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Hallo!

Ich bin erst 20 Jahre alt und kämpfe schon seit fast 4 Jahren mit meinem Sch...darm!!
Ich bin deswegen (und wegen anderer Sachen) auch schon seit über 3 Jahren in psychotherapeutischer Behandlung. Weil ich damit nicht zurecht komme. Es ist schon viel besser als es am Anfang war, aber "gut" ist was anderes.
Ich hasse es, dass ich nicht essen kann was und wann ich will so wie alle meine Freundinnen, ich hasse es, dass ich immer überlegen muss, ob ich das jetzt nun essen kann oder nicht, ich habe nämlich übermäßige Angst Durchfall bekommen zu können. Ich fühle mich so gefangen und einfach nicht frei. Es ist nicht immer so schlimm, manchmal denke ich auch gar nicht dran, aber ich will das einfach nicht haben!
Ich bin immer noch sehr eingeschränkt...z.B. Gestern hat mir jemand erzählt, dass wir in ca 1/2 Jahr ins Skilager fahren...ich mag Skifahren....und was ist mein erstes Gefühl/mein erster Gedanke? - "Ich will da nicht hin, weil ich da ja Durchfall bekommen könnte und da gibt's ja nicht so viele Möglichkeiten aufs Klo zu gehen." Deswegen geh' ich auch nicht gern in Diskos oder so.

Gibt es ein Medikament, dass man permanent als Vorbeugung gegen Durchfall und Darmbeschwerden nehmen kann? Ich nehme ja Immodium akut, aber das kann man ja schlecht als Dauerbehandlung nehmen, außer man will einen Darmverschluss!!

Ich hab' auch schon mal im "Urlaub" (da waren viele Menschen, verhältnismäßig wenige und auch noch eklige Klos), als ich dann dort tatsächlich mal Durchfall bekommen hab' aus Panik die letzten 4 Tage nichts mehr essen wollen bis (schon am Nachmittag des ersten Tages) mir so schlecht war, dass ich etwas essen musste (wahrscheinlich Unterzucker, ich hatte auch die Tage davor sehr wenig gegessen). Dann hab' ich das so gemacht, dass ich mit Immodium und sehr wenig Essen 5 Tage lang nicht auf dem Klo war!!

Das ist doch krank! Wenn mich das psychisch nicht so belasten würde, wär's ja gar nicht so schlimm. Aber so.....

Noch was anderes: Wohnt jemadn von Euch mit Reizdarm in einer (3er) WG? Geht das gut?

Wäre nett, wenn mir irgendjemand antwortet......

Jessica

22.07.2001 16:13 • 08.03.2012 #1


19 Antworten ↓


Hi Jessica
ich kenne deine probleme nur allzu gut .ich bin ca im gleichen alter wie du
und leide seit ca 6 jahren an den GLEICHEN symptomen . mein darm bestimmt mein leben ichhabe am tag so zwischen 8 (obere grenze) und 3 (unterer wert) breiige bis fluessige stuhlgaenge. dickdarmspiegeln/roentgen brachte auch nichts. ich habe ca 5 tage / woche beschwerden. ich reagiere weder allergisch auf milchzucker, noch konnte ich mit sicherheit feststellen welche lebensmittel unvertraeglichkeiten ausloesen. ich konnte bisher nur die erfahrung machen, dass man sich an eine "regelmaessige " umgebung gewoehnen kann ich bin student und die häufigkeit der toiletten an der uni ist doch sehr beruhigend. ich kenne in meinem freundeskreis niemanden der ahnliche probleme hat das macht es in der tat schwer mit ihnen gemeinsam etwas zu unternehmen. zur disco , kino etc... traue ich mich nur selten. klar, allein (ich wohne auf dem land) hältst du einfach mit dem auto oder motorrad irgendwo in der "wildnis" an und sch.... dich aus.
aber mach das mal wenn du jemanden dabei hast, dem du sowas nun auch nicht anvertrauen willst!!
probleme mit meinem gewicht habe ich nicht ich betreibe intensiv muskelaufbausport (sport ist immer gut ,kann ich nur jedem hier empfehlen) der sport bringt eine erhöhte kalorienzufuhr mit sich, man sollte denken, dass das die beschwerden noch verschlimmert, doch ist das bei mir nicht der fall wie schon erwähnt ist es eher die umgebung . ich war im urlaub (im sueden) und hatte dort grosse probleme trotz mangelhafter nahrungsaufnahme.(eher eine verweigerung)
uebrigens ist das mit der wg vielleicht gar keine so schlechte idee, wenn du dich den anderen anvertrauen kannst!!

