Pfeil rechts
4

hey ihr lieben!


es gibt eine sache, die mich schon länger beschäftigt. ich habe eine persönliche erfahrung gemacht: ich kann meine PAs auf traumatische begebenheiten zurückführen. ich habe einen bruder, der genauso wie ich durch die selbe traumatische erfahrung gegangen ist (ein gemeinsames erlebnis). auch er litt unter PAs, aber wirklich nur sehr kurz. er hat sich sehr schnell wieder gefangen und war wieder ganz der alte. ich mich nicht.

bei einem gespräch, hat er mir gesagt, dass er das auf seinen glauben an gott zurückführen kann. das vertrauen an eine höhere, beschützende macht lässt ihn leichter leben und seine ängste vergessen. das krieg ich irgendwie nicht mehr aus dem kopf. ich habe auch die studie gesehen, die einst hier gezeigt wurde:

laut ihr gibt es gar einen zusammenhang zwischen depressionen und dem glauben an einen strafenden gott sowie wahnideen und dem glauben an einen erlösenden gott. aber das sind doch zwei extreme.

mittlerweile fange ich an zu glauben, dass der glaube an eine höhere macht (im positiven, nicht strafendem sinne!!) evtl. helfen kann. ist der unglaube der menschen vlt. mitschuld an unserer hohen zahl an angstpatienten?! manchmal denke ich fast, vlt. braucht das volk opium im sinne eines höheren glaubens um die welt ertragen zu können.

das geht mir irgendwie nicht mehr aus dem kopf...

lg

22.08.2011 12:26 • 04.08.2018 x 1 #1


40 Antworten ↓




Auch in AA Grupen der Anonymen Alk. wird sehr oft von einer höheren Macht gesprochen

Wenn man bedenkt vorausgesetzt man glaubt an Gott, das wir uns nicht immer so verhalten haben im Leben wie eres sich gewünscht hätte , so könnte man davon ausgehen das es einen strafenden Gott gibt.

Doch ich denke nicht das er straft-höchstens prüft. Nämlich ob unser Glaube wirklich auch in schweren Situationen stark genug ist

(Der Teufel hat den Schnap. gemacht um uns zuj verfgühren ) Alter Musiktrext

Nur mal als Beispiel. ich denke wenn jemand in seinem Glauben gefestigt ist , dann hat er vieles leichter zu ertragen, als jemand der denkt -tot-und alles ist vorbei

Logisch oder ?

Allerdings ist es jedoch eigentlich auch unsere eigene Schuld.

Viele erhalten eine Beziehung aufrecht die ihnen nicht gut tut ,oder arbeiten bis sie umfallen oder haben ein sonstiges selbstzerstörerisches Verhalten an sich was sie sich nicht eingestehen wollen ,dann aber wegen ihrer Ängste und Panikattacken jammern statt das eigentliche Übel aus der Welt zu schaffen. Und da sich niemand für einen ändert wenn man es will bleibt einem nur -sich selbst zu ändern ohne sich für jemanden zu verbiegen

Ergo wäre eine Therapie sehr gut wo man lernt umzudenbken und verantwortungsbewußter und etwas egoistischer mit sich selbst umzugehen als in den bekanntzen Helfertrip zu verfallen indem man allen möglichen Menschen hilft, nur sich selber nicht

Gibt ja auch Workoholiker .

Andere kennen keine richtigen werte und wollen um jeden Preis perfekt sein. Was natürlich nie gelingen kann .hihi

Oder es meldet sich die Seele über ein Organ (z.B. Herz) und die Leute doktern am Herzen rum anstatt die Herzensangelegenheiten dahinter mal zu durchleuchten die da vieleicht nicht stimmen.

So gesehen kann man Gott nicht für alles was wir selber verzapfen die Schuld in die Schuhe schieben und erwarten das die Ängste verschwinden

Da muss man seine eigenen An-und Einsichten vieleicht ändern, oder Fehlöer eingestehen sich selbst und möglicherweise anderen gegenüber oder neue Wege gehen wie umziehen . Trennung oder völlig neu anfangen

Helfen um diese Wege zu gehen kann einem der Glaube an sichj selbst weil man ja ein Kind Gottes ist schon. Und ihn um Kraft bitten ist wahrhaftig keine Schande oder gar Schwäche .Sondern die Bitte um Hilfe von jemandem der schließelich alles erschaffen hat.

