crunchy

Hi

gestern war ich mit einer kollegin von der fh was trinken und wir waren in einem recht stylischen lokal

ich weiß ja auch nicht aber obwohl ich eigentlich ganz hübsch bin,krieg ich schon beim reingehen ins lokal panik,kennt ihr das?

so auf die art:"Oh Gott ich pass hier nicht her"oder "die anderen denken sicher was macht die denn hier"usw...

wir setzten uns und unterhielten uns und ich dachte nur daran wie unwohl ich mich fühlte,ich dachte:"mist,was ist wenn uns der gesprächsstoff ausgeht und sie mich dann für langweilig hält usw.."

vom kennenlernen gar nicht zu sprechen,nur mal angenommen es gefiele mir jemand wirklich sehr,könnte ich die person nicht anschauen-weil ich angst hätte er würde es nicht erwiedern und das würde mich verletzen

das genau ist der grund warum ich nie wen kennenlern-es ist irgendwie paradox auf der einen seite bin ich selbstbewußt aber wenn es dann wirklich darauf ankommt sich zu zeigen,man selbst zu sein kann ich es nicht

vorallem da jede auch noch so kleine bemerkung von jemand wildfremden(jaja die meisten werden sagen warum nimmst du dir was zu herzen das jemand fremdes sagt)mich irgendwo verletzt und mich wieder an mir zweifeln läßt

so blöd es klingt aber wenn ich manche andere auf der fh höre oder sonstwo
die über ihre beziehungen sprechen,oder über streits mit dem partner etc-wäre mir das tausendmal lieber als nichts

ich wünschte ich könnte einfach mal flirten und es genießen frau zu sein aber anscheinend geht das nicht-denn auch wenn einige jetzt sagen "erzwing es nicht","es kommt wenn du es nicht erwartest"usw so finde ich ist es für HS etwas anders,für mich wäre es wichtig mal ein wenig feedback zu bekommen auf der beziehungsebene ,denn wenn man nicht so viel mit beziehungen zu tun hat/te und rundherum sieht wie freunde etc ihr glück finden dann denkt man zwangsläufig was mit einem nicht stimmt und das hat nichts mit erzwingen zu tun

14.01.2007 14:10 • 29.04.2007 #1


5 Antworten ↓


Gast


Hi crunchy,
oh , wie gut ich das kenne. Mir kommt es sovor, als ob du bei mir Mäuschen gespielt hättest. Immehrin bist du so mutig und gehst noch mit anderen weg. Ich hatte eine Zeit, in der nichts mehr ging.Eine Freundin hat mir das Buch Nur Mut zum ersten Schritt empfohlen. Das habe ich dann richtig durchgearbeitet, jetzt fällt es mir leichter, ganz frei bin ich aber noch nicht.Es gibt aber schon Meomente, wo ich mir keine Gedanken mehr darum ache, was der ander wohl denken wird.

Grüße
Andrea

15.01.2007 11:28 • #2


Gast


Hallo !

Du sprichst mir aus der Seele...auch ich kenne dieses Problem...zu gut.

Auch ich habe Schwierigkeiten damit, einfach locker und ohne groß nachzudenken zu handeln, Gefühle zu zeigen, neue Leute kennen zu lernen. Ich kann fremde Leute ohne Nachzudenken ansprechen, aber wenn es "ins Eingemachte" geht, dann "passe" ich...

Bisher habe auch ich "beziehungstechnisch" wenig Erfahrung sammeln können...weil ich mich selbst blockiere und eben auch diesen Schutzwall um mich gebaut habe...so gern ich ihn durchbrechen würde. Es fällt mir schwer...ich wirke auf viele oft ernsthaft, obwohl ich durchaus lustig und optimistisch bin. Denke, ich bin einfach zu sensibel...zu zurückhaltend. Nicht schüchtern, nein. Das wird gern verwechselt.

Zur Zeit beschäftigt mich das Thema sehr und ich frage mich auch, ob ich mir nicht doch einmal professionellen Rat holen sollte...Bachblüten haben wenig geholfen.

Geht es nur uns so?

11.02.2007 22:05 • #3


claussenla


Gast schrieb am So, 11 Februar 2007 22:05
Geht es nur uns so?


Nein, es geht nicht nur Euch so!

Bin gerade zufällig auf diese Seite gestoßen und hab mich gleich angemeldet, als ich Eure Beiträge zum Thema ´Beziehungen´ gelesen habe.

