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Azure
Womit verbringt ihr eure Zeit? Verbringt ihr sie sinnvoll? Gäbe es Dinge, die ihr optimieren könntet?

Geht viel Zeit in Gedanken? Sind diese zielgerichtet?

Seit ihr viel unterwegs?
Opfert ihr eure Zeit für Sportveranstaltungen der Kinder?
Nutzt ihr die Zeit für Spaziergänge in der Natur, für Musikkompositionen, die nie ein Fremder zu hören bekommt,...

Wie sieht es mit Work-Life-Balance aus?

Habt ihr Raum für spontanes? Plant ihr vieles. Tut euch dies gut?

Was fällt euch zum Thema Zeitmanagement allgemein und im Hinblick auf euer Leben, Eure Arbeit, Eure Familie, eure Freizeit ein?

Ein paar Gedankenansätze, über die man in diesem Thread nachdenken darf und vielleicht ergibt sich das eine oder andere fruchtbare Gespräch.

28.04.2024 10:34 • 03.05.2024 #1


14 Antworten ↓


Schlaflose
Zitat von Azure:
Womit verbringt ihr eure Zeit? Verbringt ihr sie sinnvoll? Gäbe es Dinge, die ihr optimieren könntet?

Einen guten Teil meiner Zeit verbringe ich mit Arbeiten. #
Optimieren könnte ich die Zeit für den Haushalt Also mehr Zeit damit verbringen.
Zitat von Azure:
Geht viel Zeit in Gedanken? Sind diese zielgerichtet?


Eher wenig.

Zitat von Azure:
Seit ihr viel unterwegs?

Nein, das war nie mein Ding.

Zitat von Azure:
Opfert ihr eure Zeit für Sportveranstaltungen der Kinder?

Habe keine Kinder.

Zitat von Azure:
Nutzt ihr die Zeit für Spaziergänge in der Natur, für Musikkompositionen, die nie ein Fremder zu hören bekommt,...

Zeit für Spaziergänge und andere sportliche Aktivitäten draußen ja. Aber Musikkompositionen habe ich nie gemacht, bin total unmusikalisch.

Zitat von Azure:
Wie sieht es mit Work-Life-Balance aus?

Das ist für mich sehr wichtig. Ich hatte immer nur eine Teilzeitstelle, seit 6 Jahren nur noch 18 Stunden die Woche. Arbeiten dient für mich nur für die Finanzierung meines Lebensunterhalts.

Zitat von Azure:
Habt ihr Raum für spontanes? Plant ihr vieles. Tut euch dies gut?

Spontan war ich nie. Ich überlege und plane immer lange im Voraus, aber nicht viel, höchstens eine Unternehmung pro Woche, sonst kann ich nicht schlafen.

Zitat von Azure:
Was fällt euch zum Thema Zeitmanagement allgemein und im Hinblick auf euer Leben, Eure Arbeit, Eure Familie, eure Freizeit ein?

Da ich schon immer alleinstehend war und nie eine Beziehung oder Partnerschaft hatte, konne ich meine Zeit immer allein auf meine Bedrüfnisse bezogen einteilen.

28.04.2024 11:16 • x 2 #2


A


Womit verbringt ihr eure Zeit?

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D
Zitat von Azure:
Was fällt euch zum Thema Zeitmanagement allgemein und im Hinblick auf euer Leben, Eure Arbeit, Eure Familie, eure Freizeit ein?

Mir fällt dazu ein, dass ich nie Zeit dafür verschwenden musste, ein Zeitmanagement zu erstellen. Jeder Tag hat seine eigenen Ereignisse, die ich zu managen habe und die sich aus den Gedanken über ein „muss“, „sollte“, „könnte“ speisen und von einem „wollen“ und „machen“ in etwas münden, das mir zuträglich ist, oder eben nicht. Selbst Vorgaben die ein „müssen“ suggerieren, können durch ein nicht wollen ausgestochen werden. Selbstverständlich hat das Konsequenzen, denen ich mir bewusst sein sollte. Etwas zu planen ist ja abhängig davon, ob es einen zeitlichen Rahmen gibt, in dem ich etwas tun möchte und den gibts ja oft. Aber ein Plan muss ja deswegen nicht zwangsläufig so aufgehen, wie ich mir das denke. Den Tag durchtakten hilft vielleicht, ein Gefühl von Kontrolle zu bekommen und das kann Sicherheit geben, selbstverständlich aber auch eben gefühlt.

