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Hallo Leute!
Ich bin neu hier im Forum, was die Panikattacken angeht allerdings (leider) schon ein alter Hase. Bitte verzeiht mir daher, falls meine Frage bereits gestellt wurde.

Mein Psychologe hat mir Venlafaxin verschrieben. Ich habe mit 37,5mg angefangen, anschließend wurde die Dosis auf 75mg erhöht. Ich nehme also jetzt morgens 1x 75mg in retadierter Form. Die Dosis soll wohl auch nicht erhöht werden Ich muß sagen, mir geht es supergut!

Nun mein Anliegen:
Da ich Ende Juni zu einem Rockfestival fahren möchte, hab ich den Arzt gefragt, ob ich mir denn auch ein paar Bierchen genehmigen kann (...es könnten auch ein paar mehr werden...!)
Daraufhin sagte er mir, ich solle an diesem Tag eben keine Tablette nehmen, und dann wäre es kein Problem.
Hat jemand diesbezüglich Erfahrungen? - Wäre schön, wenn ich ein Feedback bekäme.

Danke und Gruß
Mike

01.06.2010 14:18 • 08.06.2010 #1


16 Antworten ↓


Hi Mike!
Erstmal zu Deinem Anliegen.Also ich kann da echt nur zur Vorsicht raten,ich hatte mal ähnliche Erfahrung mit Citalopram gemacht,und zugunsten eines Gelages auf meine Einnahme verzichtet und mächtig viel getrunken.(Citalopram ist zwar nicht Venlafaxin,aber das Prinzip eines zu erreichenden Wirkspiegels ist ja dasselbe,und so fremd sind auch die Pillen sich nicht.)
Mich hatte das derzeit total zurückgeworfen,so als hätten sich Kater+fehlende Einnahme besonders aufaddiert oder so,und vorher gings mir aber auch richtig gut.
Nächster Tag war echt ab nachmittags von derber Panik geprägt gewesen(wenn ich mir vorstelle,das noch auf einem Festivalgelände erlebt haben zu müssen,puh...),und es hat einige Tage gedauert,bis mein Zustand sich wieder gefestigt hatte.
Jeder reagiert ja anders und vielleicht gehts ja auch gut,aber ich kann nur aus meiner Erfahrung sagen,dass sowas derbe nach hinten losgehen kann.
Vor allem finde ich krass,dass Dein Arzt Dir den Tipp gibt,die Einnahme,deren Wirkweise nur durch konstante Einnahme überhaupt gewährleistet ist,für ein Besäufnis zu unterbrechen!Zumal ich schon oft gelesen hab,dass es mit plötzlichem Weglassen von Venlafaxin noch problematischer sei als z.B. beim Citalopram.
Wie lange nimmst Du die denn jetzt schon?Und die haben Dir die Panikattacken komplett genommen?Wie lange hats denn gedauert,bis diese tolle Wirkung kam?Wäre toll,wenn Du mir davon erzählen könntest,ich soll die nämlich nach längerer Pillenabstinenz auch ab nächster Woche nehmen (Panikattacken mit Agoraphobie).Da las es sich natürlich toll,dass Du Dich so gut mit den Pillen fühlst.
Um so vorsichtiger wäre ich,diesen Zustand zu riskieren.
Zu welchem Festival gehts denn?
Hättest Du da ohne Tabletten eigentlich hinfahren können,oder würdest Du dort Panik bekommen ohne Pillen?
Schöne Grüße

05.06.2010 06:17 • #2



Venlafaxin (Trevilor) und Alk.

x 3


hallo
ich nehme auch venlafaxin morgen eine mit 75mg..Alk. habe ich solange ich sie nehme (dreiviereljahr jetzt) noch nicht dazu gertrunken...mir ist es wichtiger ohne pas auszukommen als alk zu trinken..und uch meine th sagt mal ein glas eins!! ist ok ..aber ich will nichts riskieren und lasse es lieber..den es geht mir gut und ich will nichts daran ändern!!
und absetzten würde ich auch nicht ,egal aus was für einen grund ..alles risiko..würd ich sagen --
versuch doch ohne was zu trinken kein konzert zu geniese--
viel spass dabei
aura

05.06.2010 08:31 • #3


Hallo Aura!
Da ich auch ab nächster Woche Venlafaxin gegen PA´s mit Agoraphobie nehme,könntest Du mal kurz schreiben,wie es Dir mit den Tabletten geht?Sind Deine PA´s komplett weggegangen?Und wie lange mußtest Du auf eine Wirkung warten?
Dankeliebe Grüße

