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S
Ich möchte etwas erzählen.

Soeben habe ich eine neue Klasse bekommen
Und ich habe von Anfang an mir gesagt, dass ich mich auf den Stoff und nicht auf die Leute fokussieren werde.
Jedoch finde ich die Leute irgendwie nicht so toll.
Ich lehne sie ab. Aber ich habe das Gefühl dass ich sie ablehne aus Angst abgelehnt zu werden.
Und genau das passiert auch.
Ich weiss nicht genau, wie mit Leuten umzugehen, die man nicht wirklich interessant findet. Denn ich möchte ja auch integer rüberkommen.
Andererseits möchte ich ja auch sie nicht von vornherein ablehnen. Das Ganze ist für mich sehr schlimm habe das Gefühl eine Aussenständige der Gruppe zu sein.
Ist es evt. Weil ich mich nicht gut öffnen kann?
Sieht es jemand evt. Klarer als ich?
Was ich noch sagen möchte ist, dass ich am Anfang mit einer sehr schüchternen Person zusammen war und ich glaube, dass sich ihr Verhalten auf mich abgefärbt hat. Weil ich bin eben eigentlich nicht schüchtern aber jetzt verhalte ich mich irgendwie schüchtern evt. Damit wir auf dem selben Level waren. Doch so bin ich einfach nicht und so möchte ich auch in Zukunft nicht sein. Ich möchte wieder ich sein.

05.11.2016 10:49 • 05.11.2016 #1


3 Antworten ↓


R
Hallo,
ich denke, daß Verhaltensmuster anderer nur dann übernommen werden können, wenn die Veranlagung dazu auch in dir ist. Also das Verhalten von schüchternder Person springt ja nicht so einfach auf dich über, sondern du muß daran etwas gefunden haben, was dir ebenfalls entspricht.

Wenn man neu in eine Gruppe kommt, dann ist man ja auch erstmal eine Randfigur. Es wird sehr von dir abhängen, ob du auf die anderen zugehen kannst. Da du Vorbehalte hast, wird das natürlich nicht einfach. Vielleicht guckst du erstmal, mit welchen Leuten du dich eher identifizieren könntest aus der Gruppe. Einen Gruppenkern aufzuweichen, wird dir ohnehin nicht von heute auf morgen gelingen. Aber einen Kontakt zu einzelnen herzustellen, sollte nicht so schwierig sein und da solltest du wirklich gewissenhaft und ehrlich vorgehen (also du selbst sein), denn wenn du dir das mit Einzelnen verscherzt, kommt das Echo der ganzen Gruppe zu dir zurück. Achte darauf, nicht dazwischen zu geraten. Ich wünsche dir, daß du das packst.

Jetzt habe ich dir das so wunderbar theoretisch beschrieben, aber eigentlich sind das vielmehr die Erkenntnisse, die ich im Laufe meines Lebens gesammelt habe, denn mir fällt Kontakt auch sehr schwer und Freundschaften finde ich schwierig. Als Kind konnte ich noch nichtmal angemessen mit meiner Umwalt interagieren, heute muß ich es nicht mehr.
Aber vielleicht kannst du aus meinen Zeilen etwas für dich brauchbares entnehmen - hoffe ich.

Grüße

05.11.2016 11:49 • #2


A


Meine neue Klasse

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Traumfängerin
Hi Sambachica,

ob deine Mitschüler für dich interessant sind oder nicht... ihr habt mindestens eine Gemeinsamkeit und darauf würde ich setzen. Du musst ja nicht mit denen befreundet sein, aber ihr verfolgt ja alle dasselbe Ziel und darüber könnte man sich ja gelegentlich in der Pause austauschen. Über Unterrichtsstoff, Klausuren, Hausaufgaben, falls es eine Berufsschule ist über den Ausbildungsbetrieb... Ich denke, dass man sich so auch besser auf den Unterricht konzentrieren kann, weil man insgesamt lockerer wird und wer weiß, vllt profitierst du letztendlich sogar davon.

05.11.2016 12:01 • #3


S
Danke vielmals.
Vlt muss ich mehr aus mir herauskommen, denn ich sehe irgendwie nicht, dass irgendjemand mich anspricht.
Aber könnte auch sein dass ich nicht wirklich offen herübergekommen bin. Aber ich denke eifach, dass ich wie jeder andere Mensch auch extreme Angst vor Ablehnung habe

05.11.2016 14:26 • #4