Wenn er will dann geschehen zuweilen auch noch Wunder Leider denken viele Menschen das es Gott nicht gibt, Ufos nicht gibt und wir die einzigen Lebewesen im Universum sind und das es euinen Urknall gab (Wir waren ja auch Live dabei -hahaha Klar doch ). Unsere Wissenschaft ist so winzig weit wie4 ein Sandkorn in der Wüste groß ist.

Aber alles wollen es genau wissen.

Wieviel Selbstgefälligkeit dahinter steckt und manchmal auch Dummheit möchte ich hier nicht bewerten .

Ich glaube also bin ich. Den bevor etwas entsteht muss ein Plan dafür gemacht werden. Und noch kann keiner von uns Menschen die Phantasie eines Weltraumes mit allen Möglichkeiten in der Realität erschaffen geschweige denn das was dahinter kommt wieviel Dimensionen es gibt und wo Wesen leben die feinstofflich sind und Lebensräume besiedeln die für uns tötlich wären uvm.

Wir wissen gar nix, tun aber so als wären wir die größten und ruinieren die Erde beuten sie aus und führen des schnöden Mammons wegen Kriege . Als er sprach macht Euich die Erde Untertan meinete er nicht zerstört Euch und diesen Planeten

Es liegt in uinserer Hand was wir aus diesem unseren Schiksal machen . Und wenn wir verkehrte Wege gehen ider uns etwas schlimmes widerfährt, dann warnt uns unsere Seele indem sie uns Panik oder Herzstolpern schickt und will uns damit sagen das es höchste zeit ist etwas zu ändern bevor wir ernsthaft Schiffbruch erleiden

Gestorben ist davon noch keiner . Doch viele haben diese Symptome mißverstanden weil eben keine reale Bedrohung im Moment der Attacke da war . Folgliuch denken wir es ginge uns ans Leben. Stimmt aber nicht

Hoffe ich konnte ein wenig zu Deinem Thema beitragen

22.08.2011 15:02 • #2



Glaube und Psyche?

x 3


Hallo,

ich hatte auch mal so eine Erfahrung...habe mich damals sehr in einer christlichen Gemeinde engagiert und habe die Gemeinschaft genossen...war tatsächlich Monate lang völlig angstfrei...das ging solange, bis ich die "Menschlichkeit" hinter der christlichen "wir-lieben-uns-alle" Fassade entdeckt habe...also...solange der Glaube die Realität überdeckt funktioniert es...manche schaffen es für immer

Liebe Grüße
Annwyn

22.08.2011 15:29 • #3


hey annwyn

ich weiß was du meinst. aber wenn man den glauben nimmt ohne eine institution (kirche oder gemeinschaft oder ähnliches)? was ist dann? kann der glaube allein (ohne eine oftmals enttäuschende institution dahinter nicht auch seelenfrieden bringen?

22.08.2011 16:15 • #4




@zimtsternlein

Ja kann er. Denn dann muss man ihn auch leben. Wenn man das so konsequent wie möglich tut hat man auf alle Fälle weniger Ärger und Probleme als andere Leute.

@annwyn

#Verlangt ja keiner das Du in einer Gemeinschaft lebst

Meist Du er schaut nur auf die Gemeinschaft ? Und auf Dich alleine nicht ? Dann warst Du nie Christ. Denn sonst müßtest Du wissen das er für alle da ist auch sogar für die Sünder

Geh mal in einen Handballverein und Dir gehts wieder gut. Schätze das liegt einfach daran das Du einfach nur Gesellschaft brauchst um Dich abzulenken.

Muss vieleicht gar nix mit chrisdtlkicher gemeinschaft zu tun haben Schon mal probiert ?

22.08.2011 16:26 • #5


@ozon:

ich lese heraus, dass du sehr gläubig bist. aber wenn das so gut funktioniert und das leben viel leichter macht, warum bist du dann hier?

(absolut nicht böse gemeint!)

ich gehe einfach davon aus, dass du als mitglied in einem solchen forum auch angstzustände hast.

klar bedeutet glauben nicht vollkommene heilung, aber hast du denn die erfahrung gemacht, dass es ohne glauben schlimmer wurde?