so, nun ist (fast) alles raus mfg ,chris

23.08.2001 02:39 • #2



Mein Reizdarm

x 3


Hallo Jessica!

Jessica (---.cvx-nurnberg.ipdial.viaginterkom.de)

Bei mir ist es zwar weniger Durchfall, aber zumindest macht
mir mein Darm auch schon immer Sorgen seit ich klein bin.
Deshalb treibe ich mich auch gelegentlich hier herum .
Ich bin auch wegen der Adresse auf den Beitrag
aufmerksam geworden. Kommst Du wohl auch aus Nürnberg?

bis bald...

Klaus

02.09.2001 13:34 • #3


HI Jessica und alle anderen!
Gott, wie gut kann ich Dich verstehen.
Bin nun 31 Jahre alt und leide seit 9 Jahren an Reizdarm. Anfangs war es noch zu ertragen, da hatte ich Vormittags meine Beschwerden (arge Kräpfe und dauernde auf Toilette Rennerei). Ging dann immer erst nach dieser Zeit aus dem haus.
Doch mit der Zeit hat sich das immer länger rausgezogen.
Habe auch nach ewig langer Zeit die üblichen Untersuchungen machen lassen, wobei nichts raus kam.
Mittlerweile ist es nun so, das ich mich kaum noch, eigentlich gar nicht mehr aus dem Haus bewege. Denn zeitlich kann ich meinen Darm gar nicht mehr einschätzen, ob nun Morgens, Abends oder sonst wann. Habe zwar meistens am Vormittag die größten Probleme, aber die kommen auch zu den anderenZeiten, ich kann es nicht mehr einschätzen.
Dann kam letztes Jahr die erste Panikattacke und seitdem geht es nur noch abwärts. Das einzige, das ich noch unternehme, is, das ich zu meiner Therapie geh (zu Fuß, denn mit Bus, Auto traue ich mich gar nicht) und zu meinem Doc, der auch nicht weit weg ist, aber ich trotzdem tausend Tode dabei sterbe.
Würde nun hier gerne sagen, das die Therapie was bringt, aber leider kann ich das nicht, ich merke jedenfalls nichts. Bin seitdem berufsunfähig und es sieht sehr schlecht aus. Ich schaffe es einfach nicht mehr. Erst gestern hatte ich wieder meinen Termin beim Doc, mir war so derart mulmig, schwindlig ohne Ende.
Jessica, das mit dem essen kenn ich auch, wenn ich die gesagten termine habe, esse ich den ganzen tag nichts, das ja nicht soviel passieren kann, obwohl das auch keine Lösung ist, denn dadurch spinnt der Kreislauf ja noch mehr.
Habe einen liben Partner seit über 2 Jahren, er versucht es zu verstehen, aber ich glaube, es kann niemand verstehen, der es nicht selbst erlebt. Ich habe auch Angst, das es auf dauer nicht gut geht, denn welcher Partner macht das schon auf Dauer mit, das er, wenn er was unternehmen will, immer alleine, also ohne Partner/in gehen muß?
Liebe Grüße
Marion

21.09.2001 13:01 • #4


Hi Jessica,

ich wohne in einer 4-er WG und das ist kein Problem. Man kann seine Mitwohnis aufklären, wenn man will, und normalerweise sollten sie Verständnis haben (wüßte nicht warum nicht).
Außerdem wenn du dich erst eingelebt hast, ist das ja dein Zuhause, dein Nest, und da bist du meistens entspannt.

