzung, bzw. wurdest Du in deinem Leben schwer enttäuscht?

Was deine Frage angeht, ich habe noch keine therapeutische Hilfe in Anspruch genommen.
Aber da ich mich mit dem Gedanken beschäftige eine Selbsthilfegruppe zu gründen, führen mich meine Wege dann auch über einen Psychotherapeuten o.ä.

LG
Thomas

Gerade eben • #9




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