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Hallo!
Habe das Risperidon für das Seroqel bekommen.
Hat das die gleiche Wirkung wie Seroqel?
Das Doxepin nehme ich auch zur Nacht (30mg) ein.
Das ist doch ausschließlich ein Antidepressivum,oder?
Gruß

12.06.2014 23:29 • 14.06.2014 #1


19 Antworten ↓


Doxepin ist ein ad. Risperidon ein Neuroleptikum. Neuroleptika sind für Angststörungen eigentlich zu ungesund.

13.06.2014 07:04 • #2



Wird Risperidon häufig bei Angstzuständen verschrieben?

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Ich gebe dir mal ein Tipp lacky, vertrau deinen Ärzten wenn sie dir Medikamente verschreiben und lass dich hier nicht von ahnungslosen Leuten wie Serthralin verunsichern, es ist mittlerweile durchaus üblich zusätzlich zu SSRI NL zu geben um die Wirkung zu verstärken.
Wie ich dir schonmal geschrieben habe nehme ich 200mg Sertralin(1-0-1) und 300mg Seroquel Prolong zum schlafen, beides zusammen bewirkt bei mir Wunder und jedes alleine für sich sogut wie Wirkungslos gegen meine Angststörung.
Mein Arzt hat mir erklärt das es bei den Psychopillen sehr verschieden ist, welche jemanden helfen, in welcher Kombination usw

Bei Patient A hilft z.B. Sertralin/Citalopram alleine
Bei Patient B hilft Sertralin mit Risperidon
Bei Patient C hilft Sertalin mit Zyprexa
usw
usw
usw
So ist das mit den Psychopillen man muss unter Umständen viel ausprobieren bis was hilft, weil es von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist

Mich als Beispiel
1.) Opipramol -> keine Wirkung
2.) Citalopram, dann Citalopram + Opipramol -> keine ausreichende Wirkung
3.) Clomipramin, dann Clomipramin + Risperidon -> nur kurzzeitige Verbesserung
4.) Paroxetin und Paroxetin + Risperidon -> keine ausreichende Wirkung
5.) Sertralin alleine -> keine ausreichende Wirkung und Sertralin + Seroquel -> ich führe ein ganz normales Leben

Alle Medikamente wurden über einen längeren Zeitraum und bis zur Höchstdosis ausprobiert, achja und bevor ich es vergesse...ja Ich hatte auch Nebenwirkungen aber diese sind nach paar Wochen immer vergangen...Was ist euch lieber ein paar Wochen Nebenwirkungen oder ein Leben lang leiden?

Mein Erkrankungsbild sah so aus, ich hatte tagelange manchmal wochenlange Angstzustände rund um die Uhr, Zwangsgedanken, Depressionen und Schlaflosigkeit...Ich konnte oft tagelang aufgrund der heftigen Angstzustände nichts essen und keine Minute schlafen, es war der reinste Horror. Sämtliche Naturmittel haben 0 geholfen...eine Gesprächstherapie genauso wenig. Erst die Chemiekeule hat mir mein Leben wiedergegeben.
Wer lieber leiden will und das Chemiezeug verteufelt und sich das Geld für nutzlose Kügelchen und Kräuter aus der Tasche ziehen lässt, viel Spass dabei, nur hört auf hier Sch**sse zu erzählen und die Leute zu verunsichern.
Was mir auch gut getan hat war nur noch einmal alle paar Wochen in Foren wie diese und ähnliche zu gucken, es wird soviel Halbwissen und unwahres Zeug verbreitet das man am Ende noch mehr verunsichert ist und an seinem Arzt zu zweifeln beginnt.
Lacky tu dir selbst ein Gefallen und vertrau deinem Arzt und guck hier sowenig wie möglich rein

so das musste ich mir von der Seele schreiben, wenn ich so eine hirnamputierte Sch**sse lese wie "Neuroleptika sind für Angststörungen eigentlich zu ungesund." krieg ich wieder Depressionen

13.06.2014 10:29 • #3


Deshalb rät ja selbst die Ärzteschaft davon ab. Komisch dass mittlerweile viele Patienten aufgrund der spätfolgen versuchen die pharmazeutische Industrie zu verklagen. Was üblich ist bedeutet nicht dass es gesund ist.


http://akdae.de/Arzneimitteltherapie/TE ... &view=fitB

13.06.2014 10:58 • #4


Habt ihr weder Google noch seriöse Zeitschriften oder TV Sender?

13.06.2014 11:07 • #5


das Teil ist von 2003, weisst du das aktuelle Datum? findet man auch bei Google

13.06.2014 11:08 • #6


Ja natürlich kann man neuroleptika ergänzen. Man wählt zwischen Pest und Cholera. Meine Ärzte raten nur im Notfall dazu.

13.06.2014 11:17 • x 1 #7


Ich nehme lieber Pest und Cholera bevor ich nochmal die schei. durchmachen muss...
wie auch immer bin mal wieder weg, bis in paar Wochen..
Alles Gute!

13.06.2014 11:22 • #8


Das darfst du. Aber sie sind deshalb noch lange nicht harmlos und man sollte wissen welche Folgen einen erwarten. Dann muss jeder selber abwägen was wichtiger ist. Hirnschwund, Verkürzung der Lebenszeit diverse Organ Schäden sind häufig bei langer Einnahme. Muss jeder selbst entscheiden

13.06.2014 11:30 • #9


Selbst bei kurzer Einnahme zeigt das MRT bereits Verlust von hirnsubstanz.

