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Plumbum
Huhu ihr Lieben!

Dem ein oder anderen @Süssmaul ist vielleicht aufgefallen, dass ich mich in letzter Zeit etwas rar gemacht habe. Das liegt daran, dass mich die Erkältung noch immer im Griff hat. Oder vielmehr ein festsitzendender "Nervhusten". Keines der üblichen Mittelchen hat geholfen also hab ich Montag dieser Woche beim Arzt angerufen und bekam für heute Morgen einen Termin. So, heute Morgen bin ich da also hin. Am Empfang stand ne Type die mich mit diesem typischen "Was will denn DIE hier Blick ansah" und 3 Arzthelferinnen. Die Ladies waren alle sehr freundlich, ich gab mein Kärtchen ab und durfte dann im Wartezimmer platz nehmen. Da fiel mein Blick auf ein Schildchen am Empfang "ein geduldiger Patient, darf einen geduldigen Arzt erwarten", dacht ich mir "na, dass wär ja nicht schlecht. Dann ist das vielleicht keine Praxis, wo man einfach abgefertigt wird, sondern wo auf Patienten eingegangen wird".

Rückblickend betrachtet hätte ich schon mistrauisch werden sollen, dass gerade mal EINE Patientin vor mir war und das wo doch zur Zeit soviel mit Erkältungskrankheiten zu kämpfen haben. Nun saß ich da also im Wartezimmer und dann kam noch eine liebe Nachbarin von uns herein. Wir plauschten ein wenig und sie erzählte mir, dass sie nur kurz hier wäre um sich ein Rezept zu holen. Anscheinend hat die Arme schon seit ihrer Jugend mit Migräne zu kämpfen... muss auch ekelhaft sein.

Nach 15 Minuten etwa, saß sie immernoch bei mir und ich wunderte mich, dass die Praxismitarbeiter solange brauchen um ein Rezept auszustellen. Wenn ich früher ein Rezept für meine Mutter abholte, hab ich vielleicht mal 5 Minuten warten müssen. Und das auch nur, wenn die Praxis knallvoll war. Also keine Ahnung, was die da getrieben haben...? Ein paar Minuten später wurde ich aufgerufen.

Kam in ein Behandlungszimmer, wo "die Musterungs-Type"" (vermutlich) ein Arzt in zivil, auf mich wartetet. Vermutlich deswegen, weil sich der Kerl nicht vorstellte und ich von einer meiner Apothekerinnen weiß, dass in der Praxis öfter mit verschiedenen Ärzten zusammengearbeitet wird.
Ich erzähl dem guten Mann also von meinem Husten und was macht er? Erstmal Blutdruckmessen! Ich mein, ich erstick oft fast bei einem Hustenanfall aber hauptsache der Blutdruck ist in Ordnung!

Dann kam er mit einer Art Fingerclip zu mir und forderte mich auf einen Finger da reinzustecken. Ich fragte: "Welchen?" und er "egal". Nun wollte ich doch wissen, was dieses Ding denn macht? Und wurde daraufhin aufgeklärt, dass es die Sauerstoffsättigung im Blut messen würde. Natürlich konnt ich meine Klappe NICHT halten. Grinste ihn breit an und meinte "ok, wo ist die versteckte Kamera? Oder sind wir hier bei Raumschiff Enterprise?" Um es kurz zu machen - kam nicht gut an. Er irgnorierte mich. Nicht das ihm das was gebracht hätte... aber mei... versuchen kann ers ja.

Nun wurde ich "abgehört". Musste meinen Rücken "frei machen" und sollte atmen. Eigentlich auch bescheuert oder? "Atmen sie bitte" Was glauben die eigentlich was man die ganze Zeit macht? Gut, ok es gibt ja immerwieder Leute die "die Luft offensichtlich woanders ansaugen" vielleicht hat es damit zutun? Oder dieses "frei machen". Hallo!? Ich bin Freigeist, ich halte meinen Rücken doch nicht gefangen! Ich kauf ja sogar Eier nur aus Freilandhaltung!
Als er über eine Stelle kam, die mir beim Husten weh tat, sagte ich ihm das und wurde nur angeblafft, ich solle weiteratmen. Oh, ich liebes es, wenn einem der Arzt ins Wort fällt und nicht zuhört!

