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201828.02




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Hallo,vielleicht kann mir jemand helfen. Vor ca 2,5 Jahren bekam ich plötzlich eine starke und andauernde Übelkeit, die mir das Leben verdarb. Sämtliche Untersuchungen waren ohne Befund, was mich letztlich zum Psychiater führte, obwohl ich mich nicht depressiv fühlte. Die Aerztin verordnete mir vor ca 8 Monaten Mirtazapin und die Übelkeit war schlagartig besser und ich konnte auch wieder normal essen, was sich natürlich auch auf die Lebensqualität auswirkte, ich fühle mich wieder topfit. Nun möchte ich das Mirtazapin gerne langsam absetzen, habe aber irgendwie Angst, dass die furchtbare Übelkeit wieder kommt, da Mirtazapin ja im Gehirn die für Übelkeit zuständigen Rezeptoren blockiert. Hat jemand Erfahrungen in diese Richtung gemacht? Über Antworten wuerde ich mich sehr freuen.
LG KK

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  28.02.2018 21:55  
Kann gut sein dass die Übelkeit zurück kommt. Wirst du testen müssen.



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  11.04.2018 10:04  
Ich bin neu hier im Forum und sende erst mal ein Hallo.
Dein Beitrag hat mich veranlasst mich hier anzumelden, da ich ein sehr ähnliches Problem habe.

Bei mir gestaltet sich das absetzen leider sehr schwierig. Ich leide seit Jahrzehnten an immer wieder langen Phasen von ständiger Übelkeit, jedoch im August 2013 war das nach einer Infektion permanent da und ich konnte dann so ab Oktober gar nichts mehr essen und auch nur wenig trinken, auch schlafen ging nicht mehr, war also im Dauererregungszustand, so daß ich dann nach totaler Abmagerung und extremen Untergewichtes schon die Einweisung für künstliche Ernährung hatte und als letzten Versuch dann der Besuch beim Neurologen anstand und ich dort dann Mirtazapin bekommen habe. Die erste halbe Tablette (7,5mg) hat mich gleich umgehauen und 13 Stunden schlafen lassen, das war so super und ich konnte dann auch sofort wieder essen und habe innerhalb 8 Wochen 12 Kilo zugenommen. Es ging mir wirklich super damit, aber diese Abhängigkeit hat mich immer gestört und ich habe schon 5x versucht sie abzusetzen, jedoch nach spätestens 3 Wochen kann ich dann wieder nichts mehr essen vor lauter Übelkeit, daher habe ich es bis jetzt nicht geschafft. Bin gerade wieder dabei und habe jetzt 1,5 Wochen hinter mir und versuche es diesmal anders, da das ausschleichen nicht klappt, sobald ich unter 1mg komme, kommt die Übelkeit wieder. Daher versuche ich diesmal, wenn nichts mehr geht, 1mg zu nehmen und dann wieder solange nichts, bis nichts mehr geht und hoffe somit die Intervalle so weit zu verlängern, das ich dann voll absetzten kann.

Da aber jeder anders reagiert, muss das bei dir ja nicht so schwierig sein und ich hoffe sehr für dich, dass du das gut hinbekommst. Hast du denn schon versucht Mirta abzusetzen? Leider findet man im Netz zu der Problematik der Dauerübelkeit in Verbindung mit AD nicht so viel. Die meisten anderen schaffen es ja durch sehr sorgfältiges ausschleichen. LG



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Halle Sachsen-Anhalt
  12.04.2018 12:29  
Ich würde mich auch gerne mit euch darüber austauschen. Ich nehme jetzt seit ca. 4 Jahren schon Mirtazapin. In Phasen wo es mir schlechter geht 30 mg, ansonsten 15 mg. Mir hat es damals auch super geholfen über den Berg zu kommen und ich würde aber auch gerne wieder davon los kommen, habe aber Angst dass sich alles dauerhaft dadurch verschlimmert. Trotz Mirtazapin wird mir gelegentlich immer noch übel. In wie weit ist es denn bei euch besser geworden? Habt ihr bei Nervosität immer noch solche Probleme oder werden die bei euch vollständig unterdrückt? Ich denke bei mir total oft, dass die Wirkung nachgelassen hat und gar nichts mehr bringt... weis aber auch nicht wirklich was ich noch probieren soll. Mein Psychiater ist da keine wirklich große Hilfe.





