Pfeil rechts
4

Kathleena
Hallo an alle schlaflosen dieser Nacht,
ich habe mal eine Frage habt Ihr auch Angst vor dem einschlafen?Ich liege nun schon seit drei Stunden schlaflos im Bett obwohl ich nachher früh hoch muss.Doch ich habe trotz Medis 300mg Seroquel plus 45mg Mirtazapin Angst vor dem einschlafen.Höre ständig Geräusche die für mich so real erscheinen.Bin ständig auf dem Weg zum Türspion aha alles Ok keiner zu sehen.Ich muss dazu sagen ich wohne in einem Hochhaus und im Treppenhaus ist immer Licht so kann ich den Flur einsehen.Dann wieder ins Bett Ok beruhig Dich alles Ok.Gut mache die 5-4-3-2-1Übung.Dann wieder ein Geräusch was war das?Zwinge mich zum Liegen bleiben aber die Angst ist stärker.Wieder wander ich hin und her.Kennt das noch jemand?
Gruß Kathleena

12.07.2016 00:56 • 12.07.2016 #1


7 Antworten ↓


Hallo,
das liest sich für mich nach realer Angst vor Einbruch oder Überfall während du schläfst. Das haben viele Menschen. Man kann sich behelfen, in dem man etwas von innen vor die Wohungstür stellt, was mörderischen Krach machen würde, wenn jemand von außen die Tür nach innen öffnet. Es verhindert einen Einbruch nicht, gibt aber Krach und verscheucht eine hohe Prozentzahl Täter, die auf Krach nicht vorbereitet sind. Es steigert auch etwas das eigene Sicherheitsempfinden.
Dann kann es auch sein, daß du dich aufgrund der Höhe nicht wohl fühlst. Ich habe mal im 9. Stock gewohnt und mir gingen manchmal vor dem Einschlafen Katastrophenbilder durch den Kopf, das aber auch deshalb, weil ich da so ein reales Erlebnis hatte. Erst der Umzug in ein normales Wohnhaus in eine Wohnung eine Treppe hoch hat mich dann spürbar beruhigt.
Bei außergewöhnlichen Geräuschen im Treppenhaus sehe ich aber auch nach. Ich nehme ein Schlafmittel zur Nacht, da klappt das mit dem Einschlafen aber auch gut.

12.07.2016 05:57 • x 1 #2



Angst vor dem einschlafen

x 3


Hört sich für mich auch nach angst vor Einbruch/Überfall an. Ich nehme abends lasea. Andere Tabletten kommen für mich nicht in frage, da ich in der Familie jemanden habe, der sich davon nie erholt hat. Ich hab manchmal beim einschlafen, so ein Gefühl hichzuschrecken bevor ich richtig eingeschlafen bin. Das ist auch sehr komisch finde ich. Ich finde den Tipp übrigens sehr gut mit dem Gegenstand vor der Tür und wenn du doch unwohl fühlst in dem großen haus, hab selber mal im Hochhaus gewohnt, dann wäre ein Umzug vielleicht nicht verkehrt. Es gibt auch schon billig sicherheutsanlagen zu kaufen. Der Markt boomt ja gerade

12.07.2016 07:31 • x 1 #3


Kathleena
Vielen lieben Dank für eure lieben und hilfreichen Antworten.Was vor der Tür stellen kann ich leider nicht.Da ich unter psychogenen Krampfanfälle leide.Was bei mir so ähnlich abläuft wie ein Eleptischer Anfall.Es ist jedoch nicht Neurologisch bedingt.Sondern eher Emotional,was durch die Postraumatische Belastungsstörung ausgelöst wird.Doch wenn ich dann auf mich allein gestellt bin,bin ich total Hilflos deshalb habe ich eine Notrufanlage wo ich drauf drücke und spätestens 10 Minuten später bekomme ich Hilfe.Also muss ich immer gewährleisten dass jeder Zeit jemand ungehindert den Weg zu mir findet.
LG Kathleena

12.07.2016 16:14 • #4


Perle
Hallo Kathleena,

mir hilft es in solchen Fällen, das Radio ganz leise einzuschalten; nur so laut, dass ich gerade noch eine Geräuschkulisse habe (habe ein winziges Kofferradio, dass bei mir mit im Bett liegt) und meine Nachbarn nicht damit störe. Manchmal lasse ich auch meine Nachtischlampe an.

