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Liebe Leute,

ich bin seit heute neu hier und habe folgende interessante Geschichte für euch: Derzeit richten wir (mein Freund und ich) eine Wohnung gemeinsam in Wien ein. Mein Heimatort, von dem es mir überhaupt nicht leicht fällt "zu gehen", ist ca. 300km entfernt. Ich sehe meine Eltern nur wenn ich heimfahren, sie besuchen mich aus Zeitründen nie.

Auf jeden Fall richten wir uns jetzt aktuell eine Küche ein, d.h. der Boden und die Heizung (steht in der Küche) muss neu gemacht werden. Die Eltern von meinem Freund können für den Arbeiter, der den Boden neu verlegt, die Bauaufsicht machen, dauert ca. 1-2 Wochen.
Jetzt ist da die Angst bzw. Einengung von meiner Seite, eingrausliches Gefühl. Einfach, dass in der Wohnung so ein Wirbel ist und ich da am liebsten nicht hätte. Die Eltern haben eine Schlüssel für die Wohnung (was mich ja auch schon stört), sie sind dann tagsüber da und ev. auch wenn wir heimkommen. Ich kann das kaum ertragen weil ich das so empfinde, als "dringt jemand in meine totale Privatsphäre ein". Diese Wohnung geht niemanden was an. Schlimm, weil eigentlich helfen die Eltern uns ja, wir können arbeiten gehen und müssen und deswegen nicht frei nehmen. Ich füchte nicht, dass die Eltern was umräumen in der Wohnung, aber mir ist es schon zu viel wenn sie einfach da sind. Dies betrifft nicht nur die Eltern, ich mag auch sonst nicht dauernd, eigentlich gar nicht, Bekanntschaften in der Wohnung haben. Ich mag einfach meine Ruhe haben.

Die Frage ist nun: Was ist die Ursache meine Gefühls? Warum fühle ich mich so eingeengt und würde in dieser Zeit, wo die Eltern in der Wohnung sind, am liebsten am Mond wohnen?

Mein Freund und ich haben für Gemeinsamkeiten sehr wenig Zeit während der Woche, das könnte auch mitspielen. Ich könnte jede Sekunde aufsaugen die ich mit ihm verbringen kann. Und ich will ihn auch nicht teilen mit anderen.

Ich würde mich freuen, wenn jemand eine Antwort für mich haben würde.

Besten Dank!

Danke!

01.07.2011 10:53 • 05.07.2011 #1


3 Antworten ↓


Schattenbinder
Hallo Sonnenkind,

ich kenne dieses Gefühl, das du beschreibst, zwar nur bedingt, aber bei mir kommt das immer in sehr stressigen Zeiten auf. Da es bei dir auch alles andere als ruhig zuzugehen scheint (auch unter der Woche im Alltag), brauchst du anscheinend einen Rückzugsort, an dem du dir die Ruhe holen kannst, die du brauchst. Ist natürlich dauernd jemand da, fehlt dieser Rückzug und dein Inneres geht dagegen an.

So zumindest würde ich mir das erklären.

Lieben Gruß
Schabi

04.07.2011 11:52 • #2



Angst vor Besuch in der Wohnung

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Hallo Schattenbinder,

wirklich? ja da könntest du recht haben..was noch dazu kommt ist, dass ich auch nur seeehr selten seine Eltern (auch meine) besuchen mag. Das Schlimme ist, dass ich mich so vehement verschließe und dagegen lehne wenn auch nur nach mir gefragt wird..irgendwie komisch, oder? Ich möchte ein WE mit meinem Freund und sonst nichts. Immer diese Verpflichtungen, die Zeit ist soo knapp die man für sich selber hat und für die Beziehung!

liebe Grüße
Sonnenkind

04.07.2011 15:13 • #3


Hallo, meine Eltern hatten auch früher den Zweitschlüssel zu meiner Wohnung.
Mir war auch nicht wohl dabei... als ich dann mal länger verreist war hab ich zu ihnen gesagt das ich den Zweitschlüssel für einen guten Freund brauche der sich dann um meine Wohnung kümmert. Seitdem hat er den Schlüssel für Notfälle oder wenn ich mal länger weg bin und ich hab ein gutes Gefühl dabei.

Alles Gute für Dich!

05.07.2011 07:36 • #4