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Schokokeks

Schokokeks
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Sammelthema
Hallo zusammen..
ja ich brauch mal wieder euren Rat (;

Hab mich jetzt entschlossen in eine Art Tagesklinik zu gehen, da mir meine bisherige 1 Stunde pro Woche Gespräch nicht reichen und ich endlich meine Angst bekämpfen will und das zügig und intensiv...

Habt ihr schon irgendwelche Erfahrungen mit einer Klinik gemacht??
Ich muss zugeben hab schon bisschen Angst das ich da auch nicht den gewünschten Erfolg habe :/

Und wenn ja, kann mir jemand eine gute in der Gegend von Dresden/Sachsen empfehlen?

Danke schonmal im voraus

30.06.2021 #1


102 Antworten ↓
V

VanNelle
Gast

Hey,
Ich war 2009 in ner Tagesklinik, allerdings damals noch Jugendabteilung, da war der Tag eben mit Schule vor allem bestückt (innerhalb der TK), ansonsten eben Ergotherapie, 1x die Woche schwimmen fahren und ich glaub 1-2x die Woche Therapiegespräch mit der Ärztin.
Ich wollte eigl schon früher dahin, aber die Leute von der TK meinten, wenn ich es nicht schaffe, selber hinzufahren (mit Bus damals), dann bringts nix, ich müsse erst allgemein etwas stabiler sein. Der TK-Aufenthalt folgte direkt nach ner 3monatigen stationären Behandlung und das war auch gut so, denn da hab ichs dann selber hinbekommen.
Das erste Mal hinfahren war das schwierigste, war halt alles neu und da hatte man eben sowieso n bisschen Schiss, war aufgeregt und so, aber das hat sich dann gelegt.
Ich war 6 Monate dort, allerdings war die Betreuung für mich nicht so optimal, weil ich mit dem einzigen Pfleger, den wir da hatten, nicht auskam. Gab viel Streit und Provokationen (vor allem seinerseits), aber die Ärztin war dafür klasse.
Insgesamt hat mir der geregelte Alltag sehr gut getan, ich war seit Mitte 2008 krankgeschrieben und nur zu hause oder in einer Klinik. Die TK hat mich dem normalen Alltag wieder ein Stück näher gebracht, aber ist leider letztendlich nicht ausgegangen, wie erhofft. Aber bei dir herrschen vermutlich ganz andere Umstände (ich hab eben zb keine Kinder), daher kann ich nicht sagen, ob das nun besser oder schlechter für dich ist.. Aber versuchen würd ichs eben auf jeden Fall, nimm alles an Möglichkeiten mit, was du kriegen kannst.

29.10.2014 22:54 • x 1 #18


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A


Tagesklinik Erfahrungen

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mathilda03

mathilda03
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Zitat von Schneeflocken:
Hallo an alle Very Happy


Kurz zu mir:

Ich habe eine Angststörung seit etlichen Jahren (was mir aber erst seit kurzem bewusst ist) und seit etwa einem Jahr ist es richtig ausgebrochen und ich leide fast täglich unter PA Haare raufen und nehme 1x tgl. Mirtazapin.
Seitdem bin ich auch arbeitsunfähig, weil ich so gut wie nichts mehr alleine schaffe.
Für kurze Zeit ging es mir etwas besser, durch die Verhaltenstherapie, die ich machte. Dadurch konnte ich sogar wieder drei Monate arbeiten gehen. Leider ging es mir dann wieder sehr sehr schlecht, so dass mir meine Neurologin zu einer Tagesklinik riet.
Nächste Woche ist es nun soweit und meine 8-wöchige Therapie in einer Tagesklinik beginnt.

Meine Psychologin ist von der Tagesklinik nicht begeistert und meinte, dass es nichts bringen wird. Sie meinte ich soll mich zusammenreißen und jeden Tag meinen Alltag meistern, dann werden die Angst und die Panikattacken wieder verschwinden. Ja wenn es mal so einfach wäre verrückt
Ich bin ja schon froh, wenn ich es schaffe meine Kinder zur Schule zu bringen. Hoffe auch, dass ich überhaupt täglich diesen Weg zur Tagesklinik schaffe Panik Ich weiß aber auch, dass sie recht hat und man sich nicht verkriechen darf, damit es nicht noch schlimmer wird.