Nach der Untersuchung, bei der er nebenbei bemerkt nix feststellen konnte...tippte er sehr geschäftig an seinem PC rum und meinte zu mir "Was kann ich ihnen denn noch gutes tun? Sie haben ja schon alles ausprobiert" Und da hatte ich DIE Eingebung und antwortete "helfen?" Hey... war ja nur so eine Idee... ihr wisst schon Patient kommt zu Arzt weil er ein Problem hat und auf Hilfe hofft. Dachte er, ich wollte nur die Zeit totschlagen bis meine tägliche Dailysoap beginnt oder was?

Während er also weiterhin an seinem PC beschäftigt war, hab ich nochmal nachgefragt wegen des Fingerclips. Mir ließ das einfach keine Ruhe. Und da zeigte er mir so ein Infrarotpunkterl in dem Clip das die vorbeisaussenden "Elektrolythen oder zythen "oder sowas misst. Klingt für mich immernoch wie Sciene Fiction aber mei, wenns funktiniert? Übrigens die Sauerstoffsättigung "könnte" zwar besser sein bei mir aber sie wäre ok, meinte "Er". Und das bei mir als Raucherin.

SO, nun bekam ich also Bronchicum verschrieben und so ein Hustenstillerpräparat, dass aber ziemlich müde machen sollen und daher soll ich es nur abends nehmen. Und eine Überweisung zu einer Röntgenpraxis, nur um ganz sicher zu gehen das mit meiner Lunge alles ok ist - da ich ja Raucherin bin.

Er kam noch mit zum Empfang und übergab die Rezepte an die Arzthelferinnen. Und ich musste nachfragen, "wieviel der Tropfen" ich denn nun nehmen solle? Muss ich mehr sagen? Ich glaub die Sache mit der Geduld auf dem Schildchen war wohl anders gemeint, als ich das anfangs interpretierte... Dann verschwand "Er" und ich bekam die weitern Unterlagen von der Arzthelferin. Mit der Anweisung, ich soll bei der Röntgenpraxis einen Termin machen und dann verließ ich die Praxis.

Lange Rede kurzer Sinn, ich kannte die Röntgenpraxis schon und bin da gleich direkt hingefahren. Kam nach kurzer Wartezeit auch gleich dran und kann mit Freuden verkünden, dass mit meinem Raucherlungerl alles io ist. Nun, wollte ich noch von der Röntgenärztin wissen, was ich denn nun zutun hätte? Und sie meinte, dass käme darauf an was ich mit "meinem Arzt" abgemacht hätte - nix.

Also nehm ich nun die Präparate und warte ab. Oh und was ich denn nun "hab" weiß ich immernoch nicht aber wenigstens weiß ich was ich "nicht hab".

Wenn ihr auch derartige Arzt-Geschichten zum Besten geben wollt. Fühlt euch herzlich eingeladen!

Alles Liebe
Plumbum

23.11.2016 17:39 • 02.12.2016 x 2 #1


12 Antworten ↓


Oh, da hast du aber auch ein ausgesprochen merkwürdiges Exemplar der Gattung "Weißkittel" (wenn er denn einer war ) erwischt.

ich hatte auch mal ein Erlebnis der dritten Art im Krankenhaus. Wohnzimmer wird gestrichen, Sofa muss in die Garage. Sofa rutscht beim Tragen ab und landet genau auf meinem Fingergelenk. Aua, sag ich nur. Und am übernächsten Tag sollte ich eine Abiprüfung schreiben. War natürlich rechts.

Da es abends war, ab ins Krankenhaus. Nachdem ich erst mal 60 Minuten vor der Radiologie saß (Arzt hatte vergessen, mich anzumelden), ging de rSpaß so richtig los, als ich dann wieder beim Arzt war. Der war der Meinung, ich hätte eventuell Rheuma. Weil mir ja mein Fingergelenk wehtat. Röntgenbilder hat er sich nicht angeschaut. Und wickelte dann, hochintelligent, wie ich fand, mein Handgelenk mit einem Voltarenverband ein.

