Zitat von Fabio: wenn ihr sagt „leiden unter einem Medikament“, ich dachte das muss man am Anfang bei allen, oder nicht?
Tatsächlich ist die Wahrscheinlichkeit des Leidens am Anfang recht hoch.
Ich habe unter Citalopram-Einschleichen extrem gelitten. Beim zweiten Mal sogar mit Selbsteinweisung in die Psychiatrie.
Ich wusste aber, dass es bald besser wird, deswegen habe ich damit weiter gemacht und nicht wie in der Klinik vorgeschlagen gewechselt.
2 x 1mg Tavor und das für einige Wochen ist wirklich heftig. Da kann es dir schlechter mit gehen als ohne.
In der Klinik haben damals fast alle in den ersten 4 Wochen "zum Runterkommen" 3x0,5mg Tavor bekommen und die meisten fühlten sich ab Woche 5 so schlecht wie nie zuvor
Mich haben zuvor (zuhause) 0,5mg Tavor an 3 Tagen auch noch schlechter fühlen lassen nach jeweiligem Substanzabbau, also morgens/vormittags.
Deswegen habe ich Tavor in der Klinik abgelehnt und mich so viel bewegt wie es ging. Baldrian in Höchstdosis genommen, Aromatherapie, Akkupunktur, Snouzeln und alle Ablenkungen mitgemacht, die ich bekommen konnte, um irgendwie durch diese alles verzehrende Unruhe zu kommen. Das hatte bei mir schon Akathesie-Maße, ich konnte die meiste Zeit nicht still sitzen und habe über 14kg in 3 Wochen angenommen.
Das muss natürlich jeder selber wissen, wie weit er gehen mag oder kann. Für mich gab es keine Alternative zum Citalopram (damals) und ich wollte auf keinen Fall ein anderes SSRI ausprobieren, weil ich wusste, die machen alle mehr oder weniger unruhig
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