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ach gastB,
du meinst wenn man gewisse dinge ausblendet, das ist eine verzerrte wahrnehmung?das meinetest du mit dem satz "es ist eine verzeerte wahrnhemung"

richtig?

30.03.2012 20:04 • #21


hallo agnei,

so zusagen, willst du damit sagen, das einer der den hund als positv bewertet das nette sieht und einer der den hund negativ bewertet nur das gefährlich wahrnimmt, richtig?

30.03.2012 20:07 • #22



Wahrnehmung

x 3


vanni, warum schreibst du immer "verzeerte" Wahrnehmung? So ein Wort gibt es doch gar nicht.

Aber es zeugt defnitiv von einer verzerrten Wahrnehmung, wenn du immer stattdessen "verzeert" liest.

30.03.2012 20:43 • #23


hey gast,

ich muss gerade lachen, ja das ist mir auch aufgefallen, das ich das immer mit 2 e schreibe.
das hattest du wohl gemeint?

30.03.2012 22:24 • #24


Zitat von vanni:
ich muss gerade lachen, ja das ist mir auch aufgefallen, das ich das immer mit 2 e schreibe.
das hattest du wohl gemeint?

30.03.2012 22:40 • #25


Die Sache mit der Wahrnehmung ist halt nie objektiv. Wenn 10 Leute ein und sie selbe Situation verfolgen und hinterher befragt werden, nehmen alle die Situation unterschiedlich wahr. Unter verschobener Wahrnehmung wird dann eher verstanden, dass oft die Situation aber ähnlich bewertet wird, also ob sie bedrohlich war, oder friedlich. Verschoben wäre Dan also, wenn 9 Leute eine Situation als friedlich bewerten aber einer als bedrohlich. Das Gehirn spielt einem halt viele Streiche, weil es die Informationen über Augen oder Ohren sofort abgleicht mit dem schon bekannten und somit auch fehlende Informationen selbstständig ersetzt. Da gibt es wirklich sehr interessante studien zu.

30.03.2012 23:26 • #26


@ prinzessin22589

Da setzt du aber "verschobene Wahrnehmung" mit "Bewertung" gleich, meine ich.

Gerade da liegt aber doch vannis Verständnisproblem.

Ein Beispiel für eine selektive und daher nicht völlig richtige Wahrnehmung wäre m.E. z.B.: Ein bellender Hund läuft auf mich zu. Ich nehme das Bellen, das offene Maul, die bedrohlichen Zähne, das schnelle Laufen wahr. Aber die Haltung des Schwanzes nehme ich nicht wahr (weil ich keine Ahnung von der Körpersprache von Hunden habe). Die Schwanzhaltung könnte mir Aufschluss geben, ob der Hund feindselig oder freundlich ankommt. Aber da ich die Schwanzsprache nicht kenne, nehme ich da auch nichts wahr.

Es wäre natürlich auch möglich, die Schwanzhaltung wahrzunehmen, aber sie mangels Wissen nicht richtig interpretieren zu können. Dann wäre die Wahrnehmung m.E. objektiv korrekt, aber die Bewertung möglicherweise falsch - oder richtig, je nachdem.

So etwa. Oder?

30.03.2012 23:47 • #27


Ich habe das anders verstanden. DEin Hundebeispiel ist ein superbeispiel für die Bewertung von Situationen und das es im Gründe keine Wahrnehmung ohne Bewertung gibt. Zu dem Beispiel gehört aber spezifisches wissen, über Hunde und das hat nicht jeder. Wenn man das mal auf eine zwischenmenschliche Situation überträgt, jemand sich angemacht ud verletzt fühlt von dem Verhalten eines anderen, dann ist die Ursache eben auch oft eine fehlgelgedeutete Situation. Oft geht man ja immer davon aus, dass der andere einen vorsätzlich verletzten will, dass ist aber oft nicht der fall. Aber jeder neigt ja dazu, alle Situationen nur aus der eigenen Perspektive zu betrachten und man versucht zu selten, eine Situation aus der Perspektive seines Gegenübers zu sehen. Vielleicht käme es zu viel weniger Missverständnissen oder viele würden sich schnell aufklären

31.03.2012 00:07 • #28


Zitat:
Oft geht man ja immer davon aus, dass der andere einen vorsätzlich verletzten will, dass ist aber oft nicht der fall.

Dabei handelt es sich aber doch eindeutig um eine Bewertung der Situation.

----

Man kann aber m.E. etwas Falsches nicht richtig machen. Die Sache mit der grundsätzlichen Trennung zwischen Wahrnehmung und Bewertung hinkt einfach, die wird nicht dadurch korrekter, dass man sie hin und her interpretiert. Da gebe ich vanni Recht, das IST NICHT zu verstehen, weil es im Prinzip einfach falsch ist. Auch wenn Frau Dr. Wolf das geschrieben hat.

31.03.2012 00:23 • #29


Zitat von GastB:
Die Sache mit der grundsätzlichen Trennung zwischen Wahrnehmung und Bewertung hinkt einfach

Genauer gesagt: Die Trennung ist natürlich richtig. Aber m.E. entstehen die Gefühle im Prinzip durch die Bewertung.

