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ajustin007
@clemona ja. Bin bei 100mg morgens. Nehme die aber auch schon 9 Jahre.

05.04.2024 11:51 • #21


C
Hallo, ich hätte nochmal eine Frage an alle. Ich hatte gestern einen guten Tag. War motivierter, weniger Angst und Unruhe. Ganz plötzlich und ungewöhnlich. War sogar eine runde laufen. Heute geht es mir wieder sehr schlecht. Bin schon mit Panik aufgewacht und bin sehr unruhig und erschöpft und habe Schwindel. Ihr habt zwar von Schwankungen gesprochen aber kann dass so extrem sein? Oder war der gute rag gestern gar nicht dem Medikament zuzuschreiben? Danke euch für eure Antworten. Liebe Grüße

06.04.2024 11:25 • #22


A


Wie lange dauert es bis Sertralin wirkt?

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illum
@clemona

Kenn ich. Sowohl mit AD, als auch ohne. Den einen Tag strömt einem die Ruhe wie Wärme durch den Körper und den nächsten Tag steht es plötzlich wieder alles auf dem Kopf, ohne genau zu wissen warum.

Ich vermute, dass es mir vor der Auseinandersetzung mit dem ganzen Thema schon immer so ging, wie vermutlich den meisten Menschen - das sich nicht jeder Tag gleich anfühlt - aber da ich durch die Depression/Angst/Hypochondrie mehr drauf achte, was in mir los ist, bemerke ich die kleinsten Schwankungen auch deutlicher und intensiver.

06.04.2024 11:44 • #23


Kragenbär
Zitat von clemona:
@NochSoEiner Das hört sich sehr gut an bei dir. Wahrscheinlich höre ich auch zu sehr in mich hinein, aber das ist eben meine Angst. Ich wünsche ...

Diese Mischung aus Ungeduld und Zweifel kann man leider nicht ausblenden. Es wäre natürlich schön, man bekäme mit dem Medikament eine Garantie, dass es auf jeden Fall wirkt. Dann könnte man etwas entspannter abwarten.

Aber das sind schon gute Medikamente, die sehr vielen Menschen prima helfen. Und selbst wenn ein Präparat dann wirklich nicht die gewünschte Wirkung entfaltet, dann wird man ein anderes finden.

Ich drücke die Daumen.

06.04.2024 16:11 • x 1 #24


Kragenbär
Zitat von illum:
@clemona Kenn ich. Sowohl mit AD, als auch ohne. Den einen Tag strömt einem die Ruhe wie Wärme durch den Körper und den nächsten Tag steht es ...

Ich habe in 20 Jahren eine gewisse Grundgelassenheit entwickelt (bilde ich mir zumindest ein), aber auf dem Weg dahin habe ich mich auch immer wieder sinnlos aus der Ruhe bringen lassen. Als ich z.b mein Paroxetin nach ungefähr drei Jahren erstmals nicht von Heumann, sondern von Hexal bekommen habe, war ich felsenfest davon überzeugt, das wirkt nicht so gut. In die Nummer habe ich mich so reingesteigert, dass das arme Medikament gar keine Chance mehr hatte, mich vom Gegenteil zu überzeugen.
Monate später musste ich dann eingestehen, dass das völliger Quatsch war. Und das ist dann immerhin sehr lehrreich. Zumindest diesen Irrtum unterlegt man dann kein zweites Mal mehr.

06.04.2024 16:26 • x 1 #25


C
@Claudia55 Ich lese mir gerade immer wieder deine Antworten durch um mich zu motivieren und die Hoffnung nicht zu verlieren. Du schreibst von 10 Wochen. Hattest du denn vorher schon eine leichte Tendenz oder Besserung bemerkt oder kam der wirkeintritt bei dir dann plötzlich. Ich weiß ich bin ungeduldig. Ich habe jetzt 3 Wochen geschafft und die Nebenwirkungen sind besser aber von Wirkung bemerke ich noch nichts. Man liest ja immer wieder dass man nach 2 bis 3 Wochen anfängt zu wirken. Würde mir helfen zu hören wie es bei dir war (oder anderen) um die Hoffnung nicht zu verlieren. Vielen Dank

09.04.2024 16:27 • #26


Kragenbär
Es wäre ja spannend wenn man wüsste, ob die spürbare Verbesserung am Samstag bereits eine Wirkung war. Dann sollte der nächste positive Schub eigentlich nicht mehr so lange dauern.

Hattest du solche besseren Tage vor der Medikamenteneinnahme auch gelegentlich?

09.04.2024 19:04 • #27


C
@clemona Nach 2 bis 3 Wochen habe ich noch gar keine Besserung gemerkt - im Gegenteil, mir ging es die ersten Wochen - also in der Einschleichphase - sehr schlecht. Dann irgendwann, als ich bei 100 mg angekommen war, so nach 5 bis 6 Wochen ging es aufwärts. Nicht mit einem Mal, es war ein Hoch und Runter. Abends ging es mir dann meistens gut, dann auch nachmittags und irgendwann war auch das morgendliche Tief weg. Es wurde dann von Tag zu Tag besser. Dann hatte ich noch mal eine schlechte Phase über 3 Wochen - das lag meiner Meinung nach daran, dass mir Sertralin von einem anderen Hersteller verschrieben wurde. Ich habe wieder gewechselt und dann ging es mir wieder gut. Es hat verdammt lange gedauert und es war eine harte Zeit. Ich bin dankbar, dass es Medikamente gibt, die helfen. Halte durch, es wird definitiv besser. Du musst Geduld haben! LG

09.04.2024 19:27 • x 1 #28


C
@Kragenbär Ich hatte vor der Einnahme auch mal bessere Tage aber da war ich nicht so motiviert. An dem Tag war es anders. Ich hatte plötzlich Lust alles mögliche zu unternehmen und war viel ruhiger. Ja, wäre schön wenn man wüsste ob es mit dem Medikament zusammen hing.
Gestern war ich beim Arzt. Der meinte erhöhen. Im Moment nehm ich 75 mg sertralin und bin mir nicht sicher ob es nicht zu früh für eine Erhöhung ist.

10.04.2024 10:41 • #29


C
@Claudia55 Liebe Claudia, danke, dass du dir die Zeit genommen hast mir zu antworten und deine aufmunternden Worte. Das hilft mir sehr die Hoffnung nicht aufzugeben. Ich dachte nach 3 Wochen würde man schon eine kleine Veränderung spüren. Ich soll nun auch auf 100 mg erhöhen, bin aber nicht sicher ob es nicht zu früh ist. Es ist schon eine verdammt harte Zeit und ich bewundere dich dass du das durchgehalten hast. Liebe Grüße

10.04.2024 10:47 • #30


Kragenbär
Zitat von clemona:
@Kragenbär Ich hatte vor der Einnahme auch mal bessere Tage aber da war ich nicht so motiviert. An dem Tag war es anders. Ich hatte plötzlich Lust ...

Sicher sein kann man sich ja nie so richtig. Aber das hinterfragen bringt eben auch nichts, weil man sich da nur selbst verunsichert. Der Arzt wird seine Erfahrungswerte haben. Wenn du ihm grundsätzlich vertraust, solltest du seine Empfehlungen auch umsetzen.

10.04.2024 11:45 • #31


A


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