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@Elly79

hast du eine Idee wie ich über den Schmerz über den Verlust hinweg komme ?

Irgendwelche Bewältigungsstrategien?

x 1 #41


Elly79
@AnonymGirl1357 Akzeptanz ist da wohl der beste Weg. Erfreue dich an den Bildern die du noch hast, mach aus den schönsten eine Collage und hänge sie dir irgendwo hin.

Du neigst sehr zu Dramatik und brauchst immer wieder Bestätigung, deutlich mehr als im Rahmen wäre. Wurde das denn in deiner Therapie schonmal beleuchtet?

x 3 #42


A


Kann man am Verlust von Fotos zerbrechen?

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B
Fotos sind Objektivierung eines Subjekts. Ein Subjekt (Person) wird als Objekt auf einem Foto abgebildet. Es ist nur Farbe auf Papier oder Pixel auf einem Screen. Der Rest ist Phantasie und Illusion. Dass auf dem Foto bist nicht du (in Fleisch und Blut), sondern nur ein Abbild von dir. Von daher kommt auch das Verbot der Verbildlichung von Gott und Allah. Als nächstes kommt die Objektifizierung - die Benutzung des Objekts. Das ist bei Götzenanbetung wiederzufinden, aber auch bei Marienstatuen und Kurzefixen.

Es gibt Personen, die mögen die Objektivierung ihrer selbst und auch die anschließende Objektifizierung ihres Abbildes. Das kann so weit gehen, dass sie das Abbild ihrer selbst mehr mögen als sich selbst. Im Fet.isch geht das sogar so weit, dass die Personen als Objekt behandelt werden wollen, wie ein Tier oder ein Möbelstück. Sie streben danach sich zu objektivieren, wie ein Modell, eine Statue. Es geht dabei um Unveränderlichkeit und Beständigkeit sowie um Ästhetik und Perfektion.

Das kann auf das gesamte Leben zutreffen, in dem dieses wie in Stein gemeißelt werden soll. Die einzelnen Abbilder sind jeweils objektivierte Lebenszyklen. Damit das Gesamtbild des eigenen Lebens eine möglichst hohe Ästhetik erreicht, soll es keine Lücken aufweisen, da diese ähnlich einer Narbe wirken. Das Streben nach Perfektion ist ein Streben nach Ästhetik, die unvergänglich sein soll. Das Streben nach Perfektion und Ästhetik will Veränderung exkludieren. Manche streben sogar danach alles rückgängig zu machen, anstatt vorwärts zu denken. Das Leben ist Veränderung. Stillstand ist der Tod. Das schönste Leben führen die, die sich am besten an Veränderungen anpassen können und diese auch selbst initiieren, weil sie nicht wollen, dass alles so bleibt wie es ist oder wird wie es mal war. Sie wollen stetig neues, stetig neue Herausforderungen.

x 2 #43


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Na dann, viel Spaß beim alt werden.
Da geht die Perfektion den Bach runter.

x 1 #44


A

#45


Sonja77
Das ist jetzt aber nicht wirklich dein Ernst?
Du machst tatsächlich ein 4tes Thema auf zu den Fotos die du nicht mehr hast?
Also ich finde so langsam ist es wirklich mal gut

Liebes @Psychic-Team würdet ihr hier bitte mal einschreiten und mit der TE sprechen das wäre wirklich nett von euch vielen Dank

x 6 #46


Luce1
Hallo 😁

Das klingt etwas übergriffig, mit 16 war mir meine Kleidung total wichtig, aber Dein handy wegzuschmeißen ist sehr komisch, verstehe ich nicht.

Was sagt sie denn, wenn du jetzt traurig bist?

x 1 #47


Luce1
Wie ist sonst Dein Verhältnis zu Deiner Mutter?
Eher angespannt?
Wohnst Du noch zuhause?

x 1 #48


hereingeschneit
Kann man am Verlust von Fotos zerbrechen?
Ja, muss man aber nicht. Du bist allerdings auf einem gutem Weg dahin, deswegen zu zerbrechen.

Wie kann man damit umgehen, was kann man tun, damit der Verlust einen loslässt?

