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petrus57
Zitat von Snikas:
Vielleicht ist auch nur meine Angststörung.


Denke ich auch. Man weiß dabei nie : Ist es die Grunderkrankung oder sind es Absetzprobleme.

01.11.2017 09:13 • #81


Zitat von petrus57:

Denke ich auch. Man weiß dabei nie : Ist es die Grunderkrankung oder sind es Absetzprobleme.


Die beiden Ärzte mit denen ich am Samstag telefoniert habe, meinten ja auch das es meine Starke Angst sei.
Daraufhin war es ja bis Montag Nachmittag deutlich besser.
Das spricht ja dafür das es nur meine Angst ist evtl. Leichter Entzug in den ich mich reinsteigern tue.

01.11.2017 09:22 • x 1 #82


Zitat von Snikas:

Die beiden Ärzte mit denen ich am Samstag telefoniert habe, meinten ja auch das es meine Starke Angst sei.
Daraufhin war es ja bis Montag Nachmittag deutlich besser.
Das spricht ja dafür das es nur meine Angst ist evtl. Leichter Entzug in den ich mich reinsteigern tue.


Hallo

Die meisten Ärzte geben ungern zu, dass es Absetzerscheinungen sind und schieben gerne die Problematik auf die Angst.
Ich würde sagen: Deine Angst triggert die Absetzsymptome. Allerdings finde ich, man kann ganz gut unterscheiden, was Absetzsymptome und was "normale" Angst- und Panikstörungssymptome sind.

Lies mal hier:
https://benzo.org.uk/german/bzcha03.htm

Ich persönlich rate dir, möglichst schnell vom Tavor wegzukommen. Je länger du es nimmst, um so schlimmer kann der Entzug werden. Tavor hat zum einen eine sehr kurze Halbwertszeit, und darüberhinaus hat es eine kritische Metabolisierung (werden direkt via Phase-II-Reaktion abgebaut).
Wenn es gar nicht ohne Benzo geht, du nicht mehr aus dem Haus kannst oder nicht mehr alleine bleiben kannst, und dieser Zustand anhält (!), lass dir ein Benzo mit langer Halbwertszeit verschreiben, vorzugsweise Diazepam oder Clonazepam in Tropfenform. Dieses dann trotzdem abdosieren. In 0,1 mg Schritten - jeder neue Schritt, wenn du dich an die jeweilige Dosis gewöhnt hast.
Absetzschemen finden du auch über o.g. Link.

Mit wechselnden ADs zusätzlich wäre ich vorsichtig, das kann dein ZNS noch weiter durcheinanderwürfeln.
Diesbezüglich finde ich auch Tipps hier im Forum sehr kritisch, denn jedes AD wirkt in jedem Individuum anders.

Richtige Absetzsymptome kann ohnehin kein AD lindern. Das greift höchstens mit etwas Glück bei einer Entzugsdepression.

Hattest Du vor dem Canna. schon mit Ängsten zu tun ?

VG, Tiffy

01.11.2017 10:04 • x 1 #83


Zitat von TiffyK:

Hallo

Die meisten Ärzte geben ungern zu, dass es Absetzerscheinungen sind und schieben gerne die Problematik auf die Angst.
Ich würde sagen: Deine Angst triggert die Absetzsymptome. Allerdings finde ich, man kann ganz gut unterscheiden, was Absetzsymptome und was "normale" Angst- und Panikstörungssymptome sind.

Lies mal hier:
https://benzo.org.uk/german/bzcha03.htm

Ich persönlich rate dir, möglichst schnell vom Tavor wegzukommen. Je länger du es nimmst, um so schlimmer kann der Entzug werden. Tavor hat zum einen eine sehr kurze Halbwertszeit, und darüberhinaus hat es eine kritische Metabolisierung (werden direkt via Phase-II-Reaktion abgebaut).
Wenn es gar nicht ohne Benzo geht, du nicht mehr aus dem Haus kannst oder nicht mehr alleine bleiben kannst, und dieser Zustand anhält (!), lass dir ein Benzo mit langer Halbwertszeit verschreiben, vorzugsweise Diazepam oder Clonazepam in Tropfenform. Dieses dann trotzdem abdosieren. In 0,1 mg Schritten - jeder neue Schritt, wenn du dich an die jeweilige Dosis gewöhnt hast.
Absetzschemen finden du auch über o.g. Link.