22.08.2011 17:03 • #6


Christina
Zitat von zimtsternlein:
mittlerweile fange ich an zu glauben, dass der glaube an eine höhere macht (im positiven, nicht strafendem sinne!!) evtl. helfen kann.
Davon bin ich überzeugt. Wenn man so glauben kann, fühlt man sich doch automatisch zuversichtlicher, "wertvoller" (weil von Gott geliebt), aufgehobener etc. Leben, Tod, Krankheit und Leid bekommen einen Sinn. Das alles ist das Gegenteil "unserer" Symptome wie Angst, Unsicherheit, Verzweiflung, Wertlosigkeit, Sinnlosigkeit und Schuldgefühle.

Zitat von zimtsternlein:
ist der unglaube der menschen vlt. mitschuld an unserer hohen zahl an angstpatienten?!
Ich glaube gar nicht, dass es so viele ganz und gar Ungläubige gibt. Aber m.E. hat für viele die Religion ihre sinnstiftende Funktion verloren. Und da wäre es eigentlich nötig, sich - auch abseits der Religiosität - mit eben dieser Sinnfrage auseinanderzusetzen und sich auch mit dem Tod zu beschäftigen. Gerade Letzteres passiert kaum noch in einem normalen Rahmen (dass z.B. Verstorbene zu Haus aufgebahrt werden), sondern primär in Horrorphantasien oder Katastrophennachrichten.

Zitat von zimtsternlein:
manchmal denke ich fast, vlt. braucht das volk opium im sinne eines höheren glaubens um die welt ertragen zu können.
Viele Menschen holen sich dieses Opium in Form von Esoterik, siehe z.B. "The Secret".

Liebe Grüße
Christina

22.08.2011 17:25 • #7




@zimtsternlein

Nein. Hab ich auch nicht böse aufgefasst

Ich geh nicht mal in die Kirche glaube aber an Gott. Denn ich lag schon auf der Strasse , Mein Sohn ist im Alter von 4 Wochen gestorben -meine Mutter an Herzinfarkt. Meine Lebensgefährtin an Brustkrebs-Mein Vater an Schlaganfall und eine Freundin hat sich vor die Strassenbahn geworfen weil sie ihren Mann nicht mehr ertragen hat. meine Eltern waren beide Alk. und ich war eine zeit lang im Heim. Abgesehen von einem Leben in Wohnheimen und Messerstechereien und handgreiflichen Auseinadersetzungen und das ich zur Flasche gegriffen habe und 2 Jahre auf der Strasse gelebt habe "gelebt ??"

Na egal habe ich mich dann dazu durchgerungen ins Krankenhaus zu gehen und ne Therapie zu machen. das war so Superultrakurzformat.

Ich habe 3 Langzeitherapien gemacht von je 6 Monaten. Ach so. Trotz meines oben geschilderten Lebens, hatte ich ja die Panikattacken über 10 Jahre lang und jede Menge Antidepressiva und zumn Schluss die letzen 2 Jahre davon Tavor und Diazepam -Bromazepam und Lexotanil usw.

Also alles in allem nicht gerade leicht. Seit meinen Therapien bin ich jedoch Panikfrei und lebe schon seit 20 Jahren nicht mehr auf der Strasse. Habe eine schöne Wohnung- eine Beziehung seit 16 Jahren und bin gesund

Doch das ist lange her. Doch so was und die elenden Panikattacken und die Herzneurose vergißt man sein leben lang nicht. Und hier bin ich um Leuten zu helfen die noch drinn stecken oder Trost brauchen oder auch mal nen Tritt in den Allerwerstesten wenn die Einsicht fehlt aber das Jammern größer wird .grins

Nein bin eigentlich ein ganz lieber Kerl, der es nur gut meint. Helfe ehrnamtlich auch noch bei AA und falls jemand mal nich weiss wie was angeleiert werden muss, was ich schon machen mußte, so helfe ich so gut ich kann.

Denn wenn man erst mal ein paar Jahre hat durchs Land gehen lassen , sieht man zurück auf das was man trotz aller Widerstände und gegen den Strom so erreicht hat und sieht vieles aus der dritten Perspektive etwas besser als der Betroffene der ja mit sich selbst beschäftigt ist ständig was gegen seine Angst zu tun

Wie Du siehst kann man vieles schaffen wenn man will und einen Glauben hat

Außerdem bin ich auch noch Friseur und Altenpfleger

Sorry wenns zu lang wurde

22.08.2011 17:34 • #8


@Christina

Ja oder sie gehen in Sekten weil sie erzählt bekommen das sie da ihr Heil bekommen und dann sieht man vereinzelt im Tv das sie sich massenweise vergiftet haben oder verbrannt weil so ein Spinner erzählte er kenne den Messias und er wüßte die Welt ginge morgen unter

Ich brauche keine Gemeinschaft um an etwas zu glauben. Denn wenn ich an Gott glaube , so ist er logischerweise eh der absolute Ansprechpartner und kein Mensch.