Nun bin ich sehr unsicher, weil meine Ärztin und meine Pschologin total unterschiedlicher Meinung sind.
Ich habe auch Angst, dass ich zu hohe Erwartungen an die Tagesklinik habe.
Mein Ziel ist es, dass ich wieder halbwegs "normal" und glücklich mit dieser Krankheit Leben kann und wieder arbeitsfähig bin.

Hat jemand Erfahrungen mit einer Tagesklinik gemacht und kann mir berichten, ob es euch gut getan hat und wie euer Leben danach weiter ging?


Viele Dank und liebe Grüße Blumen

hey ich war vor ca 3 monaten in der tagesklinik weil stationär garnicht ging für mich war es das beste was es gibt echt super toll hat mir sehr viel geholfen weil ich es ja alles immer gemieden hab durch die panikattacken...ich wünsche dir viel erfolg!ausser die tagesklinik hat einen schlechten ruf aber das solltest du selbst herausfinden!lg kichern

05.11.2014 10:54 • #24


Zum Beitrag im Thema ↓


S
hi
meine tk erfahrung ist ziemlich schlecht... habe sie auch nach 4 wochen abgebrochen!

es gab einmal die woche 30 minuten einzelgespräch, 3 mal gruppentherapie in der du vielleicht alle 2 wochen einmal ein bischen dich mit deinen leiden beschäftigen konntst sonst immer nur anderen bei ihren geholfen hast... (nicht unbedingt schlimm nur ich selber habe mich da ohne erfolg und fortschritt im kreis gedreht)
dazu kommt noch jedesmal wenn einer kam und einer ging drehte sich in der therastunde alles nur um den.. noch weniger chance sich mit seinen problemen auseinanderzusetzen..

ansonsten NUR reine beschäftigungstherapie.. mal sport mal malen mal kochen mal aufräumen alles jedoch ohne jeglichen psychotherapeutischen hintergrund..

es gab auch sehr sehr viele abbrecher da..

#2


T
hallöchen
ich war vor einigen Jahren in einer Tagesklinik und habe dort eigentlich sehr gute Erfahrungen gemacht,das dumme nur war da ich damals noch nicht soweit war etwas an mir ändern zu wollen habe teilweise die verschiedenen Therapien nicht für voll genommen die dort gemacht wurden .wenn es Heute nicht mehr anders gehen würde ginge ich sofort wieder in solch eine Einrichtung .Habe es damals auch gemacht da meine Tochter da noch sehr klein war und ich nicht über Nacht weg sein wollte .

wenn du noch fragen hast schreib mir


LG.Tini

#3


B

Erfahrung mit Tagesklinik???

Hallo @ all

Sagt mal hat jemand von euch schon Erfahrungen in einer Tagesklinik gemacht??
habe gehört,daß es hier sowas gibt und überlege mal einen Info Termin auszumachen.
Hilft das denn??

Musizieren malen Sport Singen gegen Angst und Panikattacken??

Über Infos wäre ich dankbar
LG

#4


C
Zitat von blinkestern:
Musizieren malen Sport Singen gegen Angst und Panikattacken??
Mir hatte es im Sommer 2009 nicht geholfen und nach 6 Wochen hab ich mich entlassen lassen ganz spontan.

Es kommt auch darauf an, was wirklich bei jeder Person dahinter steckt und dann muss das Konzept der Klinik auch passen. Oft ist es so, die Klinik hat eine bestimmten Schwerpunkt, bei mir war es eine Klinik mit Schwerpunkt Depression, aber die Oberärztin meinte beim Vorgespräch, sie können jede psych. Erkrankung behandeln. Ich denke aber, es kann nicht funktionieren. Ich hatte jedenfalls keine Depression und war in einer Gruppe mit schwer Depressiven.

Es sollte also unbedingt die passende Klinik sein.

#5


B
Hallo blinkestern

In aller Regel ist das therapeutische Programm in einer Tages-
klinik genau so, wie bei einer vollstationären Aufnahme.

Zusätzlich zu den kreativen Angeboten (Malen, Töpfern, Musik)
gibt es natürlich auch die üblichen Gruppen- und Einzelgesprächs-
therapien.

Auch im kreativen Gestalten werden die "Werke" meistens danach
in der Gruppe besprochen, und können so hilfreich Unbewusstes
zu Tage bringen.

