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Hallo,

ich habe mal wieder eine Frage:
ich nehme ja seit dem 07.04. Sertralin.
1 Woche 12,5 mg und danach 25 mg - weiter bin ich noch nicht gekommen, wollte eigentlich jetzt mal erhöhen.
Seit gestern habe ich erhöhten Blutdruck, was ich an Schwindelgefühl und Kopfdruck bemerkte.
Er lag bei ca. 140-150 zu 90.

Ich habe nun seit 20 Jahren Angststörungen und hatte nie (auch nicht bei stärker Unruhe) einen erhöhten Blutdruck, denke also nicht, dass ich den selbst verursacht habe.

Bin total verunsichert, kann das vom Medikament kommen?

Danke Euch.
LG

25.04.2018 07:09 • 27.04.2018 #1


9 Antworten ↓


petrus57
Kann mir nicht vorstellen, dass der leicht erhöhte Blutdruck mit dem Schwindelgefühl und Kopfdruck zusammenhängt. Die Symptome kommen wohl eher vom Sertralin oder deiner Angst.

25.04.2018 08:14 • #2


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Sertralin und Blutdruck

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Du meinst den Schwindel und Kopfdruck? Dass das von meiner Angst kommt?
Vielleicht ja auch vom Wetter, oder von was auch immer...

Mir ist klar, dass Schwindel und Kopfdruck jeden Tag auftreten können, ohne einen Krankheitswert zu haben.

Was mich verunsichert hat war der Blutdruck.
Ob der von Medikament kommen könnte - und ob ich dann vorsichtig sein muss diesbezüglich, oder ob das eher unwahrscheinlich ist.

Mann, es ist immer so blöd alleine da zu hängen und die Ärzte nicht fragen zu können, ohne wieder hinzugehen...

LG

25.04.2018 08:44 • #3


petrus57
Du hast einen ganz normalen Blutdruck, der eben bei Angst etc. steigt. Komme jetzt bloß nicht auf die Idee öfters zu messen und versuche auch nicht an den Blutdruck zu denken.

Bei mir hat es so ähnlich wie bei dir angefangen. Vor Monaten hatte ich dann bis zu 100 mal am Tag meinen Blutdruck gemessen. Ich brauche bloß an zu hohen Blutdruck denken, schon geht er hoch.

25.04.2018 08:49 • #4


D
Petrus, danke für Deine Antwort.
Nur eben dieses Problem (hoher BD wenn ich nur daran denke) hatte ich noch nie.
Das wäre neu für mich. Und Angst - oder nenne ich es besser mal Nervosität - bekam ich tatsächlich erst nach der Messung.

25.04.2018 09:08 • #5


petrus57
Zitat von Ducky1978:
Und Angst - oder nenne ich es besser mal Nervosität - bekam ich tatsächlich erst nach der Messung.


Auch der Erwartungsdruck lässt den Blutdruck steigen. Dir war schwindelig und du hattest Kopfdruck. Das hast du dann mit zu hohen Blutdruck in Verbindung gebracht.

25.04.2018 09:15 • x 1 #6


Herzenswaerme
Hallo Ducky1978.
Mir hat ein Arzt vor kurzem gesagt, dass dir keiner zuvor wird sagen können, ob und wie gut du ein Medikament verträgst. Das ist immer individuell und daher von Patient zu Patient sehr unterschiedlich. Du kannst also lediglich für dich selbst ausprobieren und testen aber dass es durch Sertralin verhäuft zu erhöhtem Blutdruck gekommen sein soll, habe ich bereits öfters gehört. In meinem Fall ist es auch so, dass verschiedene Medikamente unterschiedliche Wirkungen zeigten und bisher keines wirklich geholfen hat. Aber ICH bin auch ein ganz anderer Fall, mit einer anderen Ausgangsgeschichte. Unter der Einnahme von Sertralin hat es mich mitunter auch sehr belastet, dass ich als Hochsensible das Gefühl hatte, nicht mehr richtig fühlen zu können. Ich hatte das Bedürfnis zu weinen, war aber plötzlich vollkommen unfähig dazu, es fühlte sich gar so an, als ob ich auf gar nichts mehr emotional reagieren konnte. Hinzu kamen andere Nebenwirkungen.
Ich habe in Kürze wieder einen Termin, dennoch das Gefühl, als ob keiner der Ärzte so richtig darauf hört, wenn ich über Nebenwirkungen klage. Z. B. habe ich starke Gelenksschmerzen-/Entzündungen, Wassereinlagerungen und ganz plötzlich ein paar Kilos(Wasseransammlungen?) mehr, obwohl ich nicht mehr gegessen habe. Manchmal ist es so schlimm, dass ich meinen Händen kaum ein Glas umschließen kann, weil die Gelenke so schmerzen. Wenn Du das Gefühl hast, dass der erhöhte Blutdruck von Sertralin kommt, dann spreche mit Deinem Arzt darüber und schleiche es aus. Du kennst Deinen Körper einfach am besten. Und ich werde das Gleiche tun. Liebe Grüße