Mit wechselnden ADs zusätzlich wäre ich vorsichtig, das kann dein ZNS noch weiter durcheinanderwürfeln.
Diesbezüglich finde ich auch Tipps hier im Forum sehr kritisch, denn jedes AD wirkt in jedem Individuum anders.

Richtige Absetzsymptome kann ohnehin kein AD lindern. Das greift höchstens mit etwas Glück bei einer Entzugsdepression.

Hattest Du vor dem Canna. schon mit Ängsten zu tun ?

VG, Tiffy


Hallo Tiffy,
Vor dem einmaligen Canna. hatte ich Angst vor Krankheiten steigerte mich in kleinste Symptome rein und im wartezimmer bei Ärzten usw ging es mir oft schlecht (Kreislauf usw).

Nach dem Canna. hatte ich dann Angst vor der Angst ständig das Gefühl mein Blutdruck geht in den Keller und so ein unwirkliches Gefühl im Kopf.
Das ganze wurde mit Tavor deutlich besser.
Die jetzigen Symptome sind :
Übelkeit
Würgen
Angst kurz vorm einschlafen.
Mundtrockenheit
Schlaflos

Falls das doch vom Entzug kommt wird es aber besser mit der Zeit wenn ich auf der jetzigen Dosis bleibe oder?
Was meinst du wie ich jetzt vorgehen sollte?

01.11.2017 10:16 • #84


Alles kann - nichts muss
Es kann mit der Zeit besser werden, kann aber auch recht lange unerträglich sein.
Wenn es dir richtig schlecht geht, erhöhe zurück zur letzten "einigermaßen-Wohlfühl-Dosis". Wenn du wirklich schon abhängig bist und das Absetzerscheinungen sind, kann ein zu schnelles Absetzen verursachen, dass sich dein "Hirn" nicht so leicht erholt und du lange Zeit mit protrahierten Entzugssymptomen zu kämpfen hast.
Vier Wochen sind keine lange Einnahmezeit, aber bei Tavor KANN das im blödesten Fall schon zu viel sein.
Wenn du - offensichtlich - so sensibel reagierst, wirst du es mit Tavor schwer haben, da die Schritte der 0,1 mg viel zu groß sind.
Dann bleibt dir wohl nichts anderes übrig, als auf Diazepamtropfen oder Clonazepamtropfen umzustellen, da spürst du die letzten 0,1 mg Schritte nicht ganz so stark.

Parallel dazu die Angstproblematik, die du schon vorher hattest, angehen !

01.11.2017 10:24 • x 1 #85


petrus57
@Snikas

Könntest es ja auch mal mit einem CBD Öl probieren. Bei mir hat es nichts gebracht. Bei der ersten Flasche hatte ich den Eindruck dass es ein bisschen hilft. Dann habe ich eine andere Firma versucht, da hatte ich gar nichts gespürt.

Meine erster Versuch war dieses:

https://www.amazon.de/Cibdol-CBD-Prozen ... bd+schweiz

01.11.2017 10:25 • #86


Zitat von TiffyK:
Alles kann - nichts muss
Es kann mit der Zeit besser werden, kann aber auch recht lange unerträglich sein.
Wenn es dir richtig schlecht geht, erhöhe zurück zur letzten "einigermaßen-Wohlfühl-Dosis". Wenn du wirklich schon abhängig bist und das Absetzerscheinungen sind, kann ein zu schnelles Absetzen verursachen, dass sich dein "Hirn" nicht so leicht erholt und du lange Zeit mit protrahierten Entzugssymptomen zu kämpfen hast.
Vier Wochen sind keine lange Einnahmezeit, aber bei Tavor KANN das im blödesten Fall schon zu viel sein.
Wenn du - offensichtlich - so sensibel reagierst, wirst du es mit Tavor schwer haben, da die Schritte der 0,1 mg viel zu groß sind.
Dann bleibt dir wohl nichts anderes übrig, als auf Diazepamtropfen oder Clonazepamtropfen umzustellen, da spürst du die letzten 0,1 mg Schritte nicht ganz so stark.

Parallel dazu die Angstproblematik, die du schon vorher hattest, angehen !


Also wenn ich jetzt wieder auf 1 mg gehe hört der Horror erstmal auf?

