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engeline1705
vivi: ich habe auch schon mal überlegt in die Klinik zu gehen um eine Tagestherapie zu machen. leider geht das nicht wegen meinen Kindern. Das ganze geht immer so bis 16 Uhr und ich hab immer gearbeitet aber nur Minijob. Bin froh das ich wenigstens diesen Job habe. Wenn ich also ausfallen würde dann wäre das nicht so gut und ich möchte auch nicht das sie was davon merken was ich habe also schlage ich mich an manchen Tagen so durch. Ich denke aber das solche Tageskliniken gut sind. Nur musst du aufpassen das sie dich nicht mit anderen Medikamenten vollstopfen. Du willst davon weg kommen klar. Achte auf dich wenn du merkst das du nervös wirs ist ganz normal.....versuche viel raus zu gehen.

26.03.2016 19:51 • #21


Schlaflose
Zitat von vivi38:
Zitat von Panikju:
- Tavor gibt es nicht als Tropfenform
- Atosil ist ein Neuroleptika und macht NICHT abhängig. Es ist niederpotent und wirkt angstlösend und beruhigend.


Das es ein Neuroleptika ist und nicht abhängig macht weiß ich auch. Ich denke aber mal das es ein normaler Hausarzt nicht aufschreiben darf und das nur ein Psychologe oder Psychiater darf.


Jeder Arzt darf jedes Medikament verschreiben. Ein Psychologe ist kein Arzt und darf gar keine Medikamente verschreiben.

26.03.2016 19:55 • #22



Tavor Entzug Erfahrungen

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vivi38
Zitat von engeline1705:
vivi: ich habe auch schon mal überlegt in die Klinik zu gehen um eine Tagestherapie zu machen. leider geht das nicht wegen meinen Kindern. Das ganze geht immer so bis 16 Uhr und ich hab immer gearbeitet aber nur Minijob. Bin froh das ich wenigstens diesen Job habe. Wenn ich also ausfallen würde dann wäre das nicht so gut und ich möchte auch nicht das sie was davon merken was ich habe also schlage ich mich an manchen Tagen so durch. Ich denke aber das solche Tageskliniken gut sind. Nur musst du aufpassen das sie dich nicht mit anderen Medikamenten vollstopfen. Du willst davon weg kommen klar. Achte auf dich wenn du merkst das du nervös wirs ist ganz normal.....versuche viel raus zu gehen.


ICh werde ganz sicher aufpassen das sie mich nicht mit anderen Medikamenten vollstopfen. Ich möchte es erstmal ohne versuchen und wenn es gar nicht klappt kann ich immer noch darauf zurück greifen.

Ich bin froh das ich gerade vom Tavor weg bin da werde ich sicher mit anderen anfangen.

26.03.2016 20:09 • #23


vivi38
Zitat von Schlaflose:
Zitat von vivi38:
Zitat von Panikju:
- Tavor gibt es nicht als Tropfenform
- Atosil ist ein Neuroleptika und macht NICHT abhängig. Es ist niederpotent und wirkt angstlösend und beruhigend.


Das es ein Neuroleptika ist und nicht abhängig macht weiß ich auch. Ich denke aber mal das es ein normaler Hausarzt nicht aufschreiben darf und das nur ein Psychologe oder Psychiater darf.


Jeder Arzt darf jedes Medikament verschreiben. Ein Psychologe ist kein Arzt und darf gar keine Medikamente verschreiben.


Dann werde ich mit meinem Arzt nochmal sprechen. Ich war am Mittwoch erst bei ihm und er hat mir gesagt das Atosil angeblich auch abhängig machen soll. Dabei habe ich am Internet das gegenteil gelesen.

26.03.2016 20:10 • x 1 #24


Zitat von juwi:
Hallo Kathi,

ich hatte Tavor jahrelang genommen, war zuletzt auf einer Dosis von 3,5 mg (abends zum Schlafen) und habe den Entzug alleine zuhause gemacht. Entzugserscheinungen hatte ich gar keine, nur schlief ich halt wieder schlechter. Seit ich die richtigen Medikamente (ein Antidepressivum und ein Antipsychotikum) nehme, ist auch dieses Problem weitgehend beseitigt. Ich hatte auch etwas Angst vor dem Entzug des Tavor, weil man immer wieder schlimme Geschichten hört. Aber wie gesagt, ich spürte gar nichts.