13.06.2014 11:32 • #10


Neuroleptika haben ihre Berechtigung bei Psychosen.
Sie helfen auch bei Angsterkrankungen, aber ich würde sie ums Verrecken nicht nehmen. Ich habe ein furchtbar trauriges würde Beispiel im Bekanntenkreis. Die Bekannte bekam aufgrund von Depressionen Neuroleptika. Ein halbes Jahr lang.......inzwischen kann sie wegen dieser Medikamente und den Langzeitfolgen ( irreversible Dyskinesien) nicht mehr sprechen und essen und lebt isoliert.
Obacht und eigene Aufklärung sind angebracht.

13.06.2014 14:18 • x 2 #11


So ist es. Hab auch Leute gesehen die Null Emotionen mehr hatten. Die redeten kaum noch und reagierten Zeitverzögerung.

13.06.2014 14:44 • x 1 #12


blubel :
Du bist der erste hier,der sich das jetzt mal wirklich von der Seele geredet hat!
Und das finde ich wirklich klasse.
Und vor allem hast du recht.
Manche seufzen nur, sind total unsicher, was Meddies angeht.
Es gibt auch viele,die einiges ausprobieren müssen.
Denn wenn ich nichts probiere,egal jetzt was,dann kann ich lange warten bis es mir besser geht.
Viele sagen hier gleich chemische Keule.
Wenn man so richtig deftige Angstzustände hat, und ich habe die Möglichkeit
das eine ,oder andere dagegen einzunehmen,dann werde ich es auch tun,
natürlich nur ,was der Arzt mir verschreibt.
Ich finde es einfach klasse,wie du das hier vormuliert hast.
Sollten sich so manche auch ein Beispiel nehmen.
Aber ich schreibe noch mal mehr dazu, was diese Ängste angeht,
und wie man damit ewentuell umgehen sollte.
Gruß Lacky

13.06.2014 22:09 • #13


Wenn es nicht anders geht, geht es nicht anders, ich rate ja nur dazu vorher andere Dinge zu testen

13.06.2014 22:11 • #14


So, was macht man ,wenn man unter Ängsten leidet?
Zwei Möglichkeiten:
1) Man hält sie tagtäglich aus.
2) man tut was dagegen,und damit meine ich nicht nur
Medikamente.
Diese sind nur eine Stütze des Ganzen.
Bin auch schon therapieerfahren,was das angeht.
Man sollte hier den Leuten viel mehr Mut machen.
Und wenn es um Medikamente geht, nicht gleich sagen :
Man,das ist eine chemische Keule,oder davon sterben Gehirnzellen ab,
oder sogar Dauerschäden.
Man,das habt ihr veilleicht irgentwo gelesen,das es vorgekommen sei.
Aber das muß doch nicht bei jedem vorkommen.
Wenn ich das alles machen würde was gesund ist, dann
dürft ich nichts mehr essen,außer vielleicht trocken Brot,und Wasser.
Dürfte bei der Umweltverpestung gar nicht mehr raus gehen,
so blöde es sich auch anhört.
Nein,ich versuche das ,was mir gut tut.
Das ist bei Medikamenten genauso.
Was mache ich,wenn ich Schmerzen habe,nehme ein Schmerzmittel.
Und diese sind leider auf Dauer auch schädlich.
Man-Man,ihr mit euerm Risikodenken.
Denkt lieber an den Erfolg!
Gruß lacky

13.06.2014 23:39 • x 1 #15


Wie du meinem Nick entnehmen kannst bin ich alles andere als ein Gegner chemischer Medikamente. Der nutzen muss nur stets die Risiken über treffen. Bei Neuroleptika sind die Nebenwirkungen leider sehr hoch und es gibt viele Berichte von Rückfällen. Leider sind die Nebenwirkungen hier nicht Eventualitäten sondern treten je nach Dosis und Einnahme Dauer früher oder später immer ein. Das ist bei SSRI nicht so. Hier sind die Nebenwirkungen Ausnahmen und nicht die Regel. Des weiteren gehen die Nebenwirkungen bei SSRI nach absetzen normalerweise weg, bei Neuroleptika handelt es sich um schwere dauerschäden. Das ist ein unterschied. Gerade Angststörungen können gut anderweitig therapiert werden und sind kein Anlass für Neuroleptika. Bei Schizophrenie ist es schon schwieriger. Hirn Schwund und Organschäden treten bei Neuroleptika früher oder später immer auf. Bei SSRI ist das höchst selten.

14.06.2014 00:03 • #16


Man kann ja auch nicht das Trinken von 1 Liter Cola mit lebenslangem Kettenrauchen vergleichen, oder? Kopfschmerzen oder kaputt es Herz ist ja auch ein unterschied

14.06.2014 00:07 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Sagen wir es stark vereinfacht und höchst unseriös: jedes Milligramm Neuroleptikum kostet sagen wir 1000 Gehirn Zellen und 1 Tag Lebenszeit. Würdest du es dann nehmen oder erst andere Therapiemethoden probieren?
Da Neuroleptika auch zu vermehrten Rückfällen führen muss man sie auch lange nehmen. Das nutzen Risiko Profil sieht also sehr düster aus.

14.06.2014 00:41 • #18



ist ja düster!

14.06.2014 15:54 • #20



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Dr. med. Andreas Schöpf