Wenn natürlich die Wahrnehmung schon falsch = verzerrt, lückenhaft, verschoben o.ä. war, dann führt sie zu der entsprechenden Bewertung und den daraus abgeleiteten Gefühlen. Dann ist es wohl berechtigt zu sagen, dass die Gefühle etwas mit der Wahrnehmung zu tun haben. Aber m.E. eben nur dann.

31.03.2012 00:37 • #30


So gesehen kann man die Trennung von Wahrnehmung und Bewertung nur theoretisch vornehmen, da das Gehirn dies ja in Bruchteilen von Sekunden vollzieht. Aber ich denke, es kann vielleicht helfen wenn Mans ich selber in manchen Situationen die vielleicht zu missvstandnissen geführt haben, den Unterschied zu dem was man wahrgenommen hat zu dem wie man das dann bewertet hat, klar macht.

31.03.2012 00:44 • #31


Zitat von vanni:
hallo agnei,

so zusagen, willst du damit sagen, das einer der den hund als positv bewertet das nette sieht und einer der den hund negativ bewertet nur das gefährlich wahrnimmt, richtig?



Hallo Vanni,
im Prinzip wollte ich das damit sagen, ja
d.h. ich nehme etwas mit meinen Sinnen wahr - es sind ja nicht nur die Augen, sondern noch der Geruch, der Geschmack, das Fühlen. Ab dem Moment folgt dann schon die Bewertung dieser Wahrnehmung, positiv, negativ oder neutral.
Bei neuen unbekannten Erfahrungen werden dann unbewusste Vergleichsmöglichkeiten herangezogen. deshalb scheuen einige Menschen auch meist davor zurück etwas völlig neues auszuprobieren - was der Bauer nicht kennt, daß isst er nicht

Das wichtigste ist wirklich zu wissen, daß Wahrnehmung immer subjektiv ist, also immer vom Auge des Betrachters abhängt. Und auch die subjektive Wahrnehmung kann sich jederzeit ändern. Z.b. wenn wir sehr müde und gestreßt sind, nehmen wir Situationen um uns herum anders wahr, als wenn wir topfit sind.

LG
Angei

31.03.2012 13:41 • #32


Huhu, und ganz kurzer Senf

Wahrnehmung und deren Bewertung sind zentraler Punkt von
Ängsten und somit auch von Angsterkrankungen.

Obwohl es verschiedene Dinge sind, gehören sie zusammen.
Unsere Wahrnehmung (Erfahrung) bestimmt unsere Bewertung.
Und unsere Bewertung verändert im Laufe der Zeit unsere Wahr-
nehmung. Es besteht also eine fortwährende Wechselwirkung.

Liebe Grüsse, Der Beobachter

31.03.2012 14:08 • #33


oh gott,

jetzt langsam eins nach dem anderen

@angei
Zitat von Angei:
d.h. ich nehme etwas mit meinen Sinnen wahr - es sind ja nicht nur die Augen, sondern noch der Geruch, der Geschmack, das Fühlen. Ab dem Moment folgt dann schon die Bewertung dieser Wahrnehmung, positiv, negativ oder neutral.

genau so kenne ich das auch, das wahrgenommene wird so oder so bewertet.

Zitat von Angei:
Und auch die subjektive Wahrnehmung kann sich jederzeit ändern. Z.b. wenn wir sehr müde und gestreßt sind, nehmen wir Situationen um uns herum anders wahr, als wenn wir topfit sind.


da liegt eines meiner probleme, ich nehme egal ob ich müde oder topfit bin, immer die gleichen gegenstände in meiner bude wahr, so zusagen an meiner wahrnehmung was ich sehe andert sich nichts, aber an meiner bewertung ändert sich in dem moment was, aber doch nicht an meiner wahrnehmmung. eben den unterschied verstehen ich nicht. wie du ob schriebst ist wahrnehmung hören, sehen, riechen.....
und an der ändert sich nichts, ausser natürlich ich bin so müde das ich noch nicht mal was hören oder sehen kann. dann bekomme ich wahrscheinlich nur noch weniger eindrücke (selektive), dann habe ich auch eine verzerrte wahrnehmung von der situation.
wenn ich eine situation anders bewerte dann nehme ich ja nix anderes wahr nur meine sicht der dinge haben sich geändert.
weisst was ich meine?
und die supjektive wahrnehmung kommt nur durch bewertungen zustande, also hat es ja nichts damit zu tun, das eine wahrnehmung subjektiv ist, sondern die bewertung der wahrnehmung ist supjektiv.


LG

Zitat von prinzessin22589:
Aber ich denke, es kann vielleicht helfen wenn.....


genau, aber es ist immer noch nicht geklärt, was sowas mit der wahrnehmung zu tun hat.


