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hallöchen,

ich beschreibe mal kurz, momentan ist es mir nicht mal möglich mit meiner mutter und schwester an einem tisch zu sitzen. denn wehe es dreht sich mal ein thema um mich, bekomme ich herzrasen, unwohlsein, panik und werde rot.(ich flüchte aus dem raum)

es sind lächerliche, kleine themen, die überhaupt nicht schlimm sind. so weit ist es schon gekommen, dass ich selbst bei meiner familie ängste habe. es ist so traurig und ich komme nicht dagegen an. tabletten wirken noch nicht, nehme sie erst seit einer woche.

ich hoffe sooooo sehr auf ein baldiges ende, es ist soooo anstregend und man ist so ausgeliefert.

wie ist es bei euch, wie geht ihr mit solchen normalen sitationen um?

liebste grüße

05.02.2014 17:17 • 07.02.2014 #1


14 Antworten ↓


Dini58091
Ja, wo es mir extrem schlecht ging, konnte ich das auch nicht
Am schlimmsten war es, wenn jemand sagte "Geht es dir nicht gut?"
Zack, Panik hoch drei! Ich hab es auch nicht verstanden!

Ich wünsche dir, dass die Tabletten schnell helfen!

05.02.2014 20:39 • #2



Normale Situationen lösen Angst aus

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wie bist du es losgeworden, und wie lange ist es bei dir her?

05.02.2014 20:40 • #3


Hey Julia,

ich kenne solche Situationen leider auch . Manchmal werde ich schon unruhig, wenn sie mich nur mal länger anschauen ich denke dann, ich sehe krank aus usw.

Welche Tabletten nimmst Du und welche Dosis?

LG Nancy

05.02.2014 20:54 • #4


danke für die antwort, freue mich jedes mal wenn sich jemand interessiert!
zur zeit nehme ich 40mg fluoxetin dazu dann morgens und abends 1mg lorazepam...

diese situationen rauben mir den letzten nerv, leider kann ich mich so mit niemanden unterhalten, denn keiner im meinem kreis kennt sowas

05.02.2014 21:04 • #5


Dini58091
Ja, ich hatte das ca ein halbes Jahr und seit ein zwei Monaten nicht mehr!
Es ist echt furchtbar! Ich nehme Opipramol

05.02.2014 21:10 • #6


also hast du ca 2 monate gebraucht um es loszuwerden? hattest du das nur einmal im leben oder kam diese phase mit den ängsten schon öfters vor?

05.02.2014 21:11 • #7


Wie ist das bei dir. Hast du ein gutes Verhältnis zu deiner Familie? Hast du irgendwelche Ursachen schon als Auslöser deiner Ängste finden können?

Nimmst du nur Medikamente oder machst du auch eine Therapie? Und inwiefern helfen dir die Medikamente um durch den Tag zu kommen?

Ich meine Benzodiazepine wie Lorazepam sind ja schon eine sehr heftige Sache und das Abhängigkeitspotential ist bei Benzos soweit ich das beurteilen kann sehr gefährlich.

05.02.2014 23:43 • #8


bis jetzt zeigt noch kein medikament wirkung, nicht mal das lorazepam. die ängste begleiten mich trotzdem überall hin. bin nur müde und schlapp davon ( bis jetzt) ich werd mir das mal anschauen wie sich das entwickelt.

wenn das floxetin anfängt zu wirken, schleiche ich das lora wieder aus. klinikaufenthalt ist nächsten monat geplant. hoffe es hilft!

05.02.2014 23:53 • #9


Und wie sieht es wegen der anderen Frage aus, also ob du schon Auslöser finden konntest?

Ich mein du schreibst dass du Probleme bekommst, wenn du an einem Tisch mit deinen Eltern/Geschwistern sitzt und sich ein Thema um dich dreht. Wurdest du gehänselt in deiner Kindheit, oder hast du ein Problem mit dir selbst?

Mein Problem war damals, dass ich perfekt sein wollte, weil ich bei fast allem immer leichte Kritik von meinen Eltern bekam und ganz selten ein lob. Immer hieß es, schau der ist in dem Fach besser in der Schule, der andere läuft im Fussball mehr als du etc. pp. Ich wurde also immer mit jemanden verglichen der gerade dort seine Stärke hatte, seine Schwächen wurden aussen vor gelassen. Selten wurden meine Stärken hervorgehoben.

