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Ironie

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Suche Leute die diese Diagnose P.B haben!

Ich habe die Diagnose und würde mich gerne austauschen und informieren.

Grüße euch
Marion

09.02.2017 09:36 • 04.06.2017 #1


9 Antworten ↓


cube_melon

cube_melon


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Hi,

was willst Du zu dem Thema wissen?

Gruß
Cube

09.02.2017 11:31 • x 1 #2


Ironie

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Hi ,
habe gelesen das es schwere Trauma, wie Soldaten in Afghanistan , also schwerwiegende Erlebnisse sind die man erlebt hat. Ich kann mich nicht an solche Situationen erinnern.

09.02.2017 13:14 • #3


cube_melon

cube_melon


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Grob und vereinfach dargestellt:
Eine PTBS kann auch durch weitaus schwächere Ereignisse oder durch mehrere einzelne verursacht werden. Das hängt von vielen Faktoren ab.
Das kann z.B. ein Autounfall sein, oder auch ein Sturz mit dem Fahrrad. Die Frage was passiert ist, ist für das entstehen einer PTBS eher sekundär.
Im Fordergrund steht tendenziell die Frage in wie weit das Ereignis das Unterbewusstsein beeinflusst hat.
Oft werden die Ereignisse in einem falschen Bereich des Gehirns abgespeichert. Dies wird nach einer Stabilisierungsphase gut mit EMDR behandelt.

Die Ereignisse müssen nicht im Bewusstsein sein. Die Psyche hat einen Schutzmechanismus - die Verdrängung. Die kann so stark sein, dass man sich überhaupt nicht mehr daran erinnern kann. Wenn wir uns erinnern können, kann es sein das die Emotionen im Moment des Traumas entstanden zwar gespeichert sind, wir aber wir nur wenig oder sogar keinen Zugriff darauf haben.

Wenn eine PTBS gestellt wird erfolgt normalerweise eine Differenzialdiagnose. Denn aus einer PTBS können andere Störungen entstehen die komorbiden Störungen sehr ähnlich sind.

09.02.2017 16:59 • x 2 #4


Mindhead

Mindhead


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Hey
Ich habe eine PTBS.
Also zu deiner Frage dort oben; ich war zb nie im Krieg, hatte keinen Unfall, hab nicht gesehen wie jemand gestorben ist, hab niemanden verloren, hab keine Naturkatastrophe erlebt. Das sind die typischen Sachen, bei denen man als erstes an einer PTBS denkt.
Es gibt allerdings sehr viele andere Faktoren, die eine PTBS auslösen können.
Du hast geschrieben, dass dir eine PTBS diagnostiziert wurde. Dann weißt du doch bestimmt, wieso? Oder? Es muss ja einen Grund geben.
Bei mir war es zb sehr extremes Mobbing / Gewalt und noch etwas (was ich hier allerdings nicht schreiben möchte und woran ich mich praktisch nicht erinnere).

Was hast du denn genau für Fragen?

04.06.2017 11:00 • #5


Vanessa_29


Ich häng mich hier mal ran wenn ich darf. Kommt mir alles sehr bekannt vor. Bei mir waren 2 operationen die den stein der angst ins rollen gebracht hat. Davor war ich miss unbesorgt höchstpersönlich. Kann man das schon als ptbs betrachten? Die angst ernsthaft krank zu werden und nochmal sowas durchzumachen?

04.06.2017 11:04 • #6


Mindhead

Mindhead


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@vanessa-29
Man muss schon unterscheiden von Traumata und eine richtige PTBS. Am besten schilderst du das aber mal einem Arzt.
Was fühlst du denn oder denkst du? Sowas kann man nicht aus einer Frage beantworten und ich denke, das wäre auch nicht richtig.
Aber natürlich kann sich ein Trauma entwickeln.
Warst du Mal beim Arzt und hast dein Problem geschildert?

04.06.2017 11:08 • x 1 #7


Vanessa_29


Ich war unzählige male beim arzt. 2 mal auch schon stationär in einer psychiatire. Das hat mir mit dem problem aber nicht geholfen. Da war diese angst noch nicht so präsent. Die ist erst so richtig ausgebrochen seit ich mit meinem freund zusammen wohne. Davor konnte ich zwar nicht viel unternehmen aber ab und zu hab ichs gwschafft und war einfach zufrieden. Das ist jetzt nicht mehr so. Ich werde hier noch ein bisschen mitlesen um einfach was zu dazuzulernen vielen dank für deine antwort

04.06.2017 11:19 • #8


Mindhead

Mindhead


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@Vanessa_29
Dann solltest du das nochmal ansprechen, damit du dafür auch Hilfe bekommst und es nicht noch schlimmer wird. Sprich es jetzt nochmal an, damit auch alles daran getan wird, dass es dir besser wird.
Kein Problem

04.06.2017 14:13 • #9


Flocke37


Gerade bei der PTBS-Sache reagiere ich sehr allergisch auf alle die sich die Diagnose selbst geben. Die PTBS wird diagnostiziert. Muss es. Und das wird nicht in einem Gespräch passieren, sondern im Laufe einer ganzen Therapie. Damit der Therapeut die Zeit hat in Ruhe zu gucken und eine "g" gesicherte Diagnose zu stellen.
Auch gibt es verschieene PTBS-Diagnoseschlüssel.
Ich zum Beispiel hatte mal eine aktive PTBS. Und durch viele erfolgreiche Therapien und vor allem Re-Traumatisierungen die mir im Endeffekt immer halfen es "anders" zu verarbeiten wurde es eine stille/passive PTBS.

Eine Angststörung oder Depression muss gesondert dazu betrachtet werden. Es kann zeitweise im Zusammenhang stehen. Muss es aber nicht. Nicht jeder, der eine Angststörung hat und etwas seelisch belastendes erlebt hat, hat auch eine PTBS.

Manche schreien ja förmlich nach einer Diagnose.

04.06.2017 14:47 • x 1 #10




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