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Winnie22
Hi, ich denke schon, dass es davon kommen kann. Das gibt sich dann aber wieder. Spätestens nach ein paar Tagen.

LG

#221


Ariisha

Venlafaxin gegen starke innere Unruhe

Hallo zusammen . Ich habe vor lange innere Unruhe ohne irgendwelche Grunden. habe Anfangs mirtazapin bekommen (7,5 mg dann langsam auf 22,5 erhöht)der mir nur beim schlafen geholfen hat , habe viel Sport gemacht aber Unruhe war immer da 24/7 da ich mich nicht mehr konzentrieren könnte. Seitdem heule ich . Habe starke Haarausfall wegen diesen Stress . Meine Ärztin hat immer mir gesagt dass AD machen mehr unruhiger und ich soll mich beschäftigen . Wie kann ich mich beschäftigen wenn ich immer unruhig bin? Sie hat mir nur promethazin verschrieben beim Bedarf . Habe nur einmal genommen , konnte ganze Nacht nicht schlafen , habe das weggelassen . Jetzt vor zwei Wochen hat sie mir venlafaxin 37,5 mg verschrieben. Ich habe das Gefühl, dass sie richtig nicht versteht was ich habe. Ich denke nicht dass ich Depression habe aber diese Unruhe der Jahren dauert macht mich richtig depressiv gerade. Habe richtig Angst dieses Medikament zu nehmen wegen Nebenwirkungen und Abzetssymptomen. Und vor allem wenn es umsonst wird ( hilft nicht). Hat es überhaupt Jemandem gegen innere Unruhe geholt?
Wirde mich freuen für eure feddback.
Lg

#222


A


Venlafaxin 75mg Erfahrungen?

x 3


Wofo
Hey so eine Medi einstellung ist am
Anfang nicht einfach und es können
Nebenwirkungen auftreten leider auch
Vermehrt Unruhe muss aber auch nicht
Zwangsläufig kann muss aber nicht
Wichtig ist wie schon gesagt wurde
Sich ablenken beschäftigen ich weiß am
Anfang ist es nicht einfach aber halte
Durch und warte noch ein bißchen
Dann kann man ja immer noch
Entscheiden aber das sollte man dann
Ärztlich abklären versuche das
Zumachen was dir im moment gut tut
Viel Glück

LG

x 1 #223


Sybille1706
Zitat von Lillifee1487:
Halloich nehme seit 8 Wochen Venlafaxin 75 mg. Mir ging es wirklich besser bis letzte Woche Donnerstag meine Angststörung ist wieder schlimmer geworden. Meine Psychaterin hat mir empfohlen, nun 112,5 mg zu nehmen. Seit Freitag habe ich also die Dosis erhöht und heute fühle ich mich wie benommen.kann das von der Erhöhung kommen? Ich habe Angsz nicht für meine Kinder da sein zu können.Viele Grüsse


Hallo, wie hat sich Deine Angststörung verschlimmert bzw. welche Symptome hattest Du? Ich nehme seit 2 Wochen 75 mg und seit 2 Tagen geht es mir nicht so gut. Lg

#224


K

Kann es sein das Venlafaxin bei mir nicht wirkt?

Hallo, ich bin neu im Forum.
Ich habe hier im Forum verschiedene Beiträge zum Thema Antidepressiva gelesen. Im Moment ist es bei mir so, dass ich verzweifelt bin über meinen psychischen Zustand.
Angefangen hat alles 2006. Nah am Wasser gebaut war ich eigentlich schon immer. Im Sommer 2006 hatte ich einen regelrechten Zusammenbruch. Ich hatte tagelange Weinanfälle und habe mich nur im dunklen Zimmer aufgehalten. Da ich selbst nicht konnte hat mein Mann dafür gesorgt, dass ich kurzfristig einen Termin bei einem Psychater bekam.
Ich wurde dort auf Venlafaxin eingestellt. Habe es gut vertragen. Kaum Nebenwirkungen, manchmal Kopfschmerzen. 2010 erkrankte ich an Brustkrebs. Zu dieser Zeit nahm ich 75 mg Venlafaxin. in der Zeit von 2010 bis 2015 habe ich Arimidex, ein Aromatasehemmer zur Behandlung von hormonabhängien Brustkrebs, eingenommen. Während dieser Zeit ging es mir sehr gut. Meiner Ansicht nach auch deswegen, weil die Bildung der weiblichen Hormone durch Arimidex unterbunden wurde.
Im August 2015 konnte ich die Arimidex Therapie beenden. Nach etwa drei Monaten nach dem Absetzen begannen meine Beschwerden.