Am nächsten Tag dann zum Orthopäden, Kapselverletzung. Die Prüfung konnte ich mit einer Schiene dann trotzdem schreiben^^

23.11.2016 18:57 • x 1 #2



Ärzte - Humor ohne Grenzen

x 3


ichbinMel
Ich weiss nur wenn du ein Buch schreiben würdest ich wäre die erste die es kauft --ich liebe es wie du schreibst ,total klasse spannend mit Humor --supi
Joa mit Ärzten erlebt man so was --ich vertrau keinem mehr
Meine damalige Hausärztin hat mich nicht ernst genommen..nie hat sie das .Wurde immer abgefertigt so nach dem Motto aaaach das is doch nicht so schlimm.Nicht ernst genommen wurde
--meine Panik
--mein Riesenabseß an der Brust der immer an der gleichen Stelle wiederkommt und groß war wie ein halber Tennisball,ich habs vor Schmerzen kaum ausgehalten konnte mich nicht mehr bewegen .
...mein wahnsinns-Hämatom ,bin beim Gardine aufhängen vom Stuhl gefallen und hab mir den langen Knauff von der Lehne in den Unterleib gebohrt.Mein ganzer Unterleib wurde dunkelblau fast schwarz habs der Erzieherin vom Kindergarten damals gezeigt die hat die Hände übern Kopf zusammen geschlagen warum ich denn nicht endlich zum Arzt gehen würde ..dort hieß es dann ja is nen Hämatom is nicht schlimm.
--der Oberklopper kam als ich mal wieder das Medikinet Rezept für meinen Sohn damals abholen wollte,was ich denn eigentlich meinem Kind antun würde der Saal war voll mit Patienten --ich muss dazu sagen ich bin ein supernetter Mensch aber wenns um meine Kinder geht gehen bei mir sofort die Jalousien runter .
Vor versammelter Mannschaft hab ich der endlich meine Meinung gesagt es wäre besser gewesen wenn sie Tierärztin geworden wäre aufn Bauernhof --aber selbst das könnte man den Tieren nicht zumuten...das wars dann von dem Tag an bin ich da nicht mehr hingegangen.

Ich könnte noch so weiter machen hab genug erlebt --deswegen ,vertrauen kann ich keinen mehr --meine jetzige Hausärztin habe ich noch nicht so lange da kann ich noch nicht sagen ob ich vertrauen kann oder nicht .

Aber deine Geschichte Plumbum is auch der Klopper ---da kommt man sich doch verarscht vor --gute Besserung --ich werde meinen Erkältungsscheiss auch nicht los.

23.11.2016 19:37 • x 2 #3


@Plumbum Nun ja, besonders freundlich war der Arzt ja nicht gerade, aber ich find jetzt nicht, daß er was falsch gemacht hätte. Er hat dich untersucht, sogar sehr gründlich, und dir was gegen den Husten verschrieben, und dich gar zur ggf. Weiterbehandlung an eine Röntgenpraxis überwiesen. Was hättest du denn noch gerne von ihm gehabt? Ich mein, mehr kann er doch nicht tun.
Wenn ich verkühlt bin und zu meiner Ärztin geh schreibt sie mich krank, sagt zu mir: Sie haben ja eh Ihre Mittel daheim, Sie kennen sich ja aus, und Servus baba.
Wenn ich sie was frage dann guckt sie nur hilflos, ist sonst aber sehr nett und lacht viel.
Macht mir aber nix aus, ich kann mich eh selber heilen. Meistens.

Früher als ich noch in einer anderen Stadt gewohnt hab, da hat einer der Ärzte immer vorne gefummelt wenn er eigentlich hinten die Lunge abhören hätte sollen. Das war ja der Allerbeste. Leider mußte ich immer wieder mal hin weil er Vertretung für meinen Hausarzt gemacht hat. Und in der Gegend gab es nicht viele Ärzte, die haben sich alle gegenseitig vertreten, also wäre es auf dasselbe rausgekommen, hätte ich den Hausarzt gewechselt.

23.11.2016 19:54 • #4


@ichbinMel

Du, liebe Mel, da werden wir uns wohl um Plumbums erste Ausgabe des Buches streiten müssen

Ich finde es auch ganz klasse wie sie schreibt!

23.11.2016 20:29 • x 2 #5


Nun, sie wird wohl mehrere Exemplare herausgeben müssen, ich will auch eins!