Zitat von Azure:
Gäbe es Dinge, die ihr optimieren könntet?

Wenn mir auffällt, eine „Optimierung“ ist zweckmäßig und mir dies deshalb auffällt, weil ein Resultat aus etwas getätigtem dies auch zeigt, wäre es dumm, dies nicht zu zu optimieren, sofern es mir auch tatsächlich möglich ist. Also ergeben sich Optimierungen meist automatisch, wobei natürlich auch vermeintliche Optimierungen mal das Gegenteil bewirken könnten. Manchmal ist das Bessere der Feind des Guten. Oder eine vermeintliche Optimierung ist nicht vollumfänglich Durchdacht, weil einem nicht alle Informationen zur Verfügung stehen, wie sie sich auf andere Bereiche auswirken könnten.

Zum Thema Zeit „opfern“ ist mein Verständnis von opfern eher das, dass etwas vergebens war, also konkret nutzlos, weil es hinterher betrachtet gefühlt umsonst war. Ob es das war, ist aber meine Erkenntnis aufgrund dessen was ich dann eben fühle oder wie wichtig es mir war, ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen. Und ob nur ich zufrieden sein wollte, oder es mir auch wichtig war, anderen Zufriedenheit zu generieren.

28.04.2024 11:53 • x 2 #3


Kentucky
Ich schreibe mindestens den halben Tag lang Antworten auf Fragen.
Es ist für mich ein sinnvolles Ehrenamt und es macht mir sehr viel Spaß.
Ich habe als EU Rentnerin jede Menge Zeit und stresse mich nicht mehr selber, so wie früher.
Ich spende meine Zeit. Ich opfere sie nicht. Ich gestalte meine Zeit so wie ich es möchte.
An meiner Gesundheit lässt sich leider nicht viel optimieren, von daher werde ich erstmal in meinen Möglichkeiten *eingeschränkt* bleiben.

28.04.2024 11:59 • x 2 #4


Islandfan
In der Woche geht die meiste Zeit drauf mit arbeiten. Ich arbeite regulär 30 Stunden, momentan sind es aber eher 32-35 Stunden. Wenn ich dann nach Hause komme, bin ich meistens platt und zu wenig fähig. An Tagen, an denen ich früher Schluss mache, gehe ich meistens noch einkaufen. Der Haushalt kommt schon seit Monaten immer zu kurz, wobei es auch so war, als ich nicht gearbeitet habe.
Ich schlafe manchmal nach der Arbeit, stelle mir aber einen Wecker, damit ich die wertvolle, freie Zeit noch was nutzen kann. Ich bin aber dankbar für die Stelle, sie gibt mir Struktur und meiner Psyche geht es auch viel, viel besser durch die Ablenkung, ich sehe es also positiv, auch wenn manche Tage hart sind.
An den Wochenenden fahre ich meistens zu meinen Eltern, oder treffe mich mit Leuten. Oder ich bin mal für mich, so wie heute.
Oft fahre ich auch in die Stadt, was ich aber einschränken werde.

28.04.2024 12:05 • x 1 #5


Lange-2024
Viel Zeit geht für meine Arbeit drauf, 39 bis 45 h die Woche. Liebe meine Arbeit aber, von daher ist es ok.
Dann gehen 6 bis 7 h die Woche für meinen Arbeitsweg drauf, nutze diesen aber mit Hörbuch oder Lesen. Dann noch so 4 h Haushalt in der Woche.
Der Rest ist Freizeit.
Ich nutze meine Freizeit im Alltag für meinen Dackel und ausgiebige Gassirunden, gehe Wandern, zocke ab und zu, gucke gerne Serien, stricke bzw häkele und treffe mich mit Freunden.