ich wünsche dir alles Gute,
bye, Sarah

24.09.2001 10:25 • #5


Hallo Jessica,

ich bin 34 Jahre alt und habe seit 13 Jahren RD.
Die Symphtome wurden immer häufiger und die ruhigen Phasen immer weniger. Ich hatte Zeiten in denen ich überhaupt nicht mehr aus dem Haus ging. Ich leide unter sehr häufigen Durchfall mit starken Krämpfen. Ich habe den ganzen Tag Schmerzen im Bauch und habe das Gefühl mich nie auszuleeren. Blähungen, Übelkeit und Kopfschmerzen sind an der Tagesordnung. Seit kurzem kündigt sich mein Durchfall mit starken Kreuzschmerzen an. Ich habe auch ständig die Angst irgendwo zu müssen!! Ich habe jetzt einen ganz lieben Partner der mich ständig unterstützt und mit dem ich über meine Schmerzen sprechen kann.
Ich habe gelernt trotz meiner Probleme wieder aus dem Haus zu gehen. Und siehe da, es geht. Es passiert zwar immer wieder, z. B beim Griechen im Lokal besuchte ich das WC eine 3/4 Stunde lang. Mir war in diesem Augenblick alles egal. Ich musste nach Hause fahren und mich mit Medikamenten vollstopfen. Aber ich sehe es nicht ein immer Angst zu haben. Ich trotze meinen Darm und versuche an allen teilzuhaben. Mein Partner hat mich zu Inlinern überredet, - ich bin sehr faul- und es macht mir Spass. Beim Fahren geht es mir ziemlich gut, ich musste noch nie in die Büsche. Dies zeigt mir auch, daß mann seinem Körper die Stirn bieten muss.
Wenn du in einer WG wohnst, sprechen mit deinen Freunden offen über deine Probleme und sie werden dich verstehen. Sämtlich Freunde habe ich informiert und sie verstehen es sehr gut. Einen Wohnwagen haben wir uns jetzt auch gekauft und habe nach langer Zeit einen tollen Urlaub genossen.
Grüsse an alle, Gisela

24.09.2001 22:12 • #6


Hey Jessica!

Auch ich bin erst 20 Jahre alt und nerve mich ab meinem Reizdarm den ich erst ein Jahr habe.

Ich kenne Deine Probleme mit dem Urlaub, Disco, Kino...

Zum guten Glück besitze ich einen verständnisvollen Freund, der mir immer wieder Mut macht.

Letztes Wochenende fuhren wir mit dem Zug in unser Ferienhaus und während der ganzen Zugfahrt sass ich mit Krämpfen und Durchfall auf dem Klo. Solche Situationen nerven mich einfach, wenn man sich doch auf ein cooles weekend freut!

Ich treibe jetzt öfters Sport und einmal in der Woche gehe ich ins Yoga, was mir sehr hilft (hatte zwar einige Startschwierigkeiten!).

Würde mich freuen wenn Du mir mal schreibst!

Grüsse Eva

26.09.2001 15:15 • #7


Hallo Jessica,
versuche es doch mal mit Omniflora. Kann dir dein Arzt verschreiben, hat keine Nebenwirkungen, ist pflanzlich und wirkt gegen Duchfall.
Ich mache immer zwischendurch eine richtige Kur damit. Mein Hausarzt verschreibt es mir jetzt schon ohne Murren. Auch wenn es mein Arzt nicht verschreiben würde, würde ich es kaufen. Es ist erschwinglich.
Probiere es doch mal aus, denn schaden kann es nicht.
Ich nehme es gerade wieder und ich fühl mich wohler damit.
Tschau, Gisela

26.09.2001 22:35 • #8


Hi Jessica,

Ja, ich wohne mit meinem Reizmagen/Darm in einer 3-er WG. Und das geht einigermaßen. Mein Problem ist nicht der Durchfall, sondern die ständigen Blähungen. Das ist auch ätzend vor allem weil es mir peinlich ist.
Aber ich bin dabei diese Peinlichkeitsgefühle zu vermindern. Meine Güte, ich kann ja nichts dafür. Aber wenn ich dann da "rumpforze" ist es mir schon sehr unangenehm. Meine Freunde reden relativ offen über ihre Blähungen, wenn sie denn welche haben, aber das kommt ziemlich selten vor...und ich habe praktisch fast immer Blähungen... psychisch verursacht wahrscheinlich. Ansonsten habe ich auch noch Schwierigkeiten mit meinem Magen, der fühlt sich auch oft unangenehm an: Schleimhautentzündung.

