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greetz
feaw
• • 18.01.2010 #1
Lieber Forenbesucher,
dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.
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• • 18.01.2010 #1
Christina
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• #2
x 3
panicchief
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• #3
Ex-Mitglied
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• #4
panicchief
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• #5
Christina
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Zitat von Feaw:Ganz ehrlich: Schmeiß dir notfalls noch ein 4. mg Alprazolam ein und lass dich von deiner Mutter in eine Klinik bringen. Du nimmst Alprazolam seit einem Dreivierteljahr und es ist eine Dosisverdopplung draus geworden. Gleichzeitig hat sich dein Aktionsradius immer weiter eingeschränkt. Jetzt willst du erst mehr als fünf Stunden schlafen können (wieso eigentlich?), das Sertralin abgesetzt haben (daher kann übrigens die Lichtempfindlichkeit kommen) und wieder rausgehen können als Voraussetzung dafür, ein anderes Antidepressivum einzuschleichen (man könnte auch sofort einen fliegenden Wechsel machen). Das wiederum soll die Voraussetzung dafür sein, das Alprazolam langsam abzusetzen. Das dauert locker noch zwei Monate, bevor du auch nur daran denkst, Alprazolam zu reduzieren - falls vorher alles so läuft, wie du es dir erhoffst. Ich glaube, du betreibst gerade ziemlichen Selbstbetrug und Augenwischerei. Rede wenigstens mal - so wie von panicchief empfohlen - mit einem anderen Arzt als deinem Benzo-Dealer.Und sonst habt ihr noch tipps die mir vielleicht helfen könnnen?
• #6
Ex-Mitglied
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• #7
Christina
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Zitat von Feaw:Ich kenne niemanden, der vor einem Klinikaufenthalt keine Angst hätte. Wenn du mit "bereit" sein meinst, dass du weniger bis gar keine Angst davor hast, wirst du wohl sehr lange warten müssen. Ich war letztes Jahr in einer Klinik und war auch am Anreisetag noch nicht bereit dazu in dem Sinne, dass ich gerne und ohne Angst hin bin. Aber es hat viel gebracht. Und nein, ich kann dir nicht sagen, wie lange die Behandlung dauern würde und wie schlimm es werden kann. Ein reiner Entzug dauert drei bis vier Wochen, den würde man in einer Psychiatrie machen. Das wäre auch kein kalter Entzug, sondern man würde Alprazolam durch Diazepam ersetzen und dann langsam runterdosieren. Wenn du starke Entzugserscheinungen bekämst, würde man dir medikamentös mit Promethazin o.ä. helfen, außerdem könnte man gleichzeitig ein Antidepressivum einsetzen. Idealerweise würdest du unmittelbar nach dem Entzug in eine psychosomatische Klinik gehen, um an der Angstproblematik zu arbeiten und um das Danach vorzubereiten. Danach wiederum sollte schnellstmöglich eine ambulante Therapie einsetzen - u.a. zur Rückfallprophylaxe.ich würde auch gerne in eine klinik gehen nur habe ich angst davor und fühle mich einfach noch nicht bereit dazu ich denk viel darüber nach ich hab mir ja auch das buch von doris wolff gekauft ängste verstehen und überwinden . Ich hoffe es nützt mir was bis ich bereit bin oder kannst du mir sagen wie lange ich in eine klinik muss und wie schlimm es wirklich ist oder wird? Das sind meine zweifel ausserdem was ist danach geht es dann auch so weiter jeden morgen mit der frage warum steh ich auf und wofür leb ich?
• #8