26.06.2010 20:13 • 01.12.2019 #1


54 Antworten ↓


Hallo Vidya!

Erstmal HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zu deinem Kampfgeist und deinem persönlichen Sieg!!
Mensch,alle Achtung vor so viel Selbstdisziplin!

Was ich nach deinem Text gedacht habe war...du warst die längste Zeit (habe ich so verstanden) deines Lebens dick, also ist es vielleicht kein Wunder, dass deine Psyche da nicht so schnell "hinterherkommt"...vielleicht brauchst du einfach mehr Zeit, um dich an deine neue Optik zu gewöhnen

Ich habe mal in der Therapie eine Aufgabe bekommen und zwar sollte ich eine Tapete nehmen(2 Bahnen nebeneinander), dann sollte ich mich drauflegen und eine Freundin hat meinen Umriss nachgezeichnet! Glaub mir, ich war sehr überrascht
LG Mara

26.06.2010 21:29 • #2



Hallo Vidya,

Habe ich eine Dysmorphophobie?

x 3#3


Zitat von Vidya:
2008 fing es an ich ging zu meiner Ärztin und Ernährungsberatung und bin auch zum Sport gegangen. So nahm ich bis heute von einen Startgewicht von 115kg auf die heutigen 65kg ab. Die ich erfolgreich halte mit Hilfe von Trainern und Ernährungsberatern habe ich es geschaft alles so hinzubekommen und das eigentlich auch sehr stolz!

Hast Du noch Unterstützung beim Ist-Gewichthalten? Wenn Du noch Unterstützung benötigst, dann bist Du noch nicht ganz selbständig und das könnte Dich nach hinten zurückziehen.

27.06.2010 08:52 • #3


Doch doch ich mach das von alleine das ich die Unterstützung von meiner Ärztin noch haben wollte. Ich will niemals wieder dahin.

Ich wäre so gerne etwas selbstbewusster.
Ja Mara ich war schon als Jugendliche erst eher mollig dann schon später arg fett.
Es ist schon sehr ungewohnt es ist mir nicht sehr bewusst was da auf einmal passierte.

Nun danke schon mal für eure Kommentare

27.06.2010 18:07 • #4


04.01.2013 21:09 • #5


hallo erstmal. also was du hier beschreibst das kenne ich gar nicht, von daher weiß ich auch nicht ob ich dir da helfen kann. fände es aber auch unfair dir jetzt einfach nicht zu schreiben, denn das würde das, was du eh schon von dir denkst ja nur bestätigen.
ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg hier im Forum, und vielleicht meldet sich ja noch jemand gleichgesinntes.
Lg

05.01.2013 08:59 • #6


Danke für deine Antwort. Aber weder muss hier irgend jemand was wiederlegen noch "bestätigt" man probleme durch nicht-posten. Mir ist das lieber, als irgend was, was man sich aus den Fingern saugt. Ich möchte nur die Sichten anderer auf das Thema sehen, oder ähnliche Erfahrungen.

05.01.2013 09:30 • #7


gajsh01: ?

05.01.2013 17:18 • #8


Zitat von prana030:
Wenn ich dann die Menschen sehe, die sich hässlich finden, dysmorphophob sind (ja da habe ich in den letzten Tagen zwei kennengelernt) finden, aber so hübsch sind und auch noch handfesten Erfolg beim anderen Geschlecht haben, dann will ich nur noch die Welt anzünden. Wenn ich Erfolg hätte, wäre mir das sowas von egal, was andere sagen, dann wäre die Realität sowieso auf meiner Seite.

Hallo, da kannst du dir doch gleich sicher sein, dass das nicht dein Problem ist. Wie man sieht, entsteht das Leiden der Dysmorphophobie nicht durch Vergleiche mit anderen, sondern durch eine spezielle Art der Wahrnehmung. Und das Sich-mit-anderen-Vergleichen ist im Grunde die Wurzel der sozialen Ängsten.

Zitat:
Ich hasse die Menschen so für ihre Äußerlichkeitsbezogenheit. Und noch schlimmer ist, dass ich die selber habe.

Ja, an den anderen hassen wir i. d. R. das, was wir selbst haben, noch schlimmer, wir sehen dort eigene Unzulänglichkeiten gespiegelt, wo auch oft nur ein simpler Spiegel steht, und sonst gar nichts.

Zitat:
Na ja, jedenfalls habe ich wie gesagt deswegen unglaubliche Depressionen, wegen denen ich mittlerweile auch weine und die zu meiner chronischen Krankheit, die ich seit ca. 4,5 Jahren habe und die mir zusätzlich Depressionen beschert, dazu kommen. Würde mich auch nicht wundern, wenn die sich gegenseitig verstärken oder gar die Krankheit ganz durch ersteres verursacht wurde. Arbeiten kann ich auch kaum mehr deswegen.
Zitat:
Einen Psychologen lehne ich ab, weil ich mich meiner Meinung nach besser kenne und bereits besser analysiert habe, als das ein Psychologe je könnte.

