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Pueppylain
Hallo zusammen.

Ich leide unter generalisierten Angststörungen.
Ich nehme Escitalopram 10mg und komme super mit zurecht. Allerdings habe ich manchmal eine Phase von ein paar Tagen wo ich innerlich total unruhig und vermehrt ängstlich bin.
Hat jemand gleiche Erfahrung?
Kann man zusätzlich Abhilfe schaffen wie zb Übungen, Tees, pflanzliches?

Viele Grüße

Sabrina

27.03.2023 17:27 • 02.05.2023 #1


15 Antworten ↓


BurhanEhsan
Versuch es mal mit Japanischer Grüntee (Sencha) ausm Bio oder Reformhaus
Es macht einem ruhig und entspannt einem sehr

27.03.2023 17:41 • x 1 #2


A


Trotz Antidepressiva innere Unruhe bei Angststörungen

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K
Hallo, dient Escitalopram nicht sogar zur Antriebssteigerung? Ich dachte eben, dass du vielleicht nicht trotz, sondern auch wegen des AD unruhig sein könntest?

27.03.2023 18:11 • #3


Pueppylain
@Kintana
Vielleicht sollte ich es mal anders formieren.
Ich bin vom Kopf her unruhig. Seit Freitag kreisen wieder Gedanken in meinem Kopf, stimmungsschwankungen, kopf und nackenschmerzen, Verspannungen... heute merke ich das es allmählich besser wird. Seit dem ich escitalopram nehme (ca. 7 Monate) fällt es mir auf das ich immer mal solche Phasen habe.

Vorher habe ich 10 Jahre Paroxetin genommen und kann mich nicht erinnern solche Phasen mit dem Medikament gehabt zu haben.

27.03.2023 18:16 • #4


G
Huhu jedes Medi wirkt anderst.. Paroxetin hat meine Angst getötet, bzw. alle Gefühle..

Vermutlich hat dich etwas getriggert und du spürst das..? 10 mg ist auch noch nicht viel.. warte mal ab.. ich vermute das geht vorbei..

Ich bin der Meinung etwas Angst schadet keinem und man kann daran arbeiten.. wenn es öfters vorkommt und schlimmer wird, frag deinen Arzt.. evtl kannst du auf 15 mg gehen dann

27.03.2023 18:32 • x 1 #5


Pueppylain
@Grow
Ich hab tatsächlich mal 15mg genommen aber das war nicht schön. Ich hab mich immer total benebelt gefühlt und nervös. Hatte teilweise so krasse zwangsgedanken. Habs dann wieder auf 10 runter und dann wars besser. Nur hab ich halt diese Phasen die mich dann runter ziehen. Und...... extrem lebendige Träume!
Eigentlich müsste ich auch eine Therapie machen aber keine Chance irgendwo einen Therapieplatz zu bekommen. Dafür geht es aber im Sommer 3 Wochen in die Rhea

27.03.2023 18:38 • #6


Pueppylain
@Grow
Und getriggert hat mich eigentlich nichts.. zumindest nicht bewusst! Im Gegenteil ich war bis vergangenen Freitag eigentlich ziemlich entspannt und gut drauf

27.03.2023 18:40 • #7


G
@Pueppylain hmm ja eine therapie wäre extrem wichtig.. man darf sich nicht nur auf medis verlassen…

Wie lange hast du 15 mg genommen?

27.03.2023 18:46 • #8


Pueppylain
@Grow bestimmt 2 Monate..

Ja das Problem ist ich bekomme hier einfach keinen Therapeuten. Ich stehe schon seit mehr als einem Jahr auf mehreren Wartelisten

27.03.2023 18:48 • #9


G
@Pueppylain das ist echt unter aller Kanone.. kannst du dich mit gelegentlichen Tiefs arrangieren?

27.03.2023 19:47 • #10


Pueppylain
@Grow
Muss ich ja. Hab ein Kind, hab einen Job und der Rest muss ja auch laufen. Es ist zwar mega unangenehm die Tage wo ich Chaos im Kopf habe aber ich würde so schnell nicht aufgeben.
Mich würde einfach nur interessieren ob das normal ist trotz AD solche Tage zu haben. Wie gesagt mit Paroxetin hatte ich sowas gar nicht...