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  12.04.2018 12:39  
Hallo, ich habe vor 5 Wochen das Mirtazapin auf 7,5 mg reduziert. Das war am Anfang gut. Jetzt habe ich wieder Riesenprobleme . Seit ein paar Wochen habe ich oft Durchfall nach dem Essen. Diese Woche schon 2x. Nun ist mir wieder ganz schlecht und dann ch habe seit Sonntag 2 kg abgenommen. Die Angst vor Darmkrebs oder Bauchspeicheldrüsenrebs ist wieder voll da . Morgen werde ch zum Arzt gehen und wieder alle Untersuchungen über mich ergehen lassen. Ich glaube nicht, dass es am Absetzen von Mirtazapin liegt, weil ich diese Beschwerden auch unter Mirtazapin hatte. Die Übelkeit war zwar besser, aber nicht weg.Jetzt geht es mir halt wieder ganz schlecht!



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  12.04.2018 21:58  
@ Lindisch
Ich nehme ja auch seit Ende 2013 Mirtazapin. Am Anfang 7,5 mg und etwas später dann 3,75 mg, noch später dann ca. 1,5 mg. Am besten ging es mir mit 7,5 mg, da hatte ich fast keine Übelkeit mehr, jedoch konnte ich mich mit einer Dauermedikation nicht anfreunden und versuchte immer abzusetzen. Mit 1,5 mg konnte ich zwar noch essen, jedoch Termine waren schwierig, da hab ich immer schon lange vorher Probleme gekriegt und auf der Fahrt dahin immer Probleme, manchmal musste ich auch absagen. Nur zuhause ging das ganz gut, aber hatte da trotzdem regelmäßig Übelkeit, vor allem morgens. Bei 7,5mg hatte ich auch bei Terminen kaum Probleme. Meine Neurologin meint, dann soll ich die doch einfach für immer nehmen, das will ich aber nicht. Im Moment nehme ich als Absetzhilfe Serenity, ist ein Nahrungsergänzungsmittel und wirkt beruhigend. Ich habe das Gefühl, das es etwas hilft, mal sehen.

@kakra
Bei mir kamen nach Reduzierung oder Absetzen auch immer erst zwischen 3-5 Wochen später die Probleme, nie sofort, sie scheinen noch eine Weile nachzuwirken. Das mit dem Abnehmen ist bei mir auch immer ganz schnell da, leider, bin ja eh schon tendenziell untergewichtig und vor dem Abnehmen habe ich aufgrund meiner Erfahrung aus 2013 immer Angst. Das man aber wegen ständiger Übelkeit und Darmprobleme immer gleich was schlimmes haben soll, sollten wir uns aus dem Kopf streichen, vor allem, wenn alles gecheckt wurde. ich habe das ja, wenn auch in leichterer Form und damals nur intervallmäßig, seit fast 40 Jahren, da müsste ich ja schon lange nicht mehr sein. Aber ich verstehe dich, ich habe das trotzdem auch immer mal wieder im Hinterkopf, habe ja noch nicht einmal eine Darmspiegelung gehabt, nur eine Magenspiegelung.





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  13.04.2018 08:54  
Ich hoffe,dass ich es schaffe. Ich habe einfach eine Angststörung und denke bei allem, was für mich nicht normal ist, an Krebs. Ich weiß nicht , warum, je älter ich werde, umso schlimmer wird das. Da kann mir nicht mal eine Psychotherapie helfen.


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