Ich hab genau das gleiche Problem wie Ihr. Auch mir hat Crunchy aus der Seele gesprochen.
Erschwerend kommt bei mir aber noch dazu, dass ich vor einiger Zeit mal schwer verliebt war und ich es (obwohl ich wusste, dass sie nicht abgeneigt war) aufgrund meiner Ängste nicht geschafft habe, ihr meine Gefühle zu zeigen und einfach nur schei. drauf war! So kam, was kommen musste: irgendwann hatte sie einen anderen... ich kann euch sagen: das Loch, in das man fällt ist unendlich tief! Wie gut, dass es Antidepressiva gibt!
Leider helfen die (bei mir jedenfalls) nicht so wirklich gegen die Ängste! Hab schon Saroten und Seroxat ausprobiert...

Kennt jemand vielleicht noch medikamentöse Alternativen?

12.02.2007 14:49 • #4


Gast


Hallo zusammen,

habe gerade die Beiträge gelesen und mich sofort wieder erkannt.
Die beschriebenen Probleme kenn ich nur zu gut.
Vor kurzem hab ich eine wirkliche Traumfrau kennengelernt, wir haben uns einige Male getroffen, waren Essen und es hat wahnsinnig viel Spass gemacht.
Sehr gerne hätte ich sie mal in den Arm genommen oder geküßt, aber ich hab mich nicht getraut, ich kann einfach nicht einschätzen ob mich jemand liebt oder nicht, weil ich mich selbst nicht mag. Dann warte ich auf "eindeutige" Zeichen meines Gegenüber, wahrscheinlich erkenne ich aber nicht mal die, denn jetzt hat sie jemand über eine Online-Kontakt-Börse gefunden und teilt mir das in einer recht lieblosen SMS mit.

Ich bin einfach nur traurig und frage mich, was ich wieder falsch gemacht habe?
Es fällt mir extrem schwer jemand anzusprechen und neue Menschen kennenzulernen, und jetzt habe ich wieder das Gefühl die Chance auf eine große Liebe ausgelassen zu haben. Ich bin total verunsichert und weiß jetzt wirklich nicht mehr, was ich noch machen soll?

Ihr seid also absolut nicht allein, mit eueren Problemen.

Liebe Grüße
Roland

29.03.2007 05:14 • #5


akkarin


9
Ich glaube es gibt recht viele Leute, die Probleme haben, andere einfach an zu sprechen und neue Leute kennen zu lernen. Die, die man meist irgendwo sieht und kein Problem damit haben, die beneide ich selbst immer, werde selbst auch nur selten angesprochen. Woran das liegt, das ist woh eine gute Frage. Ich denke mal, das man auch eine entsprechende abwehrende Austrahlung hat, wenn man Angst hat, jemanden selbst an zu sprechen, egal wie man aussieht. Und wenn man nicht "normal" aussieht erschwert das noch zusätzlich.

@Crunchy:
So wie Du Dich beschreibst, war ich früher, also so vor gut und gerne 17 Jahren auch. Ich hatte das Glück, das mich irgendwann damals 2 Freundinnen unter die Arme gegriffen haben und ich dadurch selbst ein wenig lockerer geworden bin und ein bischen mehr Selbstvertrauen aufgebaut habe. Ein paar berufliche gegebenheiten haben mich auch gelehrt, mit Vorwürfen besser um zu gehen, wobei ich noch immer nicht ganz gut damit umgehen kann, aber zumindest schon besser, als noch vor 17 Jahren. Ich kann also ein wenig nachvollziehen, was Du meinst. Es ist nicht leicht gewissen eigenheiten auf zu geben bzw. Sie nicht gleich sofort persönlich zu nehmen. Was mir ein wenig heute hilft sind chat's. Dort kann ich offen sein, einfach ich sein, ohne Angst haben zu müssen, gleich beim ersten falschen Ton die Augen sehen zu müssen, vor allem, da ich selbst ein Problem mit meiner Stimmlage habe und manchmal unbewusst in einen Tonfall gerate, der vielleicht mal Böse klingt, aber niemals so gemeint ist. Ich glaube, Du musst versuchen, Dich selbst zu akzeptieren, so wie Du bist. Hast Du denn schon damit Probleme?

29.04.2007 01:57 • #6



Dr. Reinhard Pichler


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