Pfeil rechts

petrus57
W wie Wissen
Zu Risiken und Nebenwirkungen ...

Zu Risiken und Nebenwirkungen…
"Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker." Jede Medikamentenwerbung endet mit diesen Worten. Doch wer tut das schon? Was in oft winziger Schrift in der Bleiwüste des Beipackzettels versteckt ist, geht ungelesen an den meisten Patienten vorbei – mitunter mit fatalen Folgen. Eine "seltene" Nebenwirkung der Antibabypille der dritten Generation sind Thrombosen, plötzliche Venenverschlüsse aufgrund verklumpten Bluts. "Selten" bedeutet in diesem Fall: bei 1 von 1000 Patientinnen jährlich. Bei Millionen von Frauen, die hormonell verhüten, kommen da einige tausend – auch lebensbedrohliche – Fälle zusammen. Und die neueren Pillen der vierten Generation sind womöglich sogar noch riskanter. Bekannte Nebenwirkungen sind kein Grund, ein Medikament nicht zuzulassen, so lange aus Sicht der Behörden der Nutzen die Risiken überwiegt. Doch was ist mit unbeabsichtigten Wirkungen, die erst später bekannt werden? "W wie Wissen" verabreicht wohldosierte Fakten dazu. Themen: * Keine Wirkung ohne Nebenwirkung? – Wenn der Hustensaft zur Schwangerschaft verhilft * "1+1=3" – Ungeplante Wechselwirkungen zwischen Medikamenten * Gesunde Natur? – Pflanzliche Heilmittel mit gefährlichen Nebenwirkungen * Zettelwirtschaft – Kann der MediPlan für jedermann die Medikamenten-Einnahme sicherer machen?

Heute ARD 16 Uhr

15.10.2016 12:10 • 16.10.2016 #1


2 Antworten ↓


laribum
juhuuuu damit man sich noch mehr mit beschäftigt und noch ängstlicher wird.

15.10.2016 13:03 • #2


petrus57
Das Thema war auch für Angsthasen geeignet. Beim Thema Nebenwirkungen ging es z.B auch um den Beipackzettel. Menschen die sich die dortigen aufgeführten Nebenwirkungen durchlesen, bekommen bedeutend mehr Nebenwirkungen als diejenigen, die sich den Beipackzettel nicht durchlesen. Da schlägt dann wieder der Noceboeffekt zu.

Darum haben hier vielleicht einige mit Nebenwirkungen zu kämpfen und andere wiederum nicht.

16.10.2016 09:11 • #3




Dr. med. Andreas Schöpf