Das ist aber ein Fehlschluss. Wie kommst du darauf? Depressionen sind therapierbar. Wenn organisch verursacht, dann eben medikamentös, sonst durch Psychotherapie. Diese Selbstananalyse, was hast du da schon alles versucht? Natürlich wäre das auch ein möglicher Weg, vielleicht waren dir nur nicht die dazu notwendigen Ansätze zugänglich, oder aber ist die Sache allgemein schwierig wenn man noch so gut wie ein unbeschriebenes Blatt durchs Leben geht und Erfahrungen erst sammelt, anstatt dass man sie zur Hilfe nehmen kann. Das Problem ist, dass wenn man sich in Gedankenreisen dreht, sich da oft auch kein wirklicher Ausweg erblicken lässt. Hier z. B., oder ich habe ein paar Tipps im Thread Depressionen verlinkt, das ist im Unterforum "Ratgeber bei Angst und Panik" zu finden, u. a. auch diese Datei, wenn ich mich nicht täusche:

palverlag.de/depressionen-symptome.html

Depression ist oft eine Begleiterscheinung anderer Störungen, oder zumindest eine Folge störender Denkmuster. Deshalb ist es immer gut sich beraten zu lassen - der Psychologe sieht immer mehr als man selbst, erstens steht er außerhalb der Geschehnisse und hat einen, sich positiv auswirkenden Abstand dazu, zweitens hat er mehr Überblick über Symptomatiken und was dahinten stecken kann. Jeder, der sich ehrlich vornimmt, ohne Belastungen leben zu wollen, kann es auch schaffen, vor allem wenn man jung ist und diese ganzen unerfreulichen Sachen sich noch nicht gefestigt haben. Ein Problem vor allem bei älteren Menschen ist, dass sie oft ihre Leidensgeschichte zu ihrem Lebensinhalt machen; mithilfe der eigenen Symptomatik kann man sich leicht in den Mittelpunkt stellen, sich als gefallener Held oder Opfer der Umstände darzustellen, wenn eigentlich dahinter die Angst vor einer Veränderung steht, von der man sich dann noch mehr fürchtet als vor dem wohl bekannten Leid. Das sind Trugschlüsse, die dann alles weitere blockieren. Das mit Freunden und Partnerschaften ist eine schöne Sache, aber besser man fängt bei sich selbst an und geht dann auch unbelastet auf andere Leute zu, als umgekehrt. Denn daraus ergeben sich oft zusätzliche Belastungen. Und einmal im Unterbewusstsein gespeicherte unterdrückte Gefühle werden sich immer zu Wort melden, ein Leben lang, meistens eben dann in den Phasen, in denen man sowieso schon auf irgendwelche Art gefordert ist, und dieses Sich-Melden und schlechte Feelings zu verursachen ist aber eigentlich nur ein Zeichen dafür, dass innere Konflikte da sind und aufgearbeitet werden wollen. Also nichts furchtbares, schlimmes, im Gegenteil - eine Hilfe.

Wenn ich dir noch einen Rat geben darf - nimm das alles nicht zu ernst. Durch ähnliche Turbulenzen gehen in ihren jungen Jahren sehr viele, das ist eben eine Sache oder Folge der Erziehung, auf die man ja als Kind keinen Einfluss hatte. Deshalb ist es auch so wichtig, sich hinsichtlich der Depression mit den eigenen Schuldgefühlen auseinander zu setzen, die ja oft für depressive Zustände ursächlich sind.

Liebe Grüße
Nyan

06.01.2013 11:17 • #9


Hallo alle

Ich bin 31 Jahre Alt und männlich und will mal ein bißchen von mir was Schildern:

Kindheit:
1. Meine Kindheit war sehr gut und ich habe auch nie Probleme mit mir selber gehabt weil es mir auch egal war. Komischerweise habe ich auch keine Probleme mit meinem and. Geschlecht in dem Alter gehabt.

Jugend:
2. In meiner Jugend fing langsam ein bißchen es an dass ich mich zu oft über mein Aussehen gedanken gemacht habe .. aber es war alles noch im vertretbaren Rahmen ( Würde ich mal sagen)

Jetzige Situation:

1. War vor ein paar Jahren in meinem Ausbildungsberuf ( Fachkraft f. Logistik) tätig und am anfang hat es mir keinen Spass gemacht ( vor allem weil ich mcih bei meiner Tätigkeit häßlich fühlte) aber nach und nach auch durch die AB Kollegen hat mir der Job irgendwann auch gefallen. Hatte aber leider keine Aufstiegsmöglichkeiten aufzusteigen.