Ich habe diese Momente in Zeiten großer seelischer Anspannung, also unregelmäßig. Manchmal dauert es nur 1-2 Tage, manchmal auch einige Wochen. Du bist aber mit diesem Problem nicht alleine

LG, Martina

12.07.2016 16:30 • x 1 #5


Zitat von Kathleena:
Also muss ich immer gewährleisten dass jeder Zeit jemand ungehindert den Weg zu mir findet.
LG Kathleena
Das ist ja schrecklich. Kommst du gut damit klar?
Kennst du die Türladenglocke, die mit einem flexiblem Stahlband über der Tür angebracht ist, damit der Ladenbesitzer hört, wenn jemand den Laden betritt?
Das würde einen ungehinderten Zugang garantieren und trotzdem macht es angenehmen Krach, wenn die Tür aufgedrückt wird. Vor allem würde auch das viele Einbrechertypen nicht weiter machen lassen, weil das ja zu hören ist und sie überrascht. Aufmerksame Nachbarn würden natürlich mitkriegen, wenn die Glocke läutet. Nachts hört man ja alles.
Vielleicht würde dir das auch Sicherheit geben. Dann gibt es noch diese lustigen Bewegungsmelder. Wenn einer durchgeht, dann fängt das Huhn plötzlich an zu gackern oder ein Vogel zwitschert super laut oder eine Ente quakt. Meiner Mutter habe ich so ein Ding geschenkt. Das steht an der Wohungstür und abends schaltet sie es ein, wenn sie schlafen geht.
Das sind natürlich Dinge, die dein Nothilfsdienst dann auch mitkriegt, aber es würde sie ja nicht behindern.

12.07.2016 16:32 • x 1 #6


Kathleena
Zitat von Reenchen:
Zitat von Kathleena:
Also muss ich immer gewährleisten dass jeder Zeit jemand ungehindert den Weg zu mir findet.
LG Kathleena
Das ist ja schrecklich. Kommst du gut damit klar?
Kennst du die Türladenglocke, die mit einem flexiblem Stahlband über der Tür angebracht ist, damit der Ladenbesitzer hört, wenn jemand den Laden betritt?
Das würde einen ungehinderten Zugang garantieren und trotzdem macht es angenehmen Krach, wenn die Tür aufgedrückt wird. Vor allem würde auch das viele Einbrechertypen nicht weiter machen lassen, weil das ja zu hören ist und sie überrascht. Aufmerksame Nachbarn würden natürlich mitkriegen, wenn die Glocke läutet. Nachts hört man ja alles.
Vielleicht würde dir das auch Sicherheit geben. Dann gibt es noch diese lustigen Bewegungsmelder. Wenn einer durchgeht, dann fängt das Huhn plötzlich an zu gackern oder ein Vogel zwitschert super laut oder eine Ente quakt. Meiner Mutter habe ich so ein Ding geschenkt. Das steht an der Wohungstür und abends schaltet sie es ein, wenn sie schlafen geht.
Das sind natürlich Dinge, die dein Nothilfsdienst dann auch mitkriegt, aber es würde sie ja nicht behindern.


Hallo Reenchen,
Naja manchmal merke ich es.Doch es lässt sich nicht immer vermeiden das es auch in der Öffentlichkeit passiert.Und es eine breite Masse mitbekommt.Ich wurde fälschlicherweise schon zweimal mit einem Mittel für Eleptische Anfälle behandelt.Und es kostet jedes mal wenn es mich unverhofft erwischt Kraft es zum Beispiel den Sanitäter eines Krankenwagens es zu erklären wieso das bei mir so ist.Das eine mal löste das erklären bei mir schon einen erneuten Krampfanfall aus.Und man wird komisch angeguckt so ist zumindest mein Empfinden.Aber Ok es ist nunmal da und so muss ich lernen damit zu leben.Was noch nervig war wo ich in der Klinik war und diese Anfälle schlag auf schlag auftraten.Durfte ich nicht mal allein ins Gelände.Klar es war zu meiner Sicherheit.Doch irgendwie habe ich mich wie ein Kleinkind gefühlt.
Später stellte mir die Klinik auch ein Attest aus wo drauf stand was dann zu tun ist.So das ich das Gelände allein verlassen durfte.Doch glaub mal nicht das da jemand wirklich draufschaut.

Das ist eine gute Idee Danke für diesen Tip.Das hört sich doch nach einer guten Alternative an.
LG Kathleena

12.07.2016 17:03 • #7


Kathleena
Zitat von Perle:
Hallo Kathleena,

mir hilft es in solchen Fällen, das Radio ganz leise einzuschalten; nur so laut, dass ich gerade noch eine Geräuschkulisse habe (habe ein winziges Kofferradio, dass bei mir mit im Bett liegt) und meine Nachbarn nicht damit störe. Manchmal lasse ich auch meine Nachtischlampe an.

Ich habe diese Momente in Zeiten großer seelischer Anspannung, also unregelmäßig. Manchmal dauert es nur 1-2 Tage, manchmal auch einige Wochen. Du bist aber mit diesem Problem nicht alleine

LG, Martina


Liebe Martina es ist gut und tut auch gut zu wissen das man damit nicht alleine ist das macht mir Mut.Ich habe auch immer ganz leise meine Anlage an mit einer Entspannungs CD.Das gute ist das meine Anlage über ein Sleeptimer verfügt.Und ein Lichtlein habe ich sowieso immer an das ich auch ja die Kontrolle behalte.Aber ich Danke Dir sehr für Deinen lieb gemeinten Tip.
LG
Kathleena

12.07.2016 17:12 • #8




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag