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Hallo an alle

Kurz zu mir:
Ich habe eine Angststörung seit etlichen Jahren (was mir aber erst seit kurzem bewusst ist) und seit etwa einem Jahr ist es richtig ausgebrochen und ich leide fast täglich unter PA

und nehme 1x tgl. Mirtazapin.
Seitdem bin ich auch arbeitsunfähig, weil ich so gut wie nichts mehr alleine schaffe.
Für kurze Zeit ging es mir etwas besser, durch die Verhaltenstherapie, die ich machte. Dadurch konnte ich sogar wieder drei Monate arbeiten gehen. Leider ging es mir dann wieder sehr sehr schlecht, so dass mir meine Neurologin zu einer Tagesklinik riet.
Nächste Woche ist es nun soweit und meine 8-wöchige Therapie in einer Tagesklinik beginnt.
Meine Psychologin ist von der Tagesklinik nicht begeistert und meinte, dass es nichts bringen wird. Sie meinte ich soll mich zusammenreißen und jeden Tag meinen Alltag meistern, dann werden die Angst und die Panikattacken wieder verschwinden. Ja wenn es mal so einfach wäre

Ich bin ja schon froh, wenn ich es schaffe meine Kinder zur Schule zu bringen. Hoffe auch, dass ich überhaupt täglich diesen Weg zur Tagesklinik schaffe

Ich weiß aber auch, dass sie recht hat und man sich nicht verkriechen darf, damit es nicht noch schlimmer wird.
Nun bin ich sehr unsicher, weil meine Ärztin und meine Pschologin total unterschiedlicher Meinung sind.
Ich habe auch Angst, dass ich zu hohe Erwartungen an die Tagesklinik habe.
Mein Ziel ist es, dass ich wieder halbwegs "normal" und glücklich mit dieser Krankheit Leben kann und wieder arbeitsfähig bin.
Hat jemand Erfahrungen mit einer Tagesklinik gemacht und kann mir berichten, ob es euch gut getan hat und wie euer Leben danach weiter ging?
Viele Dank und liebe Grüße