23.11.2016 20:30 • x 3 #6


ichbinMel
Ach --jeder kriegt einfach eins

23.11.2016 20:33 • x 2 #7


Plumbum
@Mel Ja... das kenn ich auch nur zugut, dass man nicht ernst genommen wird. Ich hab sooft das Gefühl gehabt, sobald der Arzt weiß, dass du Raucher bist, wird einfach jede Beschwerde aufs Rauchen geschoben. Vor ein paar Jahren ist mir was unglaubliches passiert. Ich bin damals immer wieder mal zum "Durchchecken" gegangen. Als ich meine Ergebnisse ein paar Tage später abholte, macht die Arzthelferin so blöde Bemerkungen, ich sollte nicht mehr soviel "feiern" weil meine Leberwerte ziemlich mies wären. WTF!? Ich trink keinen Alk! Und ich hatte nicht die geringste Ahnung was das sollte... Knapp ein Jahr später.... ging ich das erstemal in meinem Leben zum Blutspenden... woraufhin mir mitgeteilt wurde, dass ich niewieder Blutspenden dürfte, denn ich hätte Hepapthitis Antikörper im Blut. JETZT war mir klar, warum ich so miese Leberwerte hatte. Diese Vollidioten haben mich mit einer Hepapthitis rumlaufen lassen. Es hätte sonst was passieren können. Und die haben nicht mal gemerkt, dass ich Hepathithis hatte. Nebenbei, ich weiß bis heute nicht WO ich die überhaupt her hatte. Ich gehöre keiner Risikogruppe an. Jedenfalls kann ich meinen Körper nur loben, dass er sich selbst geheilt hat, sonst hätte das verdammt übel ausgehen können...

oder meine kleine Schwester... die hatte 7 Fehlgeburten - SIEBEN! Kannst Du dir vorstellen, in welchem Zustand sie war? Sie wünschte sich so sehr Kinder. Bis dann durch Zufall mal ein Sanitäter festgestellt hat, dass sie Diabetes hat. DURCH ZUFALL! Meine Schwester war aber die ganze Zeit in ärztlicher Behandlung, die kamen nicht auf die Idee mal auf Diabetes zu testen. Gerade wo unsere Mutter auch Diabetes hatte. Mittlerweile ist meine Schwester, Mutter von 3 gesunden Kindern.

Weisste, manchmal frag ich mich wofür die überhaupt studieren? Bzw was? Wenn sie danach sowieso keinen Peil haben...

@Leseratte Du kennst doch diese lustigen Hölzchen, die aussehen wie diese Eisstiele. Die sind nicht nur zum Basteln da. Ich hätte mir schon erwartet, dass ein Arzt mit so einem Hölzchen meinen Hals ansieht, die Zunge checkt. Den Hals abtastet, ich hab meine Mandeln nämlich noch. Oder vielleicht kontrolliert, ob mein Zwerchfell ok ist oder ähnliches. Aber das ist vermutlich heutzutage zuviel verlangt? Ich weiß es nicht...

@schnueppchen meinen tiefen Respekt, dass Du nach der Odyssee noch Deine Prüfung machen konntest!

@Süssmaul @Mel @Leseratte Ihr seid soooo lieb!

Alles liebe für euch
Plumbum

23.11.2016 20:42 • x 3 #8


An alle hustenden und erkälteten in diesem Thread:

23.11.2016 20:52 • x 1 #9


Also,da ich als Asthmatiker einmal im Quartal zum Lungenfunktionstest muß,sind mir diese Untersuchungen total vertraut.
Auch bei mir wird zunächst der Blutdruck gemessen und dann mit der Fingerklammer der Sauerstoffanteil im Blut bestimmt.
Das hat alles eine Richtigkeit.

Aber Ärzte sind schon merkwürdig.Als ich neulich zum ersten Mal beim Ohrologen war,sah ich ein Schild an der Wand auf dem stand "Fasse Dich kurz!"
Das galt aber offenbar nur für Patienten,denn der Typ hat mich penetrant zugetextet............

23.11.2016 21:04 • x 1 #10


cube_melon
Liebe @plumbum. Du bringst mich irgendwann mit solchen Texten um - vor Lachen , .....wenn das nicht zum davon laufen wäre.