Habe eine vergaltenstherapie begonnen

01.11.2017 10:29 • x 1 #87


Zitat von petrus57:
@Snikas

Könntest es ja auch mal mit einem CBD Öl probieren. Bei mir hat es nichts gebracht. Bei der ersten Flasche hatte ich den Eindruck dass es ein bisschen hilft. Dann habe ich eine andere Firma versucht, da hatte ich gar nichts gespürt.

Meine erster Versuch war dieses:

https://www.amazon.de/Cibdol-CBD-Prozen ... bd+schweiz


Das war auch so ein Kapitel für sich, das wir uns hätten sparen können, oder ? Du bist aber immerhin billiger davon gekommen

01.11.2017 10:30 • x 1 #88


Zitat von Snikas:

Also wenn ich jetzt wieder auf 1 mg gehe hört der Horror erstmal auf?

Habe eine vergaltenstherapie begonnen


Verhaltenstherapie unter Benzoeinfluss ist nicht sehr wirksam. Unter diesem Aspekt wirklich weg damit.
Du kannst 1 mg nehmen, und schauen, ob es hilft. Vergiss aber nicht, dass da auch psychische Aspekte hinzukommen können.
Weiß dein Therapeut von dem Tavor ?
Wenn du dich mit 1 mg stabil fühlst, halte es ein paar Tage bei und reduziere dann die morgendliche Einnahme, später die abendliche.
Was für Tabletten hast Du ? 1 mg ?

01.11.2017 10:33 • #89


petrus57
@TiffyK

Ich hatte auch gut 100 Euro ausgegeben.

01.11.2017 10:35 • #90


Zitat von TiffyK:

Verhaltenstherapie unter Benzoeinfluss ist nicht sehr wirksam. Unter diesem Aspekt wirklich weg damit.
Du kannst 1 mg nehmen, und schauen, ob es hilft. Vergiss aber nicht, dass da auch psychische Aspekte hinzukommen können.
Weiß dein Therapeut von dem Tavor ?
Wenn du dich mit 1 mg stabil fühlst, halte es ein paar Tage bei und reduziere dann die morgendliche Einnahme, später die abendliche.
Was für Tabletten hast Du ? 1 mg ?


Habe die 0,5mg Tabletten.
Mein Therapeut meinte ich soll absetzen und ich auch.
War mit den 1mg morgens und abends 0,5mg recht stabil.
Nehme jetzt morgens und abends 0,375mg.
Soll ich heute Mittag 0,5 und heute Abend 0,5 mg nehmen und ab morgen dann morgens und abends wieder 0,5 oder heute Abend 1mg und dann morgen 0,5 morgens und abends?

01.11.2017 10:39 • #91


Zitat von Snikas:
Soll ich heute Mittag 0,5 und heute Abend 0,5 mg nehmen und ab morgen dann morgens und abends wieder 0,5 oder heute Abend 1mg und dann morgen 0,5 morgens und abends?


Diese Entscheidung wird Dir niemand abnehmen können.
Du musst sehen,wie es Dir geht und was Du aushältst.

Wobei meine persönliche Meinung ist:

Lass das Abdosieren langsam angehen.
Du machst Verhaltenstherapie,das ist super!
Die muss aber erstmal greifen und das dauert.
Gib Dir Zeit und quäl Dich nicht.

Eine genaue Dosierung kann Dir nichtmal Dein Psychiater vorgeben,weil niemand in Deiner Haut steckt.

01.11.2017 10:50 • x 1 #92


Zitat von Flame:

Diese Entscheidung wird Dir niemand abnehmen können.
Du musst sehen,wie es Dir geht und was Du aushältst.

Wobei meine persönliche Meinung ist:

Lass das Abdosieren langsam angehen.
Du machst Verhaltenstherapie,das ist super!
Die muss aber erstmal greifen und das dauert.
Gib Dir Zeit und quäl Dich nicht.

Eine genaue Dosierung kann Dir nichtmal Dein Psychiater vorgeben,weil niemand in Deiner Haut steckt.


Gut dann versuche ich wieder auf 1mg zu gehen.
Hoffe nur das es nach einer Woche auf 0,75mg geht und es mir dann wieder einigermaßen gut gehen wird.
Werde dann sobald mein Psychiater nächste Woche wieder da ist mit ihm besprechen wie es weiter gehen soll.
Ob Umstieg auf diazepam oder ähnliches.