Welche Medis nimmst du jetzt Juwi?

26.03.2016 20:17 • #25


Zitat von Panikju:
Zitat von juwi:

Seit ich die richtigen Medikamente (ein Antidepressivum und ein Antipsychotikum) nehme, ist auch dieses Problem weitgehend beseitigt.



Hallo Juwi,

welche Medikation nimmst du aktuell und für welche Grundkrankheit?

Danke und LG,


Wellbutrin und Abilify, gegen Depressionen mit psychotischen Zügen (also keine Angsterkrankung).

27.03.2016 08:55 • #26


engeline1705
Ich denke das jedes Medikament in einem Gewissen Maßen abhängig machen kann. Es kommt auf den Mensch drauf an.

27.03.2016 09:07 • #27


enten
Guten Morgen zusammen und Frohe Ostern
@Engeline
ja,du hast recht.Jedes Medik kann abhängig machen und alle Umstände wie:Höhe der Mediks,Einnahmedauer,Kombinationen mit and.Mediks und natürlich auch die unterschiedliche Psyche der Menschen,spielen eine große Rolle dabei
LG

27.03.2016 09:25 • #28


Hallo,

Atosil ist ein gängiges Mittel was gerne in Altenheimen/Pflegeheimen Verwendung findet.
Es beruhigt und macht müde, ist aber leider nicht angstlösend wie z.B. Tavor.
Auf Dauer eingenommen gibt es aber auch da Absetzprobleme.
Übrigens gibt es nicht nur bei den Benzos -wie Tavor- Probleme nach dem Absetzen, sondern bei vielen anderen Psycho-Medis (ohne angebliche Abhängigkeitsproblematik) ebenso.
Schaut mal beim ADFD-Forum rein.
Ich finde das erschreckend.

Gruß
Wolfgang

27.03.2016 09:27 • x 1 #29


engeline1705
Ich hab auch gehört das die Pharmaindustrie schon längst ein Medikament gegen Angst udn Depris entwickelt hat. Das Problem sit wir kriegen es nicht aus welchen Gründen auch immer es dauert noch paar Jahre bis es auf dem Markt ist. Es soll nicht abhängig machen angeblich

27.03.2016 09:40 • #30


Schlaflose
Zitat von enten:
Jedes Medik kann abhängig machen und alle Umstände wie:Höhe der Mediks,Einnahmedauer,Kombinationen mit and.Mediks und natürlich auch die unterschiedliche Psyche der Menschen,spielen eine große Rolle dabei


Bei ADs und Neuroleptika kommt es zu einer Abhängigkeit in dem Sinn, dass es zu Absetzerscheinungen kommt, wenn man sie nicht ganz langsam ausschleicht. Auch kann es zu einer psychischen Abhängigkeit kommen in dem Sinn, dass man Angst hat, ohne sie nicht mehr auszukommen.
Das ist etwas anderes als Abhängigkeit im Sinne einer Sucht, wie sie bei Benzos oder Dro. entsteht, wenn man sie eine gewisse Zeit nimmt. Ein Kennzeichen einer Sucht ist, dass man das unbändige Verlangen hat, die nächste Dosis zu nehmen, dass die Abstände zwischen der Einnahme immer kürzer werden und man die Dosis immer weiter erhöhen muss, um die Wirkung zu erzielen.
Das alles passiert bei ADs und Neuroleptika nicht. Ich nehme seit 17 Jahren ADs, aber es mir in der Zeit noch nie passiert, dass ich die Dosis über die normale Dosis hinaus erhöht habe oder dass ich Verlangen danach hatte, die nächste Dosis zu nehmen. Im Gegenteil, ich vergesse manchmal, sie zur festgesetzten Zeit zu nehmen. Ich nehme sie normalerweise gegen 18.30 Uhr, manchmal fällt mir um 21.00 Uhr ein, dass ich sie noch nicht genommen habe. Bei einer Sucht würde das nicht passieren.