Grüße Schekiro (24J)

18.10.2001 23:37 • #9


hallo!

das ist jetzt schon ne halbe ewigkeit her, dass ich hier meinen beitrag geschrieben habe. ich hab ihn gerade wieder gefunden und beschlossen, in wieder nach vorne zu bringen

es geht mir nach wie vor ziemlich schelcht mit meinem bauch. ich war, nicht nur wegen des darmes, über ein vierltel jahr in einer psychosomatischen klinik. deswegen ist mein reizdarm aber auch nicht weg, zumal ich der meinung bin, dass die auf meinen darm viel zu wenig eingegangen sind.

momentan muss ich (zum glück) weder arbeiten noch studieren. aber das kann ja nicht ewig so bleiben! ich WILL ja auch studieren. aber ich will keine angst mehr haben. ich nehme medikamente: psychopharmaka, kreon, flohsamenschalen. hat schon was geholfen, aber ich hab das gefühl, das lässt nach.
ich bin schon teilweise halb am verzweifeln, weil ich will, dass das endlich ein ende hat und ich ganz genauso undgezwungen wie meine freundinnen durchs leben gehen kann! ich kann es einfach nicht akzeptieren, dass mir das nicht vergönnt sein soll...

ich denke, meine symptome sind im allgemeinen gar nicht so schrecklich, aber dadurch, dass ich so eine massive angst habe, schränkt das mein leben sehr ein.

naja, vielleicht kommen auch nach so langer zueit noch antworten?

liebe grüße

jessica

28.03.2003 18:15 • #10


Hallo Jessica,

schade, dass Dein Bauchproblem immer noch besteht. Ich meine manchmal, wenn ich ältere Beiträge lese, und die Leute sich dann nicht mehr melden, es hat sich alles verbessert.

Ich kann dich schon verstehen. Ich habe auch lange mit dem Schicksal gehadert, warum ausgerechnet ich. Ich war traurig, wenn ich auf viele Unternehmungen verzichten musste.
Ich bin 35 und habe eine 7-jährige Tochter. Meine familiären Verhältnisse waren lange ziemlich mies. Wir hatten jahrelang meine Schwiegermutter zu pflegen, was nicht einfach war. Jetzt wären wir endlich ein wenig freier, und jetzt kommt mein Sch....darm dazwischen. Ich bin auch oft wegen meiner Tochter traurig, weil ich das Gefühl habe, sie muss wegen mir auf viel verzichten.

Aber diese Einstellung bringt nichts.

Und ich kann Dir nur raten, versuch es anzupacken. Es ist alles zu schaffen.

Hast Du schon mal Erfahrungen mit Naturheilkunde gemacht? Z.B. Kinesiologie, Hypnose, Homöopathie, Bioresonanz.

Ich kam mit den Ärzten nicht mehr weiter. So habe ich mich der Naturheilkunde zugewandt. Sie hat mir noch keine hundertprozentige Heilung gebracht. Aber verglichen mit dem Zustand noch voriges Jahr, geht es mir körperlich und seelisch wesentlich besser.
Ich möchte hier nicht Reklame machen. Aber ich lese Deine Verzweiflung zwischen den Zeilen raus. Drum denke ich, du darfst nicht aufhören nach Lösungen zu suchen.

Irgendwas muss es doch geben, was Dir vor allem seelisch weiterhilft.