Ich leide unter Symptomen, die ich eigentlich gar nicht richtig beschreiben kann. Daher hat meine Hausärztin alle möglichen Untersuchungen vornehmen lassen. MRT, Ohrenarzt, Psychologe, Migräneklinik, Orthopäde, Tagesklinik usw. . .Ich war eine Woche im Krankenhaus, aber od. auch Gott sei Danke ohne Befund. Hormonstatus habe ich auch machen lassen. Er ist altersgerecht. Ich bin 66 Jahre.
Aus heiterem Himmel beginnt immer in der Nacht in meinem Kopf ein Geräusch, etwa alle 30 Sek. Rhythmus. Ich bin schweißgebadet und träume total wirres und teilweise schlimmes Zeug. Am Abend vorher merke ich schon Anzeichen, die darauf hinweisen, dass es wieder soweit ist. Ich bin gereizt, muss weinen und bin allgemein schlecht drauf. Dazu kommt, dass ich mich überhaupt nicht konzentrieren kann, habe überhaupt keine Struktur. Am morgen geht es mir so elend, dass ich nicht aufstehen kann. Diese Geräusche sind äußerst unangenehm, mir ist es übel, habe Durchfall und sehe sehr schlecht aus. Kopfschmerzen sind eher nicht da, aber ein Druck im Kopf.
Das ganze hält drei Tage an und endet am dritten Tag, als ob ein Schalter ausgedrückt wird. Mir geht es wieder gut. In sehr unregelmäßigen kurzen Abständen das gleiche Spiel.
Ich habe alle möglichen Medikamente bekommen, Triptane gegen Mikränebeschwerden, Tabletten gegen Übelkeit, gegen Schwindel usw. nichts hilft bzw. lindert die Beschwerden.

Momentan bin ich ohne jeglichen Antrieb. Mir ist alles egal. Gehe auch nicht gerne raus und schon gar nicht einkaufen. Ich kann mich zu nichts aufraffen. Bin allerdings innerlich wie getrieben und
ruhelos.
Noch mal zu meiner Dosierung Venlafaxin:
Anfangsdosis 37,5 mg auf 150 mg
Zwischenzeitlich Erhöhung der Dosis bis 300 mg auf Verordnung meiner Psychaterin
Senkung auf 150 mg weil ich unter unerträglichen Schweißausbrüchen gelitten
habe. Nunmehr bin ich bei 75 mg morgens und 37,5 mg mittags.
Egal welche Dosis ich eingnommen habe, die genannten Beschwerden habe sich nicht verändert.

Kann es denn sein, dass das Venlafaxin keine positve Wirkung mehr auf meinen Zustand hat?
Hat jemand in der Gruppe ähnliche Erfahrung gemacht ?





Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder leidet an ähnlichen Beschwerden. Vielleicht kann jemand mir empfehlen was ich noch machen kann.
Vielen Dank!















Aus heiterem Himmel beginnt immer in der Nacht in meinem Kopf ein Geräusch, etwa alle 30 Sek. Rhythmus. Ich bin schweißgebadet und träume total wirres und teilweise schlimmes Zeug. Am Abend vorher merke ich schon Anzeichen, die darauf hinweisen, dass es wieder soweit ist. Ich bin gereizt, muss weinen und bin allgemein schlecht drauf. Dazu kommt, dass ich mich überhaupt nicht konzentrieren kann, habe überhaupt keine Struktur. Am morgen geht es mir so elend, dass ich nicht aufstehen kann. Diese Geräusche sind furchtbar, mir ist es übel, habe Durchfall und sehe sehr schlecht aus. Kopfschmerzen sind eher nicht da, aber ein Druck im Kopf.
Das ganze hält drei Tage an und endet am dritten Tag, als ob ein Schalter ausgedrückt wird. Mir geht es wieder gut.
Etwa 2 Wochen später das gleiche Spiel. In der Zwischenzeit geht es mir gut.
Ich habe alle möglichen Medikamente bekommen, Triptane gegen Mikränebeschwerden, Tabletten gegen Übelkeit, gegen Schwindel usw. nichts hilft bzw. lindert die Beschwerden.
Seit 2006 nehme ich Venlafaxin gegen Depressionen. 2010 hatte ich Brustkrebs und habe 5 Jahre Arimidex zur Antihormontherapie genommen. Damit wurde die Bildung der weiblichen Hormone unterdrückt.
Aber die Ärzte sagen, dass weder Arimidex noch Venlafaxin die Ursache sind. In der Tagesklink sagte man mir, dass schlechte Erlebnisse die Beschwerden auslösen. Bin dann auf die Schiene psychische Probleme gekommen. Das kann aber nicht sein. Die Beschwerden kommen, auch wenn ich z.B. schöne Erlebnisse habe. Das habe ich beobachtet.
Momentan bin ich ohne jeglichen Antrieb. Mir ist alles egal. Gehe auch nicht gerne raus und schon gar nicht einkaufen. Ich kann mich zu nichts aufraffen. Bin allerdings innerlich wie getrieben und ruhelos.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder leidet an ähnlichen Beschwerden. Vielleicht kann jemand mir empfehlen was ich noch machen kann.
Vielen Dank!

