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Hey,
Ich war 2009 in ner Tagesklinik, allerdings damals noch Jugendabteilung, da war der Tag eben mit Schule vor allem bestückt (innerhalb der TK), ansonsten eben Ergotherapie, 1x die Woche schwimmen fahren und ich glaub 1-2x die Woche Therapiegespräch mit der Ärztin.
Ich wollte eigl schon früher dahin, aber die Leute von der TK meinten, wenn ich es nicht schaffe, selber hinzufahren (mit Bus damals), dann bringts nix, ich müsse erst allgemein etwas stabiler sein. Der TK-Aufenthalt folgte direkt nach ner 3monatigen stationären Behandlung und das war auch gut so, denn da hab ichs dann selber hinbekommen.
Das erste Mal hinfahren war das schwierigste, war halt alles neu und da hatte man eben sowieso n bisschen Schiss, war aufgeregt und so, aber das hat sich dann gelegt.
Ich war 6 Monate dort, allerdings war die Betreuung für mich nicht so optimal, weil ich mit dem einzigen Pfleger, den wir da hatten, nicht auskam. Gab viel Streit und Provokationen (vor allem seinerseits), aber die Ärztin war dafür klasse.
Insgesamt hat mir der geregelte Alltag sehr gut getan, ich war seit Mitte 2008 krankgeschrieben und nur zu hause oder in einer Klinik. Die TK hat mich dem normalen Alltag wieder ein Stück näher gebracht, aber ist leider letztendlich nicht ausgegangen, wie erhofft. Aber bei dir herrschen vermutlich ganz andere Umstände (ich hab eben zb keine Kinder), daher kann ich nicht sagen, ob das nun besser oder schlechter für dich ist.. Aber versuchen würd ichs eben auf jeden Fall, nimm alles an Möglichkeiten mit, was du kriegen kannst.
29.10.2014 22:54 •
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