Liebe Grüsse
Sabine

29.03.2003 16:21 • #11


Hallo Jessica,

Du, ich kann mich Sabine nur anschließen. Laß den Kopf nicht hängen!! Du schafftst das!

Paß auf, wir üben das gleich mal:
Schau mich an.
So und jetzt versuche Deinen rechten Mundwinkel leicht nach oben zu ziehen ...
ja, ja, so ist es richtig ... pass auf er macht sich wieder selbständig ...
noch oben, nach oben mit ihm! ....

....ja ....
.....fein ....

und jetzt nehmen wir Anlauf für den linken Mundwinkel ...
nach oben ... hopp ... nach oben mit ihm ...

...na bitte, das ging doch gleich viel schneller ...

und jetzt bitte ein leichtes Lächeln ...
ja, ja, so ist es gut ..... halten! ... halten! ... nicht nachlassen .....
streng Dich an ....

.... seeeehr schön ....
...und jetzt der lezte part: .............. zeig uns Deine Zähne .... fein .... cheeeeeeeesssssssseeeeeee ...............

..........phantastisch! .... sie hat es geschafft! ... ein strahlendes Lächeln .......


.... hey, jetzt also mal wirklich, das solltest Du öfters tun, es steht Dir!!!



Ein gut's Nächtle
Liebgruß
Cl.

30.03.2003 00:13 • #12


Zmilla schrieb:

Hallo Jessica,

Du, ich kann mich Sabine nur anschließen. Laß den Kopf nicht
hängen!! Du schafftst das!

Paß auf, wir üben das gleich mal:
Schau mich an.
So und jetzt versuche Deinen rechten Mundwinkel leicht nach
oben zu ziehen ...
ja, ja, so ist es richtig ... pass auf er macht sich wieder
selbständig ...
noch oben, nach oben mit ihm! ....

....ja ....
.....fein ....

und jetzt nehmen wir Anlauf für den linken Mundwinkel ...
nach oben ... hopp ... nach oben mit ihm ...

...na bitte, das ging doch gleich viel schneller ...

und jetzt bitte ein leichtes Lächeln ...
ja, ja, so ist es gut ..... halten! ... halten! ... nicht
nachlassen .....
streng Dich an ....

.... seeeehr schön ....
...und jetzt der lezte part: .............. zeig uns Deine
Zähne .... fein .... cheeeeeeeesssssssseeeeeee ...............

..........phantastisch! .... sie hat es
geschafft! ... ein strahlendes Lächeln .......



.... hey, jetzt also mal wirklich, das solltest Du öfters tun,
es steht Dir!!!




Ein gut's Nächtle
Liebgruß
Cl.



30.03.2003 12:41 • #13


hi!

danke euch

grad gehts mir ganz gut.

grüße

jessy

30.03.2003 18:52 • #14


Hallo Ihr lieben,

mir geht es auch nicht viel anders.
Seit ich letztes Jahr im Sommerurlaub in der Türkei war fing es an.
Damals hatte ich ein richtig heftigen Magen-Darm Infekt mit den heftigsten Bauchkrämpfen..natürlich fing das ganze bei einem Ausflug ca 2 Stunden vom Hotel weg auf einem Schiff an (ohne toilette)
Auf jedenfall kaum in Deutschland zurück ..an dauernd diese Krämpfe.
Und jetzt so bald ich irgend etwas Plane z.B. Thermalbad gehen, Disko etc. fängt es an mit Bauchkrämpfen man kann es nie richtig einordnen und am Ende renn ich so oder so aufs Klo.
Wenn ich beispielsweise irgendwo einen Termin habe plane ich schon die Klozeiten mit ein...

An der Ernährung liegt es auf jedenfall nicht. Magen + Darmspiegelung hatte ich ohne Befund.
Seit ich das im Urlaub erlebt habe hat sich einfach alles total verändert.
Was sind eure Tipps?
Ärtzten traue ich nicht mehr wirklich.. nehmen sich auch kaum Zeit für jemanden.
War jetzt bei eine Beratungsstelle denke werde dort mal einen weiteren Termin machen ich meine Schaden kann es ja einem nicht.

