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Soulclaw90

Soulclaw90
Mitglied

1989
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2089
Hallo,
Ich bin seit heute in einer Tagesklinik in Behandlung und heute war mein erster Tag.
Ich fühle mich komplett überfordert, schaffe es Kaum aus mir rauszukommen und mit mitpatienten ins Gespräch zu kommen bzw auf sie zuzugehen. Ich scheine auch der einzige mit SP zu sein. Alle scheinen gut miteinander auszukommen und auch andere die paar Tage vor mir angekommen sind scheinen sich besser integriert zu haben als ich.
Klar es ist mein erster Tag und da ist eh alles zuviel, aber ich steh innerlich wieder unter Druck mehr zu sagen aber kriege es nicht hin. Heute nachmittag war ich so komplett fertig. Wie soll ich je einen Arbeitsplatz irgendwann wieder stand halten wenn mich schon ne Tagesklinik so überfordert .
Ich könnte die tagesklinik Therapie ja nichtmal abbrechen weil ich dann sicher kein Krankengeld mehr kriege aber es wieder mein altes Muster wäre

15.01.2026 x 2 #1


12 Antworten ↓


Windy
Aller Anfang ist schwer, drück dir ganz fest die Daumen, daß du dich noch so eingewöhnen kannst, daß es dir viel bringt! Was Gruppenbildung angeht, ist es eh immer eine Glückssache, egal wo, wie es dann paßt.

x 2 #2


A


Mit Sp in Tagesklinik probleme

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Greta__
Ich weiß leider nicht für was SP steht, aber generell zur Tagesklinik kann ich sagen: Geb dir Zeit! Du kannst nicht von dir erwarten am 1. Tag "angekommen" zu sein, das kann mehrere Tage dauern.

Ich wünsche dir Erfolg und eine gute Zeit für dich dort.

x 1 #3


Gittini
Ich war vorletztes Jahr auf einer psychosomatischen Station vollstationär und hatte dasselbe Problem. Das lag vor allem daran, dass mich meine Zimmernachbarin mit ihrem Bewertungen über Mitpatienten eingeschüchtert hat und ich viele Gruppen mit ihr gemeinsam hatte.

Auch haben mir Mitpatienten erzählt, dass sie hintenrum über mich gelästert hat, wirklich ein Unding für mich, das hat meine SP extrem getriggert...

Als sie eine Woche vor mir entlassen wurde, habe ich richtig aufgeatmet und war viel gelöster auch in den Gruppen.

Für dich war es erst der erste Tag, ich drücke dir fest die Daumen, dass es die nächsten Tage besser läuft. Oft reicht es ja auch schon, wenn man 1 - 2 Mitpatienten hat, mit denen man sich gut versteht und austauschen kann.

Du kannst bestimmt auch jederzeit mit dem Personal über deine Ängste sprechen, das habe ich auch gemacht.

Setze dich nicht unter Druck, manchmal sind die Konstellationen leider nicht so günstig, vielleicht kannst du es dann als Übungsfeld im Umgang mit deiner SP ansehen.

Alles Gute ! 🍀

x 1 #4


Soulclaw90
Zitat von Greta__:
Ich weiß leider nicht für was SP steht, aber generell zur Tagesklinik kann ich sagen: Geb dir Zeit! Du kannst nicht von dir erwarten am 1. Tag ...

Soziale Phobie. Wie der Forenteil wo ich es gepostet habe

#5


Fravely
Wolltest du selbst in die Tagesklinik oder wer hat das verordnet?

#6

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Soulclaw90
Zitat von Fravely:
Wolltest du selbst in die Tagesklinik oder wer hat das verordnet?

Ich wollte eigentlich in die Tagesklinik aber ob das so ne gute idee war weiß ich momentan nicht

#7


Fravely
Zitat von Soulclaw90:
Ich wollte eigentlich in die Tagesklinik aber ob das so ne gute idee war weiß ich momentan nicht

Eben, ich denke da bist du völlig fehl am Platz. Stationär in einer psychosomatischen Klinik wäre der richtige Weg.

#8


Soulclaw90
Zitat von Fravely:
Eben, ich denke da bist du völlig fehl am Platz. Stationär in einer psychosomatischen Klinik wäre der richtige Weg.

In der Psychosomatik wäre es noch schlimmer für mich

#9


Fravely
Zitat von Soulclaw90:
Alle scheinen gut miteinander auszukommen und auch andere die paar Tage vor mir angekommen sind scheinen sich besser integriert zu haben als ich.

In den TK sind die leichteren Erkrankungsfälle mit Burnout, depressiven Phasen usw., welche Diagnosen hast du? Bist du bereits berentet?

#10


Z
Hallo ich war schon mehrfach in Kliniken und TK und kann dir nur sagen, dass es mir am Anfang immer so ging, wie dir. Du bist den ERSTEN Tag da ... Gib dir Zeit, Gib der Sache eine Chance und auch den Therapeuten, das ist ein gutes Thema, das Ihr da angehen könnt... Auf keinen Fall direkt abbrechen.

#11


Soulclaw90
Zitat von Fravely:
In den TK sind die leichteren Erkrankungsfälle mit Burnout, depressiven Phasen usw., welche Diagnosen hast du? Bist du bereits berentet?

Mittelschwere depressionen und soziale phobie. Kann meinen Alltag alleine bewältigen, hab eben Probleme eine alltagsstruktur zu haben und vollstationär möchte ich nicht

#12


sandracookie
Am ersten Tag in der TK war ich letztes Jahr auch völlig neben der Spur - Nervosität, Angst und Panik und das Gefühl, das sei völlig sinnlos und nicht hilfreich.
Aber es wurde wirklich von Tag zu Tag besser und man hat schnell gemerkt, dass es fast allen am Anfang so geht. Es ist einfach eine neue Situation und man weiß nicht, was einen erwartet. Ich hatte mir fest vorgenommen erstmal die erste Woche durchzuziehen und dann mein Fazit zu ziehen und das war auch gut so, denn die anfängliche innere Gegenwehr ist schnell verflogen und nach und nach haben sich dann auch die Gespräche mit den Leuten ergeben.
Ich schließe mich den anderen an: Gib dir etwas Zeit für die Eingewöhnung. Bei uns haben auch die Pfleger immer betont, dass es normal ist, dass es erstmal dauert, bis man angekommen ist und man ist auch nicht verpflichtet sich mit allen super zu verstehen. Sehe es ein bisschen als Chance, alles kann, nichts muss und finde nach und nach deinen Weg.

#13


A


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Dr. Reinhard Pichler
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