Genau so wie viele behaupten oder denken ihr Partner gehört ihnen, weil sie verheiratet sind. Alles absoluter Blödsinn. Man darf eine Zeit lang mit ihm hier verweilen. das triffts besser

Ein bisschen mehr Demut vor Gott stünde dem einen oder anderen auch nicht schlecht. Den das Leben ist ein so schönes geschenk. Viel zu Schade es mit Neid Mißgunst Hass oder Gier einem anderen kaputt zu machen.

Doch wie soll jemand das Licht erkennen wenn er die Dunkelheit noch nie gesehen hat ?

Schade das für einige Menschen alles so selbstverständlich geworden ist

Manchen geht es sogar so gut , das sie nix mit sich anzufangen wissen und sie denken das ist "normal"hihi

Nach dem Motto welche Yacht kaufe ich mir denn heute oder upps mein Fingernagel ist abgebrochen=Katastrophe

22.08.2011 17:43 • #9


@ozonik:

nein, nicht zu lang. sogar sehr inspirierend. danke.


@christina:

ich überspitze das mal: wenn wir uns alle einig sind, dass das leben leichter zu ertragen ist mit einem glauben an etwas - anstatt einem glauben an ein nichts - warum verwefen wir folglich nicht alle unsere therapeuten, unsere antidepressiva und unsere tavor-fläschchen von bord und fangen an uns irgendetwas höherem zugehörig zu fühlen?!

eine sinnstiftung außerhalb der religion finde ich immer nicht so einfach. alles weltliche, auf das man den sinn des lebens aufbauen könnte, kann doch eines tages wegfallen (verlust der Arbeit, Tod von Verwandten etc.) und man verliert sich wieder in der leere.

lg

22.08.2011 17:55 • #10



@zimtsternlein

Habe ja nun viel Mißt erleben müssen. Fing ja bei meinen Eltern (Alkis) schon an. Abgesehen von vielen anderen schlimmen Sachen. Habe aber auch einiges erlebt wo ich mir sicher bin das es Dinge gibt die nicht einfach so zu erklären sind.

So habe ich im zarten Alter von 8 Jahren meine tote Oma des Nachts sprechen hören ich solle die Tür aufmachen sie will mich holen denn es sei so schön wo sie ist. Doch als ich die Kinderzimmertür öffnete war da wo die Küche war nichts. absolute Leere. Klar wollte ich auf meine Oma hören. Also tat ich (zum Glück vorsichtig einen Schritt nach vorne) und bemerkte das da kein Fussboden war . Ich schrie vor Angst und plötzlich ging das Licht an und meine Mutter stand neben mir und beruhigte mich auf der Schwelle meiner Kinderzimmertür .

Oder als ich 13 war und mit meiner Mutter auf der Suche nach dem gartenhüttchen zwischen Okriftel und Sindlingen , Nachts um halb 3 war plötzlich alles rot um uns auf dem Feldweg. Wir schauten nach oben und sahen eine große silberfarbene vollkomen lautlose Scheibe in ca. 8 Metern Höhe über uns schweben . Das rote Licht kam aus einer Öffnung inm der Mitte . Wir hatten das Gefühl das wir plötzlich keinen Boden unter uns hatten. Meine Mutter schrei komm renn -weg hier. Sie hatte sichtlich Angst um mich. Wir liefen aus dem Strahl heraus und versteckten uns ca. 150 Meter weiter hinter einer Mauer und hielten dann einen alten R4 an in dem ein Hippy Pärchen saß . Wir erzählten aufgeregt unsere Geschichte .Ergebniss lachen . Wir fuhren die Strecke zurück die wir gelaufen waren und da war es wieder . GRoß-lautlos und faszinierend schön.

Aussen um das Ufo etwas wie eine Glasröhre rundherum in der offensichtlich farbige Blitze zuckten in rosa blau und gelb.