Vielen Dank schon mal.
Julia

27.02.2012 22:12 • #15


"Mir geht es so..." und "Mir persönlich hat geholfen..." bringt dich kein Stück weiter!
Das solltest du dir immer vor Augen halten. Was Reizdarm angeht gibt es sehr gute Methoden die keiner Medikamente oder Hilfsmittel bedarf.

Die Auslöser von Reizdarm sind Stress, Angst und Anspannung die zusätzlich durch eine Verhaltensgewöhnung über die Zeit geprägt ist. Ja, mann kann einen Darm genauso abtrainieren wie eine Blase.

Dein Ziel sollte sein zu schauen woher Stress, Angst und Anspannung kommen.
Stress und Angst baut man durch bewältigung ab, ersteres Bedarf einer Routine.
Gegen Anspannung gibt es unendlich viele erfolgreiche Übungen wie Yoga, Qi Gong, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung usw.
Ausserhalb dieser Zustände ist es wichtig feste Zeiten einzurichten... wenn du bei 5x am Tag (Morgens, Mittags, , zur Kafeezeit, Abends, vor dem Schlafen gehen) auf Toilette gehen angelangt bist ist das ein riesen Fortschritt. Wichtig ist diese Zeiten einzuhalten und dazwischen auszuhalten. Kaum hast du dich an die 5x am Tag gewöhnt reduzierst du auf 3x am Tag.

Ebenfalls wichtig... nenn es nicht "Mein Reizdarm"! Distanzier dich davon indem du sagst "Der/Das Reizdarm" oder gib ihm/es einen Namen. "Mein Reizdarm" heisst es gehört zu dir und du hälst daran fest.

06.03.2012 14:11 • #16


Hallo

Ich hette da mal eine frage an euch die auch einen Reizdarm haben.Nun ist es so ich hatte vor ca 2 Jahren auch einen Reizdarm.Durch meine Schwangerschaft ist er weg gegangen.Dafür bekam ich eine Angststörung mit Schwindel.Habe dan eine Therapie gemacht und habe es weggebracht. Und jetzt seit ca 2 wochen fängt es wieder an

Also angefangen mit schwindel unwohlsein jetzt kommt auch noch leichte Bauchschmerzen druck auf dem Magen stechen im Bauch starke Blähungen ich spüre es am Hals oben.übelkeit durchfall .Ich muss dazu sagen es hat alles angefangen seit ich meine ernährung umgestellt habe.Habe auch durch die Diät 10 kg abgenommen.eigentlich sollte ich mich ja besser fühlen aber ist leider nicht so.

Kann das echt seit das das wieder symtome eins Reizdarms sind?

08.03.2012 12:45 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

@emely: Das ist sehr verzwickt und kompliziert, weil sich die Symptome der Angst bei jeden anders äußern und häufig auch mit den sogenannten "Reiz-" Krankheitsbildern vermischen.

Das wirklich zu unterscheiden schafft kein Forum der Welt, sondern nur gute Therapeuten und Ärzte. Die Ernährungsumstellung wird dabei ebenso ein Thema sein, da du deinen Körper während einer Diät umgewöhnst und somit ein bestimmtes Maß an Stress aussetzt.

08.03.2012 13:57 • #18


Danke für deine antwort

Ja ich denke eben auch das es ein Reizdarm sein könnte ich bin jetzt auch die ganze zeit am studieren was das sein kan dan komm ich mit der angst zu tun und dan wird es nur noch schlimmer.
Ich habe es eben nur noch ein wenig im Kopf wie ich mich gefühlt habe als ich den reizdarm gehab habe ich wollte eigentlich damit fragen ob jemand die gleichen Symtome hat ich war ja schon beim Neurologen wegen dem schwindel bei einem Darmspezialisten Bein hals nasen Ohrenarzt und niemand hatte estwas herausgefunden.
Ich habe morgen einen arzttermin bei meinem HA um das Blut zu kontrollieren ich bin froh habe ich mich angemolden aber trotzdem Angst es könnte estwas schlimmes sein