Tut mir leid, dass es Dir so schlecht geht. Mehr als einen anderen Arzt wählen kann man da nicht tun. Ok vllt. aufhören zu rauchen. Das ist aber nicht gerade trivial.

Bei Ärzten frage ich mich auch was die so treiben. Vier Hausärzte und zwei Psychiater haben meine Schlafapnoe über 15 Jahre lang nicht erkannt. Gerade bei der Vorgeschichte. Die haben immer fleißig AD und Sedetiva verschieben, was die Apnoe halt noch verschlimmer hat.
Es ist halt wie in allen Berufen. Gibt fähige und unfähige.

23.11.2016 21:16 • x 2 #11


Achja, die lieben Ärzte. Ich glaub mittlerweile würd sich bei mir auch ein Buch ausgehen wenn ich mir so überlege, was ich schon alles erlebt habe. Vom Frauenarzt dem mitten in der Behandlung einfällt, daß ich doch mal rasch was unterschreiben soll damit er privat abkassieren kann für den Ultraschall, weil das bissl was die Kasse dafür gibt wär ein Witz, und ich solle das doch bitte jedes Jahr machen lassen, schließlich hätte ich Krebs gehabt damit sei nicht zu spaßen (Witzbold, ich hatte keinen Krebs sondern lediglich eine zystische Veränderung, aber eine andere Patientin hätte sich vielleicht einschüchtern lassen) über den Hausarzt der mir zur Behandlung meiner Schlafstörungen empfiehlt, mir doch wieder einen Freund zuzulegen, damit der Sympathicus und der Parasympathicus wieder ins Gleichgewicht kämen, was ja mit Se.x besonders gut ginge, bis hin zur überforderten Notärztin die mich, obwohl ich ihr GESAGT hatte, daß ich einen Schlaganfall hätte, mich stundenlang liegen ließ, mich zwischendrin immer wieder mal anbrüllte ich sollte ihr endlich mal die Nummer meiner Eltern sagen (wußte ich aber nicht mehr, das Blut im Hirn war genau dahin gelaufen wo die ganzen Nummern waren) und schlußendlich den Psychiater geholt hat damit der mir eine Depression attestiert, ich hätte nämlich keinen Neurologischen Befund. Erst als meine Mutter und mein Freund auftauchten, wurde nochmal überlegt, doch nochmal ein CT gemacht, und um Mitternacht, nach kaum 12 Stunden, war ich endlich auf der Neurologie.

Der letzte Spaß ist noch nicht lang her: Da war ich bei dieser mieselsüchtigen Psychologin, die mich mehrmals angeraunzt hatte, weil ich das Trimipramin nicht nehmen wollte, weil das ein Gift ist. Bin stattdessen in meine Lieblingsapotheke um zu fragen, ob es nicht vielleicht DOCH noch was gäbe, das ich noch nicht kenne. Dort empfahl man mir nach einigem Nachdenken Valeriana comp. Damit und mit 'Schlaf und Entspannung' von Nicapur schlafe ich seither in den meisten Nächten wunderbar. Geht doch.

24.11.2016 06:27 • x 1 #12


andante66
Ärzte - geh mir weg. Einen guten kann man suchen wie die Nadel im Heuhaufen. Bin vor drei Jahren mit Herzrhythmusstörungen in der Herzklinik gelandet. Ein netter Arzt bestätigte mir es seien harmlose Extrasystolen, alles sei in Ordnung, eine Nacht zur Beobachtung dort bleiben und das war's. Der Arzt am anderen Morgen sah das allerdings anders. Er wollte operieren und eine Reizleitung durchtrennen. "In ein paar Wochen sind Sie wieder fit". Ich habe fluchtartig das Krankenhaus verlassen.

Sollte dann beim Hausarzt Belastungs-und Langzeit EKG machen. Zur Sicherheit. Komme in's Sprechzimmer, und was sagt mein Hausarzt? "UM HIMMELS WILLEN! Wir können bei Ihnen doch kein Belastungs-EKG machen! Nachher fallen Sie mir da noch tot vom Fahrrad"!

Ganz schlecht, so etwas einer Arzt-Phobikerin zu sagen. Muss wohl nicht erwähnen dass ich bis heute dieses EKG nicht gemacht habe. Und der Hausarzt ist auch Geschichte.

02.12.2016 15:13 • x 2 #13



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