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Hey leute ich hab gerade ein Problem ich leide unter schlafstörung und nehme abends immer schon 2mg Alprazolam und nun hab ich gedacht setz ich einfach mal 7.5 mg Zopiclon drauf um einfach mal eine Nacht durschlafen zu können wäre nett wenn ihr mir helfen könntet .... ob das geht oder ob mich am Nächsten zigtausend Nebenwirkungen erwarten ...
Dankeschonmal für Antwort Bitte schnell antworten wollte das eig. gleich mal Probieren und was kann im Schlimmsten Fall passieren?

MfG
Euer Feaw

07.11.2009 02:37 • 12.11.2009 #1


6 Antworten ↓


Hallo Feaw,

das Alprazolam kenne ich nicht. Gehört aber in die Gruppe der Benzos und machen damit super schnell abhängig. Zopiclon ist ein gutes Schlafmittel gegen Einschlafstörungen, macht aber auf Dauer auch abhängig.

Also wenn Du das Risiko eingehen willst ? Mich wundert nur, dass Du solche elementaren Fragen nicht mit Deinem Doc klärst, der da bestimmt mehr Weitsicht hat.

Gruß, wölfin

07.11.2009 19:16 • #2



Zopiclon und Alprazolam SCHNELL !

x 3


Mein Arzt findet das gut das ich von dem Alprazolam abhängig bin aber solange es hilft meint er brauchen wir es auch nicht ausschleichen...
früher wurde das Zeug Xanax genannt

und ich muss ehrlich sagen das ist das einzigste was mich am boden hält und auch wenn die "bösen" Benzos abhängig machen... wenn sie helfen ist das egal denke ich weil von Langfristigen Schäden hab ich auch noch nix gehört...

Mich würde das halt nur interresieren weil ich unter Massiven schlafstörungen leide und das langsam nervt ich bin nachts wach und tagsüber schlafe ich ergo das macht sorgen...
und für jemanden mit Panikattacken ist das ganze so nochmal so schlimm...


MfG
Feaw

10.11.2009 05:58 • #3


Christina
Zitat von Feaw:
und ich muss ehrlich sagen das ist das einzigste was mich am boden hält und auch wenn die "bösen" Benzos abhängig machen... wenn sie helfen ist das egal denke ich weil von Langfristigen Schäden hab ich auch noch nix gehört...
Die organischen Schäden halten sich wirklich im Rahmen. Aber langfristig führen Benzos zu Persönlichkeitsveränderungen, u.a. einer sog. "Wurschtigkeit" (ein bisschen klingst du danach), außerdem zu Depressionen (möglicherweise dadurch, dass im gesamten Gehirn die Transmittertätigkeit runtergefahren wird), Gedächtnis- und Wahrnehmungsstörungen, emotionaler Abstumpfung, Angstzuständen, körperlicher Schwäche, Entzugssymptomen (trotz weiterer Einnahme) durch Toleranzentwicklung.

Zitat von Feaw:
Mich würde das halt nur interresieren weil ich unter Massiven schlafstörungen leide und das langsam nervt ich bin nachts wach und tagsüber schlafe ich ergo das macht sorgen...
und für jemanden mit Panikattacken ist das ganze so nochmal so schlimm...
Gut möglich, dass Alprazolam die Schlafstörungen überhaupt erst auslöst bzw. aufrecht erhält. So etwas gibt es als eine Art paradoxe Reaktion. Anscheinend kannst du ja schlafen, wenn die Wirkung nachlässt. Manche Dro. nehmen sowieso Benzos im Hochdosisbereich zum Wachwerden. Fernab des bestimmungsgemäßen Gebrauchs kommt es zu recht überraschenden Effekten. BTW wirkt Alprazolam primär anxiolytisch, nicht schlaffördernd.

Liebe Grüße
Christina

10.11.2009 12:01 • #4


Huhu,

ich würde als erstes Mal den Arzt wechseln !

Was ist denn das für eine Aussage ?

Klar, man kann seine Patienten gut ruhig stellen, dann nerven sie einen nicht....

Was meinst Du, was es für eine Arbeit ist wieder von dem Zeug runterzukommen ?

Und mit der Zeit braucht man immer mehr - wegen Gewöhnung.

Im übrigen kann ich Christina nur zustimmen, es gibt auch genug Neben- und Gegenwirkungen.

Vielleicht guckst Du mal in den Beipackzettel ? Vielleicht steht davon was drin ?

In Medikamentenfragen kann und darf man hier eh keine grossartigen Auskünfte geben, da wir ja alles keine Ärzte sind.
Bespreche es mit Deinem Arzt - den ich wie gesagt aber dringend wechseln würde.

LG
Gabi

10.11.2009 15:58 • #5


hey erstmal vielen dank für eure tipps , es ist ja nur momentan so ein paradoxer zustand wo ich angefangen hatte das alprazolam zu nehmen vor ein paar monaten ging es mir richtig klasse muss ich wirklich sagen und jetzt mittlerweile ist es so das ich von dem zeug nicht mehr wegkomme war mittlerweile bei 3 verschiedenen ärzten die alle meinten so schlimm ist das nicht das zeug hilft. Mittlerweile bin ich allerdings der meinung das hilft nicht sondern macht nur kaputt und das ist halt nicht so toll . Diesen egal effekt hab ich richtig heftig und immom ist es auch so das die attacken und depression immer schlimmer werden ich hab immer son schubgefühl schwer zu beschreiben son 10 sek wechsel angst keine angst aufschreien nicht aufschreien dann also würde der kreislauf wegsacken das ist doch einfach nur krank oder nicht? gruss feaw

12.11.2009 13:52 • #6


Christina
Hi,

such' dir einen vernünftigen Facharzt, der deine Abhängigkeit ernst nimmt und dir hilft, von dem Zeug wegzukommen - wenn das dein Wunsch ist. Man kann auf Diazepam-Tropfen umstellen und langsam ausschleichen. Das geht auch ambulant und ist sogar meist besser und erfolgversprechender als eine stationäre Entgiftung über drei Wochen. Letztere Möglichkeit hast du auch, solltest dann aber m.E. dafür sorgen, dass du im Anschluss direkt in eine psychosomatische Klinik kannst, um die Grundproblematik zu behandeln. Sonst ist der Rückfall vorprogrammiert. Und such' dir außerdem einen ambulanten Psychotherapeuten!

Liebe Grüße
Christina

12.11.2009 14:11 • #7




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