Panikju
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Ansonsten, auf Freunde die nur in guten Zeiten da sind, kann man verzichten, da hat man nicht wirklich viel verloren.
• #2121
Panikju
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• #2121
Freisein
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• #2122
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TiffyK
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unterwegs, und versuche auszublenden, dass sich morgen der Tag meines letzten nervlichen Zusammenbruchs jährt. Vom 1.1.16-2.1.16 war ich freiwillig in der Geschlossenen, irgendwie ein ungutes Gefühl, daran zurückzudenken. Warum kann ich gar nicht mehr sagen, vielleicht war es der verzweifelte Versuch, dass mir geholfen wird. • #2123
Freisein
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das war eine selbsterhaltende Massnahme mit der Geschlossenen, die du ergriffen hast. Das ist in Ordnung so.• #2124
Panikju
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• x 1 #2125
Serthralinn
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• #2126
Serthralinn
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• #2127
Serthralinn
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Zitat von Panikju:Noch vor einem Jahr konnte ich mir nicht vorstellen, jemals wieder zu arbeiten, geschweige denn in meinem Beruf.
Durch meine Reha und Therapie lernt man aber, das a.) das Leben nicht stehen bleibt und b.) wie man mit solchen beruflichen Situationen umzugehen hat.
Da das Krankengeld auslief, blieb mir also gar nichts anderes übrig, wieder zu arbeiten und natürlich war es erstmal leichter , wieder im erlernten Beruf einzusteigen.
Und ich kann nur sagen es geht, es geht sogar sehr gut und durch meine Krankheit und Erfahrungen daraus besser als vorher.
Ich achte nun viel mehr auf mich, ich habe gelernt, auch mal nein zu sagen und vorallem habe ich gelernt, das die Arbeit die ich nicht mache, eben ein anderer macht. Auch hier bleibt die Uhr nicht stehen, nur weil ich es nicht erledige.
Heute hat man Arbeitstag 8 Stunden, dann gehe ich, und ich werde genauso geschätzt wie früher, obwohl auch da teilweise 10-14 Stunden gearbeitet habe und vorallem durch den Erfolgsdruck mir gegenüber, habe ich es ohne Psychopillen irgendwann nicht mehr ausgehalten.
Auch nehme ich mir meine Pausen, wie jeder Raucher zB auch.
Mir ist es egal, wenn Arbeit liegen bleibt, der nächste Tag kommt sicherlich.
Auch bin ich nicht mehr bestrebt möglichst oft "befördert" zu werden? Wozu auch? Ich bin bescheiden geworden, auch durch meine Krankheit und weiß, das kein Geld der Welt glücklich macht, wenn man gar nicht mehr in der Lage ist, sein Leben zu genießen. Früher habe ich mich darüber definiert, es war mir wichtig, besser als andere zu sein. Heute sind ganz andere Dinge wichtig. Da hat mir auch die Therapie die Augen geöffnet.
Wichtig ist meine Familie, das es uns allen gut geht, das hat Priorität für alles andere finden sich immer Wege, aber nicht wenn man die Gesundheit wg. einer beruflichen Karriere opfert oder gefährdet.
Ich möchte nicht wissen, was sich die ganzen Selbstständigen/Manager etc. einfahren, nur damit sie im sozialen Umfeld glänzen können, was sie alles erreicht haben.
Im Nachgang kann ich nur sagen, es war das beste was passieren konnte, nämlich dass das Krankengeld auslief, somit wurde ich gezwungen wieder ins soziale Leben zurück zu gehen.
Ohne dem würde ich sicherlich heute noch zu Hause sitzen, im Selbstmitleid mit meiner Angsterkrankung und mir täglich überlegen, welches Medikament ich als nächstes ausprobieren könnte. Ich habe dazumal eigentlich nichts anderes mehr gemacht, als mich in diveresen Psycho Foren zu bewegen und bei meinem Doc aufzuschlagen, ob ich dies und das ausprobieren kann.
Die ersten Wochen waren wirklich hart, aber ich spürte schnell, dass es mit jeder Woche besser wurde. Heute lache ich über meine Ängste und bin wieder sehr gerne unter Menschen und kann es genießen. 100% ist meine Psyche noch nicht hergestellt, aber ich kann damit umgehen und achte einfach nicht mehr drauf.
Auch ein gesunder Mensch, hat immer wieder Tiefs, nur bewertet er nicht ständig.
• #2128
Freisein
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Zitat von Panikju:Heute feiere ich nach Jahren wieder mit Freunden Sylvester. Noch vor einem Jahr war dieser Gedanke unvorstellbar
• x 1 #2129
Panikju
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Zitat von Freisein:Zitat von Panikju:Heute feiere ich nach Jahren wieder mit Freunden Sylvester. Noch vor einem Jahr war dieser Gedanke unvorstellbar
Weswegen unvorstellbar? Weil du keine mehr hattest oder wegen deinem damaligen Zustand?
Ich wünsche euch allen auch einen guten Rutsch und ein frohes 2017!
• #2130
petrus57
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• x 1 #2131
Freisein
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• #2132
Serthralinn
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• #2133
Freisein
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Zitat von Serthralinn:Ist es schwer,die Rente durchzukriegen ?
• #2134
Serthralinn
Mitglied
• #2135
TiffyK
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Zitat von Serthralinn:Das Schlimme ist,dass mir Alles , was Antrieb macht, die Angst und Panik und leicht psychotischen Symptome verschlimmert. Alles , was hilft macht total gleichgültig und träge ohne Ende.
• #2136
Serthralinn
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TiffyK
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Zitat von Freisein:Zitat von Serthralinn:Ist es schwer,die Rente durchzukriegen ?
Bei mir nicht, nein. Es kommt wohl auf die Krankheitsdauer, die Art der Krankheit und deine Einstellung an. Die wollen schon, dass du was gegen deinen Zustand unternimmst, das hab ich auch und tu ich immer noch und will mich mit der Rente nicht abgeben. Will zurück in die Welt.
• #2138
TiffyK
Mitglied
Zitat von Serthralinn:Duloxetin ist doch gegen Angststörung. Das hab ich noch nicht probiert. Sertralin macht mich jedenfalls kirre. Ich hab teilweise so heftige Gedanken oder Kontroll Zwänge.
• #2139
Serthralinn
Mitglied
• #2140
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