„Der Schüler ging zum Meister und fragte ihn: „Wie kann ich mich von dem, was mich an die Vergangenheit heftet, lösen?“
Da stand der Meister auf, ging zu einem Baumstumpf und umklammerte ihn und jammerte:
„Was kann ich tun, damit dieser Baum mich loslässt?“


( Aus dem Zen-Buddhismus )

x 2 #49


hereingeschneit
Zitat von hereingeschneit:
„Der Schüler ging zum Meister und fragte ihn: „Wie kann ich mich von dem, was mich an die Vergangenheit heftet, lösen?“
Da stand der Meister auf, ging zu einem Baumstumpf und umklammerte ihn und jammerte:
„Was kann ich tun, damit dieser Baum mich loslässt?“


( Aus dem Zen-Buddhismus )

Falls du nicht genau verstehst, was ich dir damit sagen möchte.

Deine Bilder und auch die Taten deiner Mutter sind Vergangenheit. Sie sind der Baum, der keine Arme hat und nichts tut. Wenn irgendjemand klammert oder sich daran fest hält, dann bist du es und somit kannst auch nur du wissen, wie du es loslässt.

x 1 #50


Kruemel_68
@AnonymGirl1357 ... und täglich grüßt das Murmeltier 🤦‍♀

x 2 #51


A
@Luce1 sie ist jemand der sich nie für etwas entschuldigen kann … man kann da mit ihr nicht drüber reden ….

Das Handy habe ich in dem Moment nicht mehr genutzt, aber die Daten waren nicht gesichert, deshalb ist es trotzdem hart dass sie es weggeschmissenem hat …

#52


A
@Sonja77 hier geht es ja auch um was anderes …. Ich würde gerne wissen wie mein riesiges Problem mit dem Thema Verlust entstanden ist und wie ich es auflöse….

#53


Sonja77
Zitat von AnonymGirl1357:
@Sonja77 hier geht es ja auch um was anderes …. Ich würde gerne wissen wie mein riesiges Problem mit dem Thema Verlust entstanden ist und wie ich ...

Das war doch bereits in deinen 3 vorherigen Themen das Thema und die Frage….du hättest ganz einfach dort weiterschreiben können das ist alles

man muss nicht zu dem selben Thema 4 Themen mit leicht anderem Titel eröffnen

#54


Luce1
Zitat von AnonymGirl1357:
sie ist jemand der sich nie für etwas entschuldigen kann … man kann da mit ihr nicht drüber reden …

So etwas hatte ich mir schon gedacht. Es hört sich so an, als ob da insgesamt ein Konflikt irgendwie ist.

Natürlich darfst Du traurig drüber sein. Bilder haben ja oft auch eine emotionale Verbindung zu anderen Personen.

Nur ich sag mal, zerbrechen solltest Du daran nicht. Du bekommst sie ja nicht wieder. Sorry wenn ich das so hart ausdrücke.

Darf ich dich fragen, um einzuordnen, wohnst Du noch zuhause?

#55


P
Lass es einfach los. Wir kommen mit leeren Händen und wir gehen mit leeren Händen. Sich an Materielles zu binden ist das Gegenteil von Freiheit.

Du könntest "Einige meiner Fotos sind gelöscht" auf einen Zettel schreiben und diesen verbrennen oder google mal nach Loslass-Ritualen.

Bist du eigentlich in Therapie? Es wirkt wie ein Zwang, wie du hier immer wieder die verlorenem Fotis thematisierst.
Bist du mit deinem Leben sonst zufrieden?

x 1 #56


Luce1
Zitat von AnonymGirl1357:
dem Thema Verlust entstanden ist und wie ich es auflöse….


Die Gefühle zulassen. Durch die Wut gehen, weinen.
Das dauert.

Mir ist was eingefallen:

Vielleicht kannst Du ein Journal machen, findest noch gemeinsame Bilder auf IG oder von anderen Freunden, wenn nicht,

kaufst Du Dir ein Heft und schreibst die Erinnerungen da rein?

Schreiben ist ja auch eine Art der Therapie?

#57

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A
@Pauline333

Danke für deine Antwort !

Ja, ich bin jetzt in Therapie …. Ich hoffe ich kann damit irgendwann abschließen … Ich kann ja nicht mein Leben im hier und jetzt wegwerfen wegen verlorenen Fotos …

So fühlt es sich aber für mich an

#58


A
@Luce1 ich habe noch ca 3000 Fotos von 12-18…

Hätte halt deutlich mehr haben können wenn nicht so viel „schief gelaufen wäre“

Meinst du ich soll daraus ein Foto Album machen ?

#59


A
@Luce1 und nein - ich bin vor 2 Jahren ausgezogen

#60


A


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