Es war ziemlich flach. Der Fahrer hatte längst angehalten und niemand lachte mehr .

Es bewegte sich ganz langsam dicht über dem Boden nach links aufs freie Feld und bewegte sich langsam nach oben um dann mit einer Geschwindikeit die einem Augenzucken gleicht in den Himmel zu schiessen. Atemberaubende Manöver wie um Ecken ohne Kurven zu fliegen kurz bevor es im Orbit verschwand inbegriffen.

Immer wieder hatte ich in meinem Leben seltsame Erlebnisse. Ich konnte sie nur mit 2 Personen besprechen und die haben mir auch geglaubt. meine Mutter (Gott habe sie seelig) oder mit meiner verstorbenen Lebensgefährtin.

Deshalb möchte ich hier auch nicht weiter schreiben darüber. Sagen wir ich weiss halt einiges .

Ich habe nur diese beiden Begebenheiten berichtet, weil sonst behauptet werden könnte ich habe es im Alk. oder unter Medikamenten gesehen oder erlebt. Doch als ich 8 und 13 Jahre alt war , hatte ich noch keinerlei Probleme weder mit Medis noch mit Alk..

Habe wie gesagt noch mehr erlebt . Sehe das aber als Ausgleich für das Leiden was ich erfahren mußte . So durfte ich vieleicht etwas mehr über den berühmten Tellerand hinaus schauen

Außerdem wieviele Satanisten rennen hier durch die Gegend mal als Beispiel . Die glauben ja auch. Warum also soll es keine Christen geben ??

Oder die Bibel. Egal wieviele sie umgeschrieben haben. das Wesentliche steht ja heute noch drinn

Wenn Du ein Buch schreibst wo es um Liebe und Tot geht. Kann können das tausend Leute umschreiben wie es dazu kam. Doch es wird immer um Liebe und tod gehen als Beispiel

Es gibt Menschen die Telekinese beherschen konnten. Wenige aber es gab sie.

Woher die Macht ? Ich nenne es göttliche Fügung. Ein Geschenk sozusagen

Denn unser Hirn nutzen wir eh nur zu einem geringen Teil und eigentlich könnte es jeder. Doch diese Fähigkeiten verkümmern wie ein Muskel den man nicht trainiert. Und wer daran nicht galaubt der wird auch nicht trainieren sich zu konzentrieren. Warum auch. Er wird sagen das gibts eh nicht.

Genau so wenig wie ausserirdische oder Telephatie oder andere Lebewesen im All oder wie andere Dimensionen oder andere Universen oder Zeitsprünge oder oder oder.

Ich habe durch meine Erfahrungen gelernt immer für solche Sachen offen zu sein und ein offenes Auge und Ohr zu haben. Denn manchmal geschehen sie schneller als man ahnt

Das kann sehr erschrecken . Wenn man unvorbereitet ist und meint wir Menschlein wären die einzigsten größten und tollsten Lebewesen auf dieser Welt

Doch nun genug geplaudert sonst hät mich wieder jemand für verrückt. Die Reaktionen kenne ich schon. Doch ehrlich gesagt juckt es mich nicht wirklich. Denn ich weiss ja was ich erlebt habe

Vieleicht ist es auch die Angst vieler Menschen vor dem Unbekannten. Kann ja sein.

Doch warum nicht an Gott glauben ? Ohne ihn wären wir alle ja nicht. Und irgendwer muss ja alles erschaffen haben . Selbst wenn es einen Urknall gegeben hätte woran ich nicht glaube, muss ja irgendwas ihn ausgeklöst haben und das was vorher war muss ja auch irgendwoher gekommen sein

Schließlich will Gott ja nix böses für die Menschen . Im Gegenteil. Doch viele glauben eher an einen Diktator als an Gott und wundern sich dann wenn der Schuss nach hinten losgeht

Ja. Ich glaube und das ist gut so

zimtsternlein

gern geschehen

22.08.2011 19:45 • #11


Christina
Zitat von zimtsternlein:
@christina:

ich überspitze das mal: wenn wir uns alle einig sind, dass das leben leichter zu ertragen ist mit einem glauben an etwas - anstatt einem glauben an ein nichts - warum verwefen wir folglich nicht alle unsere therapeuten, unsere antidepressiva und unsere tavor-fläschchen von bord und fangen an uns irgendetwas höherem zugehörig zu fühlen?!
Hälst du es denn für möglich, einfach so an etwas oder wen zu glauben? Nicht umsonst heißt es doch von Depressiven, sie seien "sadder, but wiser"...