05.06.2010 10:35 • #4


hallo an alle,
also ich würde von einem ordentlichen gelage (verlust der muttersprache usw.) wirklich abraten. gut, ich kann jetzt nur von mir sprechen. aber der tag danach ist echt heavy, weil ich (muß ja bei dir nicht auch so sein) dann noch sensibler auf meine umwelt reagiere und die pa`s schneller und heftiger kommen.
ich an deiner stelle würde bei so einem riesenevent ,wie ein konzert, doch lieber bei den tabletten bleiben. oder hast du muffe davor das du dich rechtfertigen mußt warum du kein B. willst? wissen die leute in deinem umfeld von deiner krankheit? wenn ja werden sie es verstehen.
vg und viel spaß

05.06.2010 12:12 • #5


Ich würde das machen, was im Beipackzettel steht:
Zitat:
Während der Behandlung mit Trevilor sollte kein Alk. getrunken werden, da durch Alk. die Wirkung von Trevilor in nicht vorhersehbarer Weise verändert und verstärkt werden kann.
Und das steht so ziemlich bei jedem AD im Beipackzettel, bei manchen sogar Sie dürfen nicht....

05.06.2010 12:18 • #6


Also bei mir gibt es mit Venlafaxin (Trevilor) und Alk. überhaupt keine Probleme. Seit 1 1/2 Jahren nehme ich 300mg am Tag und trinke ganz 'normal' wie vorher auch, sprich am Wochenende mit Freunden muss ich mich nicht zurückhalten. Ich finde sogar, dass man mit dem Medi etwas mehr verträgt als sonst, könnte eventuell an der pushenden Wirkung des Noradrenalins liegen.
ABER: Jeder Mensch reagiert anders auf Medikamente! Die ersten 6 Monate hatte ich aus Angst vor Wechselwirkungen keinen Tropfen getrunken und habe mich dann erstmal langsam wieder rangetastet! Ich würde also niemanden empfehlen sich direkt die Kante zu geben.
Habe vor 2 Monaten zur Sicherheit mal meine Leberwerte testen lassen und alle waren im grünen Bereich.

07.06.2010 09:11 • #7


Hallo!
Zunächst mal viel Dank für euer Feedback.
Ich versuche mal, eure Fragen zu beantworten. Zunächst einmal möchte ich voraus schicken, daß ich seit ca 16-17 Jahren unter Panikattacken leide. Ich bin 35 Jahre alt. In dieser Zeit gab es immer mal auf's und ab's. Ich habe in der Vergangenheit diverse Medikamente bekommen, zunächst pflanzliche wie Johanniskraut, aber auch schon mal Citalopram. Ích habe auch schon Gruppentherapien und Einzeltherapien bekommen. Vor etwa 3 Jahren hat sich mein Zustand so weit zugespitzt, daß ich fast Täglich auch eine halbe bis eine Ganze Oxacepam nehmen musste, um überhaupt zur Arbeit zu gehen. Da habe ich dann einen Schlußstrich gezogen, und bin in eine Klinik gegangen, um endlich dauerhaft Angstfrei zu sein. Während des 4 wöchentlichen Aufenthalts bekam ich dann Trevilor verschrieben, und für abends Stangyl, damit ich schlafen kann. Parallel dazu wurden natürlich verschiedene Therapien gemacht. Nach dem Krankenhausaufenthalt habe ich dann Trevilor weiter genommen, zunächst 150mg/Tag später dann nur noch 75mg/Tag. Vor rund 6 Monaten habe ich dann das Medikament über meherer Wochen hinweg abgesetzt da es mir absolut super ging.
Aber vor rund 6 Wochen kamen die PA's wieder - ein Horror. Allerdings habe ich da schnell meinen Arzt aufgesucht, um mir wieder Trevilor verschreiben zu lassen.
Jetzt nehme ich wieder 75mg/Tag und meine PA's sind wie weggeblasen.
Ich kann wieder alles machen. Ich muß dazu sagen, daß ich ein sehr lebensbejahender Mensch bin, der gern was unternimmt, eben gern aktiv ist. Die PA's haben mich da natürlich sehr eingeschränkt. Da war halt immer die Angst vor der Angst etc. Bei mir sind es konkret Herz-Angst-Beschwerden, Herz-Neurose oder wie auch immer das heißen mag. Ich dachte eben immer, ich hätte was am Herzen, und würde im nächsten Moment sterben. Ich habe in meinem doch relativ jungen Alter schon so viele EKG's, Belastungs-EKG's usw. gemacht, und noch nie wurde auch nur das kleinste Bischen festgestellt.

Am vergangenen Freitag war ich auf einem Volksfest, und da habe ich mir ein paar Biere gegönnt, So ca. 10 Gläser a 0,25L. Ich hatte schon einen Schwips. Aber am nächsten Tag hatte ich keinerlei Probleme, etwas Kopfweh, aber nicht so viel, als das ich eine Aspirin oder so gebraucht hätte.