27.03.2016 10:01 • x 1 #31


So siehts aus.
Die meisten machen den Fehler viel zu schnell abzusetzen und kämpfen dann monatelang mit Symptomen. (Leider haben vom Absetzen die wenigsten Ärzte Ahnung und gehen zu schnell vor)
10% von der Ausgangsdosis alle 2-3 Wochen sollte keine nennenswerte Probleme machen.

27.03.2016 15:42 • #32


igel
Ich weiß wirklich nicht welchen Sinn es hat, eine wirklich kleine Dosis Tavor ( 0,5 mg ) , durch Atosil zu ersetzen. Atosil kann im Dauergebrauch zu schweren Leberschädigungen führen und wurde in den USA vom Markt genommen. Es ist ein schwachpotentes, stark sedierendes Neuroleptikum und besitzt im Gegensatz zu Tavor keine angstlösende Wirkung. Tavor löst, wie die meisten hier wissen, Ängste und die Wahrscheinlichkeit, sich organisch zu schädigen in praktisch Null.

Tavor wurde speziell zur Behandlung von Angst und Panik entwickelt und hat sich dabei seit über 30 Jahren sehr bewährt. Atosil zielt auf die Therapie ganz anderer Krankheitsbilder und ist zwischenzeitlich aufgrund der relativ hohen Gefahr massiver organischer Schäden sehr umstritten.

Um es mal krass zu formulieren : Atosil wird in der Psychiatrie verwendet, um stark verwirrte Patienten ruhigzustellen.

Aber gut, jeder wie er meint.

27.03.2016 18:45 • x 1 #33


Mir hilft das Atosil in der angesetzten Dosis gar nich5. Hab es nur 4 x genommen. Also doch wieder Tavor.

27.03.2016 19:15 • #34


igel
Ja, Kathi, gut so. Nimm dass Medikament, was Dir hilft.

27.03.2016 19:26 • x 1 #35


enten
..und um das ganze noch krasser zu formulieren:
Atosil ist weder stark sedierend noch wird es angewandt um stark verwirrte Patienten
ruhigzustellen!Dafür gibt es definitiv andere Mittel.
Promethazin wird durchaus bei Angststörungen eingesetzt,ebenso wie bei Allergien!
Durch die neuen US-Studien wird es aber auch hierzulande,deutlich weniger verschrieben.
Die Pharmaindustrie hat längst Ersatz in vielfältigen Formen..

27.03.2016 19:26 • #36


igel
Warum haben es die Amerikaner wohl vom Markt genommen?

27.03.2016 19:28 • #37

Sponsor-Mitgliedschaft

Zitat von igel:
Ja, Kathi, gut so. Nimm dass Medikament, was Dir hilft.

Ist eben nur keine Dauerkösung. Ich hab auch noch Diazepam Tropfen hier und gelesen, dass die besser sind als Tavor.....in Bezug auf Abhängigkeit. Klar ist beides schei......aber bis zum Klinikaufenthalt muss ich mich mit einem von beiden über Wasser halten.

27.03.2016 19:49 • #38


igel
Diazepam wirkt länger, allerdings ist die angstlösende Wirkung nicht so deutlich wie bei Tavor.

Abhängigkeit können beide machen, Schei..e sind sie trotzdem nicht.

27.03.2016 20:26 • x 1 #39


....wenn man mal Blut geleckt hat, weil die Dinger so super wirken (ohne Nebenwirkungen) ist die Abhängigkeit nicht mehr weit weg. Ich selbst habe Benzo 8 Jahre genommen (bei Bedarf) vielleicht 1-2x pro Woche (manchmal auch Wochen gar keine) und war irgendwann trotzdem abhängig. In der Suchtambulanz habe ich Leute getroffen die nahmen 2 Wochen Tavor (1-2mg) und waren schon abhängig. Man weiß vorher nicht wie der eigene Körper und Psyche drauf reagiert. Bei mir war der psychische Entzug die Hölle - körperlich hatte ich gar keine Probleme.
Benzo und Neuroleptika sollten immer die letzte Option sein.

27.03.2016 20:50 • x 1 #40



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Dr. med. Andreas Schöpf