2. Irgendwann hab dann bei meinem Fa. von unserer Familie als IT'ler angefangen weil ich dachte das wird interessant ( anm. ich hatte aber schon vor dem berufseintritt eine dysmorphobische aversion mit dieser Computer it sache). Aber ab da wurde es eigentlich immer schlechter. Hinzukommt das unsere Buerowände aus glas sind und mein Bruder mein Chef ist, und ich oft mit Ihm nicht klarkomme.

Ich bin mir nicht sicher, ob dass Hauptproblem bei der beziehung mit meinem Bruder liegt, oder in meiner eigenen Psyche.

Wie kann ich das rausfinden ? Habt ihr irgendwelche Tipps ?


Ich habe auch eine aversion das ich davon überzeugt biun der it Beruf läßt mich häßlicher werden ( vor allem gesichtsmäßig)



Sonstiges:

Ich habe auch immer meine Haare wachsen lassen, da ich mich mit sehr kurzen Haaren in sachen Gesichtsform ( im gegensatz zu anderen) sehr häßlich finde.

grüße

04.10.2013 00:34 • #10


sydney
Hallo Jose ,

gibt es denn irgend etwas an Dir was Du magst?


(Haarfarbe, Größe, Statur, Charakter, Hände, Finger, Füsse, Ohren , Augen, Zähne etc.)

Liebe Grüße sydney

04.10.2013 14:38 • #11


Hallo Sydney

Ja manche Leute sagen dass ich schöne Augen habe

Danke das du mir helfen willst, aber ich glaube das bringt mich im Moment nicht weiter


grüße jose

16.10.2013 23:15 • #12


Lulufee

16.09.2014 21:45 • #13


Hallo Lulufee,

zuerst einmal ein großes

Es tut mir aufrichtig leid, dass du so früh diene Mutter verlieren musstest. Aber gleich deinen Vater an den Alk. gleichzeitig zu verlieren, dass ist eine harte Sache. Wahnsinnig wichtig für mich zu hören ist es, dass du bei einem Psychologen in Behandlung bist.
Und eines aber stimmt nicht, und zwar, dass du nur diesen Psychologen hast.

Denn... nun hast du auch mich, an den du dich jederzeit wenden kannst, wenn du schreiben willst, oder Probleme hast.

Und bedenke, jeder Mensch ist einmalig und jeder, ja jeder, hat an sich was auszusetzen.

Für die meisten Menschen zählt auch nicht die äußerliche Schönheit und Perfektheit, sondern innere Schönheit und Sympathie.

Auf die Menschen, die nur die äußerliche Schönheit sehen und schätzen, kannst du liebe Lulufee verzichten, mit denen ist nichts zu gewinnen.

Also, Kopf hoch, mach konsequent deine Therapie und wie schon gesagt, ich bin für dich da, wenn du mich brauchst.

LG und alles Gute

17.09.2014 13:27 • x 1 #14


Lulufee
Hallo Gerd49,

danke für die aufmunternden Worte! Das braucht man manchmal

Ja, die Mutter so früh zu verlieren ist hart, aber viel schlimmer finde ich, dass mich mein Vater im Stich gelassen hat. Ich denke, wenn er sich anständig um mich gekümmert hätte, hätten wir den schlimmen Verlust als Familie gut überstehen können und wären daran gewachsen. Dass es mir heute so schlecht geht, führe ich größtenteils auf ihn zurück.

Ich denke, dass in unserer Gesellschaft äußerliche Schönheit extrem wichtig ist und innere vernachlässigt wird. Leider fühle ich mich in depressiven Phasen auch innerlich nicht schön...Ich mag mich selber oft nicht, z.B. wenn ich nicht in die Gänge komme und weil ich nicht in der Lage bin, wie ein "normaler" Mensch zu denken und zu handeln. Ich habe deshalb Schwierigkeiten mit sozialen Kontakten. Dann denke ich mir wiederum, dass das ja kein Wunder ist. Ich möchte mit mir selbst wahrscheinlich auch nichts zu tun haben, so wie ich meistens drauf bin. Worte einer Depressiven...

Jetzt habe ich gerade deinen Spruch gelesen "alles was der Mensch in Worten oder durch Taten aussendet, wird zu ihm zurückkehren". Das denke ich auch! Weil ich selbst nicht viel von mir halte, tun es andere wahrscheinlich auch nicht. Ich muss an meinem Selbstwert arbeiten...

Was führt dich ins Forum, wenn ich fragen darf?

LG

17.09.2014 18:53 • #15


Lulufee
Ach ja, wo findet man die Liste mit den Smilies?