Ende des Monats, um auch diese Frage zu beantworten, fahre ich nun zu einem Festival mit dem Namen Vainstream Rockfest in Münster. Ist eine Tagesversanstaltung, und ich freue mich riesig drauf, auch oder gerade angesichts der Tatsache, das ichmich nicht einschränken muß. Wenn ich Lust habe, trinke ich ein B., wenn nicht, laß ich es eben.
Aber gerade dieses nicht eingeschränkt sein ist es, was für mich ein sorgen- und angstfreies Lebensgefühl bedeutet.

Ich hoffe, ich konnte eure Fragen beantworten.
Gruß und nochmals Danke
Mike

07.06.2010 11:20 • #8


Na ja, 0,25l ist ja nicht viel, aber 10 Gläser? Versteh mich nicht falsch, aber wenig ist das nicht. Ich trinke seit 1 Jahr null Alk., hab davor aber viel getrunken. 15 Flaschen B. in der Disco war nicht selten. Und manchmal davor noch mit 1 oder 2 Leuten eine Flasche Wodk.. Aus heutiger Sicht muss ich leider sagen, irgendwas stimmt da dann aber auch nicht.

2 oder 3 Gläser B. oder mal Wein, aber 10 oder mehr Gläser? Das hat nichts mit Durst zu tun oder weil es schmeckt, neee, da steckt was anderes dahinter.

Auch wenn Du sagst, es ist für Dich eben diese Freiheit, aber sich die Welt schön saufen hat nichts mit Freiheit zu tun.

Ist echt nicht böse gemeint, aber ich sehe es heute so. Na klar verändert sich das Leben ohne Alk., die Aktivitäten, das Umfeld, aber gerade wenn man psychisch krank ist, dann sollte man schon wissen, was wichtiger ist.

07.06.2010 12:09 • #9


hi so4,
mich würde mal interessieren wie das mit deinem krankenhausaufenthalt war. wer hat dich da eingewiesen, was machen die da mit dir? du mußtest doch sicher nen antrag oder sowas stellen, wie lange hat das gedauert bis du dann dran warst? und, hat es was gebracht?
ich habe bis vor ca 3 jahren clomipramin(oder so) genommen, hab die dann aber von alleine abgesetzt. weil die nicht wirklich was gebracht haben. was bewirkt trevilor? weil hier sämtliche leute von trevilor schwärmen.
vielen dank im voraus

07.06.2010 12:51 • #10


@Crazy:
Ich weiß zwar nicht, warum ich mich jetzt rechtfertige, aber: Ich trinke recht selten Alk., und wenn, dann nichts hochprozentiges. Ich setzte mich nicht nach der Arbeit oder am Wochenende im Garten, und hau mir die Biere rein. Selbst bei Grillfesten etc. verzichte ich auf Alk. Allerdings habe ich am Freitag mit meiner Sportgruppe aktiv an einem Wettbewerb teilgenommen, bei ca. 25° Außentemperatur. Abends spielte dann noch ne gut Liveband. Da denke ich, sind 10 Gläser B., was in etwa 5 Flaschen entspricht, gar nicht so viel.
Ich habe es genossen, mit den Kollegen nen geselligen, lustigen Abend zu feiern und sonst nix!
Da lasse ich mir auch nichts hereininterpretieren.
Ich kann natürlich auch den ganzen Tag durch die Weltgeschichte laufen, und mir ständig vor Augen führen, daß ich psychisch krank bin...und dabei in Selbstmitleid zerfließen und auf alles verzichten, worauf ich gerade Lust habe.
Sicherlich hast Du Recht damit das alles in Maßen geschehen soll.
...aber das da mehr dahinter steckt...oder ich mir das Leben schön saufen will...
Ich weiß auch so, daß das Leben wunderschön und einzigartig ist.

@Frank:
Die Überweisung in ein Kraknehaus habe ich von meinem Psychologen bekommen. Anschließend bin ich über meine Krankenkasse zum kassenärztlichen Dienst gelangt, und habe eine Liste von Kliniken bekommen, die auf die Behandlung von Panikattacken spezialisiert ist. Das ich recht kurzfristig einen Platz bekommen habe, war einfach Glück.
Gebracht hat mir der Aufenthalt eine ganze Menge. Es finden dort div. Therapien statt. Zusammengefasst geht es darum, die Vergangenheit zu verarbeiten und abzuschließen, aber auch um den richtigen Umgang mit der Gegenwart und Zukunft. Jedenfalls war es bei mir so. Was für mich wichtig war, war die Erkenntnis, das es eine Menge menschen gibt, denen es viel schlechter geht als mir. Sowohl physisch als auch psychisch. Da hat es in mir irgendwie Klick gemacht.

