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Einen wunderschönen guten Morgen alle zusammen.

Ich habe eine Frage! (wer hätte es gedacht )

Ich schildere mal kurz mein Anliegen und meine "Geschichte" in Kurzform

Also kurz zu mir:

Ich bin 25 Jahre, leide seit mittlerweile knapp 4 Jahren an Angst- und Panikattacken (Agoraphobie).

Ich habe ca. 3 Jahre lang Citalopram eingenommen (20 mg 1x täglich) und bin vor 2-3 Wochen von jetzt auf gleich auf CBD-Öl umgestiegen. (Citalopram nicht langsam abgesetzt sondern wirklich einfach aufgehört zu nehmen)
Das Ganze auch meinem behandelnden Arzt mitgeteilt.
Seit dem nehme ich täglich morgens 3 Tropfen CBD-Öl und Abends 2 Tropfen.

Leider wirkt dieses sagenumwobene Öl bei mir nicht, wie bei vielen anderen.
Ergebnis: Meine Panikattacken sind wieder da und wesentlich stärker als die letzten 3 Jahre unter Citalopram.

Nun zu meiner eigentlichen Frage: Ist mein Citalopram-Spiegel (den genauen Wirkstoff weiß ich gerade nicht^^) im Körper nach knapp 3 Wochen ohne weitere Einnahme bereits voll abgebaut?
Oder muss ich mich auf weitere noch stärkere Panikattacken vorbereiten, da der Wirkstoff nach wie vor vorhanden ist und das quasi erst die Spitze des Eisbergs ist?

Frage #2: Kann ich einfach so wieder wechseln vom CBD-Öl auf Citalopram? Die Tabletten habe ich selbstverständlich noch.
Ist es gefahrlos wenn ich nun einfach aufhöre das CBD-Öl zu nehmen und direkt wieder meine tägliche Tablette 20mg Citalopram nehme?

Vielen vielen Dank an diejenigen, die sich für eine Antwort erbarmen

Mit freundlichen Grüßen,

Lucas

11.06.2019 06:54 • 29.10.2019 #1


8 Antworten ↓


petrus57
Das CBD Öl hat gar keine Auswirkungen auf die Citalopram. Deine Probleme werden wohl vom abrupten Absetzen des Citaloprams kommen. Nehme einfach wieder deine Tabletten. Das Öl kannst du ja zur Unterstützung nehmen. Mir hat es übrigens auch nicht geholfen. Hast du es mal mit einer höheren Dosierung probiert?

11.06.2019 07:22 • x 1 #2


Ich habe gelesen das viele erst eine Wirkung bei 10 Tropfen täglich gespürt haben, vielleicht probierst du es erstmal mit einer höheren Dosis bevor du wieder citalopram nimmst .

11.06.2019 07:26 • x 1 #3


Dann verzichte ich lieber komplett auf das Öl.
1. ekelhafter Geschmack
2. viel zu teuer um eine höhere Dosis zu nehmen :/

Aber danke für die Info bzgl den Citalopram

Wie sieht es da denn aus? Wie lange dauert es ca bei einem abprupten absetzen, bis der Spiegel im Körper abgebaut ist?

Musste damals als ich anfing mit 4 Wochen verstärkter Panik leben.
Nun 3 Wochen ohne Citalopram... Das Ganze nochmal?

11.06.2019 07:33 • #4


petrus57
Kann sein, dass es diesmal schneller wirkt. Würde aber trotzdem die ersten Tage 10 mg nehmen.

11.06.2019 07:41 • x 1 #5


Rezzo
Hallo,
Ich stand vor 3 Tagen vor dem selben Problem (Wiederaufnahme von citalopram). Auch wenn der Thread schon älter ist, vielleicht hilft es jemanden. Ich hatte 10 mg vorher 2 Jahre genommen und 20 mg 1 Jahr davor. Nun hatte ich es, in Absprache mit meinem Arzt absetzen wollen. 2 Wochen war alles ok, dann aber, in der 3 Woche kamen Schwindel, Appetitlosigkeit und Schlafstörungen. Das hab ich mir 3 Tage angeschaut und in Absprache mit mein Arzt wieder 10mg/Tag eingenommen. (es kann bis zu 9 Wochen dauern bis der Körper umgestellt ist, auch länger, nach längerer Einnahme. Die Zeit hat man als Erwerbstätiger garnicht.) Die ersten 2 Tage gab es öfter mal Kleine Schubs und Müdigkeit in meinem Fall, aber zum Glück nicht so wie beim ersten Mal. Das ist zum Glück nicht der Fall! Jetzt am 3Tag geht es mir fast wie vorher. Ich habe allerdings gemerkt dass man als Raucher, das an dieser Stelle sein lassen sollte! Es bremst die Aufnahme und verstärkt schlechte Zustände nur. Beim nächsten mal ausschleichen werde ich wohl mit Kurkuma oder CBD in hohen Dosen es probieren. Das wann ist nur die Frage.

27.10.2019 13:27 • #6


Rezzo
Ich muss zu meinem vortext leider hinzufügen, dass es heute mich doch sehr erwischt hat mit Panik usw. brennen auf armen und Beinen, Kreislauf unten. War dann nochmal beim doc, der meinte es ist normal das es zu Schubs kommt, auch wenn nur 3 Wochen Abstinenz dazwischen liegen. Hatte dann die Möglichkeiten es zu erhöhen auf 20mg oder weiter warten wie es sich entwickelt, oder Opiprimol bzw. lorazepam mir verschreiben zu lassen. Ich hab die Erhöhung genommen und hoffe das klappt. Auf ein neues.. hat ja schon mal funktioniert, muss jetzt nur Kraft und Geduld haben.

29.10.2019 13:01 • #7


petrus57
Zitat von Rezzo:
Beim nächsten mal ausschleichen werde ich wohl mit Kurkuma oder CBD in hohen Dosen es probieren.


Hier mal was zum CBD
https://www.spektrum.de/news/ist-der-hy...gt/1680420

PS.
Also spar lieber dein Geld oder gib es für was anderes aus.

29.10.2019 13:18 • x 1 #8


Rezzo
Ich danke dir für die Information.
Das wird sowieso jetzt nicht gleich passieren, nach meinem Entzugsfiasko..
Man kann halt nur hoffen dass da mehr geforscht und gesicherte Erkenntnisse erbracht werden. Größere Dosen gibt es zwar, aber die richtige Anwendung ist noch nicht gesichert für jeden. Zur Zeit ist es aber wirklich mehr chic als nützlich.

29.10.2019 19:32 • x 1 #9




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Dr. med. Andreas Schöpf