01.11.2017 10:57 • #93


Zitat von Snikas:
Gut dann versuche ich wieder auf 1mg zu gehen.Hoffe nur das es nach einer Woche auf 0,75mg geht und es mir dann wieder einigermaßen gut gehen wird.Werde dann sobald mein Psychiater nächste Woche wieder da ist mit ihm besprechen wie es weiter gehen soll.Ob Umstieg auf diazepam oder ähnliches.


Gute Idee!

Setzt Dich nicht zu sehr unter Druck.
Du tust Dir und vor allem Deiner Therapie damit keinen Gefallen!

Ich habe den gleichen Fehler gemacht und wollte uuuunbedingt schnell runter von Medikamenten.
MEIN Psychiater weiss,dass ich dazu neige,mir zuviel Druck zu machen und sagt dann auch immer schon: "Sie können auch ruhig ein bisschen mehr nehmen"...

Hab es schon mehrfach im "Hau-Ruck-Verfahren" probiert und das funktioniert eben nicht.
Das ist zwar keine schöne Erkenntnis aber man kann daraus lernen.

01.11.2017 11:09 • x 1 #94


Hier gehts ja nicht um irgendwelche ADs, sondern speziell um Benzos. Und da bin ich durchaus der Meinung, dass gerade bei der kurzen Einnahmedauer schnell weg damit einigen Schaden verhindern kann...
Bei einer längeren Einnahmedauer eines Benzos wärs wieder etwas anderes.

Und was die Verhaltenstherapie betrifft: Letztlich muss man (da) lernen, sich (wieder) selbst zu vertrauen. Und das geht mit Benzos nicht. Abgesehen von der chemischen Beeinflussung, die mit Benzos ein Lernen mehr oder weniger verhindert.

@Snikas

Das wird schon .

Die Regel bei der Reduzierung ist eigentlich, erst die morgendliche Einnahme zu verringern, dann die abendliche.
Muss man aber auch individuell probieren.

01.11.2017 11:23 • #95


Zitat von Flame:

Gute Idee!

Setzt Dich nicht zu sehr unter Druck.
Ich habe den gleichen Fehler gemacht und wollte uuuunbedingt schnell runter von Medikamenten.
MEIN Psychiater weiss,dass ich dazu neige,mir zuviel Druck zu machen und sagt dann auch immer schon: "Sie können auch ruhig ein bisschen mehr nehmen"...

Hab es schon mehrfach im "Hau-Ruck-Verfahren" probiert und das funktioniert eben nicht.
Das ist zwar keine schöne Erkenntnis aber man kann daraus lernen.


So sehe ich das auch.
Habe auch mal meine Eltern um Rat gefragt die sehen das komplett anders.
Die sagen ich soll einen Entzug in einer Klinik machen aber nach allem was ich gelesen habe über einen Entzug in einer Klinik wäre das für mich die absolute Hölle und ist für mich auch keine Option.

01.11.2017 11:27 • #96


Zitat von TiffyK:
Hier gehts ja nicht um irgendwelche ADs, sondern speziell um Benzos. Und da bin ich durchaus der Meinung, dass gerade bei der kurzen Einnahmedauer schnell weg damit einigen Schaden verhindern kann...
Bei einer längeren Einnahmedauer eines Benzos wärs wieder etwas anderes.

Und was die Verhaltenstherapie betrifft: Letztlich muss man (da) lernen, sich (wieder) selbst zu vertrauen. Und das geht mit Benzos nicht. Abgesehen von der chemischen Beeinflussung, die mit Benzos ein Lernen mehr oder weniger verhindert.

@Snikas

Das wird schon .

Die Regel bei der Reduzierung ist eigentlich, erst die morgendliche Einnahme zu verringern, dann die abendliche.
Muss man aber auch individuell probieren.


Aber dann sitzt man doch ewig auf dem trockenen wenn man morgens nicht's mehr nimmt gerade mit der kurzen hwz von Tavor?
Muss mir das alles noch überlegen.

01.11.2017 11:31 • #97


Zitat von Snikas:



Aber dann sitzt man doch ewig auf dem trockenen wenn man morgens nicht's mehr nimmt gerade mit der kurzen hwz von Tavor?
Muss mir das alles noch überlegen.


Genau das meinte ich doch, das ist doch die o.g. Problematik des Lorazepams !
Spätestens, wenn du nur noch 0,1 mg nimmst, kannst du eh nur noch einmal täglich einnehmen.
Und 0,1 mg Tavor wären umgerechnet noch 1 mg Diazepam, was man immer noch in zehn weiteren Schritten abdosieren könnte.
(0,9 mg - 0,8 mg -bis auf Null).
Bei Tavor springst du von 0,1 mg direkt auf Null, also äquivalent von 1 mg Diazepam auf Null.
Wenn man mit einem Benzo in Tropfenform abdosiert kann man dann
2-0-0-3
1-0-0-3
1-0-0-2
1-0-0-1
0-0-0-1
oder ähnlich abdosieren.
Es geht in dem Tipp mit dem abendlichen Erhalt nur um die Schlafproblematik, denn die wird bei einem richtigen Entzug massiv.

Wie gesagt, mit Tavor ist das schrittweise Abdosieren problematisch, deshalb rechnet die führende Benzospezialistin UKs, Dr. Ashton, ja auch immer in Diazepam um. Siehe Link weiter oben.

Ich persönlich würde nach nur vier Wochen allerdings nicht auf ein anderes Benzo umswitchen, da ich denke, die Entzugssymptome nach dieser Zeit (sofern es welche sind), müssten auszuhalten sein.
Vielleicht unangenehm, aber ohne der akuten Gefahr eines Entzugskrampfanfalles oder Delir.

Wichtig ist wohl nur, dass du das Absetzen (in welcher Form auch immer) aktiv angehst.
Noch hast du es in der Hand.
Alles Gute !

01.11.2017 13:57 • x 3 #98


Zitat von TiffyK:

Genau das meinte ich doch, das ist doch die o.g. Problematik des Lorazepams !
Spätestens, wenn du nur noch 0,1 mg nimmst, kannst du eh nur noch einmal täglich einnehmen.
Und 0,1 mg Tavor wären umgerechnet noch 1 mg Diazepam, was man immer noch in zehn weiteren Schritten abdosieren könnte.
(0,9 mg - 0,8 mg -bis auf Null).
Bei Tavor springst du von 0,1 mg direkt auf Null, also äquivalent von 1 mg Diazepam auf Null.
Wenn man mit einem Benzo in Tropfenform abdosiert kann man dann
2-0-0-3
1-0-0-3
1-0-0-2
1-0-0-1
0-0-0-1
oder ähnlich abdosieren.
Es geht in dem Tipp mit dem abendlichen Erhalt nur um die Schlafproblematik, denn die wird bei einem richtigen Entzug massiv.

Wie gesagt, mit Tavor ist das schrittweise Abdosieren problematisch, deshalb rechnet die führende Benzospezialistin UKs, Dr. Ashton, ja auch immer in Diazepam um. Siehe Link weiter oben.

Ich persönlich würde nach nur vier Wochen allerdings nicht auf ein anderes Benzo umswitchen, da ich denke, die Entzugssymptome nach dieser Zeit (sofern es welche sind), müssten auszuhalten sein.
Vielleicht unangenehm, aber ohne der akuten Gefahr eines Entzugskrampfanfalles oder Delir.

Wichtig ist wohl nur, dass du das Absetzen (in welcher Form auch immer) aktiv angehst.
Noch hast du es in der Hand.
Alles Gute !


Einnahme Zeit ist etwas länger 7 Tage 1,5 mg und dann ca 4 Wochen 1mg.
9 Tage 0,875mg
8 Tage 0,75mg
Konnte heute Mittag auch etwas schlafen.
Angst ist heute besser.
Das würgen fängt immer 1-2 Stunden vor der nächsten Tavor an.
Hab mit einer Ärztin gesprochen die wie du meinte das ich auf Tavor absetzen kann und gegen die Angst und das schlafen ich Opipramol nehmen soll.
Soll jetzt auf 0,75mg bleiben bis es mir besser geht und dann langsam weiter absetzen.

01.11.2017 17:38 • #99


Blueblack
Hallo zusammen

Bei mir wird momentan das Tavor runtergesetzt und ich weiß nicht ob das Entzugssymptome sind aber ich hab heute über den ganzen Tag so eine Benommenheit & vor allem Hitzewallungen

Hat hier jemand auch schon einen Tavor Entzug hinter sich und was hattet ihr für Entzugssymptome ?

Ganz liebe Grüße

19.12.2018 13:57 • #100




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Dr. med. Andreas Schöpf