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Hallo,
ich würde euch gerne einen Tipp zum Ausprobieren geben - natürlich ist es eure Sache, ob ihr es dann machen wollt.

Ich hatte jahrelang mit einem Reizdarm zu kämpfen. Seit etwa 2 Monaten ernähre ich mich vegan und mein Darm hat keinen Grund mehr zur Beschwerde
(Vegan = ohne Fleisch, Eier, Milch und Milchprodukte)
Das freut mich sehr, fühl mich deswegen (oder vielleicht auch direkt wegen der Ernährung) viel glücklicher. Dass so ein Reizmagen die Lebensqualität ziemlich beeinträchtigt, brauch ich euch ja wohl nicht zu sagen.
Was auch noch interessant ist: Seitdem hat sich meine Akne auch wesentlich verbessert.

Vielleicht wollt ihr das auch mal ausprobieren? 1 Probewoche würde vielleicht schon ausreichen, um Besserungen zu sehen. Ich interessiere mich sehr dafür, ob vegane Ernährung auch bei anderen hilft...
Vielleicht hat auch schon jemand Erfahrungen damit gemacht?

Freue mich sehr über Antworten oder auch Fragen!

Lg Susanna

18.10.2010 23:19 • 07.11.2010 #1


8 Antworten ↓


Bastian
Hallo Susanne,

was hast Du denn für Beschwerden gehabt ? Wurde bei Dir denn auch der Reizdarm diagnostiziert ?
Dafür müsste man nämlich mind. eine Endoskopie gemacht haben.

lg bastian

19.10.2010 01:49 • #2



Tipp an alle

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Hallo Bastian,

entschuldigung, nein, bei mir wurde kein Reizdarm diagnostiziert. Kenn mich wohl doch noch nicht so gut mit dem Thema aus. Ich habe gedacht, da viele der Symptome bei mir zutreffen, hätte ich auch einen Reizdarm.

- Meine Verdauung hat oft "verrückt gespielt", musste öfters aufs Klo, nach dem Essen immer, manchmal auch während dem Essen.
- Oft hatte ich Blähungen und konnte das nicht wirklich kontrollieren.
- Manchmal Durchfall, manchmal Verstopfung.
- Es war vor allem so, wenn ich angespannt, nervös, aufgeregt war. Wenn ich allein war und mich wohl fühlte, ging es meistens sehr gut.

19.10.2010 20:33 • #3


Zitat von Bastian:
Hallo Susanne,

was hast Du denn für Beschwerden gehabt ? Wurde bei Dir denn auch der Reizdarm diagnostiziert ?
Dafür müsste man nämlich mind. eine Endoskopie gemacht haben.

Ich denke, das ist ein Missverständnis.

1) Ist eine Krankheit nicht von der Diagnosemethode abhängig.
Wenn sie existiert, dann existiert sie, egal ob schon ärztlich diagnostiziert oder nicht.

2) Man kann eine Endoskopie machen, aber eigentlich nur, um andere Krankheiten auszuschließen, nicht um den Reizdarm als solchen festzustellen: http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Reizdarm/Diagnose/

20.10.2010 00:40 • #4


Wenn man es schafft sich auf vegan umzustellen - super.

Bei mir klappte es nicht, ich habe auf Vegetarier umgestellt. Mein ganzer Körper hat rebelliert.

Mein damaliger Arzt meinte, ich hätte einen "Jägerdarm". Alles was Fleisch und Wurst ist, passt ihm, den Rest verdaue ich schlechter.

So ist es auch, denn kaum esse ich Erbsen, Brokkoli und Co. renne ich aufs Klo.

Ich würde gerne öfters auf Fleisch und Wurst verzichten aber mein Darm mag einfach nicht.

31.10.2010 14:16 • #5


Das ist schade...
Ich hab mal gehört, dass manche Menschen Probleme mit der Verdauung von Früchten haben, weil sie es nicht gewohnt sind. Also würde sich das vielleicht mit der Zeit ändern.