25.04.2018 09:20 • x 1 #7


D
Herzenswaerme, ich wünsche Dir, dass Du entweder ein anderes Medikament bekommst oder es ohne Medis schaffen kannst aus Deiner psychischen Situation rauszukommen.

Das ärgerliche bei mir ist, dass ich durchaus das Gefühl habe, dass dieses Medikament mir langsam geholfen hat - nehme es allerdings auch erst seit ca. 2 1/2 Wochen und nur niedrig dosiert.
Habe die Befürchtung, dass wenn ich es absetzte ich wieder meine vorherigen Symptome (oder schlimmer) bekommen werde

LG

26.04.2018 07:35 • x 1 #8


D
Hallo,
hier die Aktualisierung meines Themas:

Der Neurologe ließ mir durch die Sprechstundenhilfe ausrichten, ich soll das Sertralin weiter nehmen und den BD beobachten.
Sollte er so hoch bleiben, soll ich mich nochmal melden. Wie ich dann vorgehen soll, wurde mir natürlich nicht gesagt.

Wie lange ich beobachten soll, konnte sie mir auch nicht sagen.
Getreu der alten Bauernregel:
Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter, oder es bleibt wie es ist...

Grüße

26.04.2018 14:33 • #9


Herzenswaerme
Ich danke Dir.
Genau in dieser Klemme stecke ich auch: eine leichte Linderung verspürt man irgendwie aber wenn man gleichzeitig solch massive Nebenwirkungen in Kauf nehmen muss, fragt man sich dann schon, ob es das wert ist.

2 1/2 Wochen sind zu kurz, liebe Ducky1978. Ich habe schon vieles ausprobiert und bei jedem Medikament wurde mir gesagt, dass es mehrere Wochen dauern kann, bis man endgültig feststellen kann, ob und wie es wirkt. Auch die Nebenwirkungen sollen mit der Zeit nachlassen, weswegen ich es auch mit dem jetzigen Medikament noch durchzuziehen versuche. Bei einem Medikament wachte ich sogar nachts mit Atemnot auf, deswegen kann ich Dich auch so gut verstehen. Das ist wirklich nicht ohne.

Ich bin Läuferin und dauerhaft kann ich mit diesen Gelenksentzüngungen jedenfalls nicht leben. Das tut richtig weh.

Wann hast Du den nächsten Termin?
An Deiner Stelle würde ich es noch die nächsten 2-4 Wochen beobachten (meine Termine lagen immer in den Abständen 6-8 Wochen). Wenn sich Dein Blutdruck allerdings bis dahin nicht normalisiert hat, wird der Arzt nach einem anderen Medikament schauen (müssen). So war es zumindest bei mir.

Zitat von Ducky1978:
Hallo,
hier die Aktualisierung meines Themas:

Der Neurologe ließ mir durch die Sprechstundenhilfe ausrichten, ich soll das Sertralin weiter nehmen und den BD beobachten.
Sollte er so hoch bleiben, soll ich mich nochmal melden. Wie ich dann vorgehen soll, wurde mir natürlich nicht gesagt.

Wie lange ich beobachten soll, konnte sie mir auch nicht sagen.
Getreu der alten Bauernregel:
Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter, oder es bleibt wie es ist...

Grüße

27.04.2018 11:54 • #10


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Dr. med. Andreas Schöpf