Liebe Grüsse, Der Beobachter

#6


P
Tagesklinik ist im Gründe wie eine vollstationäre Aufnahme nur das du zu Hause schläfst. Verschiedenste Therapieangebote und die Unterstützung zu einem geregelten Tagesablauf zu finden. Machst du denn schon eine ambulante Therapie? Reicht dir diese nicht aus? Um dir eine bessere Antwort geben zu können, müsste man ein bisschen mehr von dir wissen.

#7


R

Erfahrung Tagesklinik

Hallo Very Happy

Ich habe mich nun nach knapp 4 Jahren Depressionen und Panikattacken entschlossen etwas dagegen zu tun. Ich wollte mal zuerst in eine Tagesklinik gehen bei uns im Ort und wollte mal fragen ob jemand Erfahrungen gemacht hat was auf einen zu kommt und was man da so alles macht.
Vielen dank für die Antworten

#8


Severina
Guten Morgen Renefly,

Es gibt schon einige Threads über das Thema Tagesklinik leider mit nicht all zu vielen Antworten.
Benutz einfach mal die Suche rechts oben. Smile

Ich persönlich habe heute ein Vorgespräch
in einer Tagesklinik,
wenn du möchtest kann ich dir gerne meine Erfahrung
und erhaltene Infos berichten.

Viele Grüße

#9


R
Hey Very Happy

gerne würde mich freuen Smile

lG

#10


HeikoEN
Ein Klinikaufenthalt ist auch das, was man selber daraus macht!

Es als Chance zu begreifen, Neues zu erfahren (und damit meine ich nicht unbedingt nur die Speisekarte), sich die Auszeit nehmen um sich SEINEM individuellen Thema zu widmen mit ganzer Kraft, nutzen meiner Erfahrung nach nur die wenigsten Teilnehmer, egal ob Tages- oder Vollzeitklinik.

Von daher empfehle ich, vorbehaltlos und ohne subjektive Zweit- und Drittmeinungen in sowas hineinzugehen.

#11


K

Tagesklinik-Erfahrungen?

Hallo ihr lieben!

hab nun endlich ein Gespräch für einen platz in der tagesklinik..

wie sind denn so eure Erfahrungen? hat euch das geholfen?
würdet ihr noch mal in eine tagesklinik?

lg

#12


L
Ich war mal über fünf Monate in einer Tagesklinik, dort habe ich sehr viel mitgenommen und für viele Entwicklungen Grundsteine legen können.

Also, ja es hat mir sehr geholfen und ich würde es wieder tun.

LG

#13


R
Zitat von kadisha:
hab nun endlich ein Gespräch für einen platz in der tagesklinik..wie sind denn so eure Erfahrungen? hat euch das geholfen?
würdet ihr noch mal in eine tagesklinik


Kommt auf Deine Erkrankung an, die Ärzte, Pflegekräfte und Mitpatienten drauf an. Fruchtet aber in der Regel ganz gut Wink

#14


R
Ich war auch mal für 3 Monate in einer und ich habe sehr viel erreicht dort, oft wird auch gesagt dass das manchmal besser ist als Stationär weil das ganze viel Intensiver ist, also naja wie soll man sagen, man hat keinen Leerlauf. Der Tag war genau mit Therapien in der Gruppe durchstruktuiert. Also mir hat es sehr viel gebracht und ich würde es jederzeit wiedermachen. Es kommt natürlich auf die Klinik an wo man hingeht, bei mir war aber alles Super Smile

#15


S
Ich war auch schon vier Monate in einer Tagesklinki und es hat mir super geholfen! Hatte vorher auch Bedenken und Ängste. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich dort sehr viel gelernt und tolle Menschen getroffen hab. Danach hab ich dann eine ambulante Therapie gemacht.

#16


Schneeflocken

Erwartungen an eine Tagesklinik / Erfahrungsberichte?

Hallo an alle Very Happy


Kurz zu mir:

Ich habe eine Angststörung seit etlichen Jahren (was mir aber erst seit kurzem bewusst ist) und seit etwa einem Jahr ist es richtig ausgebrochen und ich leide fast täglich unter PA Haare raufen und nehme 1x tgl. Mirtazapin.
Seitdem bin ich auch arbeitsunfähig, weil ich so gut wie nichts mehr alleine schaffe.
Für kurze Zeit ging es mir etwas besser, durch die Verhaltenstherapie, die ich machte. Dadurch konnte ich sogar wieder drei Monate arbeiten gehen. Leider ging es mir dann wieder sehr sehr schlecht, so dass mir meine Neurologin zu einer Tagesklinik riet.
Nächste Woche ist es nun soweit und meine 8-wöchige Therapie in einer Tagesklinik beginnt.