Liebe Grüsse emely

08.03.2012 14:38 • #19


Zitat von emely:
Danke für deine antwort

Ja ich denke eben auch das es ein Reizdarm sein könnte ich bin jetzt auch die ganze zeit am studieren was das sein kan dan komm ich mit der angst zu tun und dan wird es nur noch schlimmer.
Ich habe es eben nur noch ein wenig im Kopf wie ich mich gefühlt habe als ich den reizdarm gehab habe ich wollte eigentlich damit fragen ob jemand die gleichen Symtome hat ich war ja schon beim Neurologen wegen dem schwindel bei einem Darmspezialisten Bein hals nasen Ohrenarzt und niemand hatte estwas herausgefunden.
Ich habe morgen einen arzttermin bei meinem HA um das Blut zu kontrollieren ich bin froh habe ich mich angemolden aber trotzdem Angst es könnte estwas schlimmes sein

Liebe Grüsse emely



Okay, langsam nervt mich dieses Forum und ich werd extrem sauer!
Dich interessiert es welche Symptome andere Nutzer dieses Forum haben?
Möchtest du wirklich die Möglichkeit in Erwägung ziehen, das du unendlich viele andere Krankheiten haben könntest nur um die Angst oder den Reizdarm auszugrenzen?
So wie es scheint ist es dir ja sehr gelegen von Arzt zu Arzt zu rennen und hunderte von Untersuchungen über dich ergehen zu lassen nur um wieder gesagt zu bekommen, das es dir an nichts fehlt. Dabei ist die Lösung des Problemes so einfach! Um etwas loszuwerden, was die EIGENE Lebensqualität einschränkt gibt es 2 Möglichkeiten:

a) Man ändert das eigene Verhalten Grundlegend (d.h. Ernährung, erfolgreiche Konfrontation mit der Angst und anschliessende Belohnung...)

oder

b) Man akzeptiert die Situation mit all seinen Konsequenzen und wird Invalide


Was dir helfen wird ist dich von Gefühlen ähnlich oder genau wie in der Vergangenheit zu distanzieren. Das ist sehr wichtig um einer retraumatisierung entgegenzuwirken.
Statt "Ich fühle mich genauso wie damals." korrigiere dich selbst. Verwende dazu deinen Namen als wäre es eine andere Person z.b. "Damals hat sich emely so Gefühlt"

Und ganz wichtig... korrigiere "was wenn..." Gedanken oder Sätze indem du sie entkräftigst mit "Dann ist es eben so!" oder "Dann kann ich es nicht ändern!"


Also, such dir entweder die Kontraproduktive Hilfe hier im Forum indem du dich in unendlich viele Möglichkeiten immer wieder einordnest und alles nurnoch schlimmer machst weil du selbst die supereinfache Sofortmöglichkeit zum selbermachen zu Hause möchtest oder werd endlich selbst aktiv. Was du letztendlich machst ist dir überlassen...
Aus eigener Erfahrung kann ich dir jedoch Berichten, das dieses und weitere Selbsthilfeforen dazu beigetragen haben, meine damaligen Ängste auf seine spitzen zu treiben
und mich total verunsichert haben. Geholfen hat nach 14 Jahren generalisierter Panikstörung, mittelgradiger Depressionen und Reizdarmsyndrom nurnoch eine stationäre Therapie.. die nur 6 Wochen dauerte! Indem mir gezeigt wurde, welche Fehler ich gemacht habe, wieviele Sachen die Angst begünstigen und was man wirklich dagegen machen kann als selbst irgendeinen Ausweg zu suchen oder die Angst zu vermeiden.

PS: Mich kotzt das Verhalten einiger Forenmitglieder echt an.. "Mir geht es genauso, aber... Mir hat XY geholfen und ich hab keine Therapie gemacht.." "Was mir wirklich helfen könnte ignorier ich einfach, weil ich so sehr von meiner Krankheit profitiere..."
.. und das soll anderen Helfen?

08.03.2012 18:07 • #20



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