Über ein Zeitmanagement habe ich mir noch nie Gedanken gemacht, es kommt wie es kommt. Als mein Kind noch klein war, hatte ich halt andere Dinge die ich alltäglich getan habe und wer weiss vielleicht mache ich in 5 Jahren wieder andere Sachen. Die Interessen wandeln sich.

Wichtig für mich ist aber Zeit zu haben für mich und meine Interessen, da schaue ich schon, dass das nicht zu kurz kommt.

28.04.2024 12:14 • x 1 #6


Azure
Sad man sitting on a couch,
His eyes reflect a story untold.
The narrative twists and turns in strange ways,
As his mind gets more incoherent all the days.
Lost in a labyrinth of memories and dreams,
Yet the man is happier than it seems.
For beneath the surface of his weary gaze,
His mind is searching for some ways.
To break free from the tangled knots,
And find peace in simpler thoughts.

Kollaboratives Werk von azure und chat gpt...

Soviel auf die Schnelle, womit ich meine Zeit verbringe...

28.04.2024 17:32 • #7


Azure
Hier ein Überblick, wie ich meinen Nachmittag verbracht habe:

Sad man sitting on a couch,
His eyes reflect a story untold.
The narrative twists and turns in a strange way,
As his mind gets more incoherent with each passing day.

Lost in a labyrinth of thoughts, memories and dreams,
Yet the man is happier than he outwardly seems.
Beneath the surface of his weary gaze,
His mind searches for paths out of the maze.

To unravel the tangled knots,
And discover peace in simpler thoughts.

28.04.2024 17:41 • #8


Azure
Zitat von Azure:
Womit verbringt ihr eure Zeit?

Ich benötige zur Zeit 90 Minuten zum Aufstehen. 6:30 muss ich aktiv sein, um Kinder anzutreiben, weil die auch so lange brauchen um aufzustehen.... Dementsprechend klingelt Wecker früh.

29.04.2024 03:46 • #9


F
Arbeiten, Haushalt, Kinder.
Da bleibt momentan nicht viel Zeit für die Selbstverwirklichung. Allerdings habe ich gar nicht das Bedürfnis danach. Den einzigen Luxus den ich mir gönne, ist, mich früh ins Bett zu legen und zu lesen. Das liebe ich!

29.04.2024 06:27 • x 2 #10


Azure
Detaildiskussionen zum Wachwerden am morgen hier:

medikamente-angst-panikattacken-f76/wach-werden-am-morgen-was-hilft-t127080.html

Gerne würde ich diese zusätzliche Stunde Zeit auch für Frühsport
nutzen, will mir aber auch nicht den Zustand des dösens rauben. Vielleicht finde ich ja einen Kompromiss, der mir gut tut.

29.04.2024 06:32 • #11


Azure
Mein Zeitempfinden kann sehr unterschiedlich sein. Häufig frage ich mich wo blieb der Tag, wo blieb die Woche....

Oft verdränge ich, was ich noch an Aufgaben vor mir habe und verschätze mich auch in Punkto Zeitaufwand - ich bin da immer zu optimiatisch (allerdings eher subjektiv, ich habe ja realistische Vergleichsdaten)

Kurz vor einer Tätigkeit wird mir dann bewusst, wieviel Zeit ich wohl verbringen werde und was alles anderes in dieser Zeit nicht fertig wird.

Innerlich beginnt dann ein gefeilsche, ob ich nicht noch kurz etwas erledigen möchte.

Wenn ich an einer Aufgabe dran bin, blende ich Zeit aus, es macht mir aber Spaß effizient und zielgerichtet zu arbeiten. Recht schnell ist dann verdrängt, was ich mit der konkreten Zeit anderes anfangen könnte.

So praktisch das bei einer geplanten Tätigkeit sein kann, so ärgerlich ist es aber, wenn ich sinnloses tue (im wahrsten Sinne des Wortes Zeit mit videoberieselung verheizen - ein Warnhinweis soll es mal wieder eine Pause sein klicke ich genervt weg.

Häufig dann auch am Wochenende dann auch Dilemmas im Sinne von: 2 Stunden lang innerlich debattieren, ob ich mir einen Ausflug von 2 Stunden gönne oder besser etwas arbeite. Nach den 2 Studen folgt dann ein 4 stündiger Ausflug, wir geniessen die Zeit und ich kann mich Abends dann auch zu nichts mehr aufraffen...