Natürlich habe ich mich auch gefragt, warum denn diese verdammten Panikattacken zurück gekommen sind. Ich habe es für mich darin begründet, das in den letzten 2 Jahren einige Dinge passiert sind, die ich vielleicht doch nicht so verarbeitet habe, wie ich eigentlich in der Therapie gelernt habe (u. A. Kurzarbeit, Insolvenz, gerade ein Haus gekauft, Zukunftsängste)

Gruß
Mike

07.06.2010 13:47 • #11


@s04mike, ich wollte Dir auch nicht zu nahe treten. Es war auch eher so gemeint, 2 oder 3 B. sind sicher bei keinem AD ein Problem. Bei 10 sieht es vielleicht anders aus. Und Deine Frage ging ja auch in die Richtung, also und Trevilor und Alk.. Sagen muss man auch, es wirkt bei jedem anders, da können Dir Erfahrungen von anderen Leuten bei Trevilor und Alk. wenig helfen. Wenn einer sagt, kein Problem, dann kann es bei Dir völlig anders sein.

Zitat:
an einem Wettbewerb teilgenommen, bei ca. 25° Außentemperatur. Abends spielte dann noch ne gut Liveband. Da denke ich, sind 10 Gläser B., was in etwa 5 Flaschen entspricht, gar nicht so viel.


Sicher. Aber trotzdem, warum reicht nicht Alk. B.? Oder Cola, Wasser oder was auch immer? Letztlich geht es nicht um den Geschmack von B. oder Flüssigkeitsaufnahme, sondern um den Alk.. Eine andere Erklärung gibt es nicht. Und mein Gedanke war halt, warum ist das so?

Aber ok, muss jeder selbst wissen.

07.06.2010 14:29 • #12


@schalkemike,
hab vielen dank. war sehr hilfreich. konnte mir bisher nicht so richtig vorstellen was da passiert. war ads ganze von medikamenten begleitet oder komplett clean?
und danach waren deine pa weg? wie lange ging die therapie?
vg frank

08.06.2010 02:30 • #13


Hallo, macht Trevilor eigentlich abhängig?
Grüße Nicole

08.06.2010 07:38 • #14


Hallo!
@Frank:
Die Medikamente sind Teil der Therapie, sozusagen als Unterstützung. Wichtig ist, das Du der Ursache auf den Grund gehst, und das geht nur mit Therapie (Verhaltenstherapie, Gruppentherapie, etc.). Also zusammengefasst: Medikamente (in diesem Fall Trevilor) beseitigen die Symptome, und die Therapie die Ursache.

@Nicole:
Soviel ich weiß, machen die Trevilor nicht süchtig, und jetzt kommt das große aber:
Ich hatte zu Beginn der Einnahme in den ersten Tagen ein paar Nebenwirkungen wie Übelkeit, Gähnen, verstärktes Schwitzen, was sich aber recht schnell gelegt hat. Daher ist ein lamgsames Einschleichen des Medikaments wichtig. Ich habe erst 3-4 Tage 35mg/Tag genommen, bevor ich dann auf 75mg/Tag in retardierter Form (also Kapseln, die sich langsamer auflösen) gewechselt bin. Diese anfänglichen Nebenwirkungen sind wohl recht häufig, und legen sich in der Regel wieder - jedenfalls war es bei mir so.
Viel unangenehmer sind da die Nebenwirkungen beim Absetzen. Ich hatte mal zu schnell versucht, die Medikamente abzusetzen, und hatte echt sowas wie Blitze im Kopf, Schwindel, etc. Das war echt unangenehm. Also habe ich sie wirklich über Wochen ausgeschlichen. Ich habe einfach die Kapseln geöffnet, und die einzelnen Kügelchen herausgenommen. So war das Absetzen dann gar kein Problem mehr.

gruß
Mike

08.06.2010 08:35 • #15


Hab vorhin mal am Telefon meine Therapeutin gefragt, musste mit ihr einen Termin abstimmen. Also sie meinte, 1 oder 2 Gläser Wein oder B. gehen bei Trevilor, aber die Grenze der Verträglichkeit ist bei vielen Patienten stark herabgesetzt, sie vertragen wesentlich weniger. Ansonsten kommt es bei vielen am Anfang zu heftigsten Nebenwirkungen und nicht selten werden die Tabletten nach 2 oder 3 Tagen weggelassen, wegen z.B. starker Angst/Panik. Absetzen kann auch problematisch sein, muss aber nicht, sollte aber sehr langsam und lange erfolgen.

Eine Ex-Bekannte von mir bekam die übrigens im Januar 2010 auch und bekam schon am 1. Tag übelste PA im Auto. Das ging dann 3 Tage so und dann ging sie auf Station (Psychiatrie) zum Einstellen, weil sie nicht mehr klar kam. Bekommen hat sie dann aber Thombran und der Arzt dort meinte, die Trevilor sind viel zu stark und die Gabe sollte man auch wirklich genau abwägen.

08.06.2010 09:36 • #16


alles klar, danke so4. war sehr hilfreich.

08.06.2010 13:35 • #17



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