Zitat von zimtsternlein:
eine sinnstiftung außerhalb der religion finde ich immer nicht so einfach. alles weltliche, auf das man den sinn des lebens aufbauen könnte, kann doch eines tages wegfallen (verlust der Arbeit, Tod von Verwandten etc.) und man verliert sich wieder in der leere.
Das Nicht-Religiöse muss ja nicht das Materielle sein, und ein Sinn muss kein Zweck sein. Nicht dass ich die Sinnfrage zufriedenstellend beantworten könnte, aber warum sollte ein Dasein sinnlos sein, bloß weil es endlich ist (also ohne ewiges Leben)?

Liebe Grüße
Christina

22.08.2011 20:35 • #12


Zitat von Christina:

Hälst du es denn für möglich, einfach so an etwas oder wen zu glauben? Nicht umsonst heißt es doch von Depressiven, sie seien "sadder, but wiser"...



schwierig. aber religion fällt doch auch nicht vom himmel. es ist doch so, dass religion teilweise anerzogen wird. man besucht als katholisches kind den firmunterricht und auch den unterricht vor der kommunion. theologie ist auch ein studienfach, aus dem viele priester hervorgehen. ich denke es ist auf jeden fall ein lernprozess.
so sehr religion vielleicht das leben erleichtern mag - so sehr ist es glaub ich auch schwer seinen glauben an etwas (was auch immer) heutzutage zu erhalten...die theodizee-frage.
ich erinnere mich an ein gleichnis, in dem beschrieben wird, dass der glaube wie ein leeres gefäß ist, dass mit wasser gefüllt werden muss: ist man noch klein, geht das leicht, wird man jedoch größer, muss der mensch aus eigener kraft versuchen das gefäß wieder voll zu machen. das sei die herausforderung.
natürlich setzt das einen gewissen willen zum glauben voraus...und auch ein wenig "grundüberzeugung" über die möglichkeit, dass es etwas höheres geben könnte. ich denke der rest liegt bei dem einzelnen menschen, sich damit zu beschäftigen. eine grundsätzliche abwehrhaltung macht das jedoch unmöglich.

das soll jetzt auch kein aufruf von mir sein nur grundsätzliche überlegungen.

auf dereinen seite beneide ich menschen wie meinen bruder. auf der anderen seite bin ich traurig, weil er manchmal sehr borniert ist. vielleicht ist es aber auch nur seine art und weise sein gefäß voll zu erhalten.

lg

23.08.2011 10:56 • #13


Vor ein paar Monaten habe ich mir eine Frage in diese Richtung gehend gestellt.
Stellen müssen. Es war irgendwie eine "existenzielle" Frage nach Gott.
Habe jetzt leider nicht die Zeit mehr zu schreiben.
Werde dies aber in der nächsten Zeit noch tun....
Bis dann...

23.08.2011 11:55 • #14


bin gespannt

23.08.2011 12:03 • #15


Hallo zimtsternlein, dürfen denn nur völlig "gesunde" Menschen glauben?

Sieh mal die Jünger um Jesus an in der Bibel, besonders auch Petrus. Oder um welche Menschen sich Jesus gekümmert hat, gerade um die Menschen die am Rande lebten... oder um kranke Menschen...

Ich kann zum Thema auch z.B. Bücher von Anselm Grün empfehlen, sind gut verständlich und warmherzig geschrieben. Oder Bücher von Henri Nouwen.

Ich glaube Jesus hat schon vieles "heil" gemacht in mir und ist auch weiter immer bei mir, auch wenn mir etwas nicht gelingt oder wenn mir gerade ganz elend ist.
Ich glaube ich bin Gott sehr wertvoll einfach wie ich bin. Ich finde nicht das Therapie und Glaube sich z.B. ausschließen, ganz im Gegenteil. Mir war der Glaube lange fern und ich empfinde es als ein großes Geschenk das es heute anders ist. Vieles wäre sehr viel schwerer und sehr viel mehr alleine sonst.