#225


S
Hasst Du es mal mit einer Psychotherapie versucht? Kann das sein,dass in Deinem Leben etwas schlimmes passiert Ist ? Hast Du zu diesem Geräusch irgendeine Beziehung?
Vielleicht sind es Flashbacks,hältst Du das für möglich?
Ich habe 9 Jahre lang Neuroleptika genommen,die an den Kernsymptomen nichts verändert haben.
Nach einer Therapie war das bei mir ganz anders.

#226


S

Einschleichphase Venlafaxin nach Krankheitsdiagnose

Hallo liebe Teilnehmer
Letztes Jahr habe ich eine schwere Krankheitsdiagnose bekommen
Nachdem ich dachte, ok ich habe die Diagnose nun einigermaßen angenommen ( werde ja nicht sofort dran Sterben ) kamen einige Wochen später zwei schlimme Panikattacken , Abtransport mit Krankenwagen , durchchecken etc.
Wir dachten erst, es sei irgendein anderer Kollaps aber die Ärzte waren sich ziemlich sicher, dass es schlimme Panikattacken waren ( Luftnot, das Gefühl irre zu werden, Herzklopfen, Weinerlichkeit , keine Kraft mehr , hat mich buchstäblich umgehauen )
Diese Anfälle kamen nie wieder.
Was danach kam war eine völlige Überforderung im Alltag : ich konnte mich beim Autofahren kaum noch konzentrieren, ich habe immer gefroren, war super unkonzentriert etc.
Ein erfolgloser Versuch mit Escitalopram hat mich noch mehr nervös gemacht als ich es eh schon bin, bin wie eine irre durch die Wohnung gelaufen und dachte ich sei reif fürs Krankenhaus .
Angefangen mit 5mg dann nach einer Woche 10mg, ich war wie auf einer Rakete hatte einen einer enormen Antrieb und war Dauernervös.
Insgesamt habe ich es 40 Tage ausprobiert, fühlte mich nicht anders als vorher somit wurde es abgesetzt ( ohne ausschleichen , klappte auch ganz gut )hatte eigentlich nur Nebenwirkungen wie ständiges Nasenbluten, eine lmaa Einstellung , Nervosität.
Was nun mehrere Monate danach folgte , war ein völliger Absturz ins Bodenlose.
Ich bin inzwischen wieder vollkommen im Arbeitsleben angekommen.
Meistens, genau am Wochenende habe ich schlimme Tiefpunkte, sitze heulend auf dem Boden, alles ergibt für mich einfach keinen Sinn, kann mich nicht aufraffen irgendwas zu machen, was zum Anziehen rauszusuchen lies mich neulich in Tränen ausbrechen, ich kann mich kaum konzentrieren, habe grübelneigung, gedsnkenschleifen, Emotionslosigkeit, schlimmes subjektives Heezklopfen teilweise Gedanken, es wäre ja nicht schlimm wenn ich weg wäre etc. morgens ist es am aller schlimmsten . Mein Körper steht unter Dauerspannung, habe bereits 8Kg abgenommen und weiß einfach nicht mehr so recht weiter was ich noch machen soll.Es ist als führte mein Körper derzeit ein Eigenleben ich habe keine Connection mehr zu ihm, er ist ein Verräter und gehorcht mir nicht .
Ich bin auch in psychologischer Behandlung, es sei eine Anpassungsstörung, depressive Episode .
Das war dann der Wendepunkt für mich, dass ich etwas machen muss, obwohl ich nach dieser Erfahrung eigentlich total gegen Antidepressiva war.
Mein Psychiater gab mir nun Venlafaxin 37,5 mg, diese nehme ich nun seit 6 Tagen ( ja ich weiß ist nicht lange Laughing )
Seitdem habe ich eine noch schlimmere Unruhe in mir als ich ja eh schon habe ( morgens kaum auszuhalten bin ganz hektisch ) bin neulich 11km joggen gewesen um diesen Druck loszuwerden, mein Hals ist trocken, habe teilweise das Gefühl mein Hals ist wie zugeschnürt, Träume und schwitzen hält sich in Grenzen , Schwindel ist da, manchmal auch kopfschmerzen.
Wird das alles besser ? Das einzige was ich bisher merke ist , dass ich nicht mehr ganz sooo schlimm grübel , weinen musste ich auch nicht mehr.
Würde am liebsten alles wieder hinschmeißen weil ich sooo ungeduldig bin .
Mein Umfeld meint schon, eine psych Klinik sei wohl die beste Alternative aber ich will nicht wieder aus meinem Alltag gerissen werden .
Danke fürs Lesen Smile

#227


Inaki
@Sonnenschein21 die anfängliche Unruhe ist leider normal. Sollte sich aber geben.