Meine Psychologin ist von der Tagesklinik nicht begeistert und meinte, dass es nichts bringen wird. Sie meinte ich soll mich zusammenreißen und jeden Tag meinen Alltag meistern, dann werden die Angst und die Panikattacken wieder verschwinden. Ja wenn es mal so einfach wäre verrückt
Ich bin ja schon froh, wenn ich es schaffe meine Kinder zur Schule zu bringen. Hoffe auch, dass ich überhaupt täglich diesen Weg zur Tagesklinik schaffe Panik Ich weiß aber auch, dass sie recht hat und man sich nicht verkriechen darf, damit es nicht noch schlimmer wird.

Nun bin ich sehr unsicher, weil meine Ärztin und meine Pschologin total unterschiedlicher Meinung sind.
Ich habe auch Angst, dass ich zu hohe Erwartungen an die Tagesklinik habe.
Mein Ziel ist es, dass ich wieder halbwegs "normal" und glücklich mit dieser Krankheit Leben kann und wieder arbeitsfähig bin.

Hat jemand Erfahrungen mit einer Tagesklinik gemacht und kann mir berichten, ob es euch gut getan hat und wie euer Leben danach weiter ging?


Viele Dank und liebe Grüße Blumen

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

V
Hey,
Ich war 2009 in ner Tagesklinik, allerdings damals noch Jugendabteilung, da war der Tag eben mit Schule vor allem bestückt (innerhalb der TK), ansonsten eben Ergotherapie, 1x die Woche schwimmen fahren und ich glaub 1-2x die Woche Therapiegespräch mit der Ärztin.
Ich wollte eigl schon früher dahin, aber die Leute von der TK meinten, wenn ich es nicht schaffe, selber hinzufahren (mit Bus damals), dann bringts nix, ich müsse erst allgemein etwas stabiler sein. Der TK-Aufenthalt folgte direkt nach ner 3monatigen stationären Behandlung und das war auch gut so, denn da hab ichs dann selber hinbekommen.
Das erste Mal hinfahren war das schwierigste, war halt alles neu und da hatte man eben sowieso n bisschen Schiss, war aufgeregt und so, aber das hat sich dann gelegt.
Ich war 6 Monate dort, allerdings war die Betreuung für mich nicht so optimal, weil ich mit dem einzigen Pfleger, den wir da hatten, nicht auskam. Gab viel Streit und Provokationen (vor allem seinerseits), aber die Ärztin war dafür klasse.
Insgesamt hat mir der geregelte Alltag sehr gut getan, ich war seit Mitte 2008 krankgeschrieben und nur zu hause oder in einer Klinik. Die TK hat mich dem normalen Alltag wieder ein Stück näher gebracht, aber ist leider letztendlich nicht ausgegangen, wie erhofft. Aber bei dir herrschen vermutlich ganz andere Umstände (ich hab eben zb keine Kinder), daher kann ich nicht sagen, ob das nun besser oder schlechter für dich ist.. Aber versuchen würd ichs eben auf jeden Fall, nimm alles an Möglichkeiten mit, was du kriegen kannst.

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Schneeflocken
Hallo VanNelle,

vielen lieben Dank für deine Antwort Wink

Ich werde es auf alle Fälle versuchen zu schaffen, denn wie du schon gesagt hast,
man sollte alles an Hilfe annehmen, was man bekommen kann, da gebe ich dir recht zustimmung

#19


M
Zitat von Schneeflocken:
Meine Psychologin ist von der Tagesklinik nicht begeistert und meinte, dass es nichts bringen wird. Sie meinte ich soll mich zusammenreißen und jeden Tag meinen Alltag meistern, dann werden die Angst und die Panikattacken wieder verschwinden. Ja wenn es mal so einfach wäre verrückt


Hast du sie gefragt wie sie sich das vorstellt? Das klingt knallhart.

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Dr. Matthias Nagel
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