03.05.2024 07:54 • #12


F
Gestern habe ich mich in einem anderen Thread spaßeshalber als „Großpräfekt des Müßiggangs und der Kontemplation“ bezeichnet. Das ist natürlich nur Gelaber, weil ich selbstverständlich einem Beruf nachgehe, allerdings steckt in dem Ausdruck sehr wohl in bisschen Wahrheit.
Für mich gibt es nichts Schöneres, wenn man den Kopf frei hat, einfach nur da sitzt, Menschen oder die Natur beobachtet und den Moment genießt! Denn genau dann spielt die Zeit keine Rolle mehr. Der Moment geschieht einfach. Und das dauert einfach so lange es dauert! ‍️

03.05.2024 08:03 • x 2 #13


Kentucky
Zitat von Azure:
Häufig dann auch am Wochenende dann auch Dilemmas im Sinne von: 2 Stunden lang innerlich debattieren, ob ich mir einen Ausflug von 2 Stunden gönne oder besser etwas arbeite.

Musst du denn immer arbeiten? Etwas sichtbares leisten? Bist du sonst nicht zufrieden mit Dir?
Du darfst auch mal nichts tun....frei haben....nicht arbeiten....Freizeit haben. Gerade am Wochenende.

2 Stunden lang innerlich debattieren, ob ich mir einen Ausflug von 2 Stunden gönne oder besser etwas arbeite:
Unentschlossen sein....innere Zerrissenheit....worum geht es denn da ?
Darf ich das oder bin ich sonst faul?

Zitat von Azure:
So praktisch das bei einer geplanten Tätigkeit sein kann, so ärgerlich ist es aber, wenn ich sinnloses tue (im wahrsten Sinne des Wortes Zeit mit videoberieselung verheizen - ein Warnhinweis soll es mal wieder eine Pause sein klicke ich genervt weg.

Du meinst Prokrastination? Prokrastinieren? Aufschieberitis?
Google:
Ein Merkmal der Prokrastination ist: das ständige Denken an die zu erledigende Aufgabe. Prokrastinieren hat jedoch nichts mit Faulheit zu tun: Jemand, der faul ist, hat nicht viel vor und fühlt sich wohl, wenn er nichts tut. Jemand, der unter Prokrastination leidet, fühlt sich hingegen gar nicht wohl.

Prokrastination, auch „extremes Aufschieben“, ist eine pathologische Störung, die durch ein unnötiges Vertagen des Beginns oder durch Unterbrechen von Aufgaben gekennzeichnet ist, sodass ein Fertigstellen nicht oder nur unter Druck zustande kommt.


Prokrastiniert nicht jeder von Zeit zu Zeit?
Der Begriff stammt vom lateinischen „procrastinare“, was „Aufschieben“, „auf Morgen verlegen“ bedeutet.
Anstehende berufliche oder private Pflichten ( zu denen man keine Lust hat)
werden durch Ersatztätigkeiten hinausgezögert.

Meinst du vielleicht so etwas ? Kenne ich alles.

03.05.2024 08:07 • x 1 #14


Azure
Zitat von KenTucky:
Musst du denn immer arbeiten? Etwas sichtbares leisten? Bist du sonst nicht zufrieden mit Dir?
Du darfst auch mal nichts tun....frei haben....nicht arbeiten....Freizeit haben. Gerade am Wochenende.

Danke für den Hinweis.
[Ich muß nicht immer arbeiten, ich will auch mal nichts tun.
Aber ich will das nichts tun für mich bestimmen und mich nicht zu Dingen verleiten lassen, die ich nur begrenzt will.
Darüberhinaus habe ich Ziele hinter denen ich stehe und die ich umsetzen will...]

Ja, @KenTucky, ich halte hier kurz und bündig fest: Einen Teil meiner Zeit erlebe ich als Prokrastination.
(depressionen-f99/komme-erst-in-die-gaenge-wenn-zu-spaet-ist-t117871.html)

03.05.2024 08:55 • #15


A


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