Cedric2020
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Zitat von Elisabeth71:Reden kann noch einsamer machen , weil man dann abgestempelt ist.
Warum nicht sich annähern, es in "kleinen Schritten" machen?
Wer einmal verletzt wurde, dem fällt es schwerer, sich erneut jemandem anzuvertrauen. Das ist nachvollziehbar.
Aber wir müssen es dann in kleinen Schritten trotzdem tun.
Angenommen, du lernst jemanden neu kennen.
Weil du ihn magst, willst du ihm gleich "alles" von dir erzählen.
Das wird oft unter Umständen leider als zu vereinnahmend oder plötzlich erlebt, vom anderen.
Meine Schlussfolgerung daraus ist nicht, Reden lohnt sich ohnehin nicht;
sondern: Ich muss ihm ja nicht gleich sagen, dass ich total schüchtern bin und noch nie eine Beziehung hatte.
Sondern eher: beziehungsmäßig läuft´s bei mir nicht so toll.
Oder ich habe einen Misserfolg im Beruf. Das muss ich dem Anderen nicht brühwarm und dramatisch auf die Nase binden.
Auch da könnte ich erst mal sagen: meine Karriere stockt ein bisschen gerade. Oder: Heute lief´s nicht so gut.
Also man muss sich nicht KOMPLETT öffnen und angreifbar machen.
Sondern ein bisschen auf den Anderen zugehen. Und erst mal schauen,
ob er vertrauenswürdig mit der "Kleinigkeit" umgeht.
Tut er das, kann man sich ihm vielleicht noch weiter öffnen, ihn näher heranlassen.
Wertschätzung des Anderen kann man immer mit Wertschätzung "belohnen".
Kommt vom anderen keine Wertschätzung und Resonanz,
ist es meist ratsam, diesen Jemand nicht näher in sein Leben zu lassen.
Geht er nicht vernünftig mit der "Kleinigkeit" um, kann man sich von ihm zurückziehen.
Und man hat keinen großen Schaden erlitten, abgesehen davon, dass eine weitere Illusion sich unschön aufgelöst hat.
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