@ krok:
Vielen lieben Dank für deine ausführlichen Beschreibungen. Du sprichst mir damit aus der Seele. Genauso sehe ich es auch.
Sogar der Vergleich mit dem Fleischerhund könnte von mir selbst sein.
Deinen Beitrag werde ich mir sicher immer wieder (zur Erinnerung) durchlesen. Danke!
Zitat von krok:Hah, aber was mir eben noch einfällt ist: WAS haben die 99% der einen und das eine Prozent der anderen Ärzte davon?
Sehe ich da Dollarzeichen in den Augen der einen und ein Herz in den Augen der anderen?
Nun ja. Ich glaub' ich muss da die meisten Ärzte ausnehmen, denen geht es sicher nicht primär ums Geld. Den forschenden Wissenschaftlern wohl schon eher und der Pharmaindustrie sowieso.
Zitat von krok:Schlaflose hat geschrieben:
Es reicht völlig, sich dann erst mit der Sache zu befassen, wenn sie tatsächlich auftaucht, statt sich über ungelegte Eier aufzuregen.
Na dann hoffe ich mal, dass dem Capricorn nicht 99% der Ärzte ein Ei ins Nest gelegt haben, was er jetzt auszubrüten hat.
Da liegst du richtig, liebe krok!
Zitat von krok:Schlaflose hat geschrieben:
Wieso er? Ich dachte immer, Capricorn wäre eine sie.
Keine Ahnung ob Capricorn ER oder SIE ist, für mich ist ES ein Mensch, aber irgendwie denk ich mir beim Lesen seiner Beiträge er könnte ein ER sein, wobei für mich hat das Geschlecht eines Menschen keinerlei Bedeutung hat.
Richtig krok! Genau so verhält es sich: es ist total egal ob Mann, Frau oder Hermaphrodit (letztere werden ja immer "gerne" vergessen).
Zitat von krok:Viel wichtiger wäre zu wissen, aus welchem Beweggrund heraus er/sie die Überschrift dieses Threads gewählt hat.
Weil es mich betrifft.
Zitat von Beobachter:Die Frage nach dem zu erwartenden Krankheitsverlauf (mögliche Hilflosigkeit,
Abhängigkeit, Schmerzen etc.) wäre für mein Fühlen und Denken wahrscheinlich
sehr viel relevanter, als die Frage nach der eventuellen Sterbewahrscheinlichkeit.
Richtig. Das schlimmste ist nicht die Sterbewahrscheinlichkeit, sondern das Warten der Ärzte darauf, dass es mit mir den Bach 'runter geht. Unbeschreiblich, wie man das in deren Mimik und Blicken erkennen kann, denn aussprechen tun sie es nicht.
Zitat von Beobachter:Ansonsten die Sache mit Ruhe angehen ... Bild Bild ...
Ich erlebe es als unberechenbare "Achterbahnfahrt": an einem Tag beunruhigt mich das nicht. Am nächsten Tag, oder auch nur ein paar Stunden später, ist innerlicher Aufruhr angesagt. Das kann ganz schön an die Substanz gehen.
Zitat von krok:@Beobachter, und was, wenn das eine Prozent der Ärzte recht hat, der Mensch aber den 99% glaubt ?
Sich damit vielleicht Jahre seines Lebens verdorben oder schlimmer noch, sich umbringt, aufgrund einer Fehldiagnose eines "ÍRRTUMS" quasi.
Gruselige Vorstellung für mich.
Genauso verhält es sich! Die Ärzte, die mich im richtigen Sinne behandlen würden (es sind wohl sogar weniger als 1%; ich kenne jedenfalls nur drei bzw. vier) leben und praktizieren am anderen Ende der Republik oder im Ausland. Finanziell und zeitlich eine Unmöglichkeit für mich, mich dauerhaft von ihnen therapieren zu lassen.
Und, ja, es gab gleiche Fälle, bei denen sich die Leute umgebracht haben. Sehr viele sogar.