Das Verhältnis zu meinen Eltern war aber dennoch super, denn die haben viel mit mir und meinen Geschwistern unternommen. Also alles in allem hatte ich eine wirklich tolle Kindheit, und ich dachte immer naja, ich soll doch damit zufrieden sein, bis ich aber irgendwann mal eben doch Probleme mit mir selbst hatte und lange gebraucht habe, den Fehler meiner Eltern in dieser Hinsicht zu akzeptieren, denn eigentlich liebe ich meine Eltern ja, aber andererseits haben die dahingehend dann doch echt großen Mist gebaut.

Naja und die Situation von dir kommt mir da auch ein bisschen bekannt vor. Ich wollte auch nie im Zentrum stehen bei Familienangelegenheiten.

Und ich bin darüber voll weggekommen, weil ich mich echt lange damit beschäftigt, vorallem lange nur mit mir beschäftigt habe. Ich hab irgendwo mal nen Spruch gelesen der lautete: "Du bist weit großartiger als viele Menschen wissen, und dir erlauben zu sein"

Das war eine enorme Stütze für mich und hat mich in depressiven Phasen immer sehr geholfen. Ich hab mir dass einfach immer selbst gesagt und die schönen Seiten an mir hervorgehoben.

Und auch wenn deine Probleme ganz andere sein mögen, vielleicht findest du ja vergleichbares was dir hilft

06.02.2014 00:13 • #10


Der Auslöser ist ganz klar in meiner Kindheit und Jugend . Meine komplette Jugend über wurde ich von meinem Vater fertig gemacht . Nicht nur ich , meine Mama wurde verprügelt regelmäßig . Ich entwickelte einen Perfektionismus . Heute bin ich mir mir gut genug , so zu sagen nicht viel Wert.

Das in Kurzfassung ! Sehr guter Spruch domc , echt toll !

06.02.2014 09:27 • #11


DINI....

wie war es bei dir, was war deine schlimmste phase mit der sozialen phobie?die schlimmsten sitatuationen sind für mich:

an der kasse stehen und bezahlen wollen

rote ampel, ich als fahrer, und neben mir stellt sich jemand hin, den ich kenne

rote ampel, ich zu fuss, und muss rüber

am tisch, egal mit wie vielen personen und wem

im supermarkt auf jemanden treffen den ich kenne, reicht wenn ich diese person nur vom sehen kenne

und vieles vieles mehr....

eigentlich kommt jeden tag eine sitation , die es schafft mir angst zu machen

06.02.2014 09:58 • #12


Dini58091
Also ich muss sagen, richtige soziale Phobie habe ich nicht und hatte ich auch nie!
Ich war nur am liebsten alleine eine Zeit, weil es mir nicht gut ging und ich empfindlich drauf reagiert habe, wenn
mich jemand drauf ansprach! "Du siehst aber schlecht aus" Dann ging es mir auch sofort schlecht!
Bei mir lag es alles an der Spirale mit den Panikattacken! Und die ist jetzt raus und Medikamente nehme ich jetzt!
Und mir geht es gut! Ausser natürlich, wenn es mich nochmal überkommt, was vor kommt
Ich fühle mich sehr wohl draussen, auch unter Leute! Da denke ich immer "Wenn ich jetzt umkippe, bin ich nicht alleine" Wenn ich ganz alleine bin, mag ich es nicht so! Es reicht schon, wenn meine kleine Tochter bei mir ist, obwohl sie mir ja nie helfen könnte

Keine Ahnung! Diese Phase ging ein par Monate bei mir und verschwand wieder!
Stell dich vor deine Angst! Mach Sachen, die dir Angst machen... nur so besiegst du sie!
Bei Fragen, schreib mir ruhig! Komme nicht ganz so oft am Computer, weil mein Monster mich
beschäftigt
Ich hatte nämlich Angst mit meiner Familie zusammen zu sein! Und das geht gar nicht! Ich hatte Angst mit meiner Tochter auf den Spielplatz zu gehen. Oder alleine einkaufe. Also in den Monaten, wo es mir schlecht ging!
Weil ich bald den ganzen Tag Panikattacken hatte! Erst verkroch ich mich! Und dann dachte ich "Je eher ich jetzt was tu, desto leichter wird es" ... ehrlich, es war die Hölle am Anfang, aber ich habe alles gemacht, ALLES!
Und jetzt? Alles tutti

06.02.2014 15:01 • #13


danke dini....

wünsche dir einen schönen tag!

07.02.2014 11:13 • #14


Dini58091
Bitte

07.02.2014 15:35 • #15



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