Ich wünsche Dir herzlich alles Gute, es grüßt kerze

23.08.2011 19:02 • #16




@zimtsternlein

Da muss ich kerze recht geben. So ist es. Jesus war gerade für die Bedürftigen da und kümmerte sich weniger um die Könige Bis auf die die meinten sie wären größer als Gott;-)

Wie das endete wissen wir ja .grins

Ja irgendwann isses auch ihm da oben zuviel. Vor allem wenn man sich lustig über ihn macht Er kann auch sehr streng sein !

23.08.2011 21:44 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Zitat von zimtsternlein:
bin gespannt


Dann will ich mal...
...wobei mir bißchen komisch zumute ist, habe eigentlich nicht so viel zu erzählen:
Vor einigen Monaten war ich ziemlich fertig, am Ende, hab' mich gefragt was soll all mein "Mühen" usw, kommt eh' nichts oder nicht so viel bei raus... wozu bin ich da... usw... keiner mag mich... usw...

Da hab' ich mir dann diese "existenzielle" Frage gestellt: Gibt es Gott?
Wenn nein, ist sowieso alles egal und ... (das weitere will ich jetzt hier nicht ausführen).
Wenn ja, muß es ein "persönlicher" (oder besser "personenhafter") Gott sein, der Interesse an mir hat und dem ich nicht "wurscht" (d h "egal") bin.
Wenn es Gott gibt, dann läßt er mich nicht erst werden und sagt dann "Viel Glück!" und das wars dann. Das wäre seehr unlogisch... Warum erst Mühe sich geben und dann Laufpass geben und mach was du willst sagen - also so nicht...
Ich habe gemerkt, "in mir drin", ja es gibt ihn.
Dieses "in mir drin" könnte man vielleicht mit "Glauben" beschreiben.
Ich habe gemerkt, es kostet unwahrscheinlich viel Mühe, Kraft ein Weltbild oder eine Lebensauffassung zu kreieren, in dem/in der Gott nicht existiert.
Es ist so mühsam weil es Gott gibt, und weil es ihn gibt, tut man sich unheimlich schwer ihn "wegzudiskutieren" auch wenn manche es versuchen.
Der "personenhafte" Gott, der Interesse am Menschen gezeigt hat und zeigt, ist der Gott der Bibel.
Dieses Interesse wird deutlich durch Jesus, der damals auf die Welt kam, lebte und das tat was er getan hat (und das war einiges) mit Bedeutung für damals, für heute und für die Zukunft.
Dieses "für heute"?? Tja, ich habe mal vor einiger Zeit ein Stück Sandwich-Bibel in der Hand gehabt. Ich nenne das Sandwich-Bibel, weil vorne und hinten Berichte von Menschen von heute drin waren (in der Mitte das Neue Testament in einer etwas verständlicheren Textausgabe). Diese Berichte waren manchmal herzergreifend zu lesen von ihren Wegen und Irrwegen. Sie berichteten wie sie das mit Gott, mit Jesus erkannt haben und wie das für sie ganz praktisch wurde... einfach toll... ich werd mal versuchen den Titel des Buches über google herauszufinden.

Jetzt hab' ich doch schon etwas mehr geschrieben, an den vergangenen zwei Sonntagen wurde mir während der Gottesdienste bewußt wie nah Gott ist und er läßt uns nicht allein...
...ist halt' auch so die Frage inwieweit ich IHN ranlasse an mich, an mein Inneres, an mein Seelenleben...
...vielleicht ist das auch eine Antwort, weshalb Viele sich auf Medikamente, auf Therapien, auf sonstwas sich einlassen und da ihren Glauben dranhängen, als sich an einen personenhaften tatsächlich existerenden Gott...
ein Medikament, eine Therapie oder sonstwas fragt nicht nach mir, nach meiner "verletzten, verwundeten, kaputten" Seele,
aber Gott fragt danach, und irgendwie denke ich, wenn einer, dann ist ER der mich wirklich von grundauf kennt, der richtige "Seelendoktor" ...

Soweit mal das von mir...
habe gesehen, dass auch andere einiges geschrieben haben, manches sehe ich ähnlich, manches sehe ich anders, aber das würde im Moment zu weit führen...
jetzt schließe ich erstmal... werd noch nach dem Buchtitel gucken, und vielleicht mich mal wieder melden...
...oder auch nicht, mal schauen...

Bis dann...