Zitat von GastB:
GastB hat geschrieben:
Die Sache mit der grundsätzlichen Trennung zwischen Wahrnehmung und Bewertung hinkt einfach

Genauer gesagt: Die Trennung ist natürlich richtig. Aber m.E. entstehen die Gefühle im Prinzip durch die Bewertung....

hey gast genau so sehe ich das auch, wenn du natürlich gewisse sachen auslässt oder verwechselt oder sonst was (selektive wahrnehmung), dann ist deine wahrnehmung verzerrt und aus der verzerrten wahrnehmung kommt dann folglich die falsche bewertung und dann hat das gefühl was mit der wahrnemung zu tun, weil die eben schon falsch war und daraus auch falsch bewertet worde. und da bin ich auch deiner meinung nur dann eben.
aber leider habe ich das auch anders gelesen im internet, wie eben die subjektive wahrnehmung, wo ich aber eben der meinung bin das das keine subjektive wahrnehmung ist, sonderen die bewertung jedes einzelnen, was dann subjektiv ist. aber die wahrnehmung von einer situation ist bei jeden fast gleich, BSP.
2wochen sonne, kein niederschlag.(objektive wahrnehmung)
der bauer sagt das ist schei. meine pflanzen vertrocknen, die leute die baden wollen, sagen super schönes wetter.(supjektive bewertung)und meiner meinung nach kein subjektive wahrnehmung, die wahrnehmung von beiden ist sonne, kein niederschlag.

ich glaube du und die anderen werdet das verstehen, oder?
ich weis nicht wie ich es anders schreiben soll

31.03.2012 17:58 • #34


Zitat von prinzessin22589:
Wenn man das mal auf eine zwischenmenschliche Situation überträgt, jemand sich angemacht ud verletzt fühlt von dem Verhalten eines anderen, dann ist die Ursache eben auch oft eine fehlgelgedeutete Situation.


und genau das will ich wissen,
was meinst du mit fehlgedeuteter situation? meinst du das man von vornherein davon ausgeht, das der andere einen vorsätzlich verletzen will, dies also mit absicht macht; oder was meinst du?

Fehlgedeutete situation, bedeutet laut lesen "verzerrte wahrnehmung",
und das will ich gern verstehen, weil das für mich keine verzeerte wahrnehmung der situation ist sondern eine falsche bewertung des verhaltens.

lg

31.03.2012 18:09 • #35


mensch ich lese bei mir immer *beep*
ich wollte mit dem bauern sagen, das er es für sch.. hält, weil seine pflanzen vertrocknen, aber ich denke ihr wisst was ich gemeint habe

31.03.2012 18:37 • #36


Zitat von GastB:
Zitat:
Oft geht man ja immer davon aus, dass der andere einen vorsätzlich verletzten will, dass ist aber oft nicht der fall.

auch von gast
Dabei handelt es sich aber doch eindeutig um eine Bewertung der Situation.

----

ja stimmt, so sehe ich das auch, es ist eine bewertung, oder annahme bzw unterstellung aber im grunde genommen erstmal in so einer situation eine bewertung

31.03.2012 18:44 • #37

Sponsor-Mitgliedschaft

Je nachdem, ob man in der Vergangenheit eher die Erfahrung
des Ertrinkens, oder die des Verdurstens gemacht hat, bewertet
man ein zu 50% gefülltes Glas Wasser als halb voll oder halb leer.

31.03.2012 18:46 • #38


eben beobachter man BEWERTET es, aber die wahrnehmung des glases ist das es bis zur hälfte gefüllt ist, ob man das nun positv oder negativ bewertet ist jedem selbst überlassen. aber mit der wahrnehmung hat das nichts zu tun, das ist ja eine tatsache, aber eben was haben kränkungen mit unserer wahrnehmung zu tun, das ist ja hier die eigentliche frage!!
gast und ich dennken es so und so erscheint es auch sinnvol nur eben gibt es auch andere meinungen und ich will gern wissen was eine verzerrte wahrnehmung ist!! und ob das glas nun halb voll oder halb leer ist ist werder verzogen noch falsch

31.03.2012 19:03 • #39


Huhu vanni

Das Ereignis oder Bild (hier Wasserglas) ist für alle gleich.
Die subjektive Wertung des Bildes/Ereignisses erzeugt aber
dann bei jedem eine andere "innere Wahrnehmung" (Wertung).

Überträgt man das Glasbeispiel auf eine empfundene (innerlich
wahrgenommene) Kränkung, dann bedeutet dies:
Wer in der Vergangenheit öfter gekränkt wurde, der wird sich
später auch (erfahrungs- und bewertungsbedingt) schneller
wieder gekränkt fühlen.
Ein früher noch nie Gekränkter wird die gleiche Situation eher
innerlich neutral bewerten, oder eine tatsächlich beabsichtigte
Kränkung sogar übersehen.
Die "Verzerrung" kann also bei verschiedenen Menschen in
gegengesetzte Richtungen gehen.
Unsere innere Wahrnehmung macht also, bei gleichem "Bild",
alles erdenkliche möglich.

Liebe Grüsse, Der Beobachter

31.03.2012 20:02 • #40



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