Zitat von Vielleicht: Soweit ich weiß, ist man grundsätzlich schlecht beraten, wenn man ganze Manuskripte an Verlage schickt. Soweit ich weiß, liest das keiner mehr. Besser ein sehr aussagekräftiges Exposé.
Ja das macht man eh nicht. Aber es unterscheiden sich die Verlage schon untereinander. Da sollte man vorher checken was die Verlage genau wollen. Exposé, Leseprobe, ein Kapitel,... Da sollte man schon darauf achten, was die Verlage wollen sonst macht es auch wenig Sinn.
Zitat von martinidry: Deine Ausführungen treffen genau die Punkte, die mir auch durch den Kopf gehen. Es ist gut zu wissen, dass Dienstleistungsverlage diese Art von Unterstützung bieten können. Weißt du, wie man seriöse von weniger guten Anbietern unterscheiden kann? Und die Idee mit Literaturforen ist auch super, aber ich gebe dir recht, dass man mit Kritik umgehen können muss. Hast du da bestimmte Foren im Kopf, die empfehlenswert sind?
Also ich würde mal darauf schauen wie lange es den Verlag schon gibt und welche Bücher bis jetzt in dem Verlag veröffentlicht wurden. Man kann sich auch Berichte/Bewertungen über die Verlage durchlesen. Hast du da mal ein paar Namen, kannst du auch schauen ob die Bücher in Buchläden verkauft werden oder auch mal nachfragen ob sie Bücher der Verlage führen/bestellen können. Ich habe Bücher des Novum Verlags gelesen und bin danach erst draufgekommen, dass es ein Dienstleistungsverlag ist. Da gibt es also durchaus gute Bücher bei solchen Verlagen. Aber es ist dort halt so, man kann die Dienstleistungen in Anspruch nehmen, muss es aber nicht. Heißt, wenn sich jetzt ein Autor entschließt, er braucht kein Lektorat, dann wird das Buch eben auf Wunsch des Autors unlektoriert gedruckt und verkauft:)
Schau dir einfach mal die Literaturforen an, so viele gibts da eh nicht im deutschsprachigen Raum.
Zitat von Islandfan: Ich habe aber auch nicht das Verlangen, Autorin zu werden, ich mache es eher, weil es mir Spaß macht und ich fänd es lustig, wenn das tatsächlich jemand veröffentlichen würde.
Ich denke das sollte man auch nie vergessen. Es ist ein Hobby und das sollte Spaß machen oder andere positive Einflüsse haben (Stressabbau, Ausgleich zum Alltag, anderen Menschen treffen mit den selben Vorlieben,...). Irgendwann kommt da halt mal der Wunsch nach mehr, finde ich ganz normal. Man will ja auch nicht die ganze Zeit etwas schrieben und dann verschwindet es wieder in der Schublade. Auf gewisse Dinge ist man sicherlich auch stolz und will es anderen zeigen.
Drücke dir die Daumen und hoffe du behältst diese Einstellung bei.