17.09.2014 18:53 • #16


Liebe Lulufee,

die Liste mit den Smilies ist gleich links unter "Mehr Smilies anzeigen". Du darfst nur nicht die Schnellantwort nehmen, da sind glaub ich keine.

Ja, du hast vollkommen Recht, wenn du sagst, dass überwiegend dein Vater schuldig ist, dass er dich im Stich gelassen hat.
Ihm hat sicher auch dieses Schicksal in die Depession und in die Alk. geführt, dass ist aber keine Rechtfertigung, wenn ich noch für Kinder da zu sein habe.

Ja, in der Gesellschaft ist es leider noch immer sehr wichtig, schön und attraktiv zu sein, ja wer da nicht dazupasst wird dann sehr oft zum Außenseiter und gemobbt. Das sind aber meistens die Menschen, die das unsichere Ich mit Angriff verteidigen möchten und immer andere benötigen um stark zu sein.
Aber wer ist stark, nein nicht der Mensch der Mobbing betreibt, sondern der Mensch, der Mobbing einstecken muss.

Und du sagst, du fühlst so, dass du nicht wie ein normaler Mensch handeln kannst.
Mein Gott, liebe Lulufee, was ist normal? Was andere Menschen von einem erwarten? Nein, dann will ich auch nicht normal sein.
Ich bin mit Sicherheit kein Mensch, der mit dem Strom schwimmt, damit ich von meinen Mitmenschen als normal bezeichnet werde, im Gegenteil. Ich habe mir sogar, aber schon seit meiner Schulzeit, immer die Schwächeren ausgesucht, um denen zu helfen, weil ich es schon immer ätzend fand, auf den noch "einzutreten".

Nun, was treibt mich in ein Forum wie dieses?

Ich bin schon 6 Jahre als Notfallsanitäter beim Roten Kreuz tätig, sehe da wirklich oft Elend und wirkliche Probleme und es gelingt mir zu helfen, da ich auch kein Mensch bin, der in Gasthäusern sitzt, sitze ich halt vor meinem PC und versuche Menschen zuzuhören und gegebenenfalls zu helfen. ich kann dir nur sagen, ich war auch in meiner Depression, meine ältere Tochter hatte als Baby eine Hirnhautentzündung, sie war schon mehr tot als bei uns, sie hat es aber zum Glück überstanden und ist jetzt auch eine Krankenschwester auf der Intensivstation ohne das was zurückgeblieben ist, von dieser schweren Erkrankung. Das war eine sehr harte Zeit für uns. Folglich begann dann noch meine Ehe zu zerbröckeln, ich nehme an, durch die vielen Sorgen....
Wir sind zwar noch immer verheiratet, aber wie, das brauch ich wahrscheinlich nicht zu erwähnen
Und so ist es für mich einfach schön, anderen Menschen helfen zu können.

Zitat:
Weil ich selbst nicht viel von mir halte, tun es andere wahrscheinlich auch nicht.


Genau, diesen Satz vergiß gleich wieder, du bist einmalig, du bist schön und attraktiv, denke so. Gehe mal auf die Straße und beobachte die Menschen. Lange Nasen, lange Ohren, viel zu dick, viel zu dünn, ein kürzeres Bein, ein Rollstuhlfahrer, ein Neger....... und.....alle Menschen haben an sich etwas auszusetzen. Nein nein, liebe Lulufee, du hast es nicht nötig, deine Füße zu verstecken!

Genau und arbeite an deinem Selbstwert, wenn dich gewisse Menschen meiden wollen, dann sollen sie, du suchst dir deine Leute aus, mit denen du susammen sein willst und nicht umgekehrt.

Lulufee, jeden Morgen stellst du dich vor deinen Spiegel und sagst dir, ich bin wie ich bin und ich will so sein, und wenn dir dann Zweifel aufkommen, dann denke schnell, Gerd steht hinter mir und wird gleich "Popoklatsch" machen, wenn ich nicht gleich anders denke, das wird dir dann den Lächler abverlangen, den du zum hübsch sein noch benötigst.

LG

17.09.2014 19:53 • #17


02.01.2015 10:46 • #18


Luna70
Erstmal herzlich willkommen hier im Forum, auch wenn ich selbst keinen Rat für euch habe da ich das Problem nicht kenne. Ich hoffe, ihr findet hier andere Betroffene zum Austausch.

03.01.2015 11:10 • #19


Hallo Hempi,
hier im Forum wird euch keiner helfen können.
Der erste und unumgängliche Schritt ist der Gang zu einem Psychiater, der dann einen passenden Therapeuten empfehlen wird. Bitte unternehme so schnell als möglich die Schritte meiner empfohlenen Vorgangsweise.
Anders geht es meiner Meinung nicht.

LG

Gerd

03.01.2015 11:23 • #20




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