Fabio
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ich heiße Fabian und bin 35 Jahre alt. Hab ein paar Vorgeschichten was Ängste angeht und 2024 kam es dann zum ersten Zusammenbruch. Ich habe damals bereits Sertralin eingeschlichen und die Einschleichphase war der reinste Horror (kaum Nebenwirkungen, eher eine unfassbare Unruhe/Verzweiflung.) Mag sein, dass ich ein Weichei bin, aber konnte kaum was Essen und war angespannt bis zum zerbersten. Damals hatte ich nichts als Notfallmedikament und habe es irgendwie mit Mühe geschafft.
Nach Anraten meines Hausarzts sollte ich es dann vor 3 Monaten ausschleichen, weil ich wieder voll im Leben stand, aber massive Schlafprobleme (intensive Träume) hatte. Ich denk mal, dass das jetzt doch ein Fehler war, da ich Anfang August wieder in ein Loch gefallen bin. = Hoffnungslosigkeit und Ängste.
War jetzt Anfang der Woche bei meinem Psychiater und dieser meinte, ich soll sofort wieder mit Sertralin beginnen (25mg Schritte alle 5 Tage bis ca. 150mg). Ich hatte zu ihm gesagt, dass ich diese Einschleichphase so nicht nochmal schaffe, dann hat er gemeint, dass ich 1mg morgens und abends Tavor zusätzlich einnehmen soll. Ich weiß, dass das Medikament sehr schnell abhängig machen kann, weswegen ich auch so vorsichtig bin und mich jetzt auch durch den Tag quäle. Ich habe bisher nur an den letzten beiden Tagen zum Schlafen 1mg eingenommen. Ich traue mich einfach nicht mehr. Mein Arzt meint, kein Problem bei der Dosis über die paar Wochen. Irgendwie bin ich aber trotzdem skeptisch.
Dazu kommt, ich hatte mich bei einer Tagesklinik gemeldet, weil das evtl. bei mir notwendig ist und die Stationsschwester klang so gar nicht begeistert, als ich meinte, dass das mir mein Arzt verschrieben hat. Sie meinte, dass es das bei denen überhaupt nicht gibt und sie mit pflanzlichen Mitteln usw. arbeiten.
Da komme ich gleich zu nächsten Frage: In diesem Zustand kann ich mir 0,0 vorstellen 8 Std. Tagesklinik mitzumachen. Wäre es hier besser sich erstmal medikamentös zu stabilisieren bevor ich mich an das ranwage?
Des Weiteren habe ich irgendwie furchtbare Angst, wenn ich nicht essen gezwungen werden zu müssen (da gab es in der Grundschule mal eine Vorgeschichte). Alle sagen mir, dass es kein Problem ist, dass ich aktuell weniger bzw. auch gar nichts esse, trotzdem habe ich Angst mir damit Schaden zuzufügen und das steigert die Anspannung, weswegen noch weniger an Essen runtergeht.
Ich weiß leider nicht was ich machen soll, ich bin völlig überreizt und bombardiere meine Familie mit immer den gleichen Fragen. Vlt. könnt ihr ja von euren Erfahrungen berichten. Wär nur schön, wenn nicht gleich mit Horrorgeschichten geantwortet wird.
Schon mal danke euch!
• • 17.09.2026 x 1 #1