#228


S
@tante Emma
Was hattest du denn das du es absetzen musstest?

#229


strohbichler
Hallo zusammen,
bin neu hier im Forum und aktuell dabei nach 8 Jahren Venlafaxin auszuschleichen.
Habe seit dem 01.04.22 in 12,5 mg Schritten reduziert von 150mg [meine Standarddosierung in den letzten Jahren] auf aktuell 37,5mg. Bis 75mg hat das eigentlich gut funktioniert. Dann wurde es heftiger und die Ängste wurden wieder schlimmer. Will aber definitiv nicht wieder erhöhen da ich mit 150mg auch sehr schlechte Phasen mit Ängsten und Depressionen hatte.
Ich will einfach wissen was mein Körper mir ohne Medis sagen will.
Falls jemand im Forum ist mit dem ich mich zu dem Thema austauschen könnte würde ich mich freuen...

#230


Jasy1983
Heute ist Tag 4 mit Venlafaxin retard, donnerstag und Freitag mit 37,5mg angefangen, dann gestern 75mg

Nebenwirkungen bisher: Mundtrockenheit, Müdigkeit, schwitzen und seit heute Bauchschmerzen und Unwohlsein inkl. Übelkeit, weiß jemand wie lange es dauert?

Bin grad stationär in der Klinik und werde neu eingestellt, Opipramol hat zwar geholfen aber mich ständig müde gemacht

#231


strohbichler
@Jasy1983
Hi,
Ich hatte beim Start mit Venlafaxin 2015 direkt das Gefühl dass dieses Medikament mir gegen die Ängste hilft und hatte kaum Nebenwirkungen. Das war bei anderen AD anders. Bei Fluoxetin hatte ich so schlimme Nebenwirkungen dass ich nach 3 Tagen aufgegeben habe. Citalopram habe ich länger genommen, hat aber nicht so gut geholfen wie das Venlafaxin.
Kann natürlich sein dass du bei jeder Dosiserhöhung wieder mehr Nebenwirkungen bekommst. Aber die sollten dann innerhalb von 14 Tagen aufhören.

x 1 #232


strohbichler
Falls du die Nebenwirkungen nicht aushalten kannst, ist es dann vielleicht doch nicht das richtige AD für dich.

#233


Jasy1983
Zitat von strohbichler:
@Jasy1983 Hi, Ich hatte beim Start mit Venlafaxin 2015 direkt das Gefühl dass dieses Medikament mir gegen die Ängste hilft und hatte kaum ...

Danke dir .. ist echt unangenehm aber in der Klinik fühle ich mich gut aufgehoben, hoffentlich gehen die 14 Tage schnell rum

Mittwoch ist Visite, mal sehen was die Oberärztin dann sagt

#234


strohbichler
Es ist halt immer wie Jugend forscht am eigenen Körper und jeder Körper reagiert leider anders.

#235


strohbichler
Klinik ist ein sehr guter Platz um AD zu testen und sich einstellen zu lassen. Ich wurde 2013 einfach mit einer Packung Citalopram heim geschickt und musste das alles alleine machen. War eigentlich unverantwortlich.

#236


strohbichler
@Jasy1983
Drück dir die Daumen dass das klappt und es dir bald besser geht.

x 1 #237

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Jasy1983
Seit heute aktuell 150mg mit Venlafaxin retard, es wird besser bis auf die Müdigkeit, mal abwarten bis nächste Woche Mittwoch, da ist wieder Visite.

#238


strohbichler
@Jasy1983
Das hört sich doch schon langsam besser an. Viel Glück weiterhin🍀

x 1 #239


Jasy1983
Muss man fragen, aktuell nach wie vor bei 150mg morgens.

Nebenwirkungen bisher noch: Schlafstörungen, wache mehrmals in der Nacht auf, schlafe aber schnell wieder ein und harter Stuhlgang 😵‍💫

Positiv ist: fühle mich besser, keine Müdigkeit und Panikattacken mehr, Stimmung ist auch besser.

#240


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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