24.08.2011 00:42 • #18


Zitat:
ich werd mal versuchen den Titel des Buches über google herauszufinden.


hab' den Titel herausgefunden: Street-Bible. Kostet 4,95, deshalb habe ich es mir damals wohl auch besorgen können....

http://www.scm-shop.de/produkt/ansicht/street-bible-1/ref/155769.html ...gibt es auch sonst so unter der ISBN 978-3-934360-23-5

24.08.2011 06:38 • #19




@Joachim

Für 4,95 ? Geschenkt

Ich finde Deine Berichterstattung wie es Dir mit Gott in Dir drinn geht sehr amüsant

(Man könnte es "vieleicht" als Glauben beschreiben.)hihi

Dann tu es doch

Es wird ein guter Tag. Ich habs im Gespür

Glauben ist in keinem Falle schlecht. Auch nicht wenn man an sich selbst glaubt. Ich hatte eine schlimme Kindheit und war im Heim. Man hat mir ständig gesagt ich tauge nichts und ich sei nichts wert. Schon als kleines Kind .

Ich habe einige Hindernisse in meinem Leben gehabt die ich nicht noch einmal durchmachen möchte . Viele Todesfälle (Eltern-eigenes Kins-Partnerin an Krebs uvm). Habe auf der Strasse gelebt unter unsäglichen Panikattacken und ner Herzneurose gelitten usw usw usw.

Trotz den widrigsten Umständen habe ich jedoch nie meinen Glauben verloren. geflucht ja warum das oder jenes jetzt und ausgerechnet mir hier und nicht anders passieren muss. Doch meinen Glauben habe ich nie verloren.

Ich habe gekämpft weil ich daran glaubte das meine Herzallerliebsten die verstorben sind mich vom Himmel aus sehen und ich ihnen nicht weh tun wollte indem ich sie entäusche und in der Gosse verecke.!

Ergo bin ich nach vielen Irrfahrten und ich möchte nicht erzählen wo ich überall war - .........

wieder auf mich selbst zurückgefallen weil ich merkte das ich als Mensch nicht Dinge verändern kann die über mein Wissen und meinen Verstand hinausgehen.

Manche Einblicke waren sehr erschreckend (Manche Sachen gibt es tatsächlich ) andere wiederum eher gewöhnungsbedürftig

(Habs mal sanft umrissen ) Doch diese Erfahrungen -so schlimm oder erschreckend sie auch waren, sind nötig gewesen um mich wieder auf den Boden der Tatsachen zurück zu bringen .

Heute Danke ich Gott von Herzen das ich alles so gut überstanden habe und ich mit einem blauen Auge aus so mancher Situation herausgekommen bin.

Ich sehe vieles mit anderen Augen seitdem und bin in Demut 10 Schritte zurück gegangen .

Eines weiss ich sicher Gott ist riesig. Er versteht alle und jeden zur gleichen Zeit und es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde als wir uns vorstellen können.

Das kann ein Mensch unmöglich leisten. Er ist da und spricht auch zu uns. Auch wenn es durch den Mund unserer Mitmenschen ist . Er kann überall sein . Der Obdachlose auf der Strasse oder die Bordsteinschwalbe die Dir plötzlich Dinge offenbart die Du so noch nie betrachtet hast und die Dir hilft was Du nie erwartet hättest.

Ich achte seit damals immer auf die Kleinigkeiten um mich herum. Denn ich weiss ich bin gut beschützt und durfte einen Blick über den Tellerand hinaus werfen

Das hat mich sehr geläutert. Ich Danke Gott dafür denn ich weiss es ist nicht alles vorbei wenn ich mal gehen muss

Viele glauben nur an Dinge die sie sehen. Strom sieht man auch nicht ,nutzt ihn aber. Luft atmet man auch und man sieht sie nicht und Gott ist überall. Man muss nur die Zeichen kennen.

Oder er macht sich ab und an erkenntlich . Doch viele Menschen merken das noch nicht einmal, weil sie denken es ist nur ein Mitmensch.

Dabei ist es doch so einfach. Er kann sich doch durch Menschen zeigen wenn er sie erschaffen hat

Durch Worte Taten und vielem mehr. Nur wer nicht glaubt achtet auch nicht darauf und erkennt ihn nichtmal wenn er sich bei ihnen auf den Schoss setzen würde

In diesem Sinne Einen wunderschönen Sommertag an alle

24.08.2011 07:13 • #20



x 4


Pfeil rechts


Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag