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dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

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la2la2
Hey @Blueblack
Wieviel mg Tavor nimmst du denn und wieviele Monate/Jahre hast du diese Dosis genommen?
Wie schnell reduzierst du denn?

#101


Blueblack
Hallo solange hab ich sie nicht genommen 3 Monate hab angefangen mit 4 x 1 mg & dann erstmal 0,5 mg & dann 0,25 jetzt nehme ich nur noch Abends und für die Nacht! Liebe Grüsse

#102


A


Tavor Entzug Erfahrungen

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Blueblack
huhu zusammen
Ich wollte mal fragen ob es bei einem Tavor Entzug auch zu Brain Zaps kommen kann ? Drama

#103


la2la2
Ja, kann es..... hast auch in sehr großen Schritten abgesetzt.....

x 1 #104


Blueblack
Zitat von la2la2:
Ja, kann es..... hast auch in sehr großen Schritten abgesetzt.....


War mir nicht sicher; dachte es kommt nur bei einem Anti Depressiva vor. stirnrunzeln

#105


JJ_MG

Angst vor Tavorentzug

Hallo,
Ich habe gestern bereits einen Beitrag zu meinem Tavorentzug verfasst und war aufgrund der Antworten relativ ermutigt das ganze ab heute durchzuziehen.
Habe es bis jetzt auch geschafft nur 0,5mg Tavor zu nehmen.
Allerdings habe ich heute morgen etwas erfahren was mich in meiner Angst vor dem Entzug etwas zurückgeworfen hat.
Ein bekannter Schauspieler ist mit nur 20 Jahren im Schlaf an einem Krampfanfall gestorben. Dies hat meine Angst zurück gebracht dass mir in der Nacht etwas passieren wird wenn ich nur 0,5mg Tavor genommen habe, denn immerhin kann ein Krampf Anfall eine der Emtzugssymptomatiken sein.
Ich habe einfach Angst jetzt schlafen zu gehen ohne noch eine halbe Tablette Tavor zu nehmen.
LG

#106


J
Bei derart geringer Dosis sind doch gar keine argen Entzugserscheinungen zu befürchten. Da kann man gar nicht wirklich von Entzug sprechen. Wenn du ganz sicher gehen willst, lass dich beim Absetzen ärztlich begleiten. Und reduziere die Dosis schrittweise bzw. bröselchenweise.

x 1 #107


Schlaflose
Zitat von JJ_MG:
Ein bekannter Schauspieler ist mit nur 20 Jahren im Schlaf an einem Krampfanfall gestorben.

Das kann nur passieren, wenn man von einer (übermäßig) hohen Dosis direkt auf 0 geht.

#108


L

Tavor Entzug

Hallo
Ich mache jetzt die 15. Woche einen Tavor Entzug. Ich habe das Zeug 10 Jahre genommen. Zum Schluss 4.0 mg also 4 Stück am Tag. Ich hätte so weiter gemacht, da ich nicht wusste wie schlimm der Entzug sein wird. Also beim nächsten Anruf bei meinem Hausarzt meinte die Sprechstundenhelferin ich müsste noch welche haben. Als ich das verneinte meinte Sie ich brauche einen Termin bei Dr. Sch. Dieser sagte mir dann bei meinem Besuch, daß ich schon abhängig bin, schrieb mir aber trotzdem wieder 50 Stück auf. Jetzt erst wurde mir richtig Bewusst, daß ich was unternehmen muss. Ich probierte den Kalt Entzug zu Hause, was am 3. Tag für mich sehr schlimm war. Ich beschloss eine Neurologin aufzusuchen. Sie meinte einen Entzug ambulant das ginge nicht. Ich bat sie mir trotzdem zu helfen. Sie hat mir einen Plan gemacht wie ich langsam ausschleichen soll. Ich glaube sie hat sehr gezweifelt, daß ich das schaffe.

Ich habe alleine einen Alk. vor 25 Jahren geschafft und ich war guter Dinge, daß ich das Problem schon in den Griff bekome.

Leute es war so schlimm, ich kann es mit Worten kaum beschreiben. Schweissausbrüche, Zittern, Schwindel, Unruhe, Schlafdefizit, Benommenheit, Schmerzen und Steifheit in den Muskeln, Kopf und Nackenverspannungen, schwere Depressionen, Angst, Appetitlosigkeit.