Wie lang hast du dann vegetarische Ernährung versucht?

In Früchten sind ja auch viele Ballaststoffe drin, die die Verdauung beschleunigen. - Was ja an sich gut ist. Fleisch dagegen braucht sehr lange (hab mal was von 2-3 Stunden gehört), bis es verdaut ist.

Naja, aber es ist eben jeder Mensch anders und ich kann nicht von mir auf alle anderen schließen.
Aber dass vegane Enrährung jedem Einzelnen gut tut, davon bin ich überzeugt. Es gibt dazu auch viele Studien an Tieren und Menschen, die es beweisen - nur die Nahrungsmittelindustrie ist sehr mächtig und will natürlich nicht, dass sowas bekannt wird.
Ich weiß, dass viele Menschen solche Aussagen, die für Veganismus sprechen, gleich von vornerein als unsinnig und unseriös abtun.
Aber ich finde, informieren kann man sich ja mal und sich dann sein eigenes Bild machen.
Ich kann z.B. das Buch "Die China-Study" von Dr. Campbell empfehlen: http://www.amazon.de/China-Study-verbl% ... 236&sr=8-1

31.10.2010 16:49 • #6


Ich habe kürzlich auch bisschen mehr die Blutgruppendiät berücksichtigt. Und ich muss sagen, dass ich -als Blutgruppe 0 Typ-
mit dem Weglassen von Getreiden viel weniger Magenprobleme habe. Jetzt esse ich mehr Proteine/Fleisch. Auch die Verstopfung ist weniger schlimm. Sobald ich Getreide und wieder mehr Gemüse dazu nehme, werden die Symptome wieder schlimmer. Und ich habe bisher in meinem Leben eher selten tierische Proteine zu mir genommen. Ich war Getreide/Gemüseesserin.

Da schleicht sich mir der Verdacht ein, dass eben symptomfreie Veganer und Vegetarier eher der Blutgruppe A und B angehören.

Das wäre wirklich mal ne Umfrage wert!

06.11.2010 00:18 • #7


Ich habe Blutgruppe AB. Habe gerade gelesen, dass AB sich der Blutgruppendiät nach hauptsächlich von Obst und Gemüse ernähen sollte! Somit würde diese Empfehlung bei mir passen.

Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Die Blutgruppendiät macht auf mich den Eindruck, dass sie sehr willkürlich festgelegt ist und nur auf Vermutungen basiert. Viele warnen ja auch vor ihr (DGE, Wikipedia) und schreiben, dass sie wissenschaftlich nicht belegt ist.
Allerdings verlasse ich mich immer lieber auf persönliche Erfahrungen als auf wissenschaftliche Untersuchungen. Und auf Amazon stehen zu dem Buch so manche Rezensionen, die von positiven Erfahrungen berichten.
Allerdings: Warum soll es für irgendeinen Menschen gesund sein, die Milch von Kühen (die doch eigentlich allein auf das Kalb abgestimmt ist) zu trinken?

06.11.2010 10:01 • #8


Hallo Susanna
also die Therie der Blutgruppendiät beruht auf der menschlichen Entwicklungsgeschichte.
Die 0-Blutgruppe ist dabei die entwicklunggeschichtlich älteste Gruppe, die der Jäger. Als Menschen sesshaft wurden, hatten jene einen Vorteil, die vegetarische Ernährung gut vertrugen - Selektion, noch später als die Viehwirtschaft dazu kam, gabs ne Selektion auf Milch etc. Und dies stimmt auch mit der Wanderung der Völker überein. Je weiter in den Süden, desto mehr Blutgruppe 0.
Das alles deshalb, weil in den verschiedenen Nahrungsmitteln Lektine vorhanden sind, die Blut verklumpen lassen, je nach Blutgruppe.
Die Blutgruppendiät schliesst eben die gemäss Blutgruppe schädlichen Lektine aus.

07.11.2010 16:40 • #9




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