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Joulupukkiblue
Hallo,
Ich bin 17 Jahre alt und habe nun schon soziale Phobie und Angststörungen seit dem ich 13 Jahre alt bin.
Seit dem mache ich auch schon eine Therapie, die aber nur ein Tropfen auf einen heißem Stein zu sein scheint und nun "Ausgeschöpft ist".
Nun habe ich meine Schule abgeschlossen, ziehe um und die Panik vor dem "Was kommt nach der Schule", "Wie soll ich das alles nur schaffen" und vor allen Dingen "Wie lernt man neue Menschen kennen".
Nun schaffe ich es leider nicht ein mal alleine mit dem Zug zu fahren oder dem Postboten die Tür auf zu machen bzw. Mit fremden Menschen zu reden.
Es macht unglaublich einsam! und das wöllte ich sehr gerne ändern...
Vielleicht hat Jemand Tipps oder ähnliche Erfahrungen
Ganz liebe Grüße

25.07.2016 18:25 • 26.07.2016 #1


5 Antworten ↓


kl Schnecke
Erst mal Hallo und Willkommen im Forum.

Was passiert den wenn du mit dem Zug fährst, oder du dem Postboten die Tür aufmachst. Was wäre das schlimmste was dir passieren könnte.

Was du zu mindestens machen könntest, trotzdem so viel raus gehen wie möglich und um den Häuserblock maschieren, immer wieder dich dazu überwinden, lächle die Läute dabei an und du bekommst ein Lächeln zurück.

25.07.2016 21:37 • x 1 #2



An sozialer Phobie und Angststörungen etwas ändern?

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Joulupukkiblue
Ja, dass ist eine gute Idee... und das mit dem " das schlimmste was passieren könnte " Ich bin mit viel Gewalt u. Demütung in der Familie aufgewachsen u. Vertraue den meisten fremden Menschen nicht mehr bzw. Habe "Angst" vor ihnen u. Bekomme Panikattacken ....

26.07.2016 08:39 • #3


Ich bin Mitte 50, hatte auch mein Leben lang Angst
vor Veränderungen. Beruf, Wohnung, Partnerschaften, Freunde etc.
Habe seit ca. 26 Jahren " mit der Psyche" zu tun.
Es ist nie das eingetreten was ich mir im Vorfeld ( immer viel zu schlimm) ausmalte.
Und " das schlimmste was passieren könnte" hat mir auch mal ein Therapeut
als Hilfestellung mit gegeben.
So abgedroschen es sich vielleicht lesen mag.
Man verlernt die Ängste nur,
in dem man in die angstbesetzte Situation geht,
nicht in dem man sie meidet.
Versuche doch zu üben, in dem Du dem Postboten die Tür auf machst.

26.07.2016 09:03 • x 1 #4


kl Schnecke
Ich kann dich schon verstehen, dass dir das alles Probleme bereitet wegen der beschriebenen Situationen.
War das denn alles familiär oder eher schulisch bedingt?

Was hast du denn jetzt vor nach Beendigung der Schulzeit?
Auch wenn dir die Therapie nicht viel gebracht hat würde ich noch mal nach einem anderen Therapeuten suchen, manchmal war es halt nicht der richtige Therapeut.

Auf jeden fall würde ich mich nicht in der Wohnung verkriechen.
Wenn es dir vielleicht mit der Zeit leichter geht regelmäßig alleine raus zu gehen, probiertst du einfach mal aus in's Kaffee zu gehen Kinobesuch, Schwimmbad ect.
Und stör dich nicht daran das du dieses alleine tust das machen sooooo viele Menschen.
Und was andere dann denken über dich kann dir schei.ß egal sein.
Du denkst ja auch nicht immer gut über andere Menschen, also............

Was du mit der Zeit versuchen kannst Leute einfach nach der Uhrzeit oder einer Straße fragen, immer wieder und wieder.
Das wäre z.B. ein Anfang um mit anderen Leuten in kontakt zu treten.

Ist ein langer Weg aber es geht.

Leider fällt mir nichts besseres ein aber vielleicht hat ja noch jemand anderes ein paar gute Tipps für dich.

26.07.2016 09:08 • x 1 #5


Joulupukkiblue
Das war oder ist noch familiär wie auch schulisch bedingt.... Ich bin im Moment auf der Suche nach einem Bundesfreiwilliegendienst. Eine Lehre oder ein Abi trau ich mir einfach noch nich zu.
Liebe grüße und danke für die Antworten

26.07.2016 10:40 • #6




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