Aber ich habe nicht aufgegeben und immer weiter gekämpft. Der Alk. war lange nicht so schlimm wie das.
Ich habe zur Unterstützung von meiner Neurologin Promethazin und Seroquel bekommen. Aber auf der Höhe meiner Angst hat auch das nicht viel geholfen. Manchmal habe ich das Gefühl es wird besser, aber dann kommt wieder der nächste Schub.
Ich muss mir, da ich allein stehend bin jeden Tag Mut zum Kämpfen zusprechen. Aber wie lange habe ich noch die Kraft ?

x 3 #109


Blueblack
Hey,
Also ich hab die Erfahrung gemacht das die meisten den Entzug in einer Klinik machen weil man dort immer unter Kontrolle steht und so war es bei mir auch gewesen weiß nicht ob ich das so durch gestanden hätte.

#110


L
Es ist nicht einfach. Der Druck ist enorm. Ich kann nicht in die Klinik, da ich für meine Tiere da sein muss.
Ich habe es bis hier her geschafft also 15 Wochen und jetzt aufgeben - dann war alles umsonst.

#111


I
Wie viele Tavor nimmst du denn jetzt noch aktuell täglich ?

Ich habe meinen Tavorentzug auch in der Klinik gemacht. Ist mir schleierhaft, wie du das ohne Begleitung schaffst. Alle Achtung.

x 1 #112


L
Da ich schon Erfahrungen mit Entzug zu Hause (Alk.)habe dachte ich das mit dem Tavor kriege ich auch hin.
Ich nehme jetzt aktuell 0.5 mg Tavor abends ein. Meine Neurologin meinte, daß ich dies ganz langsam 4 Wochen weiter machen soll. Danach nur mehr ein Bröckele also eine viertel Tavor. Sie meinte am Schluss auf 0 das kann noch mal heftig werden.
Ich bin bereit. Mein Hund Morle hat mich durch diese Zeit begleitet und hat mir sehr geholfen.

#113


petrus57
Eigentlich macht man einen Tavorentzug nach "Ashton":

https://benzo.org.uk/german/

x 1 #114


L
Hallo Petrus,

für mich spielt es keine Rolle nach Ashton oder sonst irgend jemand einen Tavor-Entzug zu machen.
Wichtig ist doch, daß man es wirklich will .

x 1 #115


petrus57
Ich nehme ja auch seit Jahren 0,5 - 1mg Tavor am Tag. Traue mich aber auch nicht das abzusetzen.

Wünsche dir weiterhin viel Kraft die Sucht zu überwinden.

LG Petrus

x 1 #116


S
Wenn du den Entzug von 4 mg auf jetzt 0,5 mg Tavor täglich geschafft hast, schaffst du auch den Rest. Eine Bekannte von mir hat einen Tavor-Entzug hinter sich und von ihr weiss ich, dass das am Anfang die Hölle ist. Dass du das ambulant geschafft hast ist der Wahnsinn. Aber ich weiss wie es ist, wenn geliebte Tiere versorgt werden müssen. Man möchte sie nicht in fremde Hände geben. Dein Hund hat dich durch den Entzug begleitet und dir geholfen, er wird dir auch weiterhin helfen. Du hast ja als Unterstützung auch noch deine Neurologin, die dir zur Seite steht. Wovor hast du denn am meisten Angst?

#117

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L
Hallo,
habe mich sehr über Deine Nachricht gefreut. Ja am meisten Angst habe ich vor Festlichkeiten, Familientreffen usw.
Zur Zeit mit meinem Entzug habe ich sogar Angst aus dem Haus zu gehen. Ich muss mich ja selbst mit Essen versorgen.
Auch habe ich vor meinen Nachbarn Angst, sie beschimpfen mich wegen meinem kleinen Hund. Er würde zu viel bellen.
Ich hole ihn jedes Mal rein vom Garten wenn er anfängt zu bellen. Ich verstehe meine Nachbarn wirklich nicht zumal sie auch Hunde haben. Auf eine alleinstehende Frau rum hacken das ist schon schlimm.

#118


melody75
Wer hat dir denn die Medis so lange und so viel verschrieben? Ich muss bei meiner Psychiaterin schon für eine 20 x 1mg Packung fast betteln, die dann 1 Jahr halten muss oder so.

#119


T
Ich habe leider einige Psychiater erlebt, die das über Jahre hinweg immer wieder (leichtfertig) verschrieben haben, ohne ein Thema aufzumachen... einer sagte sogar zu mir, ich solle ruhig so viele nehmen, wie ich brauche, ich könne auch mehr als die vier Tabletten, die im Beipackzettel als maximale ambulante Dosierung angegeben sind, nehmen. Folge war eine Tavorabhängigkeit.
Ich hatte aber auch Phasen, da wäre es ohne Tavor nicht gegangen, da sagte mein Psychiater (der damit verantwortungsvoll umgeht und abwägt), dass man eine Tavorabhängigkeit in Kauf nehmen muss.

x 1 #120


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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