27.03.2023 19:52 • #11


G
@Pueppylain also bis auf Paroxetin war und ist das normal bei mir…

27.03.2023 20:43 • x 1 #12


Kimsy
@Pueppylain ich nahm mal 3 Jahre lang Mirtazapin und da hatte ich auch Tage, wo es Einbrüche gab und es dann wieder besser wurde..ich denke das ist normal...wenn es aber zu lange anhält, dann brauchst du vielleicht ne andere Dosis...

27.03.2023 21:51 • x 1 #13


Angstmaschine
Also das kenne ich auch, ich halte das auch für völlig normal. Das AD ist kein Wundermittel dass immer für einen gleichen, perfekten Zustand sorgt. Schwankungen sind normal, so wie man sie auch ohne AD hat. Achte vielleicht mal darauf, was kurz vor solchen Phasen bei dir passiert. Das muss kein regelrechter Trigger sein, etwas mehr Stress (auch positiver!) reicht oft schon aus. Vielleicht findest Du was und kannst das dann etwas besser kontrollieren (mehr Schlaf, Entspannung, kleine Pausen, Stress wo es geht und eine gewisse Schwelle überschreitet vermeiden usw.).

Oft hilft es aber auch alleine schon, wenn man die Auslöser erkennt und das dann einfach besser akzeptieren kann.

Das mit den Träumen kenne ich auch. Das habe ich selbst nach 10 Jahren noch oft sehr massiv. Da träumt man sich manchmal ein Zeug zusammen, das glaubt einem echt keiner mehr. Was mir hilft: die Weckzeit etwas verschieben, d. h. mal versuchen 15 Minuten eher wach zu werden. Je nach Schlafphase kann man sich nicht mehr an seine Träumer erinnern (oder eben sehr gut), ein etwas geänderter Schlafrhytmus kann da Wunder bewirken.

27.03.2023 22:20 • x 2 #14


tinamai85
@Pueppylain Wie geht es dir mittlerweile? Ich nehme auch Escitalopram 10mg und hatte echt schon gute Zeiten. Ab und zu habe ich aber auch mal ein paar Tage oder eine Woche, die so richtig reinhauen. Dann bin ich wieder sehr unruhig, ängstlich und depressiv. Ich frage mich auch woher das kommt. Ich nehme das Escitalopram in Tropfenform ein und hatte schon die Vermutung, dass es damit zusammen hängt, da die Tropfen ja nicht immer gleich groß sein können? Höher gehen will ich mit dem Medikament aber auch nicht, weil ich angst habe, dass sich Antrieb und Unruhe vielleicht negativ verstärken. Ich denke, ich lasse demnächst noch einmal meinen Medikamentenspiegel messen.
Viele Grüße!

02.05.2023 12:23 • #15


Pueppylain
@tinamai85
Ich bin erst von 10mg auf 15mg und dann wieder runter auf 10mg. Nun nehme ich seit 14 Tage wieder 15mg und ich muss sagen mir geht's super! Wenn es so bleibt wie es ist wäre ich echt zufrieden ansonsten muss ich tatsächlich ein anderes Medikament nehmen.
Die Träume sind immer noch da aber ich weiß ja wovon sie kommen. Das beruhigt mich ein wenig bzw ich kann mehr oder weniger damit umgehen.
Was ich absolut nicht mehr habe ist lust auf S**. Das belastet mich doch schon sehr. Mit paroxetin war es zwar gehemmt aber mit escitalopram ist es komplett weg. Ich muss mich in 14Tagen nochmal bei meinet Ärztin vorstellen. Mal sehen wie es bis dahin ist.

Und ich glaube das man dem Medikament mehr Zeit geben muss als ein paar Wochen/Monate denn so gut wie es mir aktuell geht ging es mir mit dem Medikament noch nie. Aber mal sehen wie es sich hält

02.05.2023 16:55 • #